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Live-Set

Hier spielen Depeche Mode zusammen mit dem BBC Orchester

So habt ihr Depeche Mode noch nicht gehört (und auch nicht gesehen): Zusammen mit dem BBC Concert Orchestra spielte die Band ein Set von drei Songs.

Neben der aktuellen Single „Ghosts Again“ performanten Dave Gahan, Martin Gore zusammen mit Peter Gordeno, Christian Eigener und dem Orchester den Klassiker „Walking in My Shoes“ sowie eine Coverversion des Songs „Sundown“, der durch Scott Walker bekannt wurde.

Walking In My Shoes

Die Aufnahmen fanden vor einigen Wochen im „Piano Room“ von BBC Radio 2 statt und wurden jetzt veröffentlicht.

Nach der Performance sagten Depeche Mode: „Es war uns eine Ehre und ein besonderes Erlebnis, im Piano Room von Radio 2 auftreten zu dürfen. Es war eine großartige Erfahrung, live mit einem 21-köpfigen Orchester zu spielen, und es wird uns in bleibender Erinnerung bleiben. Was für ein spannender Tag!“

Hier könnt ihr die gesamte Radio 2-Sendung inklusive Interview mit Dave Gahan nachhören.

Sven Plaggemeier

Hi, ich bin Sven und betreibe als Gründer die Webseite depechemode.de. Hauptberuflich leite ich ein Team von Content-Spezialisten bei einem Telekommunikationsunternehmen. Vernetze Dich gerne mit mir bei Facebook, LinkedIn oder Xing.

273 Kommentare

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  1. CD

    Es wäre wirklich schön, wenn die Songs irgendwann auf CD / Vinyl zu erwerben sind. Es ist gar nicht so abwegig, darauf zu hoffen; beim Stöbern habe ich eben per Zufall gesehen, dass wohl in den letzten Jahren gelegentlich CD-Compilations aus dem Piano Room (BBC Radio 2) veröffentlicht wurden. Ich könnte mir vorstellen, dass eines Tages auch eine Compilation, die den Auftritt mit Depeche Mode enthält, veröffentlicht wird. Aber lassen wir uns überraschen, das ist jetzt erstmal nur reines Wunschdenken.

  2. @Dorian Gray

    oh man – auch wenn ich Dich damit jetzt überschwemme – aber ich glaube mal ganz fest, das die euch in Deine Schiene passen – siehe Post zuvor….

  3. eine Bitte...

    einfach mal in Ruhe reinschauen – da sind m.E. echt sehr, sehr einzigartige Dinge und Perlen dabei – total schräg, aber dennoch irgendwie 90er….total genial…Musik UND Videos!!!
    Das war immer sowas, was ich mein Leben lang suchte….anders, schräg und cool!

  4. Die Songs mit einem Orchester einzuspielen haben was, insbesondere Ghosts Again geht unter die Haut. 2023 ist wirklich ein besonders DM Jahr. Das ganze Gemecker ob nötig oder nicht ist doch Blödsinn, mehr sollte man sich doch freuen dass DM wieder aktiv unterwegs sind. Der Tod von Fletch hat doch gezeigt wie schnell alles vorbei sein kann, daher meine Verneinung an Martin und Dave dass sie weiter machen.

    • @Volker Nagel

      ich für meinen Teil würde das anders bezeichnen (ich stimme Dir vollkommen zu):
      Es ist doch nicht die Frage, ob nötig oder nicht, es ist doch vielmehr die Frage, ob MÖGLICH oder nicht! Und die Songs haben offensichtlich genug Tiefe und Breite, um ein Orchester dieser Größe zu beschäftigen, insbesondere, wenn da vorn auch noch Bandmitglieder ebenfalls (zusätzlich) spielen – das ist ja mal nicht ebenso eingeprobt oder hingerotzt…da geht es schon um MUSIK!

    • Neuland

      Was man zudem anerkennen sollte, ist die Tatsache, dass Depeche Mode ein Risiko eingegangen sind. Sie haben musikalisches Neuland betreten und konnten selbst nicht wissen, wie die Performance bei den Fans ankommen würde. Natürlich gibt es solche, die damit nichts anzufangen wissen, was ja auch jedem sein gutes Recht ist. Im Großen und Ganzen nimmt die Fanbase die Performance jedoch wohlwollend an, was ganz gewiss nicht als Selbstläufer anzusehen ist. Es hätte auch in einem riesigen Verriss enden können.

      Aber: Wer wagt, gewinnt. ;-)

    • @MM2023

      war es denn nicht schon immer so? Den „Freischwimmer“ haben sie doch seit der MFTM und der 101-Tour gemacht. Danach immer wieder gewagt und oft, aber eben nicht immer, gewonnen. Nun ein Retro-Zeitreise-komplett-Konzept-Album….warum nicht…findet offenbar genug Adressaten ;o)
      Wagen war ja immer das Geschäft – viele andere „Marktbegleiter“ aus der zeigt wagen eben nix mehr….

    • ups...

      tausche: „zeigt“ gegen „Zeit“ – sollte dann passen

    • @Marcus

      „Danach immer wieder gewagt und oft, aber eben nicht immer, gewonnen.“

      Falls Du damit auf die Alben SOTU-DM-Spirit anspielen willst: Gut, nicht wenige Fans können sich mit dem teils arg übersteuerten „Frickelsound“ anfreunden. Aber unterm Strich haben DM ganz klar gewonnen. Ausverkaufte Konzerte, Bestplatzierungen in den Charts (seit 12 SOFAD) und volle Stadien belegen das eindeutig.

      „…viele andere „Marktbegleiter“ aus der zeigt wagen eben nix mehr….“

      Weil es auch ziemlich in die Hose gehen kann, wie es zum Beispiel bei Camouflage der Fall war. Die Hinwendung zu akustischen Instrumenten tat der Band nicht gut. Man sieht: Was bei Depeche Mode geklappt hat, muss bei anderen noch lange nicht funktionieren.

    • @MM2023

      Sehr schön gesagt und habe ich bei denen gar nicht wirklich bemerkt – werde ich mal reinhören!
      DM ist echt irgendwie immer ein ungreifbares Stück „Kunst“ geblieben, was sie uns mit der MM wieder unter die Nase gehalten haben. Egal, in welche Kiste sie gegriffen haben – es hat irgendwie funktioniert. Selbst auf der SOTU finde ich immer noch dicke Nummern, die mich abholen und in dieses „Universe“ mitnehmen….daher spiele ich da nicht auf auf ein besondere Album an, da JEDES Album bisher eine bestimmte Art und Weise für sich beinhaltet und geprägt hat! Aber genau dieser Fakt macht sie ja m.E. auch aus…..

    • „…da JEDES Album bisher eine bestimmte Art und Weise für sich beinhaltet und geprägt hat!“

      So sehe ich das auch. SOTU, DM und Spirit werden oft in einen Topf geworfen. Wenn man diese 3 Alben sehr oberflächlich betrachtet, kann das sogar hinhauen, aber ich denke, dass jedes dieser 3 Alben in der Tiefe seinen ganz eigenen Charakter besitzt. S&S und ABF sind ebenfalls sehr ähnlich, aber auch hier gilt, dass beide Alben eigene Züge haben. Gleiches kann man auf CTA-SGR-BC übertragen.

      SOTU kommt sehr „spacig“ daher, DM geht in Richtung Blues, während Spirit ein sehr politisches und düsteres Album ist. Die Unterschiede kann man schon sehen, wenn man sich mit den Feinheiten befasst.

      Es ist halt nicht nur eine Geschmacksfrage, sondern auch eine Frage dessen, worauf man seinen Fokus richtet und wie sehr man beim (Hin)hören in die Tiefe geht.

      Speziell zu SOTU kann ich nur sagen, dass vor allem Perfect, Corrupt und Miles Away (The Truth Is) für mich ganz fette Nummern sind.

    • teile ich voll und ganz – ich war und bin auch dabei, mich mit genau den Alben weiter zu beschäftigen – MM hat mich dabei unterbrochen, das kann ich aber nur positiv bewerten.

      Und ganz dickes JA – DM sind nicht nur der Sound oder die „Aura“ oder die Texte – es ist immer ein Gesamtpaket – (manch)mal auch weniger gelungen – aber isso! Und auch jeder Weltmeister schwimmt nicht in jeden seiner Wettkämpfe einen neuen Rekord…einfach mal alle sacken lassen ;o)

  5. @Dorian Gray

    würde mich freuen, wenn Dir das gefällt – nach meinen bisherigen Eindrücken könnte die das echt gut passen, hoffe ich…

  6. @Dorian Gray

    danke für den Link – sehr schönes Stück – lässt mich sofort in den 70ern versinken!
    Das hat ja den ganzen Charme komplett auf der Schippe!

  7. Gregorian …

    haben sogar schon mehrere
    Depeche Mode Songs gemacht
    Ich erinnere mich an

    – Enjoy the Silence
    – Precious

    und sogar

    – Stripped

    Irgendwie nicht mein Ding, aber ich war ganz abgetan dass die das gemacht haben …

  8. Hommage

    Hi,
    nix Klassik, nix unplugged.. und nix mit irgendwelchen Mönchen oder deutschen Erfolgskomponisten.
    Die Performance von Depeche Mode mit dem BBC Concert Orchester seh ich a.) als eine Würdigung von DM seitens BBC in ihrem Heimatland und
    b) eine gewisse Hommage an den
    „British Art (Avantgarde) Rock”, als Rock Ikonen wie Beatles oder the Rolling Stones, Art- und Glamrocker David Bowie, Scott Walker ( via Gordon Lightfoots Sundown) ,
    RoxyMusic und T-Rex begannen
    “untypisch” Rockmusik mit
    Sound Elementen ( und Streichinstrumente wie Cello, Geige)
    klassischer Musik zu unterlegen und zu erweitern.
    Deshalb find ich auch die Songauswahl Ga, wimS und das
    Cover Sundown für die Performance so passend.

    Hab mir nen „link“ erlaubt, das man versteht was ich meine

    https://www.youtube.com/watch?v=GMfjA4gyEcU&list=RDMMGMfjA4gyEcU&index=1

    auch in Gedenken an Andy, der u.a. ebenso Glamrock sehr mochte
    und begeistert von der
    Piano Room Session gewesen wäre
    ( R.I.P. Andy).

    BTW , der Titel “Cosmic Dancer”,
    irgendwie auch ne schöne Bezeichnung für Dave finde ich

    Frohes Osterfest @Alle
    Grüße aus der Metropolregion
    Rhein Neckar

  9. @Martinhardgore

    Richtig umgesetzt, wäre das mit Sicherheit genauso ein besonderes Erlebnis wie die Performance mit dem BBC-Orchester. Allerdings sehe ich die Schwierigkeit darin, dass Michael Cretu ein eher zurückgezogener Vertreter der Zunft ist (nicht umsonst hat er in der Anfangszeit von Enigma unter dem Pseudonym „Curly MC“ gearbeitet).

    Soweit ich weiß, sagte er auch mal, dass das Schöne an Enigma sei, dass seine Musik jeder kennt, er selbst aber relativ unerkannt über die Straße laufen kann (den genauen Wortlaut habe ich gerade nicht auf dem Schirm).

    Also, wenn es mal zu einer Zusammenarbeit kömmen würde, so würde Cretu wohl nur im Background arbeiten und nicht mit der Gitarre da stehen, wie er es bei Moti Special getan hat. :)

  10. Gregorian

    Bitte sehr: https://www.youtube.com/watch?v=55XIdavZxCQ

    Gregorian – Enjoy The Silence (Depeche Mode Cover)

    Klingt gar nicht mal so schlecht… Einen ähnlichen Gedanken hatte ich gestern. Was wäre, wenn Depeche Mode einen Abstecher in Richtung Weltmusik / Ethno machen? Depeche Mode feat. Enigma, das könnte sogar gut klingen.

  11. Radio 2 Piano Room

    Hierbei kann man sich ei mal nur auf den Vocal Part konzentrieren.

    Sehr mutig von Dave und Martin es mal ausschließlich akustisch klingen zu lassen. Das letzte Mal war das bei Love in itself 4 der Fall.

    • @spiritfeel

      …ja soweit in der Geschichte von Depeche Mode zurückgehen macht schon was her. Um allerdings bei den Fakten zu bleiben, gab es nach 1983 einige akustische Versionen, bei denen der von dir ins Spiel gebrachte Vocal-Part besser zum Ausdruck kommt. Nenne hier mal zwei: Clean & Stories of Old. Und ja was für ein Tip. Die Version gibt es 40 Jahre, aber danke für deine Einschätzung.

  12. hab...

    interessiert Euren Austausch verfolgt und kann ich in vielen Punkten nachvollziehen.
    Hab oben drüber gerade einen Kommentar gepostet, der auch hier passen würde.
    Ergänzend kann ich dazu noch sagen: Ich glaube schon, dass ein Orchester dieses Levels durchaus in der Lage ist auch den komplexesten Elektronik-Song zu interpretieren und ihn in einem „ungewohnten“ aber dennoch zauberhaften Gewand verpacken kann.
    Das Martin und Dave (und gerade beide zusammen) eben nicht nur ihren Stiefel können, sondern auch durchaus mit so einer Performance mitreißend sind, ist für mich einfach auch ein Zeichen dafür, wie vielschichtig die Songs durchaus sind!
    Es gibt auch eine Band, die das genau anders herum macht: Die nehmen ganz bewusst nur Songs aus der äußerst elektronischen Sparte und machen da eine Orchester-Band-Musik draus. Schaut mal rein, wenn ihr Lust drauf habt: „Meute“ heißt die Kombo – hatte ich irgendwo schonmal gepostet.
    https://www.youtube.com/watch?v=NMefxohehPQ
    https://www.youtube.com/watch?v=NYtjttnp1Rs

  13. @Martinhardgore:

    Hi, meine Antwort eben war zugegebenermaßen sehr allgemein gefasst und vor allem auf die Stadionkonzerte bezogen. Ich versuche mal, das zu konkretisieren.

    Eine gemeinsame Performance mit einem Orchester erzeugt ein völlig andere Atmosphäre. Ruhig, gediegen und träumerisch. Dort würde man keinesfalls mit einer Performance rechnen, wie man sie aus dem Stadion kennt – wo es ganz anders zugeht.

    Dort (im Stadion) sind DM so, wie man sie kennt. Hier würde der Vergleich mit U2 deshalb zutreffen, weil U2 ebenfalls derartige Konzerte aufzieht. Nur mit dem Unterschied, dass U2 eine klassische Rockband ist.

    DM weist seit einigen Tourneen ebenfalls Züge einer Rockband auf, unterscheidet sich aber u. a. durch die Synthesizer von klassischen Rockbands. Wenn die aber auch noch weg wären, wäre der Unterschied zu Bands wie U2 minimal. Und Glam-Rock… Naja, man sehe sich halt das Glitzerzeugs von Martin an. ;-)

    Der Punkt ist jedenfalls der: Ob man bei einem Konzert mit einem Orchester mit Synthesizern arbeitet oder nicht, ist m. E. nicht so wichtig, weil man so oder so keinen Vergleich zu einem Stadionkonzert ziehen kann, weil die Atmosphäre völlig unterschiedlich ist.

    Nicht leicht zu erklären und es ist auch nur meine Einschätzung, die man nicht teilen muss, aber ich hoffe, ich konnte deiner Verwirrung damit ein Stück weit den Garaus machen. :)

Die Kommentare sind geschlossen.

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