
Die Krupps

Nun folgt das erste Album von Die Krupps in diesem Jahrtausen: „The Machinists of Joy„.
Der Album-Titel gibt bereits eine Orientierungshilfe – in Anlehnung an ihren Top-10-Billboard-Hit aus dem Jahr 1989: „MACHINERIES OF JOY“ – und signalisiert, dass es wieder mehr die Elektronik denn die Gitarre ist, die das KRUPPS-Klangbild beherrscht. Dennoch sind Gitarrist Marcel Zürchers durchsetzungsstarke Riffs zielgerichtet in den Songs platziert.
Aber Entwarnung – den Hörer erwartet nicht Proto-Industrial Noise, sondern das, was man die Essenz der KRUPPS nennen könnte: Maschinen-Musik; hart, tanzbar, teils episch, gespickt mit gezielten Gitarrenattacken und dem ewig währenden Hämmern des Stahlofons , gepaart mit zeitgemäßen kritischen Texten, die sich souverän von der Masse dessen absetzen, was heutzutage leider Norm ist.
Die Krupps - The Machinists of Joy
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Linkin Park

Insgesamt gibt es 14 Remixes auf dem Album, die unter anderem durch Datsik, Rick Rubin und anderen bekannten Produzenten angefertigt wurden.
Linkin Park - Recharged
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http://youtu.be/l0jIsA2uWqs
Arcade Fire

Wie aber behält man seine Relevanz, stellt seine Fans zufrieden, vermeidet aber kreativen Stillstand? Arcade Fire ließen sich erst Zeit und wählten dann James Murphy als Produzenten. Er arbeitete mit Künstlern wie den Gorillaz oder den YeahYeahYeahs zusammen und prägte mit seinem Label DFA den Klang der frühen Nullerjahre. Auf ihrem neuen Album „Reflektor“ loten Arcade Fire neue Klangkörper aus und präsentieren sich von ihrer besten Seite.
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Solar Fake
Das Berliner Duo um Sven Friedrich (auch Zeraphine, Dreadful Shadows) geht einen weiteren Schritt nach vorn und beschert seiner mittlerweile immensen Fangemeinde auf der ganzen Welt ein weiteres Stück feinste elektronische Musik. Abwechslung war schon seit den Anfangstagen das bestimmende Thema und so findet man auch auf „Reasons To Kill“ neben Trance- Einflüssen einige Dubstep-, Industrial- und EBM- Anleihen, ohne dabei in Klischees abzugleiten.
Solar Fake - Reasons To Kill
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Solitary Experiments

Schon im Vorfeld dieser Albumveröffentlichung konnte die Band mit dem Club-Brecher „Trial And Error“ und dem gefragten Sampler-Beitrag „Stars“, der plötzlich in sämtlichen DJ-Playlisten an die Spitzenpositionen schoss, eindrucksvoll überraschen. Die Berliner waren eigentlich schon immer das ideale Bindeglied zwischen massentauglichen Synth- und Future-Pop-Klängen und der härteren Fraktion. Ihren Balanceakt zwischen Gefühl, elektronischem Wumms und Härte haben sie nun nochmals perfektioniert und schicken den Hörer auf eine wahrhaft atemberaubende Achterbahnfahrt durch emotionale Untiefen und effektiv dosierte aggressive Ausbrüche, bei der auch der Tanzfaktor nicht zu kurz kommt. „Phenomena“ erscheint als Deluxe Doppel-CD, wobei sich Solitary Experiments für die Bonus CD etwas ganz Besonderes einfallen lassen haben.
Solitary Experiments - Phenomena
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http://youtu.be/0bY2ySCeDnQ
