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Gemeinsame Single mit Tochter

„Human Grace“: Morten Harket kündigt überraschend neues Soloalbum an

Morten Harket meldet sich zurück: Am 27. November 2026 veröffentlicht der a-ha-Frontmann mit „Human Grace“ sein siebtes Soloalbum, sein erstes eigenes Werk seit zwölf Jahren. Das Werk enthält zehn neue Songs, die über die Jahre als Demos und Studioaufnahmen entstanden sind und die er teils neu arrangierte und produzierte.

Etwas länger als ein Jahr ist es hier, dass Harket im Juni 2025 seine Parkinson-Diagnose öffentlich machte. Den Großteil der Gesangsspuren von „Human Grace“ nahm der Sänger allerdings schon vorher auf, nur einige Overdubs ergänzt er zwischenzeitlich. Musikalisch tauscht Harket den Stadionsound von a-ha gegen organische, gefühlvolle Klanglandschaften ein und liefert damit sein bislang persönlichstes Album ab.

Morten Harket – Human Grace
Morten Harket liefert sein bislang persönlichstes Soloalbum mit elf neuen Songs ab, auf dem auch seine Töchter singen.

Letzte Aktualisierung am 6.10.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Zur Veröffentlichung schreibt Harket auf der Webseite von a-ha: „Ich habe über die Jahre seit ‚Brother‘ immer wieder Songs geschrieben und aufgenommen, neben der Arbeit mit a-ha. Mein Co-Produzent Peter Kvint und ich haben irgendwann angefangen, das Material mit neuen Augen zu betrachten – und waren angenehm überrascht, wie gut und stimmig das war, was da nur darauf wartete, befreit zu werden. Das hat uns richtig beflügelt. Es war eine ziemliche Reise, das Ganze so landen zu können. Für mich, und ganz sicher für alle anderen, die unter solch unsicheren Umständen mit mir gearbeitet haben und dabei alles gegeben haben. Ich bin stolz auf sie, auf alle – und dankbar für sie alle! Ich bin gespannt, ob die Songs die Menschen heutzutage noch erreichen…“

Töchter singen bei zwei Songs mit

Für echte Familienbande sorgen gleich zwei seiner Töchter: Tomine Harket übernimmt den Gesangspart auf der Vorabsingle „Hold Me“, Karmen Poppi A. Harket steuert ihre Stimme zu „Falling Down“ bei. Mit „Hold Me“ schickt Harket einen ersten Vorgeschmack in die Welt hinaus:

„Human Grace“ von Morten Harket erscheint am 27. November 2026 über Warner Music. Ihr bekommt das Album als CD, als 180-Gramm-Vinyl in Schwarz oder – limitiert und im Gatefold-Cover – als 140-Gramm-Vinyl in Beige.

Trackliste: Morten Harket – Human Grace

  1. Side A: Human Grace
  2. Hold Me (feat. Tomine Harket)
  3. Falling Down (feat. Karmen Poppi A. Harket)
  4. Lord, I Can’t Help You Now
  5. Now Your Heart Is Broken
  6. Side B: Shot Of Fear
  7. Did I Leave You Behind
  8. What Is It You Want With Me
  9. The Old Church
  10. If I Ever See Your Face Again
Sven Plaggemeier

Hi, ich bin Sven und betreibe als Gründer die Webseite depechemode.de. Hauptberuflich leite ich ein Team von Content-Spezialisten bei einem Telekommunikationsunternehmen. Vernetze Dich gerne mit mir bei Facebook, LinkedIn oder Xing.

1 Kommentar

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  1. Best of both Worlds

    Finde gut, daß @Sven in seinem Artikel schon eingangs informiert, daß es sich in den Songs hauptsächlich um Gesang handelt, der von noch vor Morten Harkets Erkrankung aufgenommen wurde…
    Jedenfalls leuchtet mir vollkommen ein, vorhandenes Gesangsmaterial seit 2014
    sozusagen aus den Schubladen mit Unvollendetem
    nun herauszuholen—und daraus ein Album zusammenzustellen:
    Somit wurde Kunst, die bereits entstanden war,
    nun feingeschliffen, veredelt; anschließend einem Musikpublikum zugänglich gemacht… Das Album scheint auf diese Weise—sowie unter den Begleitumständen—ein sehr offen emotionales Werk. Darüberhinaus liegt ein Fokus auf tontechnischer Versiertheit und engagierter Zusammenarbeit…
    …Ja, warum denn nicht? Eine interessante Kombination, m. M. n. Aus rohem Songmaterial, aus Fragmenten werden vollendete Songs zum veritablen Teil des Lebenswerkes.
    « „Offenbar musste ich erst Parkinson bekommen, um das hier zu machen“, sagt er jetzt. „Mit einem Mal wurde alles dringlicher. Ich musste etwas tun, das wirklich zählt.“ »
    (Quelle: n-tv)

    Ebenso las ich kürzlich bei n-tv, es hieße in einer Pressemitteilung, es sei « „ein Album über Liebe, Verbundenheit und die Frage, was es heißt, Mensch zu sein“. (…)
    und er „komme immer wieder zu dem Schluss, daß es im Leben nichts Schöneres gibt als die Liebe. Warum also machen wir Menschen die Welt zu einem dunkleren Ort?“ »

    Selbstverständlich gehe ich davon aus, daß Mortens Frage nach dem „Warum“ wohl eine rhetorische sein müsse… Denn -natürlich-
    jedermann und jedefrau wissen, daß es Böses gibt—und daß das Böse aus seinem ureigenen Charakter heraus (der da wäre Agieren, um zu zerstören)
    schnell Menschen—meistens die enttäuschten oder die unsicheren Menschen—dazu verleiten kann, ins Dunkle zu driften;
    und dann ihrerseits zu hassen, zu verachten und zu zerstören.

    Wenn man a-ha und Morten Harket irgendetwas besonders hervorgehoben bescheinigen kann, dann, daß sie
    -jedes Zwelfels erhaben- auf der emotional guten Seite des Kosmos Musik machen!
    Und wenn ich auch nie ein besonders ausgewiesener a-ha-Superfan gewesen bin, habe ich die Band zwischen 1988 und 2019 doch einige Male live gesehen.
    Darüberhinaus kann ich mich der Schönheit von so manchen Lyrics, der Eleganz der Melodien
    sowie dem Zauber von Mortens Stimme sowieso nicht entziehen.

    Einige Song-Perlen (manche etwas verborgen hinter den Flaggschiffen einer Karriere)
    die finde ich u.a..
    “Living a Boy’s Adventure Tale”,
    “Manhattan Skyline”, “The Swing of Things”…
    …“Forever not yours”, “Over the Tree Tops” oder von Mortens Debut-Solo-Album “Spanish Steps”

    Der erste veröffentlichte Song aus dem kommenden „Human Grace“ – „Hold me“
    klingt mit ziemlich unverkennbar nach dem a-ha des mehr reduziert-akustischen Ambientes,
    bzw. ist nicht ganz unähnlich den gewohnten Morten Haket Soloklängen… Eine Entwicklungsgeschichte.
    Die geschmeidigen Noten, angenehm wahrnehmbar..
    Vielleicht wirklich aber ungeschminkter als zuvor—das Thema menschliche Wärme, Zuneigung, Geborgenheit…
    Nach dem ersten Eindruck scheint es also mit „Human Grace“ jetzt einen klanglichen wie lyrischen Nachschlag
    zu geben—nichtsdestoweniger mit einer Sonderstellung—
    wo, so denke ich, es sich lohnen kann, sich drauf einzulassen. .
    Bei nun erst einmal „Hold me“
    enorm schön finde ich, nicht zuletzt—wenn man hinhört, und bemerkt, daß Tomine Harkets Singstimmen offenbar das Timbre der Stimme des Vaters geerbt hat. .

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