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Retrospektive

Neue Ausstellung über Anton Corbijn in Berlin

Der Mann, der Depeche Mode „cool aussehen ließ“ und der Band eine visuelle Identität gab, bekommt in Berlin eine eigene Ausstellung. Ihr schlichter Name: „Corbijn, Anton“.

Vom 9. Mai bis zum 20. September 2026 zeigt das Fotografiska Berlin eine umfassende Retrospektive, die einem der prägendsten Pop-Fotografen unserer Zeit gewidmet ist.

Die Ausstellung versammelt rund 150 Fotografien und feiert damit Corbijns 50-jähriges Schaffen: ikonische Porträts von Künstlern wie Depeche Mode, Tom Waits, U2, den Rolling Stones, Martin Scorsese und Marlene Dumas, aber auch deutschen Ikonen wie Nina Hagen, Herbert Grönemeyer, Einstürzende Neubauten und Wim Wenders. Sein Markenzeichen bleibt dabei allgegenwärtig: das körnige Schwarz-Weiß, das die Bildsprache seiner Arbeiten prägt. 

Dasa Besondere: Die Ausstellung versteht sich nicht nur als klassische Retrospektive, sondern auch als persönliche Auswahl des Künstlers. Neben bekannten Porträts sind Werke zu sehen, die bislang selten oder gar nicht öffentlich gezeigt wurden.

Kuratiert wurde die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit Corbijn selbst, so dass ihr einen Eindruck davon bekommt, welche Bilder Corbijn selbst für bedeutsam hält. Darunter findet sich das legendäre Bild von Joy Division am U-Bahnhof Lancaster Gate in London. Auch die erste Fotosession von Corbijn mit Depeche Mode aus dem Jahr 1981 (damals noch mit Vince Clarke) ist dabei, zusammen mit späteren Werken mit der Band.

Ein Pflichttermin für Fans von Depeche Mode.

Am Abend vor Ausstellungsbeginn (8. Mai 2026) findet eine Vernissage statt. Der Abend beginnt mit einem Gespräch zwischen Anton Corbijn und Herbert Grönemeyer über die jahrelange Zusammenarbeit der beiden Künstler statt. Im Anschluss wird auf der Opening-Party gefeiert.

Fotografiska Berlin, Oranienburger Str. 60, 10117 Berlin | 9. Mai – 20. September 2026 | Täglich 10–23 Uhr | Internet: berlin.fotografiska.com

Anton Corbijn – Depeche Mode by Anton Corbijn (Taschenbuch)
„Depeche Mode by Anton Corbijn“ erscheint als Taschenbuch (192 Seiten) in einer aktualisierten Auflage. Das Buch enthält 150 ausgesuchte Fotos, darunter auch Aufnahmen von der aktuellen Tour. Achtung: Das Buch ist in englischer Sprache.

Letzte Aktualisierung am 13.05.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Corbijn, Anton
Das Buch im XXl-Format zeigt zahlreiche ikonische Fotografien von Anton Corbijn und erzählt die Geschichten, die Corbijn mit Künstlern wie Nick Cave, Nirvana, U2, R.E.M., Rolling Stones und natürlich Depeche Mode teilt. ca. 600 Seiten, Hardcocer

Letzte Aktualisierung am 12.05.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Sven Plaggemeier

Hi, ich bin Sven und betreibe als Gründer die Webseite depechemode.de. Hauptberuflich leite ich ein Team von Content-Spezialisten bei einem Telekommunikationsunternehmen. Vernetze Dich gerne mit mir bei Facebook, LinkedIn oder Xing.

42 Kommentare

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  1. Ich frage mich ja ob das bevorstehende Release des neuen Albums von „Boards of Canada“ auch was für diese Website wäre – ist halt „Dark Electronica“, ohne Gesang.
    Aber von der Stimmung her finde ich es schon Depeche-adjacent – subjetiv (gefällt mir halt sehr gut.)
    Hier der Teaser Track zum Album:
    https://www.youtube.com/watch?v=74NluS3jzTo

    Antworten
    • Gerade dieser Neue Track klingt auch ziemlich nach „Recoil“/ Alan Wilder finde ich.

  2. Und siehe da,
    Der Sven hat sich den Wischmopp geschnappt und „Frühjahrsputz “ gemacht.
    :^) :<) …….

    Antworten
    • komischerweise habe ich, bevor ich den Link angeklickt hatte an
      „I want to break free“ von Queen gedacht – Hausfrau Freddy mit dem Staubsauger!!
      Und siehe da– manchmal hat man echt so eine Vorahnung.
      Denke aber nicht das auf dieser Seite der “ Frühjahrsputz “ genau so abgeht.
      Eher mit so’n paar Klicks und schwupps ist die Seite wieder sauber
      Beste Grüße zurück an dich !!

    • Ja, jetzt ist wieder Friede, Freude, EierKuchen, auch in Südafrika, wie schön!

    • @Spiritfan

      Ich hoffe in Nord-, West, und Ost-Afrika auch .
      Vielleicht in Südostasien auch noch ??

  3. All das mag ich (Rock-Edition)

    Wenn die Gitarre laut erklingt,
    und meine Seele dazu singt,
    wenn der Rhythmus mich bewegt,
    hat man die Sorgen abgelegt:
    All das mag ich – und noch viel mehr.

    Ein tiefer Blick von Martin Gore,
    Dave Gahans Stimme im Ohr,
    Herbert, der den Weg besingt,
    Und wie es bei Niedecken op Kölsch so klingt.

    Die Toten Hosen, wenn das „Wort“ erschallt,
    Bruce Springsteen, der durch Stadien hallt,
    Den Hardrock, der die Wände biegt,
    Und Metal, der im Blute liegt.

    Refrain:
    Ja, die Musik, die mich befreit,
    ein Stückchen Unvergänglichkeit.
    Ob laut, ob leise, wild oder weich,
    sie macht mein ganzes Leben reich.
    All das mag ich – und ganz doll mich

    Ach nee, sorry, letzte Zeile nochmal
    All das mag ich – und noch viel mehr.

    (mit freundlicher Unterstützung einer nicht genannt werden wollenden KI)

    Antworten
    • All that’s mine

      … schuuuhh schuppidubbi dubbidu
      : )

      By the way
      Rock !
      Rock in Rio Festival
      derzeit kursieren diverse “Informationen” ( Gerüchte) im Netz, dass DM als Headliner für das Groß Event
      Rock in Rio 2.026 (!)vorgesehen sind, angeblich sei man z Zt in Vertrags
      Verhandlungen (?)
      Etwas abseits DM mäßigen Konzert
      Status, was mich wundert.
      Weiß man hierüber näheres oder ist es doch mal wieder nur ein Gerücht
      Wer näheres wissen möchte zu o.g. Sache .. einfach mal googeln RockinRio Festival DM

      Thnx @taro für den Kommentar und deine Erfahrung mit einem offenen und zugänglichen Menschen wie AC, dies kann ich auch aus Erfahrung aus meinem privaten Umfeld nur bestätigen

      Ganz liebe Grüße in die Runde
      haha RockinRio … das wärs
      @Marcus … ich fahre dann mal das
      Boot zwischenzeitlich vor,
      denke „Angel“ fliegt lieber ; )

      Her Name is Rio and she dances
      in the sand … to a Black Celebration

    • Edit

      @Marcus ( Green), aus Pankow

      Tztztz… “on (!) the Sand” natürlich
      Sry

      BG

    • Hallo Andrea,

      ich bewundere deinen englischen Humor sehr, nicht jeder versteht ihn. ;)
      Auch die Art, wie du dich ausdrückst, und wie sicher du die deutsche Sprache beherrschst.
      Deine Kommentare lese ich immer mit großem Interesse. Du erklärst alles immer sehr gut. :)

      Du und Dorian, ihr könnt euch die Hand reichen. Ich danke euch, dass ihr mir auf dieser Seite Lust aufs Lesen macht.

      Cari saluti e buona giornata
      Tina

      Einen schönen Tag und liebe Grüße an alle.

    • @dm.devotional

      Vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar. Und damit wir hier ALLE wieder zur Musik zurückfinden:

      https://www.youtube.com/watch?v=XFo332Y5uIA&list=RDXFo332Y5uIA&start_radio=1

      Der Link hat nichts mit Depeche Mode zu tun. Du hattest mich aber vor einiger Zeit gefragt, ob ich Snow Patrol kenne. Wenn du Snow Patrol magst, dann wirst du diesen Song auch mögen. Ich musste den Song zweimal hören, bevor ich das Potenzial erkannt habe.

      Und bald … ganz bald … wird gefeiert … Dorian hat bestimmt schon eine Torte gebacken, oder ? Ich könnte noch einige Erdbeeren für die Verzierung beisteuern.

    • ist ja bald der 9.te ; )
      Ein besonderer Tag für unseren
      „Lieblings Rock’n’Roller“

      Backen kann ich nicht
      Aber Lesen und Rühren kann ich
      (Backmischung)

      BuLG in die Runde

    • Ich kannte „Anathema“ nicht, aber der Song ist sehr schön und bewegend. Er sieht gut aus und singt sehr gut. Das Musikgenre erinnert mich an „Patrol“.
      Von Now Patrol habe ich schon lange nichts mehr gehört. Seit 2003 besitze ich ihre CD, und der Song Nr. 7, „RUN“, hatte mich überzeugt, ihre CD zu kaufen.
      Vielleicht kaufe ich mir auch die CD von Anathema, falls es etwas Neues gibt, das diesen Song enthält.

      Ach ja, bald wird unser Dave am 9. Mai 64 Jahre alt, glaube ich.

      Ich warte ungeduldig auf Neuigkeiten zu Depeche Mode und auf ein neues Album, sowohl von den beiden als auch als Solisten. :))

      Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

  4. Großartiger Künstler

    Habe zu AC noch eine lustige Anekdote.
    Ende 2003 fand in der Kunsthalle Göppingen im Umland von Stuttgart die Ausstellung ,,Everybody hurts“ im Rahmen eines Kunstaustausches mit den Niederlanden statt. Da ich irgendwie mit vielen Menschen gerechnet hatte war ich ne Stunde zu früh und der einzige Mensch vor Ort. Nach kurzer Plauderei mit der Verantwortlichen durfte ich vorab rein und mir schon mal alles ansehen.

    Dann kam für mich vollkommen überraschend AC rein und hat die Ausstellung abgenommen. Der ist die kompletten Ausstellung abgelaufen, hat die Bilder gecheckt und gerade gerückt. Ob er kleine Bilder umgehängt hat weiß ich nicht mehr. Die Großen natürlich nicht.
    Im Anschluss hat er mich angesprochen, fragte ob ich mich für Fotografie interessiere oder Musikfan bin und ich konnte mit meinen schlechten Englisch ein paar Worte mit ihm wechseln. Was hätte er auch machen sollen – ich war ja der Einzige neben ihm vor Ort. Dummerweise hatte ich ,,Famouz“ nicht dabei. Ich hatte ja nie und nimmer damit gerechnet, dass AC in der Provinz vor Ort auftaucht. Habe mir vor Ort noch spontan ein Buch zum signieren gekauft.
    Vor der Vernissage gab es dann eine Interviewrunde mit 3-4 Schülern. Bei der Vernissage waren in meiner Erinnerung vielleicht 50-100 Leute.
    Sehr chillig alles. AC war die ganze Zeit extrem entspannt, gelaunt und hat sich für jeden Einzelnen Zeit genommen.

    Antworten
    • Hab was ähnliches mit Depeche Mode in Südafrika erlebt.

      Es war im Jahr 1994, irgendwo zwischen Realität, Jetlag und einem Gefühl, das sich nur schwer erklären lässt – als hätte die Welt kurz beschlossen, nicht mehr ganz ernst genommen werden zu wollen. Ich war damals in Johannesburg, aus Gründen, die ich heute nur noch halb rekonstruieren kann. Irgendwas mit einem Termin, der nie stattfand, und einer spontanen Entscheidung, einfach zu bleiben. Das Hotel war … sagen wir mal: funktional. Ein Ventilator klackerte wie ein kaputter Drumcomputer, die Klimaanlage machte mehr Geräusche als Kälte, und in der Lobby saßen vereinzelt Touristen. Zwei Engländer in schwarzen Songs of Faith and Devotion-Shirts diskutierten laut – und vor allem uneinig – darüber, ob die aktuelle Tour, die sie ständig „Exotic Tour“ nannten (obwohl es natürlich die Devotional Tour war), noch genial oder schon komplett drüber war.

      „It’s darker now, mate. Too dark,“ sagte der eine und schüttelte den Kopf. „No, that’s the point,“ widersprach der andere sofort. „That’s why it’s brilliant.“ „Nah, they lost something.“ „You just don’t get it.“ Sie wurden lauter. Und gleichzeitig sinnloser. Ich stand dazwischen, halb genervt, halb fasziniert, als sich die Tür öffnete. Zuerst kam er rein: Dave Gahan. Er sah sich kurz um, als hätte er sich verlaufen, murmelte irgendwas und verschwand Richtung Aufzug.

      Dann kam er. Martin Gore. Er blieb stehen, sah mich an, als würde er prüfen, ob ich real bin, und sagte ohne jede Einleitung: „Schadenfreude.“ Ich blinzelte. „Wie bitte?“ Er nickte langsam. „Bestes deutsches Wort. Schadenfreude.“ Hinter mir hörte ich die beiden Touristen noch immer streiten. „It’s not the same anymore!“ „It’s better than ever!“ Martin drehte sich kurz zu ihnen um, grinste – und sagte wieder: „Schadenfreude.“

      Was danach folgte, war kein normales Gespräch. Es war eher ein Zustand. Ein Hin und Her aus Halbsätzen, Blicken und diesem einen Wort, das er scheinbar für alles benutzte. Ein Glas fiel runter. „Schadenfreude.“ Einer der Touristen verlor im Streit kurz die Fassung und verschüttete sein Bier. Martin beobachtete das interessiert. „Schadenfreude.“ Dave kam nochmal kurz runter, sah uns, sah die streitenden Fans und rieb sich die Stirn. „You’re encouraging this,“ sagte er zu Martin. „Schadenfreude.“ Dave: „That’s not an answer.“

      Am nächsten Morgen saßen wir beim Frühstück. Und natürlich waren die beiden wieder da. Sie hatten ihre Diskussion offenbar einfach über Nacht pausiert. „I’m telling you, the Paris show was peak,“ sagte der eine. „No, Berlin. Definitely Berlin,“ konterte der andere. „Paris!“ „Berlin!“ Ich sah zu Martin. Er hörte kurz zu, nahm einen Schluck Kaffee und sagte trocken: „Schadenfreude.“ Die beiden sahen ihn irritiert an. „What does that even mean?“ fragte einer. Ich antwortete: „Das willst du gar nicht so genau wissen.“

      Dann kam die Idee mit der Fahrradtour. „We should go cycling,“ sagte Martin plötzlich. Ich sah ihn an. „Hier?“ Er nickte. „Yes. Adventure.“ Dave legte den Löffel weg. „No. Too hot.“ Martin sah ihn ruhig an. „Schadenfreude.“ Dave starrte ihn an. „Stop.“

      Und trotzdem – völlig absurd – saß ich kurze Zeit später auf einem klapprigen Fahrrad. Neben mir: Martin Gore. Hinter uns: die beiden Touristen. Immer noch diskutierend. „You can’t compare Paris to Berlin!“ „Of course I can!“ Ich drehte mich um. „Fahrt ihr jetzt ernsthaft mit?“ „We follow the tour,“ sagte einer stolz. „Why not the ride?“ Martin lachte laut. „Schadenfreude!“

      Die Hitze war brutal. Der Asphalt flimmerte. Mein T-Shirt klebte. Martin fuhr erstaunlich entspannt. „This is great,“ rief er. Ich keuchte. „Das ist Wahnsinn.“ Hinter uns hörte ich wieder: „Paris had more energy!“ „Berlin had more soul!“ Martin schüttelte den Kopf, fast liebevoll. „Schadenfreude.“

      Die Bar kam wie eine Erlösung. Und – natürlich – waren sie schon wieder da. Ich setzte mich. „Ihr teleportiert euch, oder?“ „We’re committed,“ sagte einer. Der andere schüttelte den Kopf. „Still wrong about Paris, by the way.“

      Das Bier kam. Ich fragte: „Weizenbier?“ Der Barkeeper: „Beer.“ Martin nahm einen Schluck. Verzog das Gesicht. „I wanted Kristallweizen.“ Ich grinste. „Gibt’s hier nicht.“ Er nickte langsam. „Schadenfreude.“ „Nein“, sagte ich. „Immer noch falsch.“

      Wir tranken. Die Diskussion der beiden lief weiter wie ein kaputter Loop. Paris. Berlin. Paris. Berlin. Die Sonne brannte draußen weiter, während wir sie komplett ignorierten.

      Am Abend waren wir erledigt. Unsere Gesichter rot. Wirklich rot. Ich sah in den Spiegel. „Wir sehen aus wie zwei Warnschilder.“ Martin betrachtete sich. „Schadenfreude.“ Ich lachte. „Jetzt passt es endlich.“

      Das Konzert. Ich stand vorne. Neben mir: die beiden. Immer noch uneinig. „If this is better than Paris, I’ll admit it,“ sagte der eine. „You will,“ antwortete der andere. Licht aus. Musik an. Dann kamen sie. Und Martin… sein Kopf war feuerrot. Unübersehbar. Selbst Dave musste kurz lachen. Die Musik setzte ein. Die Menge tobte.

      Dann sah Martin nach vorne. Zu mir. Ein kurzer Moment. Er hob leicht die Hand. Ich nickte. Neben mir rasteten die beiden komplett aus. „He waved!“ „No, he looked at me!“ „No, me!“ Ich sagte nichts.

      Nach dem Konzert: nichts mehr. Ich wartete. Fragte. Stand in der Lobby. Die beiden Touristen saßen da. Still. Zum ersten Mal. „…okay,“ sagte der eine leise. „Yeah,“ sagte der andere. „That was… better than Paris.“ „And Berlin.“ Sie nickten sich zu. Endlich einig.

      Ich sah sie an. Und sagte leise: „Schadenfreude.“

      Und Martin? Weg. Einfach weg. Kein Abschied. Kein Wort. Geghostet. Nach allem. Fahrrad. Bier. Sonnenbrand. Johannesburg.

      Manchmal denke ich heute daran zurück. Und manchmal, wenn ich dieses Wort höre—Schadenfreude—dann sehe ich ihn wieder. Und zwei Touristen, die sich endlich einig waren. Viel zu spät.

    • @Guido Mauer
      Das ist so lustig!! Danke dafür.

      Tipp:
      ‚ Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam‘

    • @Guido Mauer:
      Laut Rainald Grebe ist David Bowie sogar mal über Thüringen drüber geflogen…

  5. hingehen

    geht hin! Ich war in Wien in einer seiner Ausstellungen und bereue es nicht. War richtig cool und viele Fans und Szeneleute damals dort. Wenn es eine ähnliche Ausstellung ist wie die gab es damals wirklich tolle Bilder und auch Videoclips.

    Antworten
  6. Glückliches Händchen

    z. B. mit dem Bild der Violator-Rose oder mit dem Video mit Dave als König mit dem Klappstuhl.
    Depeche-Mode-Kreativdirektor Anton Corbijn: „Ich durfte in Freilandhaltung arbeiten“ https://share.google/t5mRxyhKfLqL0B1yG

    Interessant deren Entstehung und Bedeutung. Die Rose z.B. ist für viele Fans DAS Aushängeschild und beliebtes Tattoo.

    Anton Corbijn hatte stets seine eigenen Ideen und Vorstellungen, wie man die Musik von Depeche Mode visuell umsetzen kann. Und er hat großen Erfolg damit. Die Band kann sich somit auf ihre Musik konzentrieren. Auf Anton ist Verlass.

    Wüsste jetzt nicht, welches Foto, Video oder Bühnenbild mir nicht gefällt. Habe aber meine ganz persönlichen Favoriten. Dave mit Vorschlaghammer und hellblauem Anzug. Und die Bühnenbilder mit den Tieren zu Enjoy The Silence.

    Wünsche allen, die die Vernissage und die Ausstellung in Berlin besuchen können ein schönes Erlebnis (ist ja was anderes als die Fotos im Buch oder Internet). Als „Pflichttermin“ gilt bei mir allerdings nur ein Konzert von Depeche Mode, egal wo.

    Antworten
  7. Anton Anton Anton

    Erst ein Anton aus Tirol und nun ein Anton in Berlin.

    Ich bin im Juli für ein Wochenende in der Hauptstadt, passt. Da werde ich mir die Ausstellung von AC ansehen.

    Bei der Opening Party gibt es ein Auftakt-Gespräch: Anton Corbijn und Herbert Grönemeyer auf der Bühne. Das wird bestimmt amüsant. Grönie hat ja diesen ganz besonderen Humor.

    Und damit landen wir schon wieder bei dem Eisbär. Der arme Eisbär, hat es eh so schwer. Nicht nur, dass ihm der Lebensraum genommen wird, nö, er musste hier auch noch so üble Cover-Versionen ertragen. :-))

    Das Plakat der Opening Party zeigt Slash. Wusste bisher gar nicht, dass Corbijn auch Slash von Guns N‘ Roses fotografiert hat. Interessant. Ob Herr Corbijn bei Slash auch erst einmal Nein gesagt hat ?

    Antworten
    • Never say Never

      Moin

      Also ich mag Boote
      ( und Bosa Nova ) ; )

      Slash interessiert mich nicht so,
      aber genial fand ich AC mit
      Tom Waits

      Ladys and Gentleman, das ist
      Blues

      Er gab den Outsider der Gesellschaft Stimme und erzählte kleine Geschichte

      https://youtu.be/HLDA3GQpYJ4?si=6AR5a3enq4tVK3zb

      Rain Dogs war ein starkes Album, das sehr viele Künstler inspirierte u,a.
      James Hetfield von Metallica
      ( u.a. auch Laibachs Opus Dei wie ich mal las).

      Ganz viel Freude in Berlin, wird sicher ne tolle Ausstellung und Event, bisschen neidisch bin ich schon.
      Hoffe mal was von AC in der Metropol Region Rhein Neckar zu sehen.

      May the 4th be with you

      BuLG

    • Vorschlag

      @Dorian: Du kommst her und wir gehen zusammen am Freitag (auch bedeutend für Berlin im Allgemeinen der Tag) zusammen zur Eröffnung? Ich wäre dabei….weiß aber nicht ob wir dann noch Karten bekommen
      ;o)

    • Berlin

      Hey @Marcus …
      das ist aber smart , bedauerlicherweise hab ich aus diversen Gründen derzeit nicht die Spontanität für nen Stadt Tripp, hoffe dass zumindest die Situation Ende Juni privat besser wird, Events oder Clubbesuche stehen zur Zeit leider nicht im Termin Dennoch danke dir und
      ich verspreche zwar nix gerne, aber beim nächsten DM Konzert ( oder besonderes Event) vielleicht trifft man sich.. wäre mir ebenso eine Ehre
      Berlin ist ja immer eine Reise wert
      Nur FoS bei Konzerten is nich so meins… vielleicht wegen dem Alter ….
      oder der Frisur : )

      Thnx für dein Feedback
      und was ich noch schreiben wollte iS
      AC und insbesondere Tom Waits
      die LP Swordfishtrombones ist auch klasse … meine sogar , dass sein Name in Zusammenhang mit Dave’s Soulsavers Zeiten erwähnt wurden.
      Ich fand Tom Waits auch klasse wegen seiner Ästhetik, irgendwo zwischen US Wanderzirkus des frühen 20.ten Jahrhundert und dem
      Image viktorianischer Straßengang.

      Ganz dollen Dank für dein
      Feedback und die Einladung steht
      vielleicht klappt es ja mit der Waldbühne : )

    • @Dorian

      Nun gut – dann lass uns das bitte im Auge behalten – es wäre mir wirklich eine Ehre bei einer Veranstaltung rund um dieses musikalische Genre einen Abend mit Dir verbringen zu können!
      Sei es nun DM oder AC oder etwas aus dem Umfeld – wenn Du in Berlin sein solltest, gib mir eine Info. Vielleicht können wir das auch noch mit anderen Leuten hier aus dem Chat zusammen hinbekommen. Denke da nur an unsere L51 – wir hatten auch schon die eine oder andere Zusammenkunft in dieser Hinsicht. ;o)

      glG aus Pankow

  8. In der Tat ein ganz großer Entertainer. Seine Musik u. Cover sind waren einzigartig. Viele Bands haben durch ihn erst ein musikalisches und vor allem optisches Marekenzeichen gewonnen.

    Antworten
  9. Anton Corbijn

    ein letzter Großer seiner Zunft
    mMn. Ihm gelang mit seinen überwiegend S/W Fotos von Künstlern, gleich welchen Genre,
    so etwas wie Intimität einzufangen.
    Vielleicht machte ihn diese Gabe, diese Gratwanderung zwischen Pop-Publicity-
    Starruhm und Intimität für viele Künstler so bedeutend.
    Auch wenn ich selbst nicht immer
    überzeugt von seinen letzten Arbeiten mit Depeche Mode war, das was er
    mit Strange, SofaD und Ultra für
    DM geschafft hat, bleibt unerreichbar.
    Schade, dass es sich hierbei nicht
    um eine Wanderausstellung mit ausgewählten Stücken handelt, die auch in anderen Museen im Rahmen der Modern Art zu sehen
    sind.

    Time is fleeting…. in Anbetracht der
    KI, gerade im Visuellen Bereich frage ich mich „Quo Vadis Fotografie ?“
    als ein wesentliches Kulturgut mMn
    Aber vielleicht sind es ja Künstler wie AC und ihre Werke und Schaffen , die der Fotografie und darüber hinaus etwas zeitloses garantiert, über den KI Einsatz hinweg.

    Beste Grüße

    Antworten

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