Depeche Mode-Konzert am 22.10.2020 in Hamburg, Imtech Arena

Das war der Hammer!

Ich habe nun schon seit der World Violation Tour jedes Konzert in Hamburg gesehen und bin immer begeistert gewesen, aber dieses Mal hat es mich wirklich aus den Socken gehauen.
Zunächst die Vorband (Weis leider nicht wie die heißen): Auch wenn der Sänger aussah wie die Reinkarnation von Falko aus dem Abendland und lustig über die Bühne hüpfte, hatte das Ganze schon mal richtig Druck. Richtig schöne Synthie Sounds. Wenn da mal nicht Andrew ein bisschen Feintuning betrieben hat.
Dann nach einer kleinen Umbauphase lauter werdende Sounds aus der PA die den Spannungsbogen anheizten. Das Stadion füllte sich jetzt auch endlich auf den Sitzplätzen. Es gab sogar zaghafte Versuche ein Welle zu starten. Ungewöhnlich für das gewohnt leicht unterkühlte Hamburger Publikum. Es war kaum noch auszuhalten vor Spannung als es dann mit Welcome to my world losging.
Dave und Martin waren wirklich locker drauf und hatten richtig Spaß. Der Mix aus neuen und alten Stücken war sehr gelungen. Und auch das Tempo wurde gekonnt variiert, so dass auch das Publikum verschnaufen konnte. Anders als scheinbar in anderen Städten wurde in Hamburg jede Gelegenheit zum Mitsingen genutzt. Martin hatte bei seinem Solopart leichtes Spiel und brauchte bei Higher Love minutenlang nur leicht dirigieren. Das hat mich schon stark an Everything Counts auf der 101 Tour erinnert.
Bei Enjoy the Silence und Personal Jesus brachen dann alle Dämme und es gab ein grandioses Finale mit Never let me down und Daves „See you next time“.
Das Publikum war bestens drauf und hätte meiner Meinung nach noch eine kleine Zugabe Verdient gehabt, aber was solls.

Einziger Wehrmutstropfen war der Front of Stage Bereich. Man konnte deutlich sehen, dass hier viele Leute rumstanden die keine echten Fans sind sondern die Karten über irgendwelche VIP Kanäle bekommen haben. Das ist sehr schade und schlecht für die Stimmung.

Liebe Grüße an Franky, die beiden Engel aus Hannover und die Anderen netten Leute die ich gestern kennengelernt habe.

René

Von René Stoll
Wohnort: Hamburg

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