

Dabei hat sich musikalisch nichts Grundsรคtzliches geรคndert รผber die Jahre. Adam Olenius klingt immer noch wie ein junger und frรถhlicher Robert Smith und Bebban Stenborg setzt die weiblichen Stimmakzente. Der Sound atmet neben den logischen Cure-Verweisen den Geist von New Order oder Belle & Sebastian.
In den Feinheiten geht es aber auf der neuen Scheibe deutlich farbenfroher zu als zuletzt. Optimistisch werden die Farben im Licht gebrochen, neben den Gitarren und ganz vielen Synthesizern darf auch mal eine Flรถte vorlaut dazwischen flรถten โ und mit โIllusionsโ, โBlue Iceโ, โ14th Of Julyโ oder dem herrlich trรคumerischen Finale โDestroyโ haben die Schweden einige potentielle Hits im Gepรคck. – 7,5 von 10 Frรผhlingsgefรผhlen
P.S. Live beim Hurricane/Southside!

Richard Pike singt mittlerweile fast durchgรคngig, die Stรผcke wirken dadurch noch mehr wie โrichtigeโ Songs โ und rundherum tรผrmen sich die elektronischen Soundwรคnde, die fรผr angemessen dรผstere Atmosphรคre sorgen. Schon frรผh gibt es mit โEvolutionโ und dem Fast-Ohrwurm โElectricโ echte Hรถhepunkte. โLove & Defeatโ landet dicht am Synthiepophit, und โNightfallโ ist einfach hypnotisch.
Dabei eiern die Stรผcke immer mal wieder ein paar Zentimeter an den Erwartungen vorbei und behalten sich somit eine echte Eigenstรคndigkeit. Ob es mit dem โCasual Successโ demnรคchst etwas wird, bleibt daher offen. Dass fรผr die Langlebigkeit dieses Albums allerbeste Prognosen bestehen, da sind wir uns dafรผr ziemlich sicher. Eine DER Empfehlungen des bisherigen Jahres! – 9 von 10 freidrehenden Maschinen
P.S. Live am 21.05. in Berlin!

Dieses Trio aus London um Sรคnger Miles Haughton mรถchte nรคmlich einfach mal nur glรผcklich machen. Euphorie, Freude, Sonnenschein โ die Vorabsingle โJamaicaโ bewies das schon exemplarisch, das Album schiebt nun mehr davon voller Inbrunst nach. Mit โTwo Hoursโ oder โTonightโ gibt es auch noch weitere solcher frรถhlich zwischen 80er Wave, Indie und Electro-Pop winkenden Gute-Laune-Macher.
Klar, das nutzt sich hier und da mit wiederholtem Hรถren ab und hรคlt auf Albumlรคnge auch nicht durchgehend die Klasse. Aber das Ziel der Band, einfach Freude zu verbreiten, wird eben doch erreicht. Und nach einem fiesen Winter wie diesem kann so ein Album manchmal genau das Richtige sein. – 7 von 10 Fahrten mit dem Kettenkarussell
P.S. Live am 19.04. in Berlin

Dieses Quintett, das mit Mike Barrett und James Howard gleich zwei talentierte Sรคnger mitbringt, hat sich von Vollprofi James Ford (sowie Ash Workman) produktionstechnisch unter die Arme greifen lassen und so kommt das Debรผt โThe Big Otherโ mit einem lobenswert aufgerรคumten und doch sehr vielschichtigen Klangbild daher. Elf Songs, keine Schwachstellen.
Ja, das ist mal wieder eine der Platten, wo die Favoriten bei jedem Hรถren wechseln. Von der flirrenden Erรถffnung โParting Gestureโ, รผber das gar nicht museale โMuseumโ, das butterweiche โSee Me Walkโ, die Basslinie von โVertigo In Bedโ oder der schwelgende Abschluss โThe Appleโ – sucht es euch selbst aus. โ 8 von 10 Haartollen ร la David Byrne
P.S. Live: 12.04. Berlin, 13.04. Mรผnchen, 14.04. Kรถln, 15.04. Hamburg
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