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Keine Zeit

Jean-Michel Jarre fragte Martin Gore nach Remix

Beinahe wäre es zu einer Zusammenarbeit von Synthie-Legende Jean-Michel Jarre und Martin Gore gekommen. Wie der Franzose während einer Q&A-Session bei Facebook erzählte, habe er den Depeche-Mode-Songwriter nach einem Remix gefragt. Doch der war schon mit wichtigen Dingen beschäftigt.

Die Idee für eine Kollaboration kam Jarre während der Arbeiten an dem Track „Automatic„, den der Musiker gemeinsam mit Vince Clarke für die erste Folge seines Electronica-Projekts aufgenommen hatte. Er ließ über Vince bei Martin Gore anfragen, ob er vielleicht an einem Remix für Automatic interessiert sei. Das Interesse war bei Gore durchaus da, wie der Franzose im Video ab Minute 9:38 erzählt. Allerdings habe sich Gore inmitten der Vorbeitungen für das neue Depeche-Mode-Album befunden und deshalb keine Zeit für den Remix gehabt.

Schade, denn so werden wir vorerst nicht erfahren, wie eine Zusammenarbeit von Jean-Michel Jarre und Martin Gore klingen würde. Vielleicht erinnert sich Martin aber auch an die Anfrage aus Frankreich, wenn in einigen Monaten die Remix-Anfragen für eine neue Depeche-Mode-Single verteilt werden.

„Electronica Vol 2: The Heart of Noise“ (Amazon) erscheint am 6. Mai 2016. Hier gibt es weitere Infos zum Tracklisting und der teilnehmenden Künstler.

Via depeche-mode.com

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Sven Plaggemeier
Von Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

41 Kommentare

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  1. Heute kam Electronica 2.
    Vinyl läuft gerade rauf und runter.
    Erster Eindruck? – Sehr gut!!
    Und dann live im November, – das ich das noch erlebe.
    JMJ live in Münster. Unglaublich.

  2. Junger frischer wind waer nicht schlecht. Cro koennte auch was geiles cowern.

  3. Message to JMJ: Mal wieder träumen please! :) <3

    Oxygene und Equinoxe sind so ziemlich meine „Synthi-Urerlebnisse“ und auch die A-Seite von Magnetic Fields ist auch noch toll gemacht so als quasihalluzinogener 1970er Musiktrip.
    Zoolook ist halt ein Sonderfall – gibt fast nichts vergleichbares, vom Status her ähnlich wie „Tron“ und „Der Dunkle Kristall“, eine Anomalie aus den „früheren“ 80ern als die Dinge technologisch sehr im Umbruch waren.

    Besonders auf den frühen Alben hatte Jarre hatte auch immer diesen super interessanten Konrast zwischen Melodien die nur ganz ganz knapp am Ententanz vorbeigehen, aber dann sehr musikalisch geschickt gemachten Streicher-Adagios die oft das Gerüst seiner Tracks bilden ohne dass man das eigentlich merkt.

    Aber das was mir bei ihm am besten Gefallen hat – woran ich heute noch glaube – ist das Geschick wie er bei Oxygene/Equinoxe die verschiedenen Schichten und Elemente so inneinanerblendet dass man aus dem Träumen garnicht mehr herauskommt. Echte Musiktrips, kleine Kidnappings sozusagen.

    Irgendwie ist sein Sound dann nach „Rendezvous“ seltsam hart geblieben und ging mehr in Richtung „laut und überwältigend“. Die frühen Versuche Techno-Bassdrums zu integrieren (Chronologie) haben mich auch nicht so begeistert.

    Allerdings finde ich dann die „neueren“ Sachen, etwa ab „Metamorphoses“ wieder interessanter.

    Ich fänds halt gut wenn der Jarre sich trauen würde mal wieder zum Träumen anzuregen – da ist er einfach echt Spitze. Die Unterwasserlandschaft von „Waiting for Cousteau“ z.B. ist vielleicht die beste „Ambient Music“ CD die es überhaupt gibt.

    Beim Thema Traum gibt es sicher Berührungspunkte mit Martin, allerdings wohl eher auf der lyrischen seite, nicht so sehr über die Sounds, die bei Gore ja gern mal eher eine verunsichernde Funktion haben.
    Ich denke halt besonders an den „Exciter“ der voll von „komatösen Erfüllungen“ zu stecken scheint wo jemand scheinbar am liebsten in der Introspektion wegträumt.

    So. Langer Text aber ich musste grad drüber nachdenken also bitteschön. :)

    • Vielleicht wäre „Jean-Michel Jarre und Martin Gore: Ein Dream-Team?“ auch keine schlechte Überschrift gewesen :) :) :)

  4. Jean-Michel Jarre, der hat mich schon vor Depeche Mode begeistert, wie auch Vangelis — und ich bin seit 1983 DM-Fan. Das wäre ein Ding wenn beide zusammenarbeiten würden, könnte ich mir supi vorstellen.

    Schönes Wochenende an alle!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  5. Bin Fan der jungen Wilden

    Nicht erst gemeinter Beitrag gelöscht. (SP)

    • Jupiter Jones dieser Sportfreunde Stiller Verschnitt ist noch nicht mal 2.Liga, die Spielen allenfalls in der Kreisklasse. Und die würde ein Mr. Martin Gore nicht mal mit dem ungewaschenen Ar… anschauen so unbedeutend sind die. Mal abgesehen davon das deren Musik und die Musik von Depeche Mode bzw Martin Gore überhaupt Ähnlichkeiten hätte.

  6. ich finde die passen nicht zusammen,
    JMJ ist mir viel zu weichgespült, Martin Gore mag doch lieber den kantigen Sound und nicht trallala mit Lasershow und Blütenampel

    Aber das ist nur meine Meinung.

    • Geht mir genau so, ein paar Lieder und frühere Alben zb. Oxygène, Equinoxe u. Magnetic Fields von JMJ sind ganz ok, vieles driftet (spätere Alben) schon ganz schön ins kitschige und seichte ab. Martin bzw. DM kommen da aus einer ganz anderen musikalischen Ecke auch wen beide Synthesizer verwenden. Von daher ist es mir relativ egal das es nicht zu einer Zusammenarbeit der beiden gekommen ist.

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