Feiner Synthie-Pop auf neuer EP

Sea Of Sin – Twilight (EP)

Sea of Sin, das Musikprojekt zweier Herren aus Stuttgart (Frank) und Hamburg (Klaus), lag lange auf Eis. Seit dem Jahr 2000, um genau zu sein. Jetzt gibt’s eine neue EP, „Twilight„, mit feinstem Synthie-Pop. Fünf der sechs Songs sind Überarbeitungen von bereits in den 90er Jahren veröffentlichten Tracks. Hinzu gekommen ist mit „Star“ ein weiterer Song, der es nun vom Demo endlich zum fertigen Stück geschafft hat. Herausgekommen ist ein Mini-Album, das klassischen Synthie-Pop im zeitgemäßen Gewand präsentiert. Sea of Sin haben jeden Ton ihrer großen Vorbilder wie Camouflage dermaßen verinnerlicht, dass es einfach nicht zu überhören ist. Aber sie nur als Epigonen zu bezeichnen wäre zu kurz gedacht. Schließlich hat Camouflage-Mastermind Heiko Maile bei früheren Veröffentlichungen an den Reglern gesessen, Klaus hat unter dem Pseudonym Chevy Baccole für die Camouflage-Veröffentlichung „Count on me“ mit Peter Heppner einen Remix beigesteuert.
Wem das neue Projekt von Camouflage-Sänger Marcus Meyn, M.I.N.E., nicht ausreicht, um die Pause der Hauptband zu überbrücken, dem sei die „Twilight“-EP von Sea of Sin wärmstens ans Herz gelegt. Freunde des sehnsüchtig-melancholischen Synthie-Pops kommen garantiert auf ihre Kosten.
Erhältlich ist die EP über die gängigen digitalen Anbieter.

https://www.amazon.de/dp/B077CZD844/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&qid=1510571285&sr=8-1&keywords=sea+of+sin+twilight&linkCode=ll1&tag=depechemode02-21&linkId=3cc6cdb82e648069478e297b744fb13d

Letzte Aktualisierung: 18.11.2017 (c)

 Henning Kleine
Henning (Jahrgang 1976) arbeitet als TV-Journalist in Hamburg. Er ist Synthie-Pop Liebhaber und großer Fan der Pet Shop Boys.

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Kommentare

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  1. Dentaku
    8.12.2017 - 14:38 Uhr
    2

    Etikettenschwindel?

    Ich frage mich wirklich, was Beitrag und Musik gemeinsam haben und fühle mich als der angesprochene „Freund des sehnsüchtig-melancholischen Synthie-Pops“ ziemlich veräppelt. Der Verlgeich mit Camouflage ist ein Fingerzeig, unter „feinstem Synthiepop“ verstehe ich trotzdem etwas ganz anderes.

    Tatsächlich müsste es korrekt heißen:
    Sea Of Sin gehen den zuletzt eingeschlagenen Weg konsequent weiter und versuchen durch vermehrte Verwendung akustischer Instrumente den Pfad des rein elektronischen Synthiepop hinter sich zu lassen. Freunde der letztgenannten Musikrichtung sollten also unbedingt erst einmal in die Musikstücke hineinhören, denn für Puristen ist dies Veröffentlichung mit Sicherheit nicht das, was diese sich erhofft haben.

  2. Michael Schwanke
    18.11.2017 - 15:26 Uhr
    1

    Sea of Sin

    Sie nannten sich früher Covent Garden und waren zu dritt.Auf diesem Weg ein lieber Gruß an Ex Mitglied Dirk Brohm.Ich kann die aktuelle E.P. ebenfalls sehr empfehlen. Wer Bands wie Camouflage mag ,der wird Sea of Sin garantiert auch mögen!!