Depeche Mode-Konzert am 21.04.2019 in London, O2 Arena

London – Zwei Seiten einer Medaille

Moinsen allerseits,

ich bemühe mich den Konzertbericht so kurz wie möglich zu halten und werde diesen daher phasenweise im Telegrammstil abarbeiten.

Anreise:

Mit Esayjet am 22.11.17 von Berlin (SXF) ganz problemlos nach Gatwick und per Bahn weiter nach London zum Hostel (über selbiges wird der Mantel des Schweigens ausgebreitet). Nach der Einquartierung gings gegen 17 Uhr los nach Greenwich. Von da ab nutzte ich den 188er Bus (erwies sich als totaler Fehler) zur Arena.

 

Einlass:

Völlig problemlos, trotz so etwas wie Sicherheitschecks. In der Summe sehr gut organisiert.

 

Vorband:

Da waren sie nun, die drei Chinesen (ohne Kontrabass). Ich hatte da keine Erwartungen und wurde durchaus positiv überrascht. Die Herren aus Peking legten da was auf die Bühne, was stark an EBM erinnert. DM hatten in ihrer Geschichte, was Vorbands angeht, schon deutlich derber daneben gegriffen.

Hier hatten sie definitiv nicht daneben gegriffen. Das passte.

 

Konzert:

Hier kommen wir nun zu den zwei Seiten einer Medaille:

Sound in der Arena: sehr gut (zu meiner Überraschung)

Die Band war, wie immer zu letzt, sehr gut drauf (war bei Projektionen der Herren auf dem großen Screen regelmäßig zu sehen)

Publikum:

Hier lag dann auch der Hase eindeutig im Pfeffer oder eher in der Pfefferminzsauce. Ich gehe einmal davon aus, dass die überwiegende Mehrheit in der Arena britisches Publikum war. Liebe britischen Freunde, das war in Sachen Euphorie wirklich gar nichts.

Ich war im Oberrang im Block 413 und hatte einen ganz guten Überblick. Selbst im FOS -Bereich war mit zunehmender Konzertdauer die Luft weg bei denen. Losgelegt hatten die dort, wie ich es bisher gewohnt war aber sie hatten dort eben kein Durchhaltevermögen.

Um mich herum saß alles (prima). Ich will den Leuten um mich herum jedoch zu gute halten, dass der Oberrang sehr steil angelegt ist. Wenn man da beim Abzappeln ungewollt in eine Vorwärtsrotation gerät, spielt man auf dem Weg nach unten Bowlingkugel und bricht sich sämtliche Gräten.

Dennoch um mich herum war fast ausschließlich Publikum der Marke „wir lassen uns mal bespaßen“. Es ging halbwegs international um mich herum zu (Briten, Italiener, Russen und Landsleute etc.). Die ersten Zuckungen bei mir im Block und leider auf sämtlichen Rängen gabs zu „Everything Counts“.

Dennoch bin ich in der Rückschau zufrieden, mich Ende September entschieden zu haben, den London – Gig mitzunehmen.

Fakt ist aber eben auch (das ist bei mir aber nicht das wesentliche Kriterium), dass in Sachen Mitgehen mit der Band und in Sachen Euphorie die Shows in Deutschland bei denen ich war oder über die mir berichtet wurde, deutlich besser waren.

Das trifft auch auf die Gigs in Osteuropa zu, die ich dieses Jahr erlebt habe.

Für Berlin gilt im Speziellen:

Wir können zwar keinen Flughafen bauen, aber „unsere“ Band unterstützen, da sind wir aber ganz vorne mit dabei!

 

Ausgang nach der Show:

Problemlos und entspannt

 

Offenkundig ist die O2 – Arena in London kein schlechter Veranstaltungsort. Ich kann hier kein Haar in der Suppe finden.

 

Diskussionen über die Setlist erspare ich mir. Ich lehne das Kaspertheater rundweg ab. Mir hat es mehr als zugesagt und was andere über die Band denken und zu deren Setlist, ist mir eh schlichtweg egal, denn mir muss es gefallen.

 

Ja im Ergebnis steht:

Der Kurztrip nach London hat sich für mich definitiv gelohnt.

 

Grüße

Jens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von 52er
Wohnort: BERLIN

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