Insight: Weltweit erste Biografie über Martin Gore erschienen

Auf 240 Seiten erzählen die beiden deutschen Autoren André Boße und Dennis Plauk das Leben des Songwriters, der mit seinen Liedern MIllionen Fans auf der Welt aus den Herzen spricht. Nummern wie Enjoy The Silence und Personal Jesus erlangten Weltruhm. Boße und Plauk versuchen, das Geheimnis des Erfolgs des Mannes zu erklären, der in den Anfangsjahren von Depeche Mode schüchtern im Hintergrund agierte und heute eine schillernde Bühnepräsenz hinlegt. Um den Menschen und den Künstler Martin Gore besser zu ergründen, verlassen die Autoren dabei den Weg der Biografen und wenden sich in gesonderten Kapiteln bestimmten Aspekten zu: Was treibt Martin neben Depeche Mode? Wieso ist er bis heute für manche Fans ein modisches Vorbild? Kann man das Geheimnis hinter seinen Songs musikwissenschaftlich erklären?

Die Biografie stützt sich zu einem großen Teil auf Artikel, Interviews und Fernsehreportagen, die bereits erschienen sind, erläutert Dennis Plauk, Chefredakteur des Musikmagazin Vision, in einem Interview gegenüber depchemode.de. Dennoch werden auch eingefleischte Fans einiges Neues erfahren, da ist sich Plauk sicher: „Wir haben viele exklusive Interviews für das Buch geführt“.

Plauk, der selbst ein großer Fan der Band ist, erfüllt sich mit der Biografie einen Traum. Die Arbeit an dem Buch brachte auch ihm Martin Gore näher: „Gewisse Wesenszüge und auch Entscheidungen, die er im Laufe seines Lebens getroffen hat – für sich, für seine Familie, für Depeche Mode –, versteht man besser, wenn man sich eingehender mit ihm beschäftigt. Sein Humor zum Beispiel ist eine Eigenschaft an ihm, die in der breiten Wahrnehmung zu kurz kommt. Wie viel Ironie und Spaß an der Sache etwa mitschwang, als er sich Mitte der Achtziger in Lack und Leder präsentierte, entging vielen. Nicht unbedingt den Fans, aber vielen, die für die Fans über ihn schrieben.

Leser von depechemode.de hatten in den vergangenen Wochen die Gelegenheit, vorab exklusive Textauszüge aus der Biografie zu lesen:

Martins Piano-Sessions – mehr als nur beschwipste Mini-Gigs
“Das Berlin der Achtzigerjahre war das Berlin Martin Gores”
Martin Gore: “Meine Lieder handeln von der Suche nach Unschuld”
Martin Gore: „Es liegt in meiner Natur, an etwas glauben zu wollen“
Martin Gore beeindruckte die Pet Shop Boys nachhaltig

Wem das nicht reicht, der kann auf der Amazon-Produkseite einen weiteren „Blick ins Buch“ werfen.

( Insight – Martin Gore und Depeche Mode: Ein Porträt. Von André Boße und Dennis Plauk, 240 Seiten, Hannibal-Verlag – (bei Amazon bestellen)

Letzte Aktualisierung: 19.11.2010 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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Kommentare

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  1. Markus
    7.10.2010 - 8:24 Uhr
    70

    @ Oliver (68)
    Das soll dir mal Annika erzählen, dass weiss
    Sie bestimmt ;-)

    @Somebody
    hast du von Amazon per Mail eine Versandbestätigung bekommen ? – Danke

    Grüße
    Markus

  2. somebody
    7.10.2010 - 8:14 Uhr
    69

    Laut Amazon ist das Buch jetzt wohl unterwegs. Schaun mer mal …

  3. Oliver
    7.10.2010 - 0:40 Uhr
    68

    @ markus
    in Graz auch- das ist mir neu, ich dachte immer in budapest im Four season hotel!

  4. Oliver
    7.10.2010 - 0:33 Uhr
    67

    @ markus
    vielleicht weiss sie es, vielleicht auch nicht, ich denke aber, dass es in marts bio nicht so detalliert ist, – grins* Intimsphäre bleibt immer noch Intimsphäre…

  5. Markus
    7.10.2010 - 0:20 Uhr
    66

    @ Oliver,

    doch das weiss Annika. Das hat Sie schon mal in dem: Martins Piano-Sessions – mehr als nur beschwipste Mini-Gigs gepostet das Sie das weiss. Sie war bestimmt eine von den 5 Fans (mehr waren an dem Abend im Hotel in Graz nicht da) die dabei waren. Oder Sie hat es „irgendwo“ mal gehört. Egal, Sie weiss es auf jeden Fall.

    Annika weiß auch bestimmt wo die letzte Piano Sesion mit Martin stattgefunden hat. War es Bremen oder doch Düsseldorf ? Egal Annika weiss es bestimmt.

    Ich sags ja, für Annika lohnt sich das Buch nicht.

    Grüße
    Markus

  6. Oliver
    7.10.2010 - 0:11 Uhr
    65

    falls du mart-fan bist, dann wüßtest du das.
    na, steht da was in der marts bio drin vom
    21.März 2006 oder 23.Juni 2009???

  7. Oliver
    7.10.2010 - 0:06 Uhr
    64

    @annika
    wahrscheinlich, weisste auch, was am 21.3.06
    nach dem dm konzi geschah, wollte mal fragen bist du mart oder Dave Fan?

  8. Markus
    6.10.2010 - 23:50 Uhr
    63

    @ Annika,

    Tipp, spar dir die 19,95 € und kaufe dir das Buch nicht.

    Du weisst eh schon alles rund um Depeche Mode und Martin Gore. Auch wenn du etwas neues im Buch finden solltest, egal du kennst es eh schon. Du weisst ja auch was an dem Abend am 13.März 2006 „noch“ alles passiert ist…

    Also, Spar dir das Geld!

    Grüße
    Markus

  9. Anja
    6.10.2010 - 22:42 Uhr
    62

    @Annika
    Kurze Antwort: Mir ist egal, was andere sagen. Ich kaufs, wenn es mich interessiert und wenn nicht, dann kauf ich es nicht! Brauch die Meinung anderer nicht.

  10. Annika
    6.10.2010 - 22:30 Uhr
    61

    @Anja Was ist so furchtbar daran, dass ich wissen will, ob sich das Buch für mich überhaupt lohnt?

    Ich hab nicht gesagt, dass ich ALLES weiß. Ich wollt nur wissen, ob was drin steht, was NICHT in den anderen Biographien drin steht. Das muss noch nicht mal ausgeplaudert werden, nur OB. Das ist eine ganz gewöhnliche Frage.
    WAS nervt dich daran so?

    Und was hast DU hier erwartet? Lauter „hach, das Buch ist so toll“-Kommentare? Davon gibt es doch schon genug zu allen möglichen anderen Depeche-Mode-Veröffentlichungen. (Wobei dies hier ja noch nicht mal eine ist!)

    Ich hab auch nicht gesagt, dass jemand den Inhalt aufzählen soll. Ich hab nur nach einer vernünftigen Rezension gefragt. Hast du noch nie ein Buch NACH Rezensionen gekauft? Hast du so viel Geld übrig, dass du einfach mal ALLES kaufst, was dich ein bisschen interessiert?

    Die Empfehlung „dann kauf’s doch, dann weißt du’s“ ist lächerlich. Würden das alle in eine Rezension schreiben, würde noch weniger gelesen werden.