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Martin Gore
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„Sounds of the Universe“ erschienen!

Sounds of the Universe
Das zwölfte Studioalbum: Sounds of the Universe
Auf diese Nachricht haben die Fans lange gewartet: Vier Jahre nach ihrem letzten Studioalbum veröffentlichen Depeche Mode heute „Sounds of the Universe“! Das Album erscheint als Standard-CD (Amazon) mit 13 Liedern und als Deluxe-Edition (Amazon) mit zusätzlicher DVD, die u.a. eine 5.1-Abmischung des Albums enthält. Für Fans kommt jedoch nur das Box-Set (Amazon) in Frage, das mit jeder Menge Demos, Remixes und Videomaterial keine Wünsche offen lässt.

Sparfüchse können sich das Album für schlanke 4,89 Euro im neuen Amazon-MP3-Store herunterladen.

Auch an die Liebhaber des Vinyls wurde gedacht: „Sounds of the Universe“ ist ebenfalls als Doppel-LP (Amazon) mit zusätzlicher CD erhältlich.

Sounds of the Universe

01. In Chains
02. Hole To Feed
03. Wrong
04. Fragile Tension
05. Little Soul
06. In Sympathy
07. Peace
08. Come Back
09. Spacewalker
10. Perfect
11. Miles Away / The Truth Is
12. Jezebel
13. Corrupt

Sven Plaggemeier
Von Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

1050 Kommentare

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  1. zu beginn habe ich hier geschrieben, dass mir das neue album gefällt. mittlerweile finde ich es das beste seit violator. Ich bin sogar der Meinung das es sich durchaus mit violator messen kann. es ist überragend. da treibt es einem echt tränen in die augen. besonders come back oder auch fragile tension. es ist einfach … mir fehlen die worte… eins der besten alben von den jungs. see us in berlin, leipzig, hamburg. münchen….

  2. Endlich wieder einmal hat die Vorfreude ein Ende und es ist Zeit für eine neue
    Depeche-Mode-Album-Kritik; dieses Mal „Sounds Of The Universe“

    01- In Chains

    Soundgefrickel am Anfang…Warum…warum auch nicht? Spielerei…wer’s mag?! Als Spannungsausaufbau nicht nötig…zumindest nicht sooo lange.
    Dafür umso besser der Einsatz von Dave! Großartig!
    Die brasilianischen Rhythmen im Hintergrund sind interessant und gelungen- Copacabana light. Die Gitarre klingt funky und ist gut reingemixt. Passt!
    Der Synthiesound ist manchmal etwas nervig, da er sehr in den hohen Frequenzen rumfiept. Der typische DM-Klang am Ende des Songs ist unter Kopfhörern wieder angenehmer zu hören. Darauf (!) hat man gewartet!

    02- Hole To Feed

    Rhythmus Einstieg wie bei Björk! Cool! Hat was!
    Dave lotet aus, wie tief er kommt, die Mischung der Sounds ist gut gewählt und wird im Laufe des Titels immer besser. Die Gitarre ist nur angezupft und fügt sich harmonisch ein – Martin’s Fingerplay in Bestform! Der Drumteil im Mittelteil kommt gut rüber und wird durch Martins Gitarrenzupfen elegant aufgelöst. Die Pausen sind gut gewählt und erzeugen Vorfreude auf das was anschließend kommt. Der ganze Song törnt an und ist echt was zum Abhotten! KLASSE!

    03 – Wrong!

    Die Premiere durfte ich beim Echo in Berlin erleben! Die aufgebaute Spannung am Anfang mit dem sich stur wiederholenden WRONG! wird durch den langsamen Rhythmus leider etwas wieder abgeschwächt. Allerdings machen die Synthieklänge schön Dampf! Und dafür lieben wir DM! Dave knallt einem die Verse gelungen an die Ohren! Der abrupte KlingKlongMittelteil ist echt ein Knaller…da wird einfach mal in Ruhe auf der Tastatur rumgeklimpert…aber natürlich gekonnt, im Hintergrund blubbert ein gestörter Herzrhytmus und Dave darf wieder an der richtigen Stelle einsetzen! Martin gibt im Hintergund sein bestes Too Loooong! Die Auskopplung war gut gewählt. Sie hatte einen gewissen Biss und machte Neugierig auf das kommende Album ohne schon ein Hit für die breite Verbrauchermasse am Radiogerät oder internetfähigen Laptop zu sein.
    Das WRONG am Ende bleibt schön in den Ohren hängen und verhallt erst langsam. Toll gemacht! Glückwunsch Ihr DM- Mannen nebst fähigen Gehilfen!

    04-Fragile Tension

    Voller, dicker Synthiesound ansatzlos direkt in die Gehörgänge – Lecker- das tut gut! Der Einstieg von Dave ist natürlich professionell. Die Gitarre hat den passenden kratzigen Klang als Kontrast. Der Song an sich ist gutes Mittelmaß und lockt die Girlies auf’s Tanzparkett – neues jüngeres Publikum wird professionell angelockt – is’ OK. Der Song gleitet gelassen dahin und findet seinen Abschluss mit dem techischen Gefrickel von Ben Hillier, der wahrscheinlich genial wirken soll. Meine Nerven werden dadurch eher strapaziert wie am Ende von „I want it all“ auf der „Playing the Angel“. Na ja wem’s gefällt. Bin ja nicht der einzige Zuhörer des neuen DM- Werkes und übe mich deshalb in Toleranz gegenüber dem Künstler und Tonstudiofreak B.H.

    05- Little Soul

    Schöne Melancholie wird ausgestrahlt! Typisch DM wie man sie mag! Tiefgang ist angesagt!
    Der eingestreute Synthieklang ist allerdings etwas dünn. Der Break ist lau, etwas albern und nicht gelungen. Dafür zieht sich das Gitarrenspiel zieht sich schön durch den Song und ein mehrmals wiederholter (bluesiger) Anschlag läutet das Ende des Titels ein.

    06 – In Symphatie

    Technoparty? Ach nein – Martin zupft die Gitarre in den Song und die HörWelt stimmt wieder. Man wird Schritt für Schritt in den Titel reingezogen und auf den Refrain vorbereitet.
    Na – das ist wohl ein Hit geschaffen worden und die nächste Auskopplung im Medien-Äther ist gebongt.
    Locker-flockig, leicht verdaulich – chartstauglich. Den kann man auch hören, wenn man früh zur Arbeit fährt und abends nach Hause tanzt ;-)
    Der Gitarrenklang ist Zucker! Ohne Frage ein gelungener Song!

    07- Peace

    Absolut Old School der Anfang! Ich muss etwas schmunzeln – habe ich gerade irgendeine 2000er-Version von der „A broken Frame“ erwischt? Technomucke ist angesagt…und dann bringt Dave dem Titel wieder die Seele mit seinem Einsatz. Dann plätschert alles aber etwas dahin, wird aber durch einen schweren Synthieton kurz überzogen, der dann wieder gelungen ist.

    08 – Come Back

    Da isser – Der Hammer! Die ersten Klänge zeigen an, das dieser Song das Sahnestück der „S.o.t.U.“ sein könnte und der erste Eindruck ist nicht der Falsche! Die metallenen Anschläge im Hintergrund zwingen meine Finger zum Lautstärkeregler – ich will mehr davon hören!
    Dave bittet um ein Comeback…und wartet darauf patiently! Man spürt die Hingabe…DEVOTEES aufgepasst!
    Kratzige Gitarren und sanfte Synthieklänge im Hintergrund! Ein Genialer Song!
    Volltreffer! Sofort ohne Umwege! Meine Nummer 1 des Albums – Definitly!

    09 – Spacewalker

    Entspannung ist angesagt! Das gewohnte Instrumentalstück darf nicht fehlen. Es ist zum Glück nicht so ein Verriss wie der Synthietest auf der „Playing .t.A.“! Dieses Stück kann man ruhig ein paar mal nacheinander als Schleife laufen lassen. Passt zu einer DM-Party als Rauschmeißer ;-)

    10 – Perfect

    Klimpern macht Spaß! Der Sound der Drummachine ist gut gewählt aber was ist das? Daves tolle Stimme wird gepitcht und verfremdet? Brrrr! Klingt wie Musik aus einem billigen mp3-player. Why? Das kann ich nur als künstlerisches Mittel akzeptieren – mehr auch nicht!
    Die Gitarre schwingt schön rein. Der Text ist gut und der Refrain geht schnell ins Ohr.

    11 – Miles Away/ The Truth is

    Hier wird man gleich am Kragen gepackt und eine Mücke zirpt um den Kopf! Der Rhythmus stampft auf einen ein!
    Die Gitarren sind Klasse überlagert – haben etwas bluesiges/rockiges. Dave gibt sein Bestes! Solche Stücke hatte ich erwartet nach der Veröffentlichung von „Wrong!“ Ich tippe auf der Tastatur aber eigentlich müsste ich jetzt aufstehen und abhotten…na ja..nacher ;-)
    Manche Synthieklänge sind wieder etwas dünn und nerven manchmal. Warum nicht mal voll reinlangen in die Tastatur?! Das ruhige Zwischenstück wird untermalt von Martins Gitarrenspiel und danach abgelöst von einer stampfenden Drummachine!
    Insgesamt ein tolles Stück! Her mit dem Tanzboden – Gebt mir mehr!

    12 – Jezebel

    Schwere Synthies und der Titel „Jezebel“ lässt vermuten, dass jetzt Martins Stimme am Zug ist. Der Song ist auf ihn zugeschnitten! Ist nicht unbedingt DER Hammer, aber trotzdem schön und man wird zum Mitsummen animiert. Er wird von Martin auf die bewährte Art vorgetragen und mit schönen Klängen untermalt. Conterfeit-Songs lassen grüßen…

    13 – Corrupt

    Zum Schluß wird noch ein typischer DM-Song präsentiert! Tolle Klänge und die Art der Komposition weshalb man DM lieben kann…darf…Soll…MUSS! Der Text ist auch nicht ohne…! Ein schöner Abschluss einer gelungenen Albums! Der gezogene Gitarrenklang hallt schön nach im Kopf und man wird durch die Synthieteppiche schön berauscht!

    FAZIT!

    Das Frontcover ist wahrscheinlich schon mal in den Achtzigern in einer Schublade im Design-Büro von DM verschwunden und nun wieder aufgetaucht und der Albumtitel ist ein wenig hoch angesetzt aber der Inhalt lohnt sich!

    Eine gelungenes Album! Abwechslungsreich und doch wieder mit dem gewissen Wiedererkennungswert, so dass man weiß, welche CD von DM sich gerade im oder auf dem Player dreht.

    Anm.: Es wäre schön, wenn DM Ben Hillier für das nächste Album nicht mehr engagieren würden, damit die nervigen FrickelKratzScharrgeräusche in den Hintergrund treten oder ganz verschwinden. Außerdem war es für DM noch nie ein Problem, wenn man wieder jemand anderen engagiert hat.

    Ich hoffe Ihr konntet durchhalten und meine längere Kritik im Ganzen lesen.
    Danke!

    Schwarze Grüße von B.U.

  3. @reason man

    was machstn für musik???kann man die mal irgendwo hören???würde mich mal interessieren

    gruss

  4. @Reason Man
    Du kannst das Album finden wie du willst,
    das ist mir vollkommen egal. Das Album wie du schreibst „scheiße zu finden“ (korrekt übrigens mit „ß“ geschrieben), gehört jedenfalls nicht zu meiner musikalischen Fachterminologie – das ist dein Niveau. Viel Erfolg auch weiterhin als Musikprofi – 25 Jahre von Musik zu leben, hat meinen vollen Respekt.

  5. @ed maxi

    Habe die BC-Bio auch gelesen, und habe mir während des Lesens immer die Alben und Tracks angehört, um die es ging. Selten hat mich eine Bio so fasziniert.
    Ein absoluter Kauftipp!

  6. also ich finde das neu album ehrlich gesagt überdreht, es klingt als ob die guys diesmal alles auf einmal in ein lied packen wollen was der kaufrausch an alten synthies so her gab.
    ein bißchen so unkoordiniert durcheinandergewurschtelt. =) wahrscheinlich ist es wie immer: 5-600 mal und man hat sich das ding schön gehört. ich fand playing the angels klarer in der strutur der lieder, sotu ist ein bißchen indie like.

    alter britischer syntie underground aus den 80ern. wrong ist shr bewußt ausgekoppelt weil es das einzig kommerziell klingende lied ist.
    der knaller ist die demo cd. alles recht pur, auch mit martins kleiner jaule und jammerstimme. aber sehr genial ….

    also weiter schoen hoeren…hoffentlich spielen diejungs nicht wirklich 7 neue lieder aufm konzi….

  7. …denke mal daß ANNE WILL am Sonntagabend darüber diskutieren läßt ob SOTU jetzt ein gutes oder schlechtes DM Album ist.
    Ich bin für GUT und werd´s mir dann bestimmt anschauen.
    Es sei denn sie lädt mich zur Sendung ein! Für die ProSeite natürlich!!

    lg

  8. anfangs,die grosse entäuschung.mitlerweile ist das album,das anspruchvollste,was dm je gemacht hat(für mich).je öfter ich das ding höre(5.1)umso genialer klingt es.auf dem album hat jeder piepsige ton seinen sinn,und seine berechtigung.absolut der hammer.

  9. @1021:

    sehe ich auch ein bißchen so. die 3 titel von dave machen das ganze leicht uneinheitlich. wenn man die bonussongs light, oh well, ghost & sun/moon/stars dazwischen packt klingt das wirklich homogener.

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