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New Young Pony Club – The Optimist

Das schwere zweite Album nach dem gehypten Debüt. Für viele eine echte Hürde. Der New Young Pony Club aus London nimmt sie gelassen und entspannt und schüttelt dabei ein düster glänzendes Album zwischen 80er-Synthies, New Wave, Disco und Postpunk aus dem Ärmel.

LoneLady – Nerve Up

Bei Platten auf dem Warp-Label kann man sicher sein, dass da kein Ramsch ins Haus flattert. Früher (und mitunter auch heute noch) das Vorzeigelabel im Bereich elektronischer Verrücktheiten, hat man sich u.a. mit Maximo Park mittlerweile in andere Richtungen erweitert. Nun also eine junge Frau aus Manchester mit einem Debüt, das viel Indie, viel Wave und viel – ja – Manchester ist.

Delphic – Acolyte

Klar, die Checker behaupten, diese Mischung aus Electro und Rock wäre schon längst wieder tot. Dann kommt diese junge Band auch noch aus Manchester, wo New Order doch viiiel zu häufig zitiert werden… Ach, pfeif auf die Geschmackswächter und Kostverächter, dieses Album macht einfach höllisch Spaß!

Cold Cave – Love Comes Close

cold_cave Das Fest naht, da sollten wir den Spätgeschenkekäufern doch noch eine Empfehlung mitgeben. Hier kommt ein letztes Album des Monats, eines, das die eisige Kälte der letzten Tage perfekt in synthetische Klänge verpackt. Willkommen in der kalten Höhle von Cold Cave!

Bad Lieutenant – Never Cry Another Tear

bad_lieutenant Das ist sie also, die Nachfolgeband von New Order (der Nachfolgeband von Joy Division), nachdem Peter Hook den Bass nicht mehr länger auf Kniehöhe durch die Gegend schwenken wollte. Doch Bernard Sumner weiß immer noch am besten, wie man eingängige Popmelodien schreibt.

Editors – In This Light And On This Evening

„Die automatische Weckvorrichtung der Stimmungsorgel neben seinem Bett weckte Rick Deckard mit einem kleinen Stromstoß.“ So beginnt „Blade Runner“ (Originaltitel: Do Androids Dream Of Electric Sheep?“) von Philip K. Dick. Womit wir bei einem wesentlichen Vorbild für die Atmosphäre des dritten Editors-Albums wären. Ein anderes Vorbild trägt den Titel „Violator“.

The XX – The XX

Da schleicht sich eine blutjunge Band klammheimlich durchs abgedunkelte Hinterzimmer in die Ohren und Herzen immer zahlreicher werdender Hörer. Mit einem Album, das mit jedem Hören in der Liste der Alben des Jahres nach oben klettert. Oder: Das The Cure-Album, das diese wohl nie mehr hinbekommen werden.