Depeche Mode-Konzert am 26.09.2020 in München, Olympiastadion

Ein nicht perfekter, aber trotzdem magisch-schöner Konzertabend

Mein fünftes Depeche Mode Konzert und es war großartig.
Ja, das Wetter war ungemütlich und viel gesehen hat man von den Tribünen aus auch nicht (Stadion halt, hatte extra ein Fernglas dabei ^^) – und trotzdem: Die Band kam auf die Bühne und ich hatte wieder Tränen in den Augen.

Die Jungs waren sehr gut drauf, die hatten offenbar ne Menge Spaß auf der Bühne. Noch merkte man nichts von der Erschöpfung, die sich auf einer Welttournee irgendwann unweigerlich einstellt.

Das Publikum hätte ruhig ein bisschen Mitmachfreudiger sein können. Zumindest bei mir im Block kam ich mir bisweilen ein wenig dämlich vor, weil ich zumindest gefühlt alleine mitgesungen habe, wenn Dave oder Mart uns dazu aufgefordert haben.
Naja, vielleicht einfach doch das Wetter?

Über Daves Sexappeal, seine immernoch voll vorhandenen Rampensauqualitäten, seine Stimme, die wirklich top in Form war und über die Tatsache, dass der Mann doppelt so alt ist wie ich und ich ihn trotzdem unwiderstehlich und wunderschön finde – nun, darüber könnte ich mich jetzt seitenweise auslassen, aber das erspare ich euch mal lieber. ;)

Ich bin zwar bekennender Dave Fan, muss ich aber trotzdem anmerken, dass mich Martins Version von „Higher Love“ sehr beeindruckt hat. Das hat er sehr, sehr gut gemacht und ich war echt ergriffen.

Was ich nie verstehen werde sind nach wie vor die Dauerbierholer. Ich glaube, es gab keinen einzigen Song, bei dem niemand an uns vorbei musste um Bier holen zu gehen. Ein paar der Kandidaten dürften etwa 50% des Konzerts mit Bier- und zwischendurch auch mal Pommes holen verbracht haben. Kapier ich nicht – für nen Saufabend brauche ich mir doch keine teure Konzertkarte kaufen und dabei andauernd denjenigen auf den Sack gehen, die jede Minute des Konzerts genießen wollen.
Naja, was reg ich mich auf, das wird sich wohl nie ändern.

Stadionkonzerte werde ich wohl, so schön es gestern auch war, trotzdem nicht mehr besuchen – zu groß, Akkustik nicht überall gut usw.

Zum Glück hab ich noch zwei Hallenkonzerte vor mir. Ich kann’s kaum erwarten. :)

Von Viktoria H.
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Kommentare

  1. Strangelover0809
    3.6.2013 - 15:54 Uhr
    2

    Danke für deinen Bericht! Ich war extra aus Österreich nach München gereist um Depeche Mode das erste Mal live zu erleben!
    Ich hatte auch nur Sitzplätze im Block Q, d.h. man konnte die Band nicht so wirklich so gut sehen, aber von der Musik und den Liedern her war es toll, auch wenn ich mir „It’s No Good“ und „In your room“ noch dazu gewünscht hätte :-)

    In meinem Block hat kaum wer mitgesungen, hatte mich fast nicht getraut aufzustehen um zu singen und zu hüpfen, aber ich ließ es mir nicht nehmen und bin einfach aufgestanden und habe mir meinen Spaß gemacht!
    Sonst habe ich auch beobachtet, wie viele Leute ständig Getränke geholt haben. Zum Saufen gehe ich nicht auf ein Konzert und zahle dafür soviel Geld!

    Nächstes Jahr gehe ich aufs Hallenkonzert in Wien!

  2. sMARTie
    2.6.2013 - 23:05 Uhr
    1

    Mitmachfreude

    Kann mich obigem Bericht nur anschließen. Ein wunderschöner Abend und eine fantastische Show der Jungs!!
    Mich hat aber ebenfalls das Verhalten mancher Leute im Publikum geärgert. Bin ziemlich knapp vor der Bühne gestanden und ich frage mich wirklich, warum man sich eine FOS-Karte kauft, dann steif und stumm herumsteht und die Arme nur ab und an zum Filmen mit dem Smartphone in die Höhe hält. Ich hab mir die Seele aus dem Leib gesungen und verzweifelt versucht Lärm als Ersatz für mindestens zehn stille Konzert-Beobachter rund um mich zu veranstalten:-)
    Ansonsten, einfach ein perfekter Abend!

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