Depeche Mode-Konzert am 20.10.2020 in Lissabon, Optimus Alive 2013

Optimus Alive 2013

Nach vielen, vielen Konzerten in Deutschland seit 1984, nun das erste Auslandskonzert und erstmals waren wir mit unseren 3 Kindern gemeinsam beim Konzert.
Als im Oktober die Tourdaten herauskamen, hatte ich die Idee, unseren geplanten Algarve-Urlaub um 4 Tage zu verlängern und 3 Tage in Lissabon zu verbringen. Als absolutes Highlight dann zum Abschluss das DM-Konzert in Alges (Vorort von Lissabon).
Nach 15 Tagen wolkenlosen Himmel in Olhao (Sandalgarve) sind wir am 11.07. mit dem Linienbus von Faro nach Lissabon gefahren. Alles klappte reibungslos,
die Lissaboner waren sehr hilfsbereit am Busbahnhof und so fuhren wir direkt mit der U-Bahn zu unserem Hotel in der Innenstadt. Das Hotel war zwar nicht so luxuriös wie unsere Ferienwohnung in Olhao, aber die meiste Zeit verbrachten sowieso draußen.
Der wolkenlose Himmel verabschiedete sich wenige Stunden nach unserer Ankunft und so hatten wir 3 Tage einen stark bedeckten Himmel bei 22°C, jedoch zum Glück keinen Regen (wie beim Berliner Konzert).
Nach 2 Tagen Sightseeing (Lissabon ist beeindruckend)war dann am 13.Juli der große Tag gekommen. Mit der U-Bahn bis zur letzten U-Bahnstation am Tejo und mit der Regionalbahn 12min. bis nach Alges. Das
Optimus-Alive-Festival war logistisch gut und durchdacht mit 3 Bühnen und Verpflegungsständen aufgebaut, auch für genügend Toiletten war gesorgt.
Erstmals mit allen 3 Kindern ( 19, 15 und 12) war natürlich emotional ein besonderes Erlebnis. Als erste Band war Jurrasic 5 auf der Hauptbühne, nichts für unseren Elektrogeschmack (Rap) , die Editors waren da schon deutlich besser.
Nach den Editors zog uns dann unsere große Tochter vor die Bühne und so standen war ab 21.00 Uhr in der ca. 10.Reihe . Zum Glück sind die Portugiesen alle recht klein und wir hatten eine gute Sicht. Pünktlich um 22.00 Uhr kam dann Depeche Mode auf die Bühne und die Portugiesen um uns herum waren bemüht, auch unserem 12-jährigen Sohn freie Sicht zu verschaffen. Kein Gedränge, keine Ellenbogen, wie im Berliner Innenraum, die Portugiesen sind wirklich einen Tick freundlicher.
Das Programm war um 3 Songs gekürzt , die Band war , wie auch in Berlin, gut drauf und präsentierte eine routinierte und perfekte Show. Unsere Kinder sind gut mitgegangen, sie haben ja schließlich die Musik mit der Muttermilch aufgesogen. Das Publikum war natürlich nicht so textsicher wie die deutschen Zuschauer, aber die Stimmung war dennoch ausgelassen.
Die Preise für Getränke waren deutlich günstiger als in Berlin (Becher Wein 2 Euro).
Anschließend blieben wir noch 1 Stunde, da noch DJ´s bis in den Morgen auflegten und fuhren mit dem Regionalzug zurück nach Lisboa, dort fuhren allerdings keine U-Bahnen mehr . So ging es mit dem Taxi ins Hotel , wir bescherten dem Taxifahrer noch Ärger mit der Polizei ( 5 Personen in einem normalen Auto plus Fahrer) und erreichten um 2.30 Uhr das Hotel.
Am nächsten Tag ging es dann mit dem Flieger zurück nach Berlin.

Alles in allem eine gelungene Sache , die man irgendwann mal wiederholen sollte. Nun stehen im Herbst noch 3 weitere Konzerte ( 2 mal Berlin und 1 mal Wien im Februar 2014) an , da kann man gelassen in den Herbst gehen…

Von Thomas Strauß
Wohnort: Berlin

Eigenen Fanreport schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die Speicherung Deiner Daten folgt den geltenden Datenschutzbestimmungen. In unseren Datenschutzhinweisen erfährst Du, welche Daten von Dir beim Verfassen eines Kommentars gespeichert und verarbeitet werden. Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.