Depeche Mode-Konzert am 25.11.2020 in Düsseldorf, Esprit Arena

Bleibt alles anders

IMG_4041Konzert Nr. 9 auf meiner kleinen Tour-Reise und gleichzeitig das letzte Deutschland-Konzert der „Sommer-Tour“. Und, um es schon mal vorab zu sagen: Es war GRANDIOS! Hätte ich dieses Konzert nicht besucht, hätte ich mich im Nachhinein schwarz geärgert. Aus den Vorfällen vom Mittwoch hatten wir gelernt und waren diesmal deutlich früher da.

Diesmal hatte ich auch keinen Tribünenplatz sondern endlich mal wieder FOS. Support-Act war Matthew Dear. Fand ich gar nicht schlecht. Allerdings konnte ich es kaum erwarten, bis meine Helden endlich die Bühne betraten. Da es das zweite Düsseldorf-Konzert war, hatte ich die leise Hoffnung auf Änderungen in der Setlist. Und ich sollte nicht enttäuscht werden!

Zuerst schien alles wie gewohnt abzulaufen. Nach „Angel“ kam wieder „Walking In My Shoes“, gefolgt von „Precious“. Aber dann, ich traute meinen Ohren nicht, erklangen die ersten Takte von „Behind The Wheel“! Ich hatte ja kaum noch zu hoffen gewagt.
„World In My Eyes“ kam gleich hinterher. Die Arena tobte und meine Ecke begann unkontrolliert zu kreischen. Weitere Schmankerl waren „John The Revelator“, „In Your Room“ und endlich mal wieder „Soft Touch/Raw Nerve“.

Martin sang in seinem Part zunächst „Only When I Lose Myself“ und schob gleich noch „Home“ nach. Was, wie, „Home“ jetzt schon? In meinem Hirn ratterte durch, was dann wohl bei der Zugabe von ihm kommen könnte. „When The Body Speaks“? „But Not Tonight“? Nee, alles meilenweit daneben.

Bei „Enjoy The Silence“ zählte ein glänzend gelaunter Dave wieder auf Deutsch ein. Als er den Ladies & Gentlemen, Boys & Girls den Mr. Martin L. Gooooooooore vorstellen wollte, versuchte eben jener, sich heimlich vom Acker zu machen. Er wurde jedoch von Dave gnadenlos verfolgt und konnte ihm nicht entkommen. Breit grinsend ergab er sich schließlich seinem „Schicksal“. Danach kamen „Personal Jesus“ und „Goodbye“ aka „Hütchenspiel“.

Mit Spannung erwartete ich die Zugabe. Martin kam auf die Bühne und sang… SOMEBODY! Waren bis dahin meine Augen trocken geblieben, so brachen schließlich in diesem Moment alle Dämme. Ich konnte nicht mehr.

Bei „Just Can’t Get Enough“ musste das Publikum wieder mal liebevoll ausgebremst werden, damit der nächste Song begonnen werden konnte. „We need to start the next song!“ Die Stimmung im Publikum war fantastisch und die Band hatte offenbar auch sehr viel Spaß.
Alles in allem war dies ein mehr als würdiger Abschluss des Deutschland-Teils.

Nächste Station für mich und auch die letzte in diesem „Sommer“: Prag!

Von Jessica Gernandt
Wohnort: München

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Kommentare

  1. jan
    6.7.2013 - 10:41 Uhr
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    Bei “Just Can’t Get Enough” ..or Boy say go ?

    hast das auch gehört, nach den ersten Takten “Just Can’t Get Enough”
    ging Dave in Richtung Drummer oder sagte lachend ..or Boy say go ?

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