„The Cure“-Chef Robert Smith sorgte diese Woche für Schlagzeilen: Nach einem überraschenden Auftritt beim Primavera Sound Festival an der Seite von Olivia Rodrigo sprach der Frontmann mit BBC Radio 6 Music über die Zukunftspläne der Band. Fans dürfen sich gleich auf zwei neue Alben freuen, die stilistisch allerdings in komplett unterschiedliche Richtungen gehen
Wer dachte, dass es nach dem gefeierten Comeback-Werk „Songs Of A Lost World“ erst einmal wieder ruhiger um The Cure werde, hat sich getäuscht. Wie Robert Smith im Interview mit dem Radiosender verrät, war die kreative Phase rund um das letzte Album extrem produktiv. „Wir haben die ursprünglichen Aufnahmen von ‚Songs Of A Lost World‘ bereits 2019 gemacht“, erzählt Smith. „Dabei haben wir genug Songs für drei Alben aufgenommen.“
Trostloser Nachfolger zu „Songs Of A Lost World“
Das erste der beiden noch ausstehenden Alben steht offenbar bereits in den Startlöchern. Laut Smith ist das Werk komplett fertig und steht kurz davor, an die Plattenfirma Universal übergeben zu werden. Musikalisch knüpft es zwar an das aktuelle Material an, zieht die Daumenschrauben in Sachen Melancholie aber wohl noch einmal an. Smith beschreibt das Album als „emotional ziemlich düster“. Es soll noch „trostloser“ werden als „Songs Of A Lost World“. „‚Trostlos‘ – das ist ein schreckliches Wort!“, scherzt Smith im Interview. „Es ist ziemlich düster. Es hat mit dem letzten Album zu tun, nimmt jedoch eine ganz andere Perspektive ein.“
Das darauf folgende dritte Album schlägt dagegen eine ganz andere Richtung ein. Es sei „sehr optimistisch und sehr poppig“, so Smith. „Es ist eher meine Vorstellung von Cure-Pop. Und wahrscheinlich 20 BPM langsamer als alles, was Olivia Rodrigo macht.“
Am Freitag erschien das neue Album „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love“ von Olivia Rodrigo (bei Amazon*). Darauf befindet sich auch der Song „What’s wrong with me„, ein Duett mit Robert Smith.
Das dritte Album wird Cure-Pop
Und wie fällt das dritte angekündigte Cure-Album aus? Es sei „sehr optimistisch und poppig“. Smith beschreibt die Songs als melodisch, aber musikalisch nichts im Vergleich zu dem, was Olivia macht. „Es ist eher meine Vorstellung von Cure-Pop. Und wahrscheinlich 20 BPM langsamer als alles, was sie macht.“
Was haltet ihr von den Ankündigungen? Freut ihr euch mehr auf den ultimativen Düster-Sound oder auf die Rückkehr des unbeschwerten „Cure-Pop“ im Stile von „Friday I’m In Love“?
Ich liebe Cure seit der Beat-Ära. Die Jungs gibt es nun schon gut und gern 60 Jahre. Aber mal ehrlich, 3 Alben ist schon deftig.
Das sind super Neuigkeiten! The Cure old school ist klasse und hat mit the Forest und Lullaby auch schon mal düstere Momente gehabt, die ich einfach liebe. Ich freue mich dass es weitergeht mit dieser tollen Band von der man so lange nichts gehört hat. Jetzt erst einmal das Konzert in Berlin genießen und dann freue ich mich auf die kommenden Alben!
die Tour ging natürlich früher los.
Barcelona war vor meinem Düsseldorf -Konzert vor drei Jahren.
Och man, sollte nach unten, sorry.
Vielen Dank Sven für diese News. Direkt mal YouTube durchforstet und mir Primavera Sound Festival mit The Cure angesehen. Was für eine Freude und einfach nur WOW!
Depeche Mode waren ja vor drei Jahren auch auf diesem Festival bevor die Tour losging. War das aufregend im Live-Stream. Frage mich, ob Dave das auch könnte, weniger Performance und Tänze auf der Bühne (weil man älter geworden ist). Ich wünsche mir nix sehnlicher als ihn nochmal live zu sehen, egal wie er die songs performt. Hach ja.
So wie bei The Cure jetzt. Und tolle Zusammenarbeit mit Olivia Rodrigo. Wer hätte das gedacht – die zwei – jung und alt. Schöner Song:
https://youtu.be/1mfXejPMza4?is=QfGnvMHRbCtcC2U6
Und dann noch die Ankündigung von gleich zwei neuen Alben. Wirklich tolle Neuigkeiten. Freut mich, dass The Cure so kreativ sind, ich liebe ihre Musik.
Bleibt zu hoffen, dass es bald auch bei Depeche Mode soweit ist, mit Tour, oder mal Auftritt irgendwo. Weil irgendwann wird damit Schluss sein…
Also, just enjoy the moment und feiert The Cure in Berlin.