Depeche Mode-Konzert am 16.06.2019 in Nizza, Stade Charles-Ehrmann

Gänsehautfeeling

Nizza hatte in jüngster Vergangenheit ein schweres Schicksal zu erleiden. An der Promenade liegt noch ein Rest vertrockneter Blumen. Aber sonst erinnert hier wenig an das Schicksal. Nicht so, wenn man ein Großereignis wie das DM Konzert besucht.

Alle Zufahrten waren mit Betonblocks und/oder Polizeiwagen blockiert. Überall wurde polizeiliche Präsents mit Maschinengewehren gezeigt. Schnell wurde klar: Hier fährt keiner durch, der das nicht soll. Unser Bus (es fuhren Sonderbusse) hielt vor einer Absperrung. Zu Fuß ging es weiter. Es folgten weitere Absperrungen. Dann ein erster Zugang nur mit Ticket. Danach ein großer Raum mit sehr vielen Durchlässen für die Leibesvisitation und Taschenkontrolle. Alles sehr gründlich und trotzdem kaum Wartezeit.

Das Gelände hatte eine angenehme Größe. Nicht so riesig, wie in Düsseldorf. Man fand gut Platz und konnte auch noch von der Mitte gut sehen und hören. Auch standen die Leute in angenehmen Abstand, so das man gut tanzen konnte.

Das Konzert fing etwas schleppend an. Dies kann aber auch an mir gelegen haben, tat ich mich mit Going Backwards für den Anfang schwer. Spätestens bei In your Room wärmte ich auf. Überhaupt gefielen mir bei diesem Konzert die eher langsameren Stücke sehr gut. Cover Me war live ein Gänsehautstück. Und als in der Zugabe die schwarze Fahne auf der Leinwand wehte und Heros von David Bowie interpretiert wurde, hatte ich Pippi in den Augen.

Damit war das Konzert für mich rund und ich hätte gehen können. Es folgten noch die üblichen Abräumer und mit Personal Jesus war dann Schluss.

Von Tine
Wohnort: NRW

Eigenen Fanreport schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die Speicherung Deiner Daten folgt den geltenden Datenschutzbestimmungen. In unseren Datenschutzhinweisen erfährst Du, welche Daten von Dir beim Verfassen eines Kommentars gespeichert und verarbeitet werden. Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.