Depeche Mode-Konzert am 22.10.2020 in Bremen, ÖVB Arena

„Good evening Brmbl!“

Bremen-9„Hä, was hat er gesagt?“ „Das sollte wohl ‚Good evening Bremen‘ heißen.“ „Achso!“ In Bremen war ich ausnahmsweise nicht alleine unterwegs, sondern hatte eine Freundin dabei. Deren Freund übernahm netterweise das Catering und machte für uns den Chauffeur. An dieser Stelle lieben Dank für alles! Wenn man wie ich sämtliche Ersparnisse für die Tour verpulvert hat, weiß man Gratis-Mahlzeiten, -Fahrten und –Übernachtungen erst recht zu schätzen.

Somit kamen wir mit lecker Pizza im Magen und warmen Füßen gegen 19:30 Uhr in der ÖVB-Arena an. Nach einem kurzen Stopp am Merchandise suchten wir unsere Plätze auf, die sich überraschend nah an der Bühne befanden. Leider sind meine Fotos trotzdem ziemlich murksig geworden. Ich brauche dringend eine neue Kamera.

Als wir die Halle betraten, spielte gerade die Vorgruppe „Big Deal“. Hörte sich gar nicht so schlecht an. Den Künstlern scheint man jedoch wahre Horrostories über Depeche-Mode-Fans erzählt haben. Die Sängerin sagte nämlich: „Thank you for being so nice. We were told you might throw bottles at us. So thank you for not doing that.“ Sind bei irgendeinem Konzert tatsächlich Flaschen nach der Vorband geworfen worden? Ich kann mich an keinen solchen Vorfall erinnern.

Angeblich bietet die ÖVB-Arena Platz für 14.000 Menschen. Mir kam sie irgendwie ziemlich klein vor. Die Bühnenkonstruktion hatte auch abgespeckt, die Videowände an den Seiten fehlten. Das war ziemliches Pech für die Leute, die hinten saßen oder standen. Die bekamen vom Bühnengeschehen nicht wirklich viel mit, da die Band selten live auf der großen Leinwand zu sehen war. Das Set war wieder gleich, es gab also keinerlei Überraschungen.

Bremen ging von Anfang an ziemlich gut mit, auch die hinteren Plätze, obwohl die ja kaum was sehen konnten. Die Band machte auch einen gut gelaunten Eindruck, besonders Martin schien diesmal den Clown gefrühstückt zu haben. So hopste er bei „A Pain That I’m Used To“ mit seiner Gitarre auf Peter Gordeno zu. Und bei „Enjoy The Silence“ wackelte er geradezu exzessiv mit dem Hintern. Dave schwankte ein bisschen zwischen hyperaktiv und „Scheiße, bin ich müde“. Ansonsten war er aber gut drauf. Er dirigierte das Publikum und quittierte das Mitsingen bei „Just Can’t Get Enough“ mit einem „Dankeschön!“

Morgen geht’s für mich weiter nach Oberhausen und dann ist erst mal Ende Gelände. Zumindest bis Februar…

Von Jessica Gernandt
Wohnort: Keine Angaben

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