Selbsttötung

Linkin Park: Sänger Chester Bennington ist tot

Foto: Pressefoto/Warner Music

Chester Bennington, Sänger von Linkin Park, ist tot. Das bestätigte Bandkollege Mike Shinoda bei Twitter. Er sei schockiert und untröstlich, schrieb Shinoda.

Zuvor hatte das amerikanische Promi-Magazin TMZ berichtet, dass sich 41-Jährige in seinem Haus in Los Angeles erhängt habe.

Seine Leiche sei gegen 9 Uhr morgens gefunden worden, heißt es. Chester Bennington hinterlässt sechs Kinder von zwei Frauen.

Bennington hatte in der Vergangenheit über Depressionen und Selbstmordgedanken gesprochen. Auslöser ist ein Missbrauch, den Chester als Kind erleiden musste.

Chester und seine Bandkollege Mike Shinoade sind große Fans von Depeche Mode. Mitte Mai hatten sie die Facebook-Seite von Depeche Mode im Rahmen der Fan-Taker-Over-Aktion übernommen.

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Du bist depressiv und trägst Dich mit Suizid-Gedanken? Dann wende Dich bitte an die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter den kostenlosen Telefonnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 helfen Dir dort Berater weiter.

Letzte Aktualisierung: 20.7.2017 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

29
Kommentare

  1. DirkMS
    25.7.2017 - 21:47 Uhr
    12

    Schwer zu sagen wie man sowas beurteilen sollte, für die Kinder ist es sicher großer Mist den Rest des Lebens mit dem Gedanken zu verbringen das sich der Vater umgebracht hat. Andererseits hat der Chester sicher nicht den Vorsatz gehegt seinen Angehörigen eins auszuwischen.
    Wer gehen will soll gehen, man kann halt leider nicht jeden retten, ist halt so.
    Schade ist es aber doch

  2. Hauptstadtmeldung Mart Est1969
    22.7.2017 - 21:48 Uhr
    11

    Alles auf Anfang!

    KLAPPE die 193-igste!

    Dass Depressionen keine so einfach zu ‚besprechende‘ Krankheit, -überhaupt- eine höchste komplexe Krankheit ist, hat längst den Bekanntheitsgrad weit über der Oberfläche auch der Oberflächlichsten erreicht.

    Diese Menschen wünschen sich in ihrer hilflosen Gefangenheit, ihnen sollte besser ein Arm, Bein, Fuß fehlen, als diese unberechenbaren Qualen aushalten zu müssen.

    Überdies, was die den ‚Lebensmüden‘ leichtfertig angehaftete egoistische Tat des Selbstsmordes betrifft, so überragen deutlich die Krankheitsqualen jene Qual, die es bedeutet (bedeuten mag), geliebten hinterbliebenen Menschen die Qual des Verlustes anzutun.

    Unermesslich folglich. Über einen langen Zeitraum.
    Da hilt auch Musik nix mehr, und die heilt manche (ob stille Zurückgezogene oder real FOS-im-Leben Stehende) mehr als die Medikamente bzw. der Horror vor denselben.

    • chris193
      23.7.2017 - 20:39 Uhr
      11.1

      Fertig mit dem Beweihräuchern?
      Was ihr hier als solche Qualen hinzustellen versucht, kann medikamentös sowie durch Therapien behandelt werden, sonst wäre die Welt voller Selbstmörder.
      Aber es ist ja auch der leichtere und einfachere Weg dem zu begegnen, als die A-Backen zusammen zu kneifen.

      • Michael
        23.7.2017 - 22:30 Uhr

        Hobbypsychologe

        Könnte man „solche Qualen“ wirklich mit Medikamenten und Therapien zu 100% Prozent behandeln, dann hätten wir diesen und andere Fälle nicht. Daher ist diese Aussage, von unseren Hobbypsychologen totaler Quatsch.

        Glückwunsch zu Deinem bis jetzt, (anscheinend) bestens verlaufenden Lebens. Andere Menschen hatten dieses Glück leider nicht und konnten sich Ihre Biographie nun mal nicht aussuchen.

      • Ultravox!
        24.7.2017 - 17:16 Uhr

        #

        Chris, halt’s Maul.
        Nicht mehr und nicht weniger.

      • chris193
        24.7.2017 - 17:25 Uhr

        Kommt jetzt der ganze Mimimi-Club?
        Ich bleibe bei meiner Meinung, manchmal mag das Leben nicht einfach sein und die Erinnerung an vergangene Zeiten alte Wunden aufreißen. Dennoch 6 Kinder und dann Selbstmord begehen ist feige, egoistisch und erbärmlich.
        Seine Kindheit mag bescheiden gewesen sein, aber nun ist es die seiner Kinder auch!

      • Ultravox!
        25.7.2017 - 6:59 Uhr

        #

        Chris,
        nein, kein Mimimi.
        Es ist nur einfach so, dass wenn ein Betroffener einen akuten Schub hat, alle verfügbaren Medikamente oder Therapien die Waffen strecken müssen.
        Wie sich das dann im Einzelfall auswirkt ist unterschiedlich.
        Von daher, ein Thema, das gerne totgeschwiegen wird … eben auch, weil so wenig drüber bekannt ist.
        Und die Betroffenen nur allzu gerne als Bekloppt angesehen werden.

    • Michael
      25.7.2017 - 8:47 Uhr
      11.2

      Unser Hobbypsychologe redet hier, als hätte er schon x Leben gelebt und hätte schon x beliebige Szenarien durchgemacht.

      Junge was ist los mit Dir??? Selbst schlechte Erfahrung gemacht, mit Mama oder Papa die sich suizidiert haben und es jetzt nicht schaffst etwas Mitleid für solch einen Mensch zu zeigen.

      • chris193
        25.7.2017 - 20:48 Uhr

        Mitleid bekommt nur der, der es verdient.
        Kann dir aber ruhigen Gewissens mitteilen, dass meine Eltern nicht zu Gattung egoistischer Feiglinge gehören.

    • torben
      27.7.2017 - 18:01 Uhr
      11.3

      DONT FEED THE TROLL

      DONT FEED THE TROLL

      ist ein Satz den ich gerne hier verwende

      Chris193 halt dein Maul !!!!

      Chester Bennington war 30 Millionen Dollar schwer er hatte Therapeuten, song-coaches und einen Koch und natürlich hatte er Zugang zu allen Medikamenten dieser Welt

      also hatte er dennoch keinen Ausweg gesehen als sich umzubringen

      • chris193
        27.7.2017 - 22:22 Uhr

        Auch dir, liebster Torben, wünsche ich etwas mehr Weitblick. Ein Mensch, der so impulsiv reagiert, neigt zu Bluthochdruck. Nicht gut für dich.

        Er hätte ja auch die schweren 30 Millionen spenden können und wäre vielleicht glücklich geworden, wie dem auch sei feige und egoistisch war’s.
        Keine Ahnung, was der Koch und Song-Coach damit zu tun hat….

        Aber ich merke schon, dass ich bei dir – wie Du ja auch selbst schon schreibst – nicht mit mehr als „Dont feed the Troll“ zu rechnen brauche.
        Schade….

    • 27.7.2017 - 23:00 Uhr
      11.4

      @ Chris und Torben

      Gelöscht.