Scheibe erscheint im Januar

Martin Gore: Alles zu seiner neuen E.P. „The Third Chimpanzee“

Die Katze ist aus dem Sack: Martin Gore veröffentlicht neue Musik. Seine E.P. „The Third Chimpanzee“ (Amazon*) erscheint am 29. Januar 2021. Den ersten Track daraus könnt ihr euch bereits anhören.

In den sozialen Netzwerken wurde am Montag das Cover der E.P. zusammen mit der Trackliste geteilt. Ein offizielle Ankündigung folgte am Dienstag. Das Mini-Album wird als CD, auf Vinyl und als Download erhältlich sein.

Vermutlich werden sich auf der Scheibe – wie schon in der Vergangenheit – wieder ausschließlich Electro-Instrumentalstücke finde.

Hier könnt ihr euch das Stück „Mandrill“ (Amazon*) anhören.

Martin Gore - Mandrill (Official Visual)

Trackliste

01. Howler
02. Mandrill
03. Capuchin
04. Vervet
05. Howler’s End

The Third Chimpanzeebei Amazon* vorbestellen

Letzte Aktualisierung: 17.11.2020 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

40
Kommentare

  1. Clean2017
    17.11.2020 - 11:03 Uhr
    10

    Ich find’s okay. Würde mir wünschen, Martin nähme seine „experimentelle“ Seite – diese harten, technoiden, elektronischen Sounds – und würde sie in ein Depeche Mode-Album integrieren. Das ist ja ziemlich dicht dran am Ansatz der frühen 80er-Depeche Mode („Work Hard“ etc.), nur eben mit den Mitteln des Jahres 2020. Depeche Mode könnten eine härtere und elektronischere Richtung (und sowieso mehr Experiment) dringend (wieder) gebrauchen. Diese reinen MG-Instrumentals sind demgegenüber zwar „interessant“, landen aber maximal zwei Mal in meinem CD-Player. Wäre das integriert in ein „richtiges“ DM-Album mit Melodien und Dave’s Vocals, könnte es wachsen und würde Depeche damit gut tun. Meine Meinung.

    Ich kann aber auch akzeptieren, dass Martin Gore mit dieser Platte eine etwas andere Zielgruppe anspricht. Diese Soloplatten richten sich ja wahrscheinlich gar nicht unbedingt an den „klassischen“ Depeche-Mode-Fan, sondern mehr an Leute, die experimentellen Techno etc. hören, Sachen wie Autechre, Arca oder Actress. Ist ja auch okay.

    • Elysium
      17.11.2020 - 14:26 Uhr
      10.1

      Zitat: Depeche Mode könnten eine härtere und elektronischere Richtung dringend wieder gebrauchen.

      Sehe ich auch so, und bitte komplett weg mit dem Blues, Bluesrock, Deltablues oder gar Soulsavers-Sound (The Worst Crime) bei Depeche Mode, wen Dave diesen Blueskram braucht kann er das ja bei den Soulsavers ausleben. Und diese Musikrichtung Blues ist jetzt auserzählt und ausgelutscht nach drei Alben von Sounds of the Universe über Delta Machine bis Spirit, will ich nicht mehr hören!

      • Peter Gabriel
        17.11.2020 - 15:18 Uhr

        @ELY

        Würde ich ebenfalls genauso unterschreiben. Wem’s gefällt, bitte, aber früher waren Depeche doch gerade geil, weil die Musik elektronisch war! Blues im Blut, okay, aber in der Musik haben das weder wir noch DM gebraucht und heute doch erst recht nicht. Punkt.

    • Unholda74
      17.11.2020 - 18:21 Uhr
      10.2

      Dem kann ich zustimmen. Weniger Blues, mehr Elektro! Live Version von BIG MUFF 1983 war doch Technobeat pur. Und selbst das Oh,WELL. Thats it! Und selbst Dave´s HOURGLAS Solo fand ich auch vieeel besser als die verbluesten Alben von DM danach. Kaleid (when world mix), das sind Beats. Also Mr. Gore könnte sich doch bitte an Elektro bei DM wieder mehr wagen.

      • Dick Brave
        17.11.2020 - 20:08 Uhr

        Kaleid

        Yes, that’s right!
        Mann, was’n Brett, ich weiß noch genau den Moment, als mein Plattenspieler bei der Vinyl-Maxi von Policy of Truth (für sich schon geil, und das obwohl es gegen Enjoy the silence und Personal Jesus zu bestehen hatte) auf der Rückseite diesen Mix anspielte. Gänsehaut pur, 30 Jahre her. Überragend for all times. Damals gab es sicherlich mehr Lametta, aber auch sensationelle B-Seiten, Happiest Girl, Sea of Sin, Dangerous. Violator hat schon einen Meilenstein gesetzt. Ein Vorteil des Alters, wir waren damals live dabei, prägend für unsere Generation, das fehlt dem Nachwuchs heute, die müssen sich mit kranken Insta-Stories rumschlagen, auch nicht einfach.

  2. Felix
    17.11.2020 - 10:50 Uhr
    9

    Das ist also Hall-Of-Fame-Sound...

    … die Welt spinnt doch, ich lach mich schlapp. Der gleiche Soundbrei wie auf den DM Alben der letzten 20 Jahre. Das können Nachwuchskünstler besser.

    • reasonman
      17.11.2020 - 11:26 Uhr
      9.1

      Oh, ein Kenner

      Es gibt viele Künstler, die neben ihrer Haupteinnahmequelle, also der eigentlichen Band, noch experimentell unterwegs sind und dann halt mal so eine kleine Mini-EP rausbringen.

      Man muss es nicht mögen, aber es hat letztendlich mit dem eigentlichen DM-Sound insofern etwas zu tun, dass er sich fürs nächste sehr wohl kommende Album auch wieder mal ein wenig an andere Sachen ran wagt.

      Und es wäre klasse, wenn die letzten 20 Jahre einiges mehr von solchem Soundbrei wirklich bei den Alben dabei gewesen wäre.

      Und was die Hall of fame angeht, auch dort sind viele Künstler vertreten, die nicht jede ihrer Scheiben dem Mainstream angepasst haben….

      Und das ist auch gut so.

    • Goreshit
      17.11.2020 - 12:33 Uhr
      9.2

      Zu kommenden Album gibt es nur ein Wort und das lautet „BESCHISSEN“

      • reasonman
        17.11.2020 - 12:39 Uhr

        Sehr...

        …geistreich, dein Beitrag.

        Wenn ich Buchstabensuppe erbrechen muss, kommen da sinnvollere Wörter bei raus.

  3. Klaus
    17.11.2020 - 8:22 Uhr
    8

    Cooles Instrumental! Kultige 80er-Anleihen. Kann man als Soundtrack für irgendwelche Psycho-Thriller oder für den „Tatort“ verwenden.

  4. umbral
    17.11.2020 - 7:44 Uhr
    7

    dunkel wird's

    Also geht’s doch so weiter wie auf „Spirit“ – nichts hören, nichts sehen, nichts sagen und am Ende (Howler’s End) – Affe tot.
    hm…
    Naja, wenigstens ist Trump jetzt +- abgewählt

  5. MrRued
    17.11.2020 - 7:36 Uhr
    6

    Spotify

    Hi, bei Spotify kann man Mandrill komplett hören.

    Klingt sehr interessant, wird aber nicht meine Lieblingsmusik werden. Würde nicht Martin Gore dran stehen, würde ich nach dem Anfang ausschalten und das nicht weiter beachten.

  6. Andrea A.
    17.11.2020 - 7:31 Uhr
    5

    Japanischer iTunes

    … Wie kriegt man den deutschen zurück?

  7. Flac Olar
    17.11.2020 - 1:09 Uhr
    4

    Grausam

    Einfach nur grausame instrumental Musik, die Mr. Gore da mal wieder zum „Besten“ gibt…!!! Nur verschwendete Zeit für neuen Output von DM…!!!

  8. jackdreck
    16.11.2020 - 22:53 Uhr
    3

    Eine Freude

    Unser Mortl dreht wieder an den Reglern. Mandrill ist leider nur ein Teaser. Ich mag sowas, klingt schön rauh und roh. Freue mich sehr, dass er nochmal Eigenkompositionen veröffentlicht und bin schon auf das Vinyl gespannt.

  9. SufferWell77
    16.11.2020 - 22:07 Uhr
    2

    Not my music

    Nicht mein Geschmack. „Mandrill“ kann ich mir kein zweites Mal anhören. Das ist keine Musik für meine Ohren.

  10. reasonman
    16.11.2020 - 21:16 Uhr
    1

    Falscher Name

    Die Scheibe heißt „the third chimpanzee“, nicht the three…

    • PJ
      16.11.2020 - 23:07 Uhr
      1.1

      Third

      … genau, wollte ich auch grade schreiben…
      The Three Chimpanzees wäre aber auch passend :D

      • Dpchr101
        17.11.2020 - 0:40 Uhr

        Toller Sound

        Finde Mandrill richtig geil. Schön laut aufdrehen!!!

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