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Tom Smith und Editors: Erst solo in der Kirche, dann als Band mit neuem Album

Gut was los im Hause Editors: Kurz vor Ende des letzten Jahres veröffentlichte Sänger Tom Smith sein erstes Soloalbum, anschließend war er damit auf gefeierter Tour durch außergewöhnliche Locations. Doch mit der ganzen Band war er auch fleißig – und die hat jetzt mit dem zweiten neuen Song ihr neues Album „Surface, Echo & Sound“ angekündigt. Eine Tour gibt es natürlich ebenfalls. Wir bringen euch aufs Laufende.

Zunächst einmal der Tom. Schrieb Songs, die er zunächst für eine eventuelle weitere Platte mit Andy Burrows als Smith & Burrows gedacht hatte, die sich dann aber in eine andere Richtung entwickelten. „There Is Nothing in the Dark that Isn’t There in the Light“ überzeugt mit einem reduzierten, oft akustischen, manchmal aber durchaus schwungvollen Ansatz. Ein perfektes Album, um damit live einmal andere Orte aufzusuchen.

Wie die Berliner Passionskirche Ende März. Das prächtige neoromanische Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert bietet den richtigen Rahmen – und vor allem auch den richtigen Sound – für Smith‘ prägnanten Bariton, begleitet nur von sich selbst und seinem Buddy Nick Willes an akustischen Instrumenten. Dazu ein gut gelaunter und vergleichsweise redseliger Sänger – und eine Setlist, die in knapp zwei Stunden 23 Songs beinhaltet und kaum Wünsche offen lässt. Denn neben den Solostücken, unter denen Perlen wie „Deep Dive“ oder „Northern Line“ glänzen, gibt es natürlich auch Editors-Material, satte 13 Tracks in ganz anderem Gewand als üblich. Feine Fassungen von „No Sound but the Wind“, „Blood“, „Munich“ oder „Papillon“, ein brandneuer Song und am Schluss ein Gänsehaut bereitendes „Smokers Outside the Hospital Doors“. Wunderbarer Abend!

Und nun zu den Editors. Vor ein paar Wochen gab es erst einmal Folgendes:

Geradlinig und eher an die früheren, rockigeren Zeiten der Band erinnert dieses „Call it In“. Aber da ist dieser eine Sound, der das Interesse an mehr weckt. Clever. Und heute gibt es nun „The Rush“, das die erste Tendenz bestätigt. Die Elektronik hat die Band auf den letzten Alben ausgiebig erkundet, nun ist mal wieder Zeit für Songs, die direkt aufs Live-Erlebnis zielen:

Diese Wandlungen kennt und schätzt der Editors-Fan. Also darf er gespannt sein, was sich am 30.10. noch so auf „Surface, Echo & Sound“ finden wird. Noch mehr Mandolinen-Tom? Weitere akustische Überraschungen? Doch noch ein paar Synthies? Und was ist mit dem Stück, das klingen soll, als würden Depeche Mode R.E.M. spielen? Wir wissen es noch nicht, haben aber schon einmal die Tracklist für euch:

Surface, Echo & Sound
Call It In
The Rush
Rescue
Shadow
Real
Happiness
Much Love
Butterfly Wings
Seriously
The Hills We Died Upon

Selbstverständlich gehen die Herren Editors auch auf Tour – und das sind die Termine für den deutschsprachigen Raum:

07.02.2027 München – Zenith
08.02.2027 AT-Wien – Gasometer
11.02.2027 Berlin – Columbiahalle
14.02.2027 Köln – Palladium
16.02.2027 Leipzig – Haus Auensee
20.02.2027 Hamburg – Inselpark Arena

https://editors-official.com

Thomas Bästlein

Thomas Bästlein schreibt (früher unter dem Spitznamen Addison) seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

3 Kommentare

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  1. Editors Tour

    Das letzte Mal als die „Editors“ in meiner Gegend aufgespielt haben, muss so in 2019 gewesen sein. Da konnte ich nicht. Und diesmal ist die Mitte Deutschlands ausgeschlossen. Schade. Mit den „Elbows“ ist es das Gleiche.

    (Nicht ganz ernst gemeint):
    Ich fühle mich irgendwie ausgegrenzt :-))) Was haben die nur alle gegen das Rhein-Main-Gebiet.

    Antworten
  2. Leipzig im Felsenkeller

    Danke für den Artikel.
    Aber wir haben Karten für Leipzig, und da steht als Lokation Felsenkeller drauf. Aber wir freuen uns schon riesig, egal, wo sie nun spielen! Denn die sind einfach immer fantastisch!

    Antworten
    • Gern geschehen.

      Das Leipziger Konzert wurde übrigens wegen der hohen Nachfrage vom Felsenkeller ins Haus Auensee hochverlegt.

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