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Querbeats – Rückblick 2018: Juli/August

Weiter geht der Jahresrückblick. Im Sommer herrscht gerne mal Dürre, nicht nur wettertechnisch, wie in diesem Jahr, sondern auch plattenmäßig. Daher fassen wir den Juli und den August zusammen und kommen dann doch auf eine schöne Trefferquote:

Review: Interpol – El Pintor

Interpol Albumcover © SoftLimit-PIASCooperativeSchwarzer Hintergrund, rote Grafik, minimalistischer Schriftzug. Das Cover des fünften Interpol-Albums erinnert nicht von ungefähr an das Debütalbum. Auch musikalisch war die Band diesem Meisterwerk von 2002 lange nicht mehr so nahe.

Hört das neue Interpol-Album im Stream!

Interpol Albumcover © SoftLimit-PIASCooperativeDas ging dann ja richtig fix. Plötzlich war sie da, die Ankündigung des neuen Interpol-Albums „El Pintor“ für den 05.09. – und schon heute könnt ihr bei uns in das komplette Album reinhören!

Interpol – Interpol

Heieiei, die Vorzeichen waren wahrlich nicht gut. Der Bassist, in dieser Band von erheblich größerer Bedeutung als üblich, verlässt die Band. Das Album wird nach der Band benannt, oft ein Zeichen von Einfallslosigkeit. Doch es darf Entwarnung gegeben werden: Auch auf Album Nr. 4 bleiben Interpol Meister der düsteren Melancholie.

Customs – Enter The Characters

Ich weiß, Vergleiche, Vergleiche, Blindschleiche… aber was soll man machen, wenn doch nun auch Belgien unbedingt einen Vertreter in die Joy-Division-Interpol-Editors-Liga entsenden muss? Und wenn dieser auch noch mit so einer dreisten, aber auch unverschämt eingängigen Platte daherkommt?

The National – High Violet

Ein seltsames Kunststück ist das. Ein großartiges Album nach dem anderen. Ausverkaufte Touren, immer zahlreichere Fans, überschäumende Reviews. Und trotzdem gelten The National als so etwas wie ein Geheimtipp. Wenn sich das nach diesem Meisterwerk nicht ändert, stimmt definitiv etwas nicht mit dieser Welt.

Editors – In This Light And On This Evening

„Die automatische Weckvorrichtung der Stimmungsorgel neben seinem Bett weckte Rick Deckard mit einem kleinen Stromstoß.“ So beginnt „Blade Runner“ (Originaltitel: Do Androids Dream Of Electric Sheep?“) von Philip K. Dick. Womit wir bei einem wesentlichen Vorbild für die Atmosphäre des dritten Editors-Albums wären. Ein anderes Vorbild trägt den Titel „Violator“.