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Junior Boys – It’s All True

Orson Welles, Howard Hughes, Carl Craig, Banana Ripple (das Eis), China (das Land), Japan (die Band). Das sind die Assoziationen, die die Junior Boys mit diesem Album verbinden. Muss man gar nicht alles nachvollziehen können oder wollen. Wichtiger: Ihre ganz eigene Version elektronischer Popmusik funktioniert mit und ohne Hintergrundwissen bestens.

holy ghost

Holy Ghost! – Holy Ghost!

holy ghost Nach dem Auftritt beim Melt! im vorigen Jahr und der hervorragenden „Static on The Wire“-EP hatten wir uns Holy Ghost! als große Hoffnung vorgemerkt. Nun, da das Debütalbum nach laaanger Anlaufzeit endlich im Kasten ist, lässt sich frohgemut verkünden: Das Hoffen hat sich gelohnt. Synthiedisco deluxe!

Cut Copy – Zonoscope

Synthiepopper, aufgepasst! Hier müsst ihr reinhören! Und nicht nur ihr – jeden Anhänger guter elektronischer Musik mit Orientierung an den richtigen Vorbildern erwartet hier ein echter Genuss, ein hervorragendes, eingängiges Popalbum mit der perfekten Balance aus Retroliebe und Moderne.

We Have Band – WHB

Grammatik haben sie ja schon mal nicht so. Aber Musik haben sie. Sehr gute sogar. Ein ungemein (elektro-)poppiges Debütalbum, das mit (potentiellen) Hits vollgepackt ist. Und wer fragt auf der Tanzfläche schon nach Grammatik?

Hot Chip – One Life Stand

Nach drei Alben, von denen zwei zu den besten, aber auch schrägsten Veröffentlichungen elektronischer Popmusik des letzten Jahrzehnts gehörten, wollen unsere Lieblingsnerds es im frisch eröffneten nächsten Jahrzehnt nun richtig wissen und veröffentlichen eine Platte, die so richtig spalten könnte. Was fast ein wenig paradox ist, denn „One Life Stand“ ist mit Sicherheit die bisher geradlinigste, manche werden sogar sagen, zugänglichste Scheibe der fünf Briten.

Maps – Turning The Mind

maps_mind Das Debütalbum von 2007 schlich sich durch die Hintertür ins Herz so manchen Musikliebhabers. Erst kaum beachtet, dann überall (von Kritikern und Fans) gelobt und preisgekrönt. Nun schleicht sich der Nachfolger an, erneut bei den lieben Leuten von Mute veröffentlicht. Mit guten Chancen, den Weg ins Herz wiederum zu finden. Obwohl doch eigentlich das Hirn Thema sein sollte.

Simian Mobile Disco – Temporary Pleasure

smd_pleasure Das hyperaktive Electro-Duo hat sein zweites Album fertig gestellt. Und ist nun dabei, mit Hilfe zahlreicher namhafter Gäste eine knallbunte Ansammlung tanzbarer Popsterne auf die Tanzfläche loszulassen.

Hot Chip – Made In The Dark

Aus dem Nichts stiegen diese fünf Engländer im Jahr 2006 zu Lieblingen der Kritiker und auch vieler Musikhörer auf. „The Warning“ hieß der Grund, ihr zweites Album, das vor allem in England mächtig abräumte (und u.a. für den renommierten Mercury Prize nominiert war) und im Mutterland der Popmusik mit dafür sorgte, dass intelligente elektronische Musik dort mittlerweile wieder deutlich mehr Beachtung findet. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatte sicher die Übersingle „Over And Over„, der sich kaum ein Tanzbein ernsthaft widersetzen konnte. In Deutschland reichte es zumindest zu Achtungserfolgen und bei denen, die das Glück hatten, Hot Chip live (z.B. auf den beiden letzten Melt!-Festivals) zu erleben, für einige durch die mitreißende Performance heruntergeklappte Kiefer. Darüber hinaus machten sie sich als fleißige Remixer einen sehr angesehenen Namen in der Clubszene. Die Gorillaz, die Scissor Sisters und zuletzt sogar Kraftwerk ließen sich von Hot Chip veredeln.