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TV-Tipp

Pop around the Clock: Sommer-Edition mit Depeche Mode

Diesen TV-Termin solltet ihr euch vormerken: Am 30. Juli zeigt 3sat ab 18:30 Uhr die Sommer-Edition von „Pop around the Clock“. Mit dabei sind auch Depeche Mode mit einem Konzertmitschnitt von der Exciter-Tour.

Für viele Musikfans gehört „Pop around the Clock“ am Silvestertag längst zum festen TV-Ritual. 24 Stunden lang zeigt 3sat ausgesuchte Konzertmitschnitte von Bands aus verschiedenen Genres. Warum sollte man das Format also nicht im Sommer wiederholen?

Das dachten sich auch die Programmverantwortlichen und erschufen die „Summer Edition“, die nun in die zweite Rund geht. Los geht’s am 30. Juli 2022 um 18:30 Uhr mit Auftritten beim „Isle of Wight Festival“, das in diesem Jahr wieder stattfinden konnte. Anschließend gibt es Live-Performances von Stars wie Pink, AC/DC, Judas Priest, The Prodigy und anderen zu sehen.

Um 23 Uhr könnt ihr auch auf Depeche Mode freuen: Im Oktober 2001 filmte Kultregisseur Anton Corbijn die Pariser Show der „Exciter Tour“ aus 13 Perspektiven. 3sat zeigt einen einstündigen Zusammenschnitt des Auftritts.  

Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

59 Kommentare

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  1. @ One-Zero-One

    Die Band ist 6 Alben gut ohne Alan ausgekommen, haben nichts von ihrem Erfolg eingebüßt und existieren nur noch, weil Alan ging… What?!?! Ganz ehrlich – soviel Blödsinn auf einmal hab ich schon lange nicht mehr gelesen.

    Antworten
    • Ja, ist klar...

      Dann ist es wohl ein Misserfolg, dass sich alle Alben seit SoFaD stets auf Platz 1 der deutschen Albumcharts platziert haben – seit Ultra ohne Alan Wilder. Und ja, es ist natürlich auch ein Misserfolg, dass die Band nach wie vor den Luxus voller Stadien / Konzerthallen genießen kann. Wie schlecht muss Depeche Mode nur sein ohne Alan Wilder?

      Selbstverständlich ist Depeche Mode am Ende, denn Alan Wilder ist schließlich nicht mehr da. Wäre Dave als Frontmann mit seinem unverwechselbaren Bariton aus der Band ausgetreten, hätte Depeche Mode das selbstredend verkraftet. Und klar, es gibt natürlich viel bessere Songwriter als Martin Gore. Und wer hätte die Band wie Pattex zusammengehalten, wäre Fletch nicht gewesen? Natürlich jeder andere. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen: Dass die Band auch mehr als 2 Jahrzehnte nach der Trennung von Alan auf der Bühne steht, ist in Wirklichkeit ein großer Fake, dem wir alle – außer Du Leuchte – auf den Leim gehen.

      Im Ernst: Befasse Du dich erstmal mit der Materie, bevor Du irgendetwas rausposaunst oder anderen was in den Mund legst (ich sagte „Gerade weil“ und nicht „nur noch, weil“). Dann wirst auch Du erkennen, warum nur Alan gehen konnte und warum es in Anbetracht der damaligen Stimmung für die Band nicht die schlechteste Entscheidung war.

      Übrigens kannte ich mal einen Zwergpudel namens Felix. Der hatte auch eine große Klappe, mehr aber auch nicht. ;-)

    • @Felix
      Ich kann deine Empörung verstehen, sehe das ähnlich. Hat aber jeder seine Meinung. Leben und leben lassen!
      Fakt ist, der Erfolg der Band basiert ganz klar auf den Alben, an denen Alan mitgewirkt hat, und der Sehnsucht nach diesen Songs, dieser Zeit!
      DM = Martin, Dave, Alan, Andy
      Für mich wäre Alan zurück bei Depeche Mode auch kein „Spiel mit dem Feuer“, sondern ein Glück und pure Freude! Die Gedanken werden bei Fletch bleiben und es ist schade und traurig das er von uns gegangen ist :-( Dennoch dreht sich die Erde weiter und die Leidenschaft für Musik bleibt! Das Potential von Gore/Gahan/Wilder ist immer ein Geschenk an selbiger und sicher auch Lebenselexier, da spielt das Alter keine Rolle. Es müssen doch keine zehrenden Mammutkonzerte mehr sein, aber die drei im Studio…SPANNEND!

    • Alan

      @Blackmode:

      Man möge es mir nicht krumm nehmen, aber über die Auffassung anderer empört zu sein, zeugt offen gestanden von mentaler Schwäche. Wer andere Meinungen nicht erträgt, muss das Problem bei sich suchen und an sich arbeiten. Empört zu sein ist so effektiv wie mit einer Wasserpistole auf einen Panzer zu schießen. Aber dies nur am Rande. Kommen wir zum wesentlichen Thema:

      „Fakt ist, der Erfolg der Band basiert ganz klar auf den Alben, an denen Alan mitgewirkt hat, und der Sehnsucht nach diesen Songs, dieser Zeit!“

      Wenn Du damit meinst, dass Depeche Mode u. U. ohne Alan niemals dahin gekommen wäre, wo sie jetzt sind, dann KANN man dir Recht geben. Allerdings ist das nur eine von mehreren Möglichkeiten. Was wäre gewesen, wenn sich jemand anderes auf die Anzeige im Melody Maker hin gemeldet hätte? Was wäre, wenn Vince Clarke Depeche Mode nicht verlassen hätte? Wäre Depeche Mode dann sowas wie Erasure? Oder was wäre, wenn Depeche Mode schon damals als Trio weitergemacht hätte? Vielleicht wären sie auch dann eine der taktgebenden Größen im Musikgeschäft. Vielleicht aber auch nicht. Fakt ist: Wir wissen es nicht.

      Alan hatte als Sounttüftler und auch dank seiner musikalischen Ausbildung einen großen Anteil am Erfolg der Band, das ist unbestreitbar. Und ja, die meisten wollen halt die alten Hits hören. Aber glaubst Du wirklich, Depeche Mode würde live genauso spielen wie jetzt, wenn Alan noch dabei wäre? Wohl kaum. Depeche Mode ist eine Stadionband wie U2 geworden. Vom alten DM ist live betrachtet nicht mehr viel übrig. Depeche Mode scheinen aber trotz allem irgendetwas richtig zu machen, dass sie die Meute noch so begeistern können. Denn seien wir mal ehrlich: Es gilt nicht nur, was Du bringst, sondern auch, WIE Du es bringst. Und das macht die Band klasse.

      Man sollte alles in allem vorsichtig sein, Depeche Mode mit Alan gleichzusetzen. Das halte zumindest ich für verbohrt (wie im übrigen die „Früher-war-alles-besser“-Haltung). Depeche Mode ist eine Band, ein Team und keine One-Man-Show.

      Aber wie gesagt, Alan hatte seine Anteile am Banderfolg und ist für mich ein erstklassiger Musiker. Das kann man nicht leugnen.

    • ihr könnt‘ es drehen und wenden wie ihr wollt‘, es ist gekommen so wie es ist..
      diese Alan-Diskussion wird wohl nie aufhören, dabei finde ich persönlich gerade „Ultra“ das stärkste und beste Depeche Mode-Album aller Zeiten, bekannterweise ohne Alan Wilder;
      und „Ultra“ war sogar auf Platz 1 in Deutschland, ohne Wilder.

    • Ganz richtig

      „…und „Ultra“ war sogar auf Platz 1 in Deutschland, ohne Wilder.“

      Genauso wie alle weiteren Alben, nach Alan kamen (Exciter, PTA, SOTU, DM und Spirit). ;-) Kann man auch hier nachlesen:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Depeche_Mode/Diskografie#Studioalben

      Es wäre ja mal interessant zu sehen, wie das Publikum reagieren würde, wenn die Setlist umgekehrt „gepolt“ wäre… Also nicht 2 bis 3 Lieder eines neuen Albums, sondern maximal 4 Hits aus älteren Zeiten und der Rest setzt sich aus Liedern von Ultra bis Spirit zusammen. Das wäre auf jeden Fall mal etwas anderes.

    • …. und meins „Playing the Angel“,
      geniales Konzeptalbum , das mE persönlichstes Album von DM und gelungene Hommage….. an die vielen musikalische Strömungen und Genre, welche die Bandmitglieder mögen, vielleicht sogar ne versteckte Hommage der Band an sich selbst.
      Nicht der Perfektion wie die Violator LP zustrebend, vom Sound „unruhig, knisternd, rauschend“ ( Rückkopplungen?) , von dem Aufbau der Songs vielleicht weniger komplex, aber all das, was DM für mich ausmacht findet sich in PTA…. Platz 1 in Deutschland ( ebenso in anderen Staaten) , auch ohne Alan.
      Mag die LP einfach, weil sie so herrlich „ un-perfekt perfekt“ daher kommt.
      Höre z Zt jedoch recht wenige Songs von DM , eigentlich eher wen mal die „üblichen Verdächtigen“ im Radio laufen.

      @ Joel , richtig, lässt sich auch nicht mehr zurück drehen, isch over und vorbei. Wird keine Re-Union mit Alan mehr geben, sofern Dave und Martin überhaupt nochmals ein komplett neues Album als DM aufnehmen sollten.
      Und wenn, sollten sie sich hierfür Zeit einräumen ( persönliche Meinung).

      Stay depeched

  2. Gibt es irgend etwas neues von Alan Wilder zu berichten? Hallo da drüben nach England, kann mal jemand nachforschen?

    Antworten
    • Alan

      Auf eine Rückkehr von Alan Wilder sollte man nicht allzu sehr hoffen. Anfangs hielt ich ein mögliches Comeback für einen lukrativen Gedanken, jetzt sehe ich es eher kritisch.

      Rein musikalisch wäre es interessant, ethisch betrachtet wäre es allerdings ein Spiel mit dem Feuer. Wie schon ein anderer Kommentator geschrieben hat, könnte eine Rückkehr von Alan Wilder einigen Fans sauer aufstoßen, ganz nach dem Motto: Fletch ist nicht mehr da, jetzt ist der Weg frei. Dazu kommt, dass es etwas sehr abstoßendes an sich hätte, wenn dann einige Fans sagen – und die wird es definitiv geben – dass Depeche Mode gut daran getan hätten, Alan viel eher ins Boot zurück zu holen.

      Diese ewige Debatte um Alan sollte endlich mal ein Ende finden. Die Band ist die vergangenen 6 Alben gut ohne Alan ausgekommen. Ich möchte sein Können und seine Verdienste für Depeche Mode nicht kleinreden, aber Depeche Mode haben nichts von ihrem Erfolg eingebüßt. Man könnte sogar sagen, Depeche Mode existieren noch GERADE WEIL Alan ging. Wäre ein anderes Mitglied aus der Band ausgetreten, hätte das die Band wohl nicht verkraftet.

    • @onezeroone

      Nicht vergessen, für Viele ist die Band eine Lebenseinstellung und Alan gehört dazu! Faktisch gesehen war er nie wirklich weg, Stichwörter: Backkatalog, Konzertsetlist, Sehnsucht nach Ihm zurück bei DM…!

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