Martin Gore - The Third Chimpanzee E.P.
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1000 km Anreise – jeder Kilometer war es wert

1000 km Anreise – jeder Kilometer war´s wert

In 2013 durften wir zusammen mit Freunden schon zwei Konzerte geniessen. Berlin Olympiastadion – oohh wie war das schön und Bremen im FOS – absolut der Hammer.

Diesmal ging´s zu weit auf die Reise. Und mein „Männe“ war Schuld. Er (und das obwohl er kein eingefleischter Fan wie ich ist und wir hoch im Norden Deutschlands wohnen) überraschte mich zum Geburtstag mit zwei Konzertkarten u. Hotelübernachtung für – Zürich.

Wir starteten Freitag früh und fuhren 1000 km der Sonne entgegen. Dank entspanntem Verkehr und diversen Pausen erreichten wir gegen 19 Uhr unser Hotel. In der Lobby begneten wir noch vielen Fans die auf dem Weg zum 1. Konzert waren. Wir hatten eigentlich nur Karten für Samstag. Nach dem Check in entschlossen wir uns rüber zum Hallenstadion zu gehen. Vielleicht gab´s ja noch Karten. Wir ergatterten an der Kasse noch letzte Karten und erreichten kurz vor 21 Uhr unsere Plätze auf dem Rang mit super Sicht auf die Bühne.

Es erklang Welcome to my world – vergessen war die lange Anreise und los ging die Party. Hinter uns war ´ne Truppe junger Mädels – die kreischten und schrien ununterbrochen (wir dachten schon der Biber kommt). Tolle Stimmung. Vom ersten bis zum letzten Song wurde mitgesungen, mitgetanzt, mitgeklascht und gefeiert. Und der Tonausfall bei ETS wurde einfach weggejubelt. Super, super geiles Konzert. Als wir nach NLMDA unsere Arme wieder runternahmen und Dave, Martin & Co. fürs erste verabschiedeten, gingen wir ins Hotel zurück und fielen nach einem Absacker an der Bar und netten Gesprächen mit anderen Fans erschöpft aber glücklich und zufrieden in unser Bett.

Am zweiten Tag ging´s erstmal in die Stadt zum Bummeln, Schlendern u. Einkaufen. Der Geldbeutel fand´s erleichternd. Schöne City, toller Panoramablick bei strahlendem Sonnenschein auf schneebedeckte Berge im Hintergrund des Zürichsees sowie die Brücken und die Stadt.

Abends ging´s auf zum zweiten Konzert. Der erste Eindruck von unseren Bestplatzkarten war beim Erreichen unserer Plätze etwas getrübt. Zwar war die Sicht auf die Bühne sehr gut u. die Sitze super bequem (doch wer sitzt schon während des Konzerts), aber die Leute um uns rum sahen nicht so sehr nach Party aus. Ich sag nur Ohropax. Uns wurde klar, dass sobald wir aufstanden alle Ränge hinter uns auch aufstehen mussten, um die Bühne zu sehen. Mal sehen. Diesmal erlebten wir auch die Vorband TSM. Die Musik war i.O. konnte man sich gut anhören.

Kurz nach 21 Uhr ging’s erneut los. Die ersten Klänge von WTMW ertönten. Sorry an alle hinter uns. Aber da muss man aufstehen und die Jungs gebührend empfangen. Noch vom Konzert am Vorabend geprägt, feierten wir wieder vom ersten bis zum letzten Song. Etwas verhalten entwickelte sich dann auch die Stimmung und um uns rum wurde wieder mitgetanzt u. gesungen (sitzen blieb ja notgedrungen zum Glück keiner).

Das absolute Highlight für mich war Should be higher (hatte ich am Vortag sehr vermisst) – die hammermäßige Lichtshow rund über die Banden am Stadionhimmel war absolut göttlich. Trotz leichter Anlaufschwierigkeiten war auch das zweite Konzert super. Meine Stimme war weg u. die Kraft in den Armen und Beinen geschwächt. Aber war toll.

Am Sonntag reisten wir nach einem tollem Wochenderlebnis wieder glücklich in unsere Heimat zurück. Die 1000 km haben sich gelohnt und waren jeden Kilometer wert. Gern wieder.