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Im Soundcheck: Citizens!, Errors, Twin Shadow und Anatopia

England, Schottland, USA (via Dominikanische Republik), Berlin (via Argentinien, Israel und Amsterdam). Goldiger Electropop, faszinierende Synthiespielereien, eine echte Enttäuschung und fröhlich durchgeknallter Alles-ist-möglich-Quatsch, in dieser Reihenfolge.

Twin Shadow – Confess

Er behauptet ja immer, von der Musik der 80er nicht wesentlich beeinflusst worden zu sein, der George Lewis jr.. Hm, da machen wir uns jetzt doch Sorgen, dass bei ihm eine kleine Persönlichkeitsspaltung vorliegen könnte. Denn mehr detailverliebte Wiederaufbereitung jener Epoche in Form neuer Songs gelingt derzeit kaum jemandem.

Memory Tapes – Player Piano

Fallen die jetzt eigentlich auch unter dieses allgegenwärtige Hipster-Genre Chillwave? Und: Ist das eigentlich wichtig? Die Memory Tapes spielen jedenfalls auch auf dem zweiten Album mit vielseitigen und äußerst verträumten elektronischen Klängen, dass es eine Pracht in Watterosa ist.

Twin Shadow – Forget

B-Movie-Pop? Chillwave? Was für seltsame Begriffe dieser Musik so angehängt werden. Wir hatten ja in letzter Zeit so einige neue Künstler, deren Werke sich klar auf die Popmusik der 80er Jahre bezogen. Mit Twin Shadow kommt ein weiterer Name dazu, der eines der schönsten Synthiepop-/New-Wave-Alben dieser Tage abliefert.