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Collected-DVD von Alan Wilder ab sofort vorbestellbar

Recoil veröffentlicht DVD "Collected"Das ging schnell: Vor einigen Tage bat Alan Wilder darum, sein Interesse an einer DVD mit der Dokumentation „Collected“ anzumelden. Jetzt kann die DVD im Recoil-Store zum Preis von 23 Euro (zzgl. 4 Euro Versand per Einschreiben) bestellt werden. Für die Bezahlung benötigt ihr ein Paypal-Konto.

Die DVD enthält die bekannte Dokumentation von Martin Vladar sowie rund 18 Minuten bislang unveröffentlichtes Material. Unter anderem gibt es zusätzliche Szenen von Alan, wie er am Emax-Sampler original Depeche Mode-Sounds demonstriert. Abgerundet wird die in einer Kartonstecktasche gelieferte DVD mit einer Bildergalerie von der Auktion.

Ausgeliefert wird die DVD ab dem 1. November 2011.

ALAN WILDER COLLECTED +

01. „Collected“ (Laufzeit: 36.10)
02. „Collected +“ : 4 zusätzliche Szenen (ca. 18 Minuten)
03. Bildergalerie: Die Auktion. 67 Fotografien (ca. 8 Minuten)

PAL 16:9, PCM Stereo, Untertitel: Englisch, Ländercode: Alle.

Sven Plaggemeier
Von Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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74 Kommentare

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  1. @ VJ
    Das hast Du wirklich schön gesagt,das es einem Sammler wie schwer fällt,sich von seiner Sammlung zu trennen.Denn ganz egal wie gross oder auch klein eine ist,verbindet man unendlich viel mit jedem Teil.Deshalb kann ich mich sehr gut in Alan hineindenken,wie es ihm in der Zeit der Auktion ergangen ist.Glaube ich für meinen Teil,stände kurz vorm Herzinfarkt,wenn ich in einer Notlage einen grossen Teil zu Geld machen müsste.Aber wer weiss,was in der Zukunft mal bei jedem so sein wird.Ich denke gerade mit einer DM Sammlung kann man so richtig schön in der Vergangenheit rumkramen,denn ich könnte fast zu jedem Teil meiner Sammlung eine Geschichte erzählen.Songs in Lebensabschnitte oder auch Gefährten,Autogramme wann und wo man sie bekommen hat,Tourbücher und Fotos wo man noch mal ganze Tourneen revue passieren lassen kann usw.Letztendlich nur Erinnerungshilfen,aber letztendlich könnte uns diese Erinnerungen ja keiner mehr nehmen und sind auch mit keinem Geld der Welt zu bezahlen und gerade das ist ja das schöne.Denke auch wenn Alan jetzt alles verkloppt hätte,was ich nicht glaube,das schönste,nämlich die Erinnerungen,kann ihm keiner mehr nehmen.Und mitnehmen können wir letztendlich alle nichts und wer weiss wie viele schöne Sammlungen nach uns einfach auf dem Müll landen,weil damit keiner mehr was anzufangen weiss.

  2. @68

    Dann sollen DM keine Unmenschen sein und ihn endlich zurueck in die Band holen. Da kriegt er Geld, wir bessere DM-Songs und DM mal wieder richtig Aufmerksamkeit.

    Sind die Leute vielleicht einfach ein wenig zu stolz?

  3. @Wetspot75
    Lange nicht gesehen. ;-)
    Nun, dass Alan finanzielle Probleme hat und den Gürtel enger schnallen muss, stammt aus einem Interview in dem er zum Grund der Auktion befragt wurde.

    Auszug, für das volle Interview, siehe Webauftritt von Reflections of Darkness:

    Reflections of Darkness (RoD): Hello Alan! This summer, you’re going to sell a large selection of your musical / studio equipment, vinyl & memorabilia at auction. Please say a few words about the auction cause! What has made you want to do this?

    Alan Wilder (Alan): As I have already said, it’s for the charity of Alan Wilder unfortunately. Times are tight for everyone these days, and divorce plus lack of any finance for making records means I need to do some belt-tightening.

    In sofern ist dies wohl ein Fakt, mit dem Alan an die Öffentlichkeit gegangen ist und keineswegs eine bösartige Unterstellung von Fans oder Nichtfans.
    Ich stimme aber 100% mit Dir darin überein, dass bestimmte Dinge besser privat bleiben.

    Was das verdienen betrifft…

    @Schnatti
    Ich denke mal, dass sich die Einkommenssituation auch von Musikern wie Alan in den letzten Jahren stark geändert hat. Der Mann hat ja den wesentlichen Teil seiner Songs unter der Flagge von Recoil rausgebracht. Depeche Mode Songs von Alan sind ebenfalls keine Hits in dem Sinne gewesen, sondern genießen allenfalls einen hohen Status bei uns Fans. Die Verkäufe der Remastered Alben könnten da zumindest nochmal einen Schwung Geld in die Schatulle von AW gespült haben. Bemerkenswert finde ich folgende Stelle aus einer Veröffentlichung aus dem Jahre 2008 in der Alan aus seinem Blickwinkel die Veränderungen in der Musikindustrie und bei Mute unter Flagge von EMI beschreibt. Über seine Verkaufsambitionen heißt es dort:

    „I’ve long since given up expecting to make a profit from what I do. And you might expect that I would be full of resentment and bitterness toward my own record company but that’s not really it. Mute are victims in all this.“

    Dieser Auszug ist mir auch die Übersetzung an dieser Stelle wert:

    „Ich habe bereits vor langer Zeit die Erwartung aufgegeben, einen Profit aus dem zu ziehen, was ich derzeit tue. Und ihr mögt erwarten, dass ich voll des Bedauerns und der Bitterkeit mit Blick auf meine eigene Plattenfirma bin. Aber das ist nicht wirklich der Fall. Mute sind vor allem ein Opfer in diesem Spiel.“

    Den vollständigen Artikel gibt es hier zu lesen:

    http://www.side-line.com/interviews_comments.php?id=29640_0_16_0_C

    und er hat meine Empfehlung verdient.

    Das es um Alans finanzielle Reserven nicht unbedingt zum Besten bestellt sein könnte, verrät sicherlich der Verkauf von Teilen seiner Sammlung. Jeder von uns der wirklich mit Herz und Seele Sammler ist weiß, wie groß die Überwindung ist, auch nur eines unserer geliebten Stücke zu veräußern. Das macht man nicht mal eben so, sondern nur nach sehr reiflicher Überlegung oder wenn man keine andere Wahl mehr hat. Das ist zumindest meine Interpretation dieser Auktionsangelegenheit.

  4. @VJ & Anna-Maria
    verfolgte Eurer Gespräch die ganze Zeit und versuche ein Interview mit Alan zu finden was mir spontan einviel. Vielleicht habt ihr mehr Glück dabei.
    Alan wurde gefragt was er die letzten Jahre gemacht hat und er sagte diese Frage ist ihm immer etwas peinlich, da er nicht viel gemacht hätte. Auf die Frage wovon er die ganze Zeit gelebt hätte war seine Antwort u.a. das er die Rechte bzw. Mitrecht an einigen Mode Songs hätte und das er davon recht gut leben kann!

  5. sagen wir mal so, ob jetzt alan das gefühl hatte von den anderen nicht genug gewürdigt worden zu sein und ob das einer der gründe wahr, weswegen er ausgestiegen ist. am ende haben doch irgend wo alle etwas von seiner arbeit für depeche mode gehabt. der eine mehr und der andere weniger, ist doch immer so im enteffekt.
    genau so mit der versteigerung, was spricht den dagegen so etwas zu machen.
    egal aus welchen gründen auch immer, darüber hinaus ist er auch niemanden rechenschaft schuldig, wahrum und weshalb er es tat.
    es gab einen grund und fertig aus.
    egal ob es einigen fans in den kram paßt oder nicht.
    jeder würde es da kommt es natürlich auf die situation an doch am ende genau so oder in ähnlicher form machen.
    also was bringt es alan zu unterstellen er mache nen ausverkauf und bräuchte das geld….weil er ja so ne arme sau ist auf deutsch gesagt.
    für mich steht immer noch die musik die sie gemacht haben und noch machen im vordergrund.
    alles andere ist ihre privat sache und ich habe nicht das recht, über etwas zu urteilen wo rüber ich den grund nicht weis und auch nicht wissen will.
    einige denken wie immer, sie haben das recht über alles urteilen zu dürfen.
    dem zu folge, jemanden auch gleich in einer gewissen form ab zu stempeln.
    denke mal auch, vielleicht um für sich irgend wo aufmerksamkeit zu bekommen.
    freuen wir uns lieber auf das nächste album…..
    außerdem ist doch auch normal, wenn man ein produkt auf den markt bringt….das man daran auch verdienen möchte, egal in welcher form.
    die werden schon alle gut daran verdient haben und immer noch verdienen.
    glaube auch eher, das bei einigen ne gewisse form von egoismus mit schwingt, weil sie nicht das glück oder das geld so verdienen…wie so mancher künstler.
    glaube jeder sollte doch mit dem zufrieden sein was er sich aufgebaut hat und es auch schätzen…und nicht mit den finger voller neid immer auf andere zeigen.
    das ist meine meinung und dazu stehe ich auch.

  6. @Puppets
    Es spricht eine Menge dafür, dass in der Musikbranche heutzutage ein Künstler das meiste Geld mit Auftritten und Merchandising erzielen kann. Auch wenn ich darauf tippe, dass zumindest bei großen Hits über die verkauften Einheiten dann doch noch einiges an Geld für die Künstler zusammenkommt. Zumal aber unter anderem an den sinkenden Schwellen für verliehene Gold / Platin Awards klar ist, dass die Zahl der insgesamt verkauften Songs immer weiter zurückgeht.

    Und ja, es dürfte eine Menge Menschen geben, die an dem Unternehmen Depeche Mode gut verdienen.

    Dafür habe ich hier einen Beleg gefunden, wo jemand den aus Alans Versteigerung stammenden Platin Award der Singles 86-98 CD für über 2700 EUR verkaufen möchte. Das macht bei einem Einkaufspreis von ca. 1100 EUR (inkl. der Auktionsgebühren) einen geplanten Gewinn von weit über 50%. Würde da also ein Käufer zuschlagen, hätte der Wiederverkäufer mehr an dem Artikel verdient, als Alan. Wie war das? Everything counts in large amounts? ;-)

    http://www.ebay.de/itm/270832430041?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1438.l2649

  7. @Anna-Maria
    Das ist das vertrackte an dem Thema „wer verdient wieviel an den Songs“? Es gibt eine ziemlich große Spannweite an Möglichkeiten soetwas zu regeln. Darum gings mir auch und nicht um die Chance mich gepflegt mit Dir zu zoffen. ;-)
    Wir können da lediglich eine Menge interpretieren. So könnte es ja durchaus sein, dass auch ohne das Thema an sich beim Ausstieg öffentlich zur Sprache gebracht zu haben, dass da trotzdem Geld ein Thema war. Anerkennung mag schließlich auch bedeuten, dass man sich 5 bis 10% mehr vom Kuchen wünscht, als z.B. das, was ein „Einfingerkeyboarder“ bekommt. Womit ich Andys Rolle im Bandgefüge nicht schmälern möchte. Auch gute Bandmanager kosten viel Geld.
    Dave hat sich ja mit seinem Wunsch durchgesetzt, eigene Songs für Depeche Mode schreiben und veröffentlichen zu können. Indirekt verdient er damit sicherlich auch mehr Geld im Unternehmen Depeche Mode. Was widerum bedeuten könnte, dass er mit der Gesamtsituation aus finanziellen Gründen mal unzufrieden gewesen sein könnte.

    Damit befinden wir uns natürlich nun völlig im Bereich der munteren Spekulation. Vielleicht ist auch das gut so. Immerhin bleiben uns Fans auf diese Weise all die Dinge erspart, mit denen teilweise andere Musiker ihre „schmutzige Wäsche“ über die Presse waschen.

    Was nun das Thema „Ausverkauf“ betrifft. Da wollte ich auch nur darauf hinaus, dass es auch im Depeche Mode Backcatalogue Tonträger gibt, die nicht jeder Fan braucht. Und das worüber sich z.B. Frau Ga(ha)ndalf freut, kann eben durchaus für andere Menschen (siehe T.A.F.K.A…..) eine völlig sinnfreie Veröffentlichung sein. Das heißt jedoch nicht automatisch, dass z.B. eine Best of von Depeche Mode oder die neue Version der Collected DVD keine Existenzberechtigung haben. Solange sich Menschen darüber freuen können, ist doch alles im Lack, oder?

    Und was die bekrittelte Geschwindigkeit angeht mit der hier die Entscheidung getroffen wurde, die Collected DVD aufzulegen. Erstens wissen wir nicht, wieviele Mails bei Shunt innerhalb kürzester Zeit eingegangen sind. Ein „Ja ich will“ ist schnell verschickt. Und zweitesn geht es ja hier auch um ein „Einmannunternehmen“ das eine kleine Auflage herausbringen möchte. Da trifft sich so eine Entscheidung schneller (auch in der Umsetzung) als in einem Unternehmen mit Namen „Depeche Mode“.

    LG,
    Violated Jesus

  8. @VJ & Anna-Maria
    Interessante Überlegungen. Habe mich auch schon gefragt „wer“ eigentlich „was“ verdient.
    In der Buchbranche gehen ca. 10% des Ladenverkaufpreises an den Autor. also wenn Du ein Buch herausgibst, welches EUR 15.50 kostet nimmst Du ganze EUR 1.55 an Honorar oder Tantieme ein.
    Die restlichen 90%?
    Alle die mitarbeiten, damit Dein literarischer Erguss die interessierte Menschheit erreicht.
    Wären da: Die Kosten für die Herstellung (Lithographie, Satz, Papier, Druck, Bindung), Werbeausgaben, Provisionen an die Verlagsvertreter, die Gemeinkosten (Gehälter für das Verlagspersonal, Miete für die Büroräume) etc.
    Ausserdem ist die Auflage (Anzahl der produzierende Exemplare) ein wichtiger Faktor bei der Festlegung des Verkaufspreises.
    Endlos!
    Als „geistiger Vater“ oder Urheber ist Dein Gewinn erschreckend klein. Und es fragt sich, ob es sich die Mühe Wert ist ein Buch herauszugeben.
    Wird das Buch in einer Bibliothek ausgeliehen hat weder der Autor noch der Verlag irgendwelche weitere Gewinne.
    Läuft es in der Musikbranche ähnlich, sind nicht Depeche Mode die grossen Gewinner sondern alle andern.
    Bin gerade abgelenkt worden; mein Lieblingsradiosender spielt „Enjoy the Silence“ – WAU – einfach unschlagbar.
    Weiter im Text, auch wenn Worte nur nichts sagend und überflüssig sind ;) :
    Bei der Musik dürften sich die Gewinnverteilung etwas schwieriger gestalten.
    Nehmen wir das aktuelle Beispiel: Hat sich bei Martin, Dave, Fletch und Alain gerade der Kontostand erhöht?
    Ich weiss auch nicht, ob das Abspielen eines Liedes für den Radiosender jedesmal Mehrkosten verursacht, oder ob dieser eine bestimmte, im Voraus abgemachte Summe bezahlen muss.
    A propos ; nach aktueller Rechtslage erlischt das Urheberrecht für Bücher (auch für die Erben) 70 Jahren ab Datum der Erstveröffentlichung.
    Ist irgendjemand aus der Musikbranche online, der Licht ins Dunkel bringen könnte?
    So ist es doch nachvollziehbar (wenn wir die Buchbranche auf die Musikindustrie übertragen und annehmen, dass die Gewinnverteilung in etwa gleich abläuft), dass Musikbands auf lange Konzert-Tourneen und Merchandise-Artikel setzen.

    #Kommentar 57
    Richtig – die DVD macht nur Sinn, wenn ich mitgesteigert hätte.

    @ ALL – Schöner restlicher Sonntag

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