Depeche Mode-Konzert am 29.10.2020 in Düsseldorf, Esprit Arena

Schlüssel-Erlebnis :-)

Der Tag fing perfekt mit Sonnenschein an, was in den Tagen zuvor nicht so häufig vorkam. Wir nutzten die Möglichkeit, mittels der Eintrittskarte kostenlos mit dem Zug im VRR-Gebiet fahren zu können. Nach gut 2 Stunden gegen 17:30 h sind wir im Hotel direkt in der Altstadt eingescheckt und anschließend schnell noch ein paar „hastige“ Schlüssel Alt getrunken gegangen. Hatten wir einen „Brand“… Die Altstadt war auch schon fest in dM-Hand.

Das Stadion war fast ausverkauft und wir hatten Karten in Block 4 (Unterrang). Hinter uns war die Sitzplatzreihe nicht besetzt und darüber saßen die Rolli-Fahrer. Von der ersten Sekunde an standen alle – aber wirklich alle – in unserem Block und feierten mit. Klar, war die Stimmung bei den Klassikern am besten, dennoch muss ich sagen, dass alle um uns herum auch bei den aktuellen Songs sowie denen aus der neueren Vergangenheit mitfeierten und mitsangen. Wirklich top! Generell muss ich sagen, dass die Stimmung in der Halle super war. Die Band hatte sichtlich Spaß an dem Abend und der Funke sprang aber so was von über auf das Publikum.
Persönlich hat es mich gefreut, dass Behind The Wheel und sogar Only when I lose myself (tolle Live-Version von Martin!) gespielt wurden, was bislang ja leider nicht so häufig der Fall war. Gern hätte ich auch Barrel of a Gun gesehen, aber vielleicht wird das ja was bei meinem nächsten Besuch in Oberhausen. Die Setlist und auch Fotos schaue ich mir vor dem Konzert nie an, da ich die Spannung hoch halten möchte. Somit war ich doch überrascht und erfreut, dass A Pain that I used to gespielt wurde. Super Performance.

Die Bühnenshow ist seit SOFAD bekannterweise nicht mehr so üppig, aber ich freue mich, wie so viele andere Fans auch, die Jungs überhaupt noch sehen zu können. Man muss ja nach jeder Tour damit rechnen, dass es die letzte sein könnte. Durch die schlichtere Gestaltung der Bühne steht aber somit die Band mehr in den Vordergrund und Dave als auch Martin haben wirklich alles gegeben. Bei Martin war ich sogar positiv überrascht, dass er für seine Verhältnisse so richtig aus sich heraus kam. Bei Fletch war ich mir nicht ganz sicher, ob er die ganze Zeit über eine Sonnenbrille auf hatte trug (war ja auch so sonnig in der Halle…). Auf jeden Fall hatte ich Spaß bei dem Anblick. Cooler Typ. ;-)

Bei der letzten Tour war es z.B. im Münchner Olympiastadion für viele im Innenraum schwierig bis unmöglich etwas von der Band zu sehen. Meiner Meinung nach wurden viel zu viele Videos gezeigt und kaum Kameraeinstellungen von der Band. Auch das war dieses Mal wirklich gelungen.

Die Akustik war von unserem Platz aus manchmal etwas dürftig. Vor allem das Schlagzeug war zu laut eingestellt im Vergleich zu den Synthies. Aber was solls. Wenn ich perfekten Sound genießen möchte, höre ich zu Hause Musik. Und es kommt bei einem Konzert ja auch auf das „Drumherum“ an. Und das war perfekt.
Da ich zwischendurch aber nichts von dem Konzert verpassen wollte, musste meine Blase notgedrungen bis „Goodbye“ aushalten. Danach musste es aber schnell gehen… Selbst das war perfekt abgestimmt. :-)

Alles in Allem war es ein super Konzert und ich bin dankbar dafür, dass ich dabei sein durfte.

Von Ra Oul
Wohnort: Rhede

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