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Interview mit Schulkameraden

Martin Gore spricht über seine Austauschfahrten nach Deutschland – und über Sprache

Martin Gore in ungewohnter Rolle: der Songwriter spricht in einem neuen Interview nicht über die Musik von Depeche Mode, sondern über seine Austauschfahrten als Schüler nach Norddeutschland und welchen Einfluss das Leben in Kalifornien auf sein Englisch hat. Befragt wird er dabei von einem alten Schulkameraden.

Dave Huxtable ist vor 50 Jahren gemeinsam mit Martin Gore zur Schule in Basildon gegangen. Seine Leidenschaft für Sprache, Aussprache und Akzente brachte Huxtable auf die Idee, einen eigenen YouTube-Kanal ins Leben zu rufen.

Für Folge 53 besuchte Huxtable seinen alten Schulkameraden Martin Gore. Die beiden teilen gemeinsame Erinnerungen an eine Austauschfahrt nach Norddeutschland – Martin Gore in Erfde und Dave Huxtable ein paar Dörfer weiter in Bargen.

Martin Gore hat immer noch Kontakt zu seinen damaligen Gasteltern. Das ist aber längst nicht alles, was wir über den Songwriter von Depeche Mode erfahren.

In dem gut 40 Minuten langen Video sprechen die beiden ehemaligen Schulkameraden auf unterhaltsame Art über Fremdsprachenlernen in der Schule, den Zusammenhang zwischen musikalischem Talent und sprachlichem Talent und darüber, wie sich das Leben in Kalifornien auf ihre Sprache ausgewirkt haben. Ganz nebenbei erfahren wir auch, was Martin Gore überhaupt zum Umzug nach Santa Barbara bewogen hat.

Also, nehmt euch ein wenig Zeit und erlebt Martin Gore von einer anderen Seite. Und falls ihr euch für Sprachen interessiert, abonniert doch gleich den YouTube-Kanal von Dave Huxtable.

Sven Plaggemeier

Hi, ich bin Sven und betreibe als Gründer die Webseite depechemode.de. Hauptberuflich leite ich ein Team von Content-Spezialisten bei einem Telekommunikationsunternehmen. Vernetze Dich gerne mit mir bei Facebook, LinkedIn oder Xing.

211 Kommentare

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  1. @ Angel_DM

    Dein ununterbrochenes politisierendes Gegase unter beinah jedem Newsupdate hier auf dieser Fanpage, geht einem so richtig auf die Ketten.

    • och nö

      So unterschiedlich ist die Wahrnehmung…
      Auf mich wirkt es immer beruhigend, wenn hier wenigstens noch ein paar Teilnehmer wie Angel_DM offensichtlich Haltung und Weltbild mit der Band teilen, um die es hier geht.
      Bei manchem hier mache ich mir ja Sorgen, dass ihm der Kopf explodiert, sollte er jemals eine deutsche Übersetzung der DM Texte zu lesen bekommen.

    • @LBingBong12

      Welche Texte meinst Du denn genau, denn ich fühle mich bei der Musik von DM mit keinem Text oder Song persönlich politisch indoktriniert. Selbst bei People Are People dürfte es nicht um die bedingungslose Liebe für Straftäter und Schwerverbrecher gehen, die in der Gegend umherwandeln und Anderen einen Messer in den Schädel stecken, oder wehrlose Leute mit Kraftfahrzeugen über den Haufen fahren. Also welche Haltung? Welches Weltbild? Welche Texte im Speziellen?

    • Ging es nicht um Tesla?
      Oder werden Leute mit nem Tesla übern Haufen gefahren?
      Ob Martin Tesla fährt?
      Ich glaub nicht und übern Haufen schon gar nicht 8)

    • Huch George

      Muss grad einmal tief Luft holen, e I n s,
      z w e i, d r e i…., hilft!!

    • @Sabine K.

      Huch das Sprachrohr von Angel_DM(manchmal auch umgedreht) ist auch endlich wach geworden. :-))

      Warte….. Achtsamkeitsatmung ist aktiviert……. läuft…… läuft….. verdammt, hilft bei Euch Beiden trotzdem nix. :-)

    • @thebrain

      LBingBong beschrieb erfreut die Haltung und das Weltbild von Angel_DM, welches sie vermeintlich mit der Band teilt. Und da das Weltbild von Angel_DM immer in eine bestimmt Richtung geht, wird eigentlich klar, dass der Tesla die Metapher war, um wieder irgendwie den Bogen ins politische zu spannen. Und ganz ehrlich das nervt auf auf Dauer auf einer Fanpage. Und ich kann wie gesagt keinen Text/Song finden, der zwingend ein bestimmtes in Stein gehauenes Weltbild der Band vermittelt.

    • DM_Angel und Sabine K. mögen sich doch nicht mehr also nix Sprachrohr.
      Angel_DM scheint jemand anders zu sein?!

    • People Are People

      Tja, wie konntest Du auch nur so frech sein und mich bitten, dass ich es mir nochmal überlege, ob ich mich zurückziehen will? :) Im Ernst: Wenn das wirklich ein Problem ist, dann sei froh, dass sich das herausgestellt hat. Es ist doch gut, wenn man weiß, wie andere denken – das sage ich ganz ohne Wertung. Ich persönlich glaube aber, dass sich das wieder legen wird. Du weißt schon: Kleinster gemeinsamer Nenner. ;-)

      Zum Thema „Haltung“: @George hat schon Recht. Ich glaube persönlich kaum, dass Depeche Mode ihre Haltung so krass auslegen würde, dass sie in Realitätsverweigerung übergeht. Natürlich sollten wir alle achtsam miteinander umgehen (schön wäre es, aber die Realität…Naja). Aber Zeilen wie „you and I should get along so awfully“ sind ganz bestimmt keine Aufforderung, das Untolerierbare zu tolerieren.

      Im Übrigen war es ein BMW und kein Tesla, @the Brain.

      Es wäre schön, wenn es jetzt wieder um Depeche Mode gehen würde.

    • Also Dave zumindest hat sich ja seinerzeit schon ziemlich deutlich zur amerikanischen Situation und dem damaligen und wieder aktuellem Präsidenten geäußert.
      Deshalb ist es schon sehr wahrscheinlich, dass die Meinung der Band, zumindest zu Tesla und Musk, sicherlich keine gute ist. Besonders in Anbetracht der derzeitigen Verbindung der beiden.
      Und das sie Kosmopoliten sind, die Menschen aus anderen Ländern nicht pauschal verurteilen und ausgrenzen haben sie auch deutlich gemacht.
      Da gab es das ein oder andere Interview zur Spirit-Zeit, wo sie sich über das damalige Einreise-Dekret von Trump ausgelassen haben.
      Das sagt ja schon auch etwas über das Weltbild der Band aus.

    • Und das sie z.B. Menschen wie unseren „Kaleid“ in der Pfeife rauchen würden, liegt meiner Meinung nach auch auf der Hand.
      Man muss schon echt mit dem Klammersack gepudert sein, um sein Gesäusel nicht zu durchschauen.

    • Einfach nur danke für den 1. Teil deines Kommentars @Martins Handtasche!!

    • @Martins Handtasche, @Sabine K

      Man kann das was Du/Ihr beschreibt aber auch alles sein und trotzdem konservative oder patriotische Ansichten vertreten. Der Kosmopolit steht nicht pauschal in einer linken oder rechten Haltung. Ich bin sicher, dass DM’s Akzeptanz für Typen die unter dem Schutzvorsatz irgendwo hinkommen und dann nur Scheisse bauen auch Grenzen hat, wie bei Jedem der halbwegs normal geradeaus im Kopf läuft.

    • Ich kann mich noch gut erinnern, dass eine rechte Bewegung in den USA Depeche Mode bzw. Where’s The Revolution für sich instrumentalisieren wollte. Soweit ich weiß, hat sich Depeche Mode umgehend davon distanziert, was absolut richtig war.

      Im Übrigen bin ich wahrlich kein Trump-Fan und sehe das Gespann Trump-Musk ebenfalls kritisch. Um es nochmal klarzustellen (zum Mitschreiben): Ich bin Christdemokrat und verbitte mir jegliche Andeutungen, mit denen mir etwas anderes unterstellt werden soll.

    • @Martins Handtasche, @Sabine K

      Man kann das was Du/Ihr beschreibt aber auch alles sein und trotzdem konservative oder patriotische Ansichten vertreten. Der Kosmopolit steht nicht pauschal in einer linken oder rechten Haltung. Ich bin sicher, dass DM’s Akzeptanz für Typen die unter dem Schutzvorsatz irgendwo hinkommen und dann nur Scheisse bauen auch Grenzen hat, wie bei Jedem der halbwegs normal geradeaus im Kopf läuft.

    • @George
      Vielleicht hast Du sogar recht,
      das geht auch wenn man konservativ ist. Da reicht auch gesunder Menschenverstand.
      Aber darum ging es ursprünglich gar nicht wirklich, Angel_DM hat sich ja nur über Tesla ausgelassen. Alles andere hat sich in Deinem Kopf abgespielt, weil Du durch irgendwas getriggert warst.
      Es gibt nicht nur schwarz/weiss.

    • @Martins Handtasche

      Nee, nee Martins Handtasche, da hat sich nichts in meinem Kopf abgespielt. Hier der Auszug aus DM_Angels Kommentar, Zitat:

      „…TesIa? Hoffentlich nicht. E ist gut, doch nicht von dem. Und denkt bitte dran bei der BW entsprechend intelligent zu wählen, also bestimmt nicht blaue Gewalt/Hass und Ausgrenzung.

      Grüße an Martin, der das genauso sieht.“, Zitat Ende.

      Da geht es nicht nur um Tesla. Es ist absolut nervig der Band ständig zu unterstellen, dass sie ja „garantiert“ die eigenen politischen Ansichten unterstützt. Das ist einfach nur Angels Wunschvorstellung und wird durch nichts unterstrichen. Und ich sage es auch jetzt nochmal , Sabine und Angel nutzen die News dieser Fanpage dauernd für Ihre politischen Ergüsse und das ist auf einer Fanpage streckenweise nur noch Sackgang.

    • Oha, das ist mir tatsächlich nicht im Gedächtnis geblieben weil es wohl nichts bei mir ausgelöst hat.
      Insofern hast Du natürlich recht, das gehört hier nicht hin.
      Auch wenn ich mir sicher bin, dass die Band nicht ansatzweise in blaue Nähe käme, insofern ist das nicht ganz abwegig. Da sind gerade die Äusserungen aus der Spiritzeit für mich ganz eindeutig.
      Trotzdem kann sie patriotisch sein und sogar auch konservative Ansichten haben, aber die blaue Option gäbe es sicherlich niemals.

      Ich glaube aber auch dass Du Dich mit den Personen vertust. Sabine reagiert einfach nur auf jeden Mist mal mehr mal weniger qualifiziert und Angel_DM ist noch recht neu hier (ich glaube DM_Angel ist jemand anderes).
      Politisieren tun hier andere. Da musst Du Dich nur mal in diesem Thread umschauen.
      Und das unabhängig von der Farbe.
      Ob grün, rot, schwarz, blau, braun oder lila oder sonstwas. Das hat hier alles nix zu suchen.

  2. Awesome :-)

    Danke für den Link, lieber @Sven Plaggemeier – das wäre mir sonst bestimmt erst mal ne ganze Weile entgangen.
    Ich hätte – wie immer bei Mart oder Dave – noch stundenlang zuhören können. Ein „etwas anderes“ Interview. Interessante Einblicke, zauberhafte Anekdoten & klasse Humor.
    Mir ist schon oft aufgefallen, dass Mart sich sein British English bewahrt hat. Das scheint ja sogar ein seeeehr bewusstes Bewahren zu sein, wenn ich richtig zugehört habe.
    Ich bin gespannt, ob er jemals zurück kommt. Habe ihn einmal sagen hören, dass das irgendwann passieren könnte – einzig das Wetter in London schrecke ihn ab.
    Da hat er einen Punkt ;-)
    Schöne Grüße in die Runde!

    • Jaaa, Kalifornien, sein Haus, er nennt es sein Paradies……
      Ich meine herausgehört zu haben, dass sein Schulfreund ihn kurz gefragt hat, ob Martin nicht auch mal evakuiert wurde. Martin hat die Naturkatastrophen in Kalifornien ja kurz angesprochen, aber auf diese Frage nicht geantwortet.

      Also für mich gäbe es zur Zeit mindestens zwei gute Gründe, nicht nach Amerika zu ziehen….., auch nicht in wärmere Gefilde hier in Europa, dann lieber Shitwetter und Kälte.., .

      Wer weiß, vielleicht ändert er ja seine Meinung noch….

      Und bin gespannt auf die Sternvergabe, jedenfalls wird die Oscar-Verleihung diesmal anders sein als sonst, verschoben wurde sie ja schon.

    • Wenn ich ein Haus im sonnigen Kalifornien besitzen würde und dennoch mit einer Rückkehr nach Europa liebäugeln würde, dann wäre dies keinesfalls England, sondern „Bella Italia“ (vor allem Mittel- oder Süditalien), wo es stets schön warm ist. ;) Aber ich verstehe natürlich, dass Martin Heimatgefühle hat und sich durchaus eine Übersiedlung nach London vorstellen könnte, zumal London eine tolle Stadt ist (oder war, ich war lange schon nicht mehr dort).

    • @Kaleid

      Wenn ich dir einen Vorschlag geben darf, dann würde ich dir die schöne Insel Sardinien empfehlen. Die Wintertemperaturen sind mild. Man findet dort alles was das Herz begehrt. :)
      Natürlich ist ganz Italien schön, vor allem im Süden.
      Viele Italiener sind verrückt nach Depeche Mode, sie können es kaum erwarten, wieder ein Depeche Mode Konzert zu erleben. :))

    • @Tina

      Danke für den Tipp. :) Ein Depeche-Mode-Konzert in Italien habe ich bislang nicht erlebt, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die italienischen Fans sehr leidenschaftlich dabei sind, da Italiener grundsätzlich sehr heißblütig sein können. ;-)

    • Ja, Kaleid, du hast Recht. Italiener haben viel Temperament, aber wir Sarden noch mehr als die Bewohner der Halbinsel. ;)
      Wir sind loyal, voller Stolz und haben ein hohes Maß an Gerechtigkeit, und niemand übertrifft uns in Sachen sardischer Gastfreundschaft. ;)
      Wir stammen von den tapferen Kriegern ab, die aus dem Meer kamen, wie die Geschichte bestätigt. ;))

      Salurusu a totusu osatrus… asibiri candu Deu vorasa :)

  3. Zurück aus der Zukunft...

    Nettes Interview, welches ich natürlich schon seit langer Zeit kenne. ;)

    Gestern, also in „meinem“ Gestern, sang Martin beim Konzert in Hamburg 2 Songs auf Deutsch. Außerdem gibt es das Gerücht, dass SGR komplett auf Deutsch übersetzt veröffentlicht werden soll. Sollte dem so sein, müsstet ihr aber noch lange warten.

    Ach ja, merkt euch folgendes Datum: 18.06.2028 ;-)

    Ich schwinge mich dann mal wieder in meinen Tesla und düse ab in mein Zeitgefüge. :)

    • TesIa? Hoffentlich nicht. E ist gut, doch nicht von dem. Und denkt bitte dran bei der BW entsprechend intelligent zu wählen, also bestimmt nicht blaue Gewalt/Hass und Ausgrenzung.

      Grüße an Martin, der das genauso sieht.

    • Du bist zurück, Zeitreisender

      Wie schön, dass du doch noch mal den Weg in unsere Gegenwart gefunden hast. Ich dachte, du würdest nur am „kuriosen Feiertag der Zeitreisenden“ hier auftauchen (erwähne das, weil deinen Kommentar von Mitte Januar hat vielleicht nicht jeder verstanden) und musst bis spätestens Mitternacht wieder abdüsen … ähnlich wie bei Cinderella.

      Hätte ich mir doch glatt denken können, dass Mart nach dem Interview mit Dave H. auf diese Idee kommt. Ay echt, nur „Helden“ von David Bowie ist ein guter Song gesungen in deutsch von einem non-native German.

      Wann findet das Konzert in Hamburg statt, ist das der erwähnte 18. Juni 2028? Und Dave? Singt er bei diesem Konzert „je ne regrette rien“ in bestem „franschösisch“? Möglicherweise ist er schon in die Hauptstadt der Franzosen umgezogen – Dave liebt doch Paris!

      Ach Zeitreisender, du hast es gut. Kannst jeder schnöden Zeitepoche einfach Lebewohl sagen und irgendwohin in die nahe oder ferne Zukunft reisen. Ich wollt, ich könnte mir dir kommen.

      Pass auf dich auf und lass dich nicht in eines der schwarzen Löcher ziehen.
      Bis bald :-))

    • Sorry Jung, doch ich will nicht nörgeln, doch das Thema TesIa ist zu ernst. E ist richtig, Verbrenner nicht, doch bitte nicht für diesen Menschen Werbung machen. No Go. Mart hätte das auch nicht gewollt.

      Ich grüße alle Depechies.

    • @Angel_DM

      Soweit ich mich erinnere, hat uns der Zeitreisende erklärt, er verwendet dieses Modell, weil es in der Zeit, in der er sich bisher bewegt hat, das einzige Auto mit Fluxkompensator ist.

      Lieber @Zeitreisender, schau dich doch bitte mal in fernerer Zukunft um. Da gibt es doch sicher noch andere „Universum-Reisemobile“. Irgend ’ne Marke, mit der sich hier alle anfreunden können. Kannst uns gerne davon berichten, wenn du wieder hier auftauchst.

    • Auf Zeitreise

      oder Alternativ
      The Time Machine
      manufactured by H.G. Wells
      ( etwas “Steampunk” des
      victorianischen London’s)

      Oder als Traktor…..
      mit Fluxkompensator und
      V-8 deLorean Motor : )

      Meine Zeitmaschine heißt
      übrigens „Musik“
      ( am liebsten in die 70er und
      80er Jahre )

      Grüße in die Runde
      und an den Zeitreisenden

  4. Von einer Schule in Basildon bis Aluminium mit einem i

    Danke, @Sven Plaggemeier für den tollen Link!

    Ein Interview mal nicht über die Band und nicht über ihn selbst—das sei ungewohnt für ihn, verrät Martin Gore schmunzelnd.

    Habe ebenfalls viel geschmunzelt und oftmals herzlich lachen müssen – klasse Humor der beiden Gesprächspartner!
    Vieles aus der Unterhaltung um die Kuriositäten des Sprachenlernens
    und auch um die Menschen, denen man dabei begegnet,
    ließ mir gar nicht die Wahl, als das Ganze dann doch realitätsgetreu nachempfinden zu können ;) Klar, nicht eins zu eins – aber vom Prinzip her, habe ich selbst -und gewiss nicht ich alleine- rund um Sprachen eigentlich ja viel Ähnliches erlebt. Vielleicht—oder ganz sicher doch, der ein oder andere hier ebenso!
    Die Storys
    von… im ersten Moment ‚Kultuschock‘—aus dem gleichzeitig die Liebe zu einer Fremdsprache und ihrem Heimatland werden kann.
    …(Wie man sieht, anhand Martins Schulfreund Dave Huxtable, sind dabei der Anzahl der Sprachen definitiv keine Grenzen gesetzt. Chapeau!)…
    Ebenso interessante Gedanken von Mart
    über Musiktexte in ihrer ureigenen Fassung (ein Beispiel: Nico).
    Sowie über das Englische generell als Sprache der Musik.

    Bei mir/ bei uns kommt hinzu, es ist eine gute Bekannte Londonerin—die aber rin Deutschland gearbeitet hat und prima Deutsch spricht, wir leben alle in Frankreich – und aus der Natur der Sache heraus, kam mir so einiges nicht ganz unbekannt vor beim Videoschauen. Stichwort: „Croissant“, ob nun mit englischem oder amerikanischen Akzent, das klingt so englisch, der Franzose schmeißt sich in die Ecke xD
    Mit dickem Augenzwinkern.
    Grundsätzlich—und im Clip ganz hervorragend erzählt— das British English sich zu bewahren – aber Ehrensache!
    Ernsthaft: Martin würde damit ansonsten wirklich was Charakteristisches verloren gehen, finde ich. (Und nicht minder Dave Gahan, dito.)
    Mart scheint sich übrigens sehr (selbst)bewusst genau darüber zu sein – wie er den Zuschauern auf seine sympathisch-verschmitzte Weise verrät. Ein charmantes Plädoyer für den britischen Akzent.
    Allerdings, der Gag mir AE “Sunscreen”
    und BE “Suntan Lotion” ist -gerechterweise-
    absolut ausgleichend… Sogar mehr als ausgleichend? Einfach ein Unentschieden!
    Göttlich!
    Allein dieses Unterkapitel der Episode lohnt sich, schon eigenständig für sich, allemal anzuhören!

    Auch sozial-bewußte Klänge von Martin Gore und Mr.Huxtable sind mit dabei. Unter anderem ihre Freude daran, die Sprachen der Nachbarn sehr gerne etwas sprechen zu können… Dies erzählt als ein Tribut an einen gelebten europäischen Gedanken – beide nennen dies ihren besonderen Ansporn zum Lernen während ihrer Teenie-Zeit und Jugend.
    Hervorragendes Statement meiner Meinung nach.
    Mußte ich dran denken, wie wir als Teenager (in einer Reisegruppe) in Dover im nächtlichen Hafen ausharrten, auf die Fähre warteten, selbstverständlich mit dem deutlich frischen Wind vom Kanal her in unseren Haaren. Und der Walkman schepperte mir auf die Ohren: „But Not tonight“. Hat halt was!

    Abschließend war da noch die Frage an Mart nach der Wohnortwahl…
    Die Montecito-Gesellschaft wie andere geschlossene Viertel, hat für meinen Eindruck immer auch so‘n paar Fragezeichen mit dabei, relativ nicht bodenständig ;)
    Aber das ist der Anwohner eigenes Dingen. Gibt’s gewiss Für und Wider; und darum geht es hier ja auch nicht. Martin spricht von „paradise“ und ja, das klingt ehrlich und ist eben das, was ganz zweifellos das Wunderschöne an der amerikanischen Wahlheimat ausmacht. Obwohl er jetzt quasi eine „fremde“ Sprache spricht, wo er lebt ;)
    Ich war da direkt gar noch nie, aber rein von Aufnahmen her, ist das dort ein sehr sehr schöner Küstenstreifen! Warum dann auch nicht!
    In diesem Sinne, Danke, für das mutige, urige, gepflegte und unterhaltsame Interview.

  5. Damals...

    Schön noch mal diese alten Geschichten zu hören.
    Martin war ja 1985 noch mal bei seiner Gastfamilie in Erfde zu Besuch.
    Damals war zu lesen, dass ihm der ganze Rummel um Depeche Mode zu viel wurde und er einfach mal eine Auszeit brauchte.
    Da war der kleine Ort Erfde fast ideal. Aber auch hier und bei einem Sightseeing Tag in Schleswig wurde er natürlich sofort erkannt und „belagert“.
    Da ich nicht weit entfernt wohne, kamen mein bester Freund und ich 1987 auf die Idee,
    einfach mal bei der Familie anzurufen zwecks eines Interviews für ein Depeche Mode Fanzine (Ich glaube das hieß „Answer of lust“).
    Wir wurden sehr freundlich von der Familie F. empfangen und stellten unsere Fragen, die auch sehr ausführlich vom Vater der Familie und von 2 Söhnen beantwortet wurden. Zum Schluss bekamen wir noch ein Foto von Martin zu sehen, auf dem er ca. 15 Jahre alt war.
    In dem Zimmer, wo wir das Interview führten, stand auch noch das Bett, in dem Martin immer schlief. Beim rausgehen musste ich noch mal mit der Hand über das „Heilige Bett“ streichen ;-)
    Das war natürlich total naiv von uns damals die Leute zu belästigen, aber auch sehr interessant und aufregend.

    • Eine sehr schöne Story
      Danke fürs teilen :)

    • Hey ihr zwei, vielen Dank für’s Teilen!
      Das „heilige Bett“, grins, und passend dazu der Artikel zu dem Hype um Martin später in Erfde. Das waren dann die Schattenseiten des Erfolgs. Vielleicht oder bestimmt auch mit ein Grund nach Amerika zu ziehen…

    • Danke @ M Lilac für das Fundstück :-)
      Da waren wieder viele neue Details für mich dabei, von denen ich nichts wusste.
      Z.B. die Geschichte mit der Melodica und der Musik am Lagerfeuer.
      Vom Besuch in der Discothek Baumgarten hatte uns die Familie damals auch erzählt. Auch das man Martins musikalisches Talent schon in frühen Jahren erkannt hat. Er hat schon als Jugendlicher ständig vor sich hingepfiffen oder gesummt, was wohl im ganzen Haus zu hören war.
      Welch ein Glück für uns, was sich daraus in den folgenden Jahrzehnten entwickelt hat.

  6. Ich freue mich auch immer wenn es Neuigkeiten von Dave und/oder Martin gibt. Dieses Interview war anders als die meisten, mit einem alten Schulfreund über das Thema Sprache. Auch gemeinsam in Erinnerungen an die Schulzeit schwelgen, schön. Habe einiges erfahren was ich noch nicht wusste, dass Alison Moyet auf derselben Schule war, dass David Bowie „Heroes“ auf deutsch gesungen hat, dass Prinz Harry sein Nachbar ist…Das Lied vom einsamen Mädchen war ja hier schonmal Thema, das kannte ich.

    Schön, dass er immer noch Kontakte von damals hat, auch nach Deutschland, nach sooo langer Zeit.

    Als Brite in Amerika, als „Alien“ mit einigen Anspielungen….

    Kurzum, vielen Dank Sven für die News.

    und Antwort @Tomtom101: mit 200 ist die Anzahl der Kommentare und Antworten des vorherigen Themas hier gemeint.

    Grüße @all, auch an die stillen Leser

  7. Schulfreunde

    Hi und thnx für die Informationen und Link.
    „Splendid“ wie Mart und Mr Huxtable u.a. ihre Erinnerung an die Schulzeit teilen
    … ja die Fremdsprachen-Lernbücher… wer kennt sie nicht von uns : ) , mit Ereignissen voller Realitätsbezug….
    haben oft versucht, diese
    „Comic“ Figuren im Schulbuch irgendwie weg zu radieren und unserer Fantasie mit Bleistift freien Lauf zu lassen, etwas mehr mit
    Realität : )

    Klasse Geschichten von Mart und Mr Huxtable, einfach sympathisch die beiden.
    Bitte mehr davon, solche Geschichten
    findet man in keiner Autobiografie

    Und morgen früh bestelle ich mir
    beim Bäcker
    Croissant ! genau im Slang von
    Mr. Huxtable (und dazu einen Latte)

    Beste Grüße in die Runde

  8. Neue Info !

    Guter Beitrag.
    Das Martin Deutsch gelernt hat, weiss ich auch erst seit ein paar Jahren. Seit seinem RÖSCHEN LIED
    über das einsame Mädchen.
    Schön zu wissen, dass er ausser in Berlin schon viel früher mal in Norddeutschland war.
    Martin hat so viele Facetten….ich liebe ihn einfach.
    Mein 1. DMKonzert war 1987 in Ostberlin in der Werner Seelenbinder Halle….mein 1. Konzert und mein schönstes bisher…
    is wohl nicht mehr an Emotion zu toppen.

  9. Mitbewohner Werner

    Hallo,
    Martin erzählt auch von einem Mitbewohner Werner, bei dem er gezwungen war Deutsch zu sprechen, weil dieser kein Englisch konnte. Habt ihr irgendwo schon mal was von ihm gehört? Für mich absolute Neuheit…

    • Anscheinend ist er nach der Trennung von seiner deutschen Freundin doch noch etwas länger in Berlin geblieben. Ich hatte immer angenommen, dass er gleich nach England zurückgekehrt ist.
      Und leider hat er vergessen, Werner zu fragen, wie er es in den Westen geschafft hat (laut Martins Aussage war Werner aus Ost-Berlin).

  10. englisches Interview

    Schön, von Martin zu lesen und zu hören.
    Wenn man 50 Jahre den Klassenkamerad nicht gesehen hatte, hat man sich sehr
    viel über früher und heute zu erzählen.
    50 Jahre ist eine sehr lange Zeit, schöne Anekdoten zu erzählen ,ist sehr interessant
    und unterhaltsam.
    Englisch und Französisch sind auch meine Lieblingsfremdsprachen, muss aber mein
    Französisch auffrischen, wenn man französisch selten spricht, verlernt man die Sprache.
    Wie schön, dass Martin damals als Schüler beim Austausch Deutsch gelernt hat.
    Ich freue mich immer, wenn er ein paar deutsche Sätze auf den Konzerten, oder in einigen
    Interviews, spricht.

  11. DURAN DURAN - Vorverkauf gestartet

    …..

    bei Eventim !!!

    • war gut

      Haben wir letzten Sommer auf dem Lucca Summer-Festival gesehen, hat sich gelohnt!
      Das war aber im Vergleich zu Düsseldorf von der Fläche her ein Club-Konzert mit viel niedrigeren Preisen. Ich wünsche Ihnen, das es trotzdem rappelvoll wird! Die Show fand ich wirklich gut. Gänsehaut bei The Chauffeur…

    • Bin fabei

      FOS gerade gekauft

    • @LBINGBONG12

      „The Chauffeur“ –
      finde ich auch
      einen der besten Songs, die je geschrieben wurden.

    • Yeah .. FOS in der Tasche

      Lange erwartet — endlich kommen sie :)

  12. Herrlich

    Ich liebe Interviews mit Martin Gore. Ich hätte noch stundenlang zuhören können. Mein Englisch hakt noch etwas, aber das meiste hab ich verstanden. Er hat so ein herzliches Lachen. Musste selbst lachen, als er von seiner Zeit in Schleswig-Holstein erzählte. ?? Speziell das Kühe melken und im Fluss baden, als wäre es das Normalste der Welt. Auch die vielen anderen Anekdoten. Er ist einfach sehr bodenständig geblieben. Ich finde es toll, dass sowohl er wie auch Dave ihren Dialekt nicht verloren haben.

    • Wenn hören und lesen besser geht: man kann Untertitel einschalten.

  13. Kleiner Tipp für Sabine K.

    (Und natürlich auch an die anderen)

    Teilt Eure Beiträge immer in mehrere Teile auf, dann erhöht sich die Anzahl der Kommentare.
    Und die 200 ist schnell wieder erreicht.
    Ich freue mich von Euch zu lesen :)

    • Dunkelheit ade

      @Stiller Leser
      Sei gegrüßt in der Welt des Lichts

    • #200

      Depeche Mode for Ever !
      Was bedeutet die 200 ?
      Black Celebration !
      Grüße aus Hannover

  14. Schön, ein Lebenszeichen

    Bei Martin waren es Französisch und Deutsch in der Schule, bei mir waren es Englisch und Französisch. Was uns beide eint: von der französischen Sprache ist nicht viel hängengeblieben.

    Och Manno, vergessen, gestern war Weltknuddeltag
    Von mir nachträglich ein big hug an Dave – vielleicht kommt es in NY an und wir hören in den nächsten Tagen auch von ihm irgendwas.

    Duran Duran – ein Konzert in Düsseldorf 24. Juni – schade, passt bei mir nicht

  15. Super, danke!

    Vielen Dank für den Beitrag und das Video. Ein ganz ungewöhnlicher, sehr interessanter und persönlicher Blick auf den Menschen Martin Gore.

Die Kommentare sind geschlossen.

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