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Im Soundcheck: London Grammar, Algiers und Andreas Dorau


Heute im Testlabor: Drei bären- oder auch schwyänenstarke Alben, zu denen wir euch in den letzten Wochen bereits hoffentlich aufschlussreiche Interviews geboten haben. Doch die Bewertung der Musik soll ja zwischen all den tiefschürfenden Gesprächen nicht vergessen werden.

Andreas Dorau: „Ich fühle mich keinem Genre zugehörig“

Er ist ein seltsames Phänomen der deutschen Popmusik.

Andreas Dorau sang 1981 „Fred vom Jupiter“ und wurde im Nu zum Teenie-Star der Neuen Deutschen Welle. Die Meisten identifizieren ihn noch immer mit diesem ehemaligen Schulprojekt-Song, obwohl Dorau schon über 50 Jahre alt ist und im Juli 2017 sein 10. Album („Die Liebe und der Ärger der Anderen“) veröffentlicht hat. Er ist also sichtbar mehr als ein One-Hit-Wonder, bekannt aus den unzähligen, auf dem Markt existierenden NDW-Kompilationen.

PeterLicht – Das Ende der Beschwerde

Wer PeterLicht immer noch auf das „Sonnendeck“ reduziert, hat den Künstler ohne Gesicht vermutlich seitdem nicht weiter verfolgt. Nein, solch leichten Electro-Pop macht er schon lange nicht mehr oder kaum noch. Aber: So poppig wie hier war er lange nicht. Dazu gibt es wieder Texte zum Mitmeißeln.

Andreas Dorau – Todesmelodien

Nanu, so düster hatten wir ihn doch gar nicht in Erinnerung. Den Dorau, in der deutschen Musikszene sicherlich eine originelle und mit niemandem vergleichbare Erscheinung. Der es schafft, gute NDW und guten, ähem, Schlager mit cleverer Elektronik zu kreuzen und dazu unvergessliche Texte zu singen. Dieses Mal nur eben etwas dunkler als sonst.