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„Sounds of the Universe“ in den Medien

In den vergangenen zwei Tagen sind über 800 Kommentare zum neuen Depeche Mode-Album „Sounds of the Universe“ auf depechemode.de abgegeben worden. Viele Fans sind begeistert von dem neuen Longplayer, aber natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Doch wie kommt das Album eigentlich in den Medien weg? Wir haben uns einmal umgeschaut und für Euch einige Links zu Rezensionen zusammen gestellt.

SPIEGEL Online
„Vieles aber bleibt bloßes Füllwerk und weit hinter dem Material jüngerer Alben wie „Ultra“ zurück. Ach, wäre es doch wieder 1990.“
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Die WELT, Jetzt stecken auch Depeche Mode in der Krise
„Früher haben Depeche Mode den Hörer überwältigt, heute wird er überredet.“
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FOCUS, Unbeirrbar geradeaus
„Bis auf die Single „Wrong“, die ironischer Weise von Missetaten und Fehlentscheidungen handelt, fehlt dem Album beim ersten Durchgang der große Hit. Erst nach mehrmaligem Hören blühen die Songs auf“
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Die Zeit, Jäger des verlorenen Klangs
„Wenn sie auf diesem Weg weitermachen, werden aus Depeche Mode die Rolling Stones des Elektro-Zeitalters.“
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Laut.de
„Sounds Of The Universe“ verzückt weder, noch verschreckt es. Um im Bild zu bleiben: Im Fußball würde man eine solche Vorstellung wohl als „routiniert“ umschreiben.“
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Westdeutsche Zeitung, Euphorie und Ernüchterung
„Zwischen Euphorie und Ernüchterung liegt oft ein schmaler Grat. Manchmal fehlt den Songs die Entschlossenheit, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, aber auch das ist Geschmackssache. Fahrstuhlmusik, Mittelmaß oder gar eine Randnotiz ist das Album jedenfalls nicht.“
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Neue Zürcher Zeitung, Rückkehr der Geläuterten
„Tatsächlich ist mit «Sounds of the Universe» ein durchweg faszinierendes Album gelungen. Derweil auf Anhieb nicht gleich ein Refrain im alten Stil auffällt, bei dem man schon beim zweiten Mal laut mitsingen könnte, leben die Songs nun von ihren subtilen Arrangements.“
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BerlinOnline
„Dass das ganze Album mitunter mehrere Anläufe braucht, um wirklich gemocht zu werden, ist dann auch als Kompliment zu verstehen in Tagen, in denen die Charts anscheinend dominiert werden von eingängigen, aber eben auch allzu belanglos wirkenden Titeln, die schnell langweilig werden“
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Wiener Zeitung, Popsong von Outta Space
„Gepaart mit Martin Gores Leidenschaft, über Ebay Gerätschaften zur Erzeugung seltsamer elektronischer Fiep-, Pieps- und Blubberklänge zu erwerben, wird die Arbeit von einem teilweise vielleicht etwas überstrapazierten Retro-Futurismus bestimmt.“
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Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

633 Kommentare

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  1. Will auch noch meine Meinung äußern…

    Man muss hier ja vorsichtig sein mit Kritik, weil man sich dann anhören muss, dass man keine Ahnung hat, der Vergangenheit hinterher hängt oder seinen Musikgeschmack nicht weiter entwickelt hat (?!), einem die geistige Größe fehlt, die Genialität dieses Albums zu erkennen, usw…

    Ich beurteile Musik danach, ob sie mir gefällt oder nicht, also sag ich es mal so: Depeche Mode sind mit diesem Album so weit von meinem persönlichen Musikgeschmack entfernt, wie sie es noch nie waren.
    Es ist mir insgesamt viel zu langsam, die zum Teil echt genialen (und z.T. auch flotten) Rythmen und Melodien werden durch einen Gesang, der meist aus ewig langen Sätzen ohne Brakes und Bezug zur Melodie besteht und insgesamt viel zu melodisch ist, über- bzw. totgesungen. Mag sein, dass Dave so gut singt wie noch nie, aber solch text- bzw. stimmlastige Musik mag ich einfach nicht. Es gibt keine echten Refrains, keine Ohrwürmer, die man sofort immer und immer wieder hören will und muss, selbst das echt gute wrong nervt mich durch den blöden Anfang…
    Nach mehrmaligem Hören fand ich dann In sympathy und Hole to feed echt gut, aber der Rest…?!
    Einzige echte Perle ist der Bonustrack Light, auch ghost und oh well finde ich besser als die meisten Tracks auf dem Album.

    Wenn dieses Album nicht den DM-Bonus hätte, würde ich es wohl nicht kaufen oder öfter anhören.
    Klar ist alles irgendwie Geschmackssache, aber es gibt sicher Musik, die fast jedem bzw. sehr vielen Menschen gefällt und welche, die sehr speziell ist und daher nur eine Minderheit gut findet. Die doch eher negativen Kritiken der Presse zeigen mir, dass das Album wohl eher letzerem zuzuordnen ist. Und mit meinem Geschmack ist damit zum Glück alles in Ordnung:-)

  2. Sehr geehrte Leser hier:

    Komentare wie ,das bekomm ich selbst mit meinem computer besser hin oder was soll das gepipse find ich echt primitiv.
    Depeche Mode hier zu benoten oder eines besseren zu belehren ist schon echt pervers.
    Depeche Mode brauchen nichts aber auch garnichts mehr zu beweisen oder sich mit irgendjemandem messen/vergleichen zu lassen. Vielleicht sollten hier viele komerzmusik bzw. hitparadenhörer etwas zurückhaltend sein… silenc!!

    Erst bei mehrmaligem durchhören bekommen manche songs ziemlich viel potenzial nach obenhin.Die music und die texte sind durchschnitlich gut der gesang mit mehreren stimmen sowieso wie man es liebt.
    Seit jahren das beste album.
    See you……..

    potzmann
    graz
    havana

  3. ich wette, depeche mode werden noch 1, wenn nicht sogar mehr alben veröffentlichen nach sotu und ich wette, sie werden beim nächsten album noch bessere musik abliefern als auf sotu, welches einfach nur grossartig klingt und zwar von vorne bis hinten!! allein die instrumentierung mit den stimmen gahan und gore, das kriegt keine andere band so hin, nichtmal eine!!!!

    also freuen wir uns drauf

  4. Hm, ich schätze an der Front der DM Fans hat offenbar die Ernüchterung eingesetzt, die LP floppt und zwar richtig. Die von Emi verkündeten Vorverkaufszahlen haben null aussagekraft. Das Teil wird in den Regalen wie Blei liegen bleiben.
    Nun fängt die Zurückhaltung beim Kauf der Konzerttickets an, das läuft für den Winterteil der Tour nur sehr stockend an. Bei einem richtig guten Album wären die Karten an einem Tag komplett weg gewesen.
    Mir schwant nichts gutes…. Ich schätze das könnte es insgesamt gewesen sein….

    Die CD kann man sich maximal schönhören. Gut ist einfach anders, da ist nicht mehr wirklich viel melodiöses zu erkennen.
    Man hätte insgesamt aus den Songs sicher wesentlich mehr machen können.
    Es scheint mir so als ob da zuviel Gahan mit Anhang (Eigner…) und Produzentenpower drinne steckt. Manchmal ist etwas weniger eben mehr.

  5. Wer sich mal die Rezension auf Amazon.de von „Think blue!“ zur normalen Edition des Albums durchliest, stellt schnell fest, dass absolute Hardcorefans gerne mal alles obergeil finden, was ihre Gruppe so rausbringt. Wer auch nur einen kleinen Funken Ahnung von Musik hat, weiß jedoch, dass nicht alle Tracks des neuen Albums gut geworden sind.

    Hier meine Bewertungen (5 Sterne Maximum)

    1. In Chains (2,5 Sterne)
    2. Hole To Feed (3 Sterne)
    3. Wrong (5 Sterne)
    4. Fragile Tension (5 Sterne)
    5. Little Soul (3 Sterne)
    6. In Sympathy (5 Sterne)
    7. Peace (4 Sterne)
    8. Come Back (4,5 Sterne)
    9. Spacewalker (Ohne Bewertung)
    10. Perfect (3,5 Sterne)
    11. Miles Away (5 Sterne)
    12. Jezebel (4,5 Sterne)
    13. Corrupt (3,5 Sterne)

    Somit kommen wir auf eine Durchschnittswertung von 4.

    Das Album ist somit zwar sehr gut. Jedoch nicht Außergewöhnlich. Die erhoffte Revolution ist ausgeblieben. Manchen Songs fehlt einfach der letzte Kick und sind somit leider nur als „langweilig“ zu bezeichnen. Die Highlights des Albums sind ganz klar „Fragile Tension“, „In Sympathy“, „Miles Away“ und der wohl beste Martin Gore Song bislang „Jezebel“.

  6. Oh je, ich höre gerade „In Your Room“. Was für ein Rausch, was für eine Leidenschaft schwingt da noch mit!
    Nein, ich hänge nicht der Vergangenheit nach. Es hätte nur gut getan, wenn SOTU wenigstens ein wenig Obsession statt Routine anzuhören wäre.

  7. Endlich hat sich ein Musikredakteur das Album mehr als einmal angehört:

    /www.focus.de/kultur/musik/plattenkiste/depeche-mode-unbeirrbar-geradeaus_aid_390779.html

  8. Wirklich amüsant sich hier einige Rezensionen des Albums von den Damen und Herren Kritikern hier im Forum zu Gemüte zu führen. Ich gebe zu, ich habe null Ahnung vom Musik machen, kann weder singen noch ein Instrument spielen und stand auch noch nie in einem Aufnahmestudio (was für ein Glück für die Welt). Da bekomme ich ja schon vom Lesen die totalen Minderwertigkeitskomplexe, ob der unglaublichen Ansammlung umfangreichen musikalischen Wisssens.

    Ich persönlich finde das neue Album ist deutlich vom Depeche-Mode-Stil geprägt. Ich habe nie ein neues Album à la Music for the Masses oder Violator erwartet. Warum auch, da lege ich mir doch lieber die Originale auf. Ich persönlich finde die konsequente Weiterentwicklung ihres Stils unter Einbeziehung alter Elemente sehr gelungen. Natürlich gibt es auch auch dem Album ein, zwei Liedern bei denen meine Finger zur Skip-Taste zucken, aber das ist durchaus normal. Ich höre mir nun also seit Tagen die neue Scheibe an und entdecke immer wieder neue Details, die ich bis dato irgendwie überhört habe. Und das macht ein Depeche Mode Song aus, er lässt sich auch nach dem 187. Mal anhören wieder neu entdecken. Was ich wie immer großartig finde sind die Texte. Komischerweise habe ich darüber hier kaum Kommentare gelesen oder ich habe sie schlicht überlesen. Diese Texte sind der Wahnsinn und gerade die zeichnen Depeche Mode aus und grenzen sie vom 08/15 Pop ab. Auch wenn ich anfangs teilweise das Gefühl hatte, das Dave die Texte krampfhaft irgendwie in Übereinstimmung zur Melodie pressen musste, legte sich dieses Gefühl nach mehrmaligem Hören. Wort und Musik verschmelzen in der Mehrzahl der Songs zu genialen kleinen Kunstwerken.

    Und ganz zum Schluss noch eine ganz persönliche und äußerst subjekte Aussage: Special thanks to Alan Wilder for leaving the band :-)

  9. DM sollte aufhören! Ohne A. Wilder fehlen die Kult-Elemente, welche die Demo-Tapes von Gore finalisieren. SOTU ist ein einziges „DEMO-TAPE“.
    Außer Wrong als Aushängeschild.

  10. Hallo wir sind nicht mehr in den 80`er!!!!!
    Das Album ist so wie es ist. Super
    Ihr Plattnasen

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