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Band spielt neue Songs

Großes Fantreffen bei Depeche-Mode-Auftritt in München

Ein persönlicher Bericht von Rita und Andreas Veith

Nach einem reibungslos verlaufenden Boarding mussten die rund 400 Fans etwa zehn Minuten länger als geplant warten, bevor die Hauptakteure Dave und Martin, begleitet von ihren Livemusikern Peter Gordeno und Christian Eigner, die – wenn man ehrlich ist – als Bandmitglieder anzusehen sind, gegen 17:40 Uhr unter tosendem Applaus und Jubelschreien die für ihre Verhältnisse sehr kleine „Brücke des Traumschiffes“ betraten.

Den hungrigen Fans sollte dies nur recht sein, schließlich ist es eher selten der Fall, seinen Musikgöttern so nah zu kommen. Dementsprechend tobte der Saal ab dem ersten Takt von „Ghosts Again“ und alle in der Münchner Alten Kongresshalle Anwesenden spürten, dass Depeche Mode nach fast fünf Jahren deutscher Bühnenabstinenz wieder „zu Hause“ bei ihrem „Black Swarm“ angekommen waren.

Doch von vorn.

Während das kunterbunte närrische Treiben in München den Stachus und Marienplatz für sich vereinnahmte, bot sich am Baviariaplatz unweit der Theresienwiese ein gänzlich anderes Schauspiel. Ein riesiger Stage Truck mit britischem Kennzeichen und mehrheitlich in tiefem Schwarz gekleidete Menschen, von denen ein harter Kern bereits ab dem Sonntagvormittag vor dem Eingang der Alten Kongresshalle ausharrte, zogen zahlreiche neugierige Blicke auf sich. „Was ist denn hier los?“ war eine häufig gestellte Frage. Und die Antwort lautete stets kurz und prägnant: Depeche Mode sind da.

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Dank des Radiosenders Bayern 1 durften mehrere Hundert Fans an Bord des „Traumschiffes“ gehen, um gemeinsam ein unvergessliches Event zu zelebrieren.

Nach der Akkreditierung formierte sich die Fangemeinde gesittet zu einer quer über den Baviariaplatz verlaufenden Warteschlange. Da die Fans aus allen Teilen der Republik und sogar aus Österreich sowie der Schweiz angereist waren, fühlte es sich wie ein riesiges überregionales Fantreffen an.

Foto: Andreas Veith

Dave gibt den Zeremonienmeister

Nachdem Depeche Mode die Bühne geentert hatten, deren Hintergrund zwei im Stile des Albumcover gestaltete überdimensionale „M“ zierten, mimte Dave Gahan in gewohnter Weise den Zeremonienmeister. Da waren sie wieder – sein Posing und Hüftschwung, seine Drehungen und Interaktionen mit dem Publikum.

Während Dave bereits kurz nach dem Betreten der Bühne sein magisches Lächeln präsentierte, wirkte Martin bei „Ghosts Again“ noch recht reserviert und in sich gekehrt. Dies änderte sich jedoch spätestens mit dem Moment, als Dave mit erhobenen Zeigefinger am Anfang von „Wagging Tongue“, dem zweiten Song, zum Erstaunen Aller plötzlich „Stop“ rief, da er seinen Einsatz verpasst hatte. Als dann bei der anschließenden Weltpremiere von „My Favourite Stranger“ der Fehlerteufel abermals gnadenlos zuschlug und die Musik auf Geheiß von Dave ein weiteres Mal stoppte, da diesmal Peter Gordeno sich auf der E-Gitarre verspielte, schien alle Anspannung verflogen.

Auf die später im Interviewteil fallende Entschuldigung von Dave reagierte ein Fan gewitzt mit einem lautstarken und im gesamten Saal deutlich hörbaren „It’s okay“. Spätestens jetzt wäre jedem neutralen Beobachter klar geworden, dass die Beziehung zwischen Depeche Mode und ihren Fans eine ganz besonders innige ist.

Den Abschluss des etwas mehr als 30-minütigen Konzertes bildeten „Precious“ und „Personal Jesus„, die Depeche Mode mit gewohnter Professionalität darboten. Im Nachgang des musikalischen Teils zeigte sich der Morgenmoderator von Bayern 1, Marcus Fahn, sichtlich überrascht, wie laut 400 Fans sein können.

Marcus Fahn war es auch, der letztlich die Moderation des anschließenden Interviews übernahm. Kurzweilig entlockte er Dave und Martin einige interessante Informationen. Da die Fragen bereits im Vorfeld ausgewählt wurden, war es nicht möglich, aus dem Publikum heraus die Band direkt anzusprechen. Der Stimmung tat diese aber keinen Abbruch.

Vorgeschmack auf die Bühne der Welttour?

So ist Anton Corbijn, mit dem Depeche Mode seit 1986 zusammenarbeiten, in den Augen von Martin ein „genius“. Anton Corbijn kreierte auch das Cover für „Memento Mori„. Was auf den ersten Blick wie Engelsflügel anmutet, sollen, so schilderte humorvoll Dave dessen Erklärungen, einfach zwei „M“ – also die Anfangsbuchstaben von „Memento Mori“ – symbolisieren. Das in München gezeigte Bühnenbild dürfte erahnen lassen, in welchem Stil sich Depeche Mode auf ihrer in wenigen Wochen in Sacramento beginnenden Welttour präsentieren werden.

Abschließend noch ein paar, zugegebenermaßen persönliche Anmerkungen zu den beiden Songs „Wagging Tongue“ und „My Favourite Stranger“.
Auch wenn „Ghosts Again“ mit einer eingängigen Melodie aufwartet und – um es mit den Worten von Anne Haffmans zu sagen – an ein „Depeche Mode meets Pet Shop Boys“ erinnert, dürfte „Memento Mori“ kein reines Popalbum werden. Dafür klingen „Wagging Tongue“ und insbesondere „My Favourite Stranger“ musikalisch völlig anders. „My Favourite Stranger“ ist sehr rockig und könnte durchaus bei dem ein oder anderen Fan Irritationen auslösen. Das Arrangement wird von E-Gitarren bestimmt, was vielleicht erstmal sperrig klingen mag. „Wagging Tongue“ baut sich hingegen zunehmend auf. Langsam beginnend entfaltet der Song ab der zweiten Strophe seine volle Kraft und wartet mit einer durchaus atmosphärischen Tiefe und Dynamik auf, um zum Schluss wieder langsam auszuklingen.

Depeche Mode sind zurück ohne nie wirklich weg gewesen zu sein. Auch wenn Fletch überall fehlt und die anfängliche Arbeit am neuen Album durch die Pandemiezeit geprägt wurde, haben Dave und Martin hinsichtlich ihrer Bühnenpräsenz und Authentizität nichts verloren. Es war überaus schön, beide so viel und herzlich lachen zu sehen.

150 Kommentare

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  1. @DM86-12
    Es geht doch darum, bis wann Depeche Mode noch Depeche Mode sind.
    Du siehst es scheinbar so, dass man sich an DM mit zusätzlichen Songwritern ebenso gewöhnen soll, wie an DM ohne Alan… Aber die Frage ist doch, wo hört es auf?
    Bei einigen eben jetzt schon, während du dich vielleicht auch an DM mit neuen Sängern etc etc gewöhnen wirst.

    • @The New A.

      Klar,wenn einem die Argumente ausgehen, haben die andere „psychische Probleme“.
      Was genau habe ich jetzt mit MM2023 zu tun? Junge, Du machst einen sprachlos

    • @Universal Soldier

      Ist natürlich ein guter Punkt. Gore & Butler kennen sich wohl schon lange. Butler wurde mal gefragt, mit wem er eine Kooperation eingehen würde. Daraufhin hat er Gore, Robert Smith und Trent Reznor genannt. Offensichtlich hat es für Gore gepasst. Vielleicht erfährt man noch, wie diese Kooperation im Detail ausgesehen hat. Vor Exciter hatte Gore doch mal ein Schreibblockade. Damals hat ihm doch sein Buddy Paul Freegard geholfen.

    • Unsinnige Diskussion...

      … sorry Leute, aber findet Ihr diese Diskussion nicht etwas unsinnig?
      DM sind so lange DM, bis sie dieses Projekt aus ihrer Sicht beenden.
      Und jeder von uns hat die Wahl, mitzugehen oder sich abzuwenden. Niemand muss sich eine Platte oder ein Konzert „antun“, nur weil er oder sie es schon seit 40 Jahren tut. Kommt doch alle mal wieder runter….
      Auch The Cure sind nicht mehr in ihrer Gründungsbesetzung, ebenso wie viele andere Bands nicht. Und „Friday I’m in Love“ ist auch ein kommerzieller Popsong und hat nur noch wenig mit „A Forest“ zu tun.
      Vor 25 Jahren hatte auch noch nicht jeder ein Handy, YouTube oder Facebook gab es noch gar nicht. Die Welt ändert sich, das Leben ändert sich – nur DM sollen bitte alles noch so machen wie in den 80gern. Habt Ihr denn noch Vokuhilas auf dem Kopf? Dauerwelle? Strähnchen? Oder Vogelnester? Yeah!
      Vielleicht hatte er einfach nur Lust, das mit jemand zusammen zu machen. Um mal etwas anderes zu machen als sonst oder weil er es alleine schon oft genug gemacht hat. Who knows? Ich bin auch nicht gerne alleine im Büro…
      Aber uns kann das doch im Prinzip egal sein. Das Ergebnis gefällt oder eben nicht. Und jeder darf das für sich entscheiden.

    • @Little51
      Warum soll man darüber nicht diskutieren? Geht ja nicht um richtig oder falsch.
      Ist doch interessant, was für die einzelnen Fans die Band ausmacht. Für mich z.B. sind es definitiv Martin’s Songs und Dave’s Stimme. Für andere ist es was anders.

    • @Universal Soldier

      … vielleicht habe ich das in den falschen Hals bekommen, aber viele der Posts unten klingen einfach etwas anders.
      Mir ist das bisweilen zu spekulierend (meist negativ) und manchmal drückt sich eine Erwartungshaltung aus, die ich mitunter schon fast dreist finde. Die meisten hier werden nicht eng mit DM befreundet sein und kennen keinerlei wahre Beweggründe etc.
      Kunst und Fließband gehören nicht zusammen, niemand kann das im Accord über 40 Jahre und ich denke auch, dass sich der Output mit dem eigenen Leben halt wandelt, genauso wie der Schaffensprozess.
      Ich habe z.B. niemals damit gerechnet, dass überhaupt noch was kommt. Aber ganz ehrlich, wer bin ich oder wer sind wir, hier beurteilen zu wollen, ob er es alleine noch bringt oder nicht? Oder welche Beweggründe er hatte, jetzt doch noch was zu machen. Sicher ist wohl: Für seine Brötchen MUSS er das nicht machen, das sollte man sich ganz klar vor Augen halten. Also scheint es ja eine Motivation noch irgendwo zu geben. Und wir MÜSSEN es uns nicht anhören, auch das gehört zur Wahrheit. Aber die meisten tun es, also scheint es ja auch überwiegend anzukommen.
      Aber wenn die Musik aus den Boxen kommt, dann zischt doch nicht permanent jemand „diese Note/Textzeile war Butler’s Idee, die gehört hier gar nicht hin“. Man mag was man hört, oder nicht. Steht es uns hier zu, ihren Schaffensprozess in Frage zu stellen? Das ist doch Martin’s Sache.
      Ich blicke immer durch die Brille, dass mich niemand zwingt, Fan zu sein, und ich keine einzige Platte kaufen muss. Aber ja – natürlich begleitet mich ihre Musik und alles schon fast mein ganzes Leben, also haben sie „einen dicken Stein im Brett“ und ich gebe neuem Material mehr Chancen, als ich das bei anderen Künstlern tue. Das ist ein emotionales Thema, kein sachliches. Ich betrachte es als Geschenk, dass es noch mal weiter geht und zum Glück gefällt es mir bisher auch noch :-)
      Richtig ist ja auch, was unten jemand schreibt, dass extreme Lebensabschnitte häufig zu sehr kreativen Schaffensphasen führen. Ich kann mich aber auch für beide freuen, dass ihre Leben in ein ruhigeres Fahrwasser gekommen sind. Wenn das dann bedeutet, dass jemand beim Song-Schreiben unterstützen muss, ist mir das egal, solange mir gefällt, was rauskommt. Ist mir jedenfalls deutlich lieber als Drogentod.
      Alles im Leben hat seine Zeit….
      Aber ehrlich, Ihr dürft das alles anders sehen… Ich muss morgen wieder in mein Hamsterrad und hab dann eh wieder nicht mehr so viel Zeit für diese Seite hier :-(
      Bis demnächst!

    • @Little51

      schönes Statement, sehr nett und sehr menschlich!
      Lieben Dank dafür.

  2. Richard Butler

    war, bzw.ist der Sänger, Komponist und Bandleader der psychodelic Furs. DM selbst begleiteten die Band tpF bei ihrer BF Tournee in USA 1983 soweit ich mich erinnere.
    TpF galten als eine der einflussreichsten PostPunk Band, vergleichbar mit Echo and the Bunnyman
    ( einer Lieblingsband von Dave).
    Die Band gilt einigen Alternativ
    und Indie Rockbands „neuerer“ Zeit als „ Vorbild“, u. a. The Killers.
    Richard Butler selbst gefragt, mit wem er gerne mal zusammen arbeiten möchte… Nick Cave, Robert Smith , M.L.Gore.
    Aber das wissen ja die meisten schon.

    Ich selbst schätze tpF , finde diese Zusammenarbeit sehr interessant
    und freu mich auf heut Abend auf die Radio Übertragung des DM Promo Event und ganz besonders auf die neuen, mir noch nicht bekannten Songs, ganz doll auf
    „My favorite Stranger,“ebenso ein Song aus der Feder dieser zwei tollen Komponisten und Rock- u. Pop Musikern M Gore und R. Butler.

    Ich denke , auch Andy ( R.I.P.) wäre
    hiervon begeistert und egal wer von den beiden und wieviel zu dem Song Ghosts again beigetragen,
    ich erkenne sehr viel von
    Depeche Mode darin und mit Sicherheit ebenso bei den anderen
    Songs, die ich mir heute Abend in aller Ruhe anhöre.

    In diesem Sinne
    Stay depeched

  3. @Nemesis

    Gore ist kein Künstler mehr? Qualifiziert man sich erst ab einer bestimmten Menge geschriebener Songs innerhalb eines von Dir gestgelegten Zeitraumes für den Begriff Künstler? Ganz ehrlich, so viel Quatsch macht einen sprachlos. Beim nächsten Mal bitte 20 Songs vorab anmelden, denn ansonsten bist Du raus, Martin….

    • @ DM86-12

      Ehrlich gesagt passt mir Deine latent aggressive und klugscheißerische Art nicht.
      Was stimmt denn mit Dir nicht?
      Komisch das solche Geister hier immer auftauchen wenn man nichts von MM2023 liest.
      Da scheint jemand echt psychische Probleme zu haben.
      Ich bin hier raus, dieses dummdreiste Geschreibsel hier von einigen gebe ich mir mit 52 nicht mehr, dass habe ich mir schon viel zu viele Jahre angeschaut.

    • @DM86-12
      Ist doch schon so, dass die berührendsten Songs von Künstlern stammen, welche den Drang haben, etwas auszudrücken. Gore scheint diesen Drang nicht mehr gross zu verspüren. Er schreibt nur noch ganz knapp was, damit’s ein Album gibt.

    • @DM86-12

      Natürlich ist Martin Gore noch ein Künstler. Für mich einer der besten Songwriter der letzten 50 Jahre! Aber sein Output wird weniger und ist nicht mehr so gut. DM hatten 6 Jahre Zeit für das Album, dort finden sich 3 Songs von ihm allein. Dazwischen kam ein gelinde gesagt nicht relevantes Instrumental Album, während Dave ein Album mit Cover Versionen rausgebracht hat. Das ist Fakt. Wie gut man die Songs findet, bleibt jedem selbst überlassen…

    • @devotee1990

      Ich konnte mit dem Instrumental-Album überhaupt nichts anfangen. Die Diskussion darüber, ob Gore noch ein „Künstler“ ist, ist doch vollkommen unsinnig. Elvis Presley ist ja weiterhin einer der größten „Künstler“, obgleich er seit 1977 tot ist. Das Ding ist doch, dass hier irgendwie Gründe konstruiert werden, warum DM nicht mehr das DM von früher , nicht mehr so gut oder sonstwas sind. Wenn der Song mich umhaut oder auch nur gefällt, dann ist mir doch egal, ob den Song Gore alleine oder „nur“ die 2. Strophe geschrieben hat. Am Ende gefällt einem das Album oder nicht. Ich glaube, es machen sich hier wenige Leute Gedanken darüber, warum Gore lediglich 7 Songs in 6 Jahren geschrieben hat. Was ist eigentlich mit den non-album Titeln. Dann wären es ja bereits 11? Und dann? Reicht das?

  4. @Universal Soldier

    Verstehe ich jetzt nicht. Nach über 30 Jahren ohne Wilder solltest Du Dich an die fehlenden „Kompositionen“ gewöhnt haben. Die neuen Songs sind gemeinschaftlich geschrieben von Butler & Gore. Wo steht geschrieben, dass Gore die Texte nicht mehr geschrieben hätte? Gab es derartige Aufregung als Gahan seit 2005 mit verschiedenen Leute Kooperationen eingegangen ist? Gab es die Aufregung bei „Route 66“? Der Song ist ja eher keine Gore-Komposition. Man kann allerdings aus wenig einen ganz großen Aufreger machen. Ich könnte es ja verstehen, wenn Gore & Gahan lediglich die Songs noch einsingen würden und Komposition & Produktion anderen überlassen hätten, aber das hier ist ein bisschen wild konstruiert

  5. @The New A. @Geisterjäger

    @The New A. Sie haben den Song bzw. die Songs gemeinsam geschrieben. Das ist vorher bereits so bei 2,5 Mrd. Songs auf dieser Welt vorgekommen. Wie die prozentuale Aufteilung beim Text & der Musik gewesen ist, ist nicht bekannt.
    Verstehe die Aufregung nicht.

    @Geisterjäger Wie viele der Kompositionen Butler/Gore kennst Du denn? Ich kenne wie wahrscheinlich die meisten hier 2! GA & MFS werden übrigens auf Youtube, twitter oder in anderen Foren sehr positiv aufgenommen. Wenn Du sie nicht magst, ist alles ok. Jetzt warten wir mal, was der Rest des Albums bringt. Hier wird das Fell immer gerne schon verteilt, bevor das Tier erlegt worden ist Irgendwie was schräg

  6. @DM86-12

    Das Problem ist ja eben das der Output nicht mehr passt. ;-)
    Von mir aus kann auch Dieter Bohlen die Songs für Depeche Mode schreiben. Aber dann müssen die Songs aber auch gut sein. Die Qualität der Komposition ist einfach nicht mehr wie sonst üblich. Martin Gote ist einer meiner großen Vorbilder was das Songwriting angeht. Leider ist er nicht mehr so kreativ. Aber ich freue mich auf die anderen 4 Songs von Martin auf der neuen Platte. Da bin ich mal gespannt…

  7. Richard Butler

    Verstehe ich das richtig, Texte und Melodien der besagten Songs sind von RB? Was hat dann Mart beigesteuert?

    Mir hat hier mal jemand geantwortet, „Wenn sich etwas anhört wie DM ist es meistens nicht DM.“.
    Könnte man ja jetzt ergänzen, „Wenn irgendwo DM drauf steht ist meistens nicht DM drin.“

    Kein Wunder das mich die Songs nicht mehr so packen wie früher und schnell eintönig werden, so fern sie mir überhaupt gefallen.

  8. Wo ist jetzt das Problem?

    Butler hat sich das wohl mal gewünscht. Für Gore hat es anscheinend auch Sinn gemacht. Wenn der Output passt, wo ist das Problem. Die Herren sind offenkundig in vielem flexibler und offener als viele der eigenen Fans

  9. Ghostwriters (again)

    Generell eine gute Idee. Martin hatte Lust es auszuprobieren. Da gib es nichts dagegen zu sagen. Allerdings muss man aber feststellen, dass die Komposition dadurch nicht mehr so anspruchsvoll ist. Das ist sehr schade. Und als großer Depeche Mode sollte es auch erlaubt sein hier Kritik zu äußern.
    Ohne das ich wusste wer Ghosts Again geschrieben hat, ist mir sofort die einfache Art der Komposition aufgefallen. Keine Tiefe mehr… keine Gänsehaut beim Akkordwechsel…
    Ich fühle da einfach nichts… sehr schade. :-(

  10. An alle:)

    Freut euch doch einfach auf das neue Album! Das die Alben nicht mehr so herausragend sind seit Dave clean und Martin trocken ist…Wen wundert das? Das sind jetzt in der Hauptsache Familien Menschen, wenn die das zuhause verlassen, muss es sich auch lohnen. Deshalb bitte auch nicht über die Ticketpreise beschweren. Einfach genießen!

    • hehe

      Phillip K. Dick hat seine Geschichten auch auf Droge geschrieben – sonst wäre die wohl auch kaum so fesselnd…und auch das ist ja nur ein Beispiel von vielen (Hemingway hatte ja auch eher die Lampen an als aus) usw…
      Isso – die kreativsten Köpfe und Schaffensphasen entstehen und finden wohl allgemein eher in extremen Lebensabschnitten statt – seltener oder gar nicht in den gesetzten Abschnitten.

  11. Hallo Siegfried,

    da es definitiv nur ein Exklusivkonzert in München gab, welches DM vor Kurzem gegeben haben, müssen wir ja eigentlich vom gleichen Konzert sprechen.
    Da bleibt mir nur festzustellen… so grundlegend verschieden können Wahrnehmungen sein. Das ist meines Erachtens auch völlig normal, denn dieses Phänomen kommt immer wieder vor. Der eine Zeuge hat beispielsweise einen roten Kleinwagen flüchten sehen, während der andere Zeuge davon überzeugt ist, dass es ein schwarzer Geländewagen war.
    Die Frage ist letztlich, welche Schlussfolgerungen man daraus zieht. So sehr ich Alan Wilder und Vince Clarke schätze… DM haben sich über Jahrzehnte aber ohne die beiden ehemaligen Bandmember weiterentwickelt. Ich wage zu behaupten, dass eine Rückkehr der Beiden nicht zwangsläufig das von vielen Fans Erhoffte bringen würde.

    Im Übrigen… Martin war meiner Auffassung nach alles andere als lustlos. Und Precious passt wunderbar zu Ghosts Again. Und Personal Jesus ist eben ein Klassiker, ein Must Have. Sich bei einem für alle Besucher kostenfreien Gig zu beschweren, dass dieser zu kurz gewesen sei, halte ich dann aber für unverfroren. Es war im Vorfeld klar kommuniziert worden, dass fünf Songs gespielt und anschließend Fragen beantwortet werden.

    Ganz ehrlich… ein anderer Fan hätte liebend gerne deinen Platz eingenommen und wäre jetzt sicherlich überglücklich. In diesem Sinne jammerst du auf sehr hohem Niveau.

    • 100%

      Stimme Dir zu 100 Prozent zu.

      Vince macht seit Beginn die gleiche Art von Musik, bei Yazoo hat es sich mal etwas anders angehört eventuell – da sehe ich also auch keine Weiterentwicklung und vermutlich wäre das auch so bei DM geblieben.
      Alan – tja, Soundtüffler war er, aber das hat ihm auch nichts gebracht. Natürlich vermisse ich ab und an die „alten“ immer wieder neu entdeckten Soundschnipsel bei einigen Liedern, aber DM hat sich definitiv weiterentwickelt und der Erfolgt belegt das auch.
      Und den Platz von Siegfried hätte ich gerne eingenommen – das nächste Mal also mal an mich denken!!!!!

  12. echt jetzt?

    was ist denn hier los?
    Ich kann für mich behaupten das ich mich Wahnsinnig aufs Album freue.Die Single find ich mega und freue mich einfach auf Berliner Konzert und die Tour.
    Ich bin jetzt 51 und Dave und Martin sind auch nicht mehr die jüngsten und wir können froh sein das überhaupt noch ein Album und Tour kommt.Ich freue mich auch viele Gleichgesinnte zu sehen die bestimmt das gleiche Denken wie ich.DM begleizen mich das ganze Leben und ich bin stolz drauf ein Fan dieser Gruppe zu sein.Punkt!!
    In diesem Sinne liebe Grüße aus
    Wolfsburg

    • Yes!!!!!

      Dankeschön :-)
      ICH FREUE MICH IMMER WENN ICH MERKE DAS ES AUCH LEUTE WIE DICH HIER GIBT :-)
      STIMMEN DER VERNUNFT .

    • Freu!

      Ganz deiner Meinung! Ich freue mich ebenfalls auf das Album und Leipzig!
      Viel Spaß in Berlin!

    • @kutte71

      Yeah………….
      wie unglaublich Recht du hast!!!!!!!!!!!!!
      (seit 1983 erleuchtet von Synths und Samplern)

    • Hier wird zu viel gemoppert!

      Für eine Fansite überwiegen mir hier in letzter Zeit die Dauernörgler. Es zwingt einen doch niemanden dM oder die neue Musik zu hören. Und ständig das Gequatsche von nicht ausreichend gut gemixter oder gemasterter Musik. Wem fällt denn so etwas überhaupt auf???Scheinen alles Musikproduzenten auf Spitzenniveau zu sein. Ich liebe das neue Material und freue mich, dass die beiden alten Männer noch so Bock auf Musik haben!!

    • Danke... kutte71!

      100% meine Meinung, treffender hätte ich es nicht formulieren können!
      Lieben Gruß!

    • ich sach nur

      Star-Wars-Tag: May, the 4th be with U ;o)

  13. Neid

    Ich beneide jeden, der auf diesem Konzert war. Man kann sich nicht vorstellen,wie ich es mir gewünscht habe. Aber trotzdem gönne ich es jedem. Es freut mich,zu hören, wie sich andere darüber gefreut haben.
    Dieser Bericht hat mich etwas getröstet. Vielen Dank dafür.

    PS: Könnte mir jemand verraten, wann es losgegangen ist? Es hieß am frühen Abend. Wann genau?

    • Ich war auch dabei!!!

      Ich hatte das unfassbare Glück bei Bayern 1 zu gewinnen… es war der pure Wahnsinn, ich werde das nie vergessen! Danke Bayern 1 und Depeche Mode

    • @ A.S.

      Das sind die Momente im Leben, in denen die Augen anfangen zu leuchten und die Mundwinkel sich bis zu den Ohren ziehen, sobald man sich daran erinnert…
      Ohne Neid: Schön, dass du diese Erinnerungsmomente erleben wirst.

    • ach komm...

      @Miriam: lass uns einfach für jedes unserer Fan-Kollegenden ;o) (lacht nicht! – wie gendert man sowas denn? Kann ja nich mal ‚man“ gendern…) freuen, die dabei waren und es rundweg genossen haben. Wir haben doch auch die Gelegenheit bei den Konzerten und wenn alles rund läuft, kommt noch die Hallentour dazu und evtl. sogar mehr…Ich freu mich für jeden und jede hier, die dadurch eine einmalige Erfahrung mitnehmen konnten!

      stay depeched!

  14. Videoaufnahme vom Konzert

    Es gibt definitiv einen Videomitschnitt vom Event in München. Dies bestätigte mir eine Mitarbeiterin vom Bayrischen Fernsehen…und die Kameras an der rechten Seite der „Halle“ und oben auf dem Rang waren unübersehbar!
    SonyMusic hat dabei natürlich die vollen Rechte. Ob und was Sie daraus machen, können wir nur abwarten…und darauf hoffen!
    Ich hoffe so sehr, daß wir das in irgendeiner Form nachgereicht bekommen werden…
    Vielleicht als ein Deluxe Edition vom Album inkl. DVD…Wenn ich mal etwas Träumen dürfte…;-)
    Das Event an sich war wie bereits beschreiben…UNVERGLEICHBAR!!!

  15. Alles wie immer seit 2009

    Eine einigermaßen starke Single, wenn auch nur mit Hilfe eines externen Songwriters. Dave‘s Versuch der Selbstbestätigung mit 3 mittelmässigen Songs. Eine typische „ Schrammel Nummer“ von Martin. Sonst wird das Album, abgesehen vom Sound-Design, nichts zu bieten haben. Dave trifft live fast keinen Ton mehr, jetzt verspielt sich die Band sogar oder Dave‘s Teleprompter scheint nicht zu funktionieren. Wie Bühne aussieht weiß man eigentlich auch schon. Das ganze garniert von 0815 Marketing von Sony. Das wirklich einzige was gut ist, die Produktion. Aber James Ford macht aus einem Kaktus auch keine Rose

    • ja, da magst Du recht haben,
      habe das einender andere dazu hier auch schon so geschrieben,
      der Anspruch bzw. die Qualität hat nachgelassen seid Ultra,

      bin trotzdem gespannt wie die Pladde wird,
      freue mich auch auf die Konzerte, aber ich bin seid Exciter sehr kritisch und glaube das die Band Ihren Schaffenshöhepunkt zwischen 85-97 hatte…

    • @devoter1999 @Olli

      Also Ihr kennt wie 99,9% der Menschheit die Platte & Bühne nicht, aber zieht jetzt bereits ein negatives Fazit?! Das ist sehr interessant & eine bemerkenswerte Leistung. Was genau hätte Sony „marketingtechnisch“ besser machen müssen bzw. sollte noch besser machen, denn die Promotion läuft ja noch?

    • Macht das erstmal nach

      Meint Ihr, dass es bei anderen Musikern großartig anders ist? Auch wenn viele DM in den Olymp heben, letztendlich sind alle Beteiligten (auf und neben der Bühne) nur Menschen. Ich meine zu erinnern, dass Pink Floyd bei der „Pulse“ im Nachgang falsch gespielte Noten im Studio nachgebessert haben sollen. Dave hat von sich selbst mal gesagt, dass er nicht der beste Live-Sänger ist. Ist dann halt so. Vielleicht haben wir früher die Schwächen nur nicht wahr genommen oder realisieren wollen.
      Bzgl der Stimme ist es doch so, dass diese sich im Laufe der Zeit auch ändert. Daher werden einige Songs live ja auch z.B. eine Oktave tiefer oder langsamer gespielt. Hinzukommt, dass bei diesen kleinen Auftritten das Abmischen zwischen Stimme und Musik nicht so gut ist wie bei einer Tour, wo deutlich mehr am Sound gefeilt werden kann. Und wer meint von der Handy-Aufnahme aus München etwas ableiten zu können, der muss ja eine Art Autotune im Ohr haben.

      Spirit hat mich total enttäuscht. Daher bin ich umso mehr gespannt, was mich im März erwarten. Ja, ich stehe auch mehr auf den dichten Soundteppich als auf das minimalistisch cleane der vergangenen Alben.

      Sufferwell! Wir werden es am 24.03. wissen!

    • Die Bühne wird dieses mal etwas anderes sein als sonst. Zwei Ebenen. In Twitter gab es bereits wohl Hinweise.

    • @DM86-12

      Ja, ich kenne das Album und kann Dir sagen, es eine typische Producer Platte ist. Generell kann man bei DM ALLES besser mache:
      a) Remixes. Seit Jahren einfach nur noch traurig.
      b)Artwork. Dieses mal etwas besser, immerhin mal nicht grau.
      c) Stage Design. Gerne mal eine Idee haben, nicht immer nur ne Videowall und paar Filmchen von Anton. Siehe U2, Coldplay etc.
      d) Merch: Gerne auch mal Ideen, statt immer das gleiche
      e) Promo: Auch keine Ideen. Zum 2.mal das die Single irgendwo in die Charts einsteigt. Früher ist jede DM Single auf 1/2 oder 3 eingestiegen. Zumindest die 1. aus dem Album

    • @devotee1999

      Wie viele hier die Platte schon gehört haben wollen, ohne dann irgendwelche wertvollen Details verraten zu können, ist schon atemberaubend. Es ist also eine „Producer Platte“. Geht es noch vager und abstrakter? Mir ist Deine Kritik einfach zu pauschal, in Teilen unwahr und zu überheblich. Man kann bei DM also „alles besser machen“? Hut ab, vor dermaßen viel Hochmut.
      a) Remixes: Stimme ich Dir teilweise zu, dass mir auch nicht wirklich alle Mixe gut gefallen haben. Ist vielleicht auch altersbedingt, da ich mit irgendwelchen DJ-Versionen heutzutage nicht mehr ganz so viel anfangen kann.
      b) Artwork: Finde ich klasse. Übrigens wird Anton Corbijn & DM für diese Kontinuität der Zusammenarbeit in anderen Foren & auf twitter gefeiert. Nur mal so.
      c) Stage Deisgn: Depeche Mode sind wnicht Coldplay und schon gar nicht U2. Bezogen auf die verkauften Tickets & die Egos. Ich kann Coldplay bzgl. Stage Design nichts abgewinnen. Seit 2013 immer ein ähnliches Design. Ok, bei DM waren teilweise die Größe des Bühnenaufbaus (Tour of the Universe & Delta Tour) sehr ausbaufähig. Über das eine oder andere Filmchen lässt sich streiten, aber insgesamt war es stimmig. Ich brauche keine Riesenbühne wie bei U2. Das hätte zur Folge, dass die Tickets noch 20 Euro mehr kosten würden. Braucht kein Mensch.
      d) Merch: Was sollen sie konkret ändern? Nur motzen kann jeder.
      e) Promo: Welche Promo schwebt Dir denn vor? Der Markt hat sich komplett geändert. Klar, hätte man die Single als CD verkaufen können. Wird wohl Gründe dafür geben, warum dies nicht geschehen ist.
      Persönlich brauche ich kein Depeche Mode, dass in allen Bereichen ein MiX aus anderen Bands ist. Sie waren immer eigenwillig uns -ständig. Kritik ist ja absolut berechtigt, aber werd mal konkret & teil uns Deine Verbesserungsvorschläge mal mit.

    • Laß doch einfach jedem seine Meinung sofern sie in einem sachlichen und nicht beleidigenden Ton vorgetragen ist. Das nimmt ja hier manchmal diktatorische Züge an.
      Zum Thema froh sein das es sie noch gibt, da gebe ich Dir recht. Es schließt aber nicht aus das auch mal jemand Kritik üben kann und darf.
      Wenn Dein Zug Verspätung hat sagst Du ja auch nicht das Du froh bist das überhaupt noch Züge fahren.
      Leben und Leben lassen. Gerade in der heutigen Zeit sollte das selbstverständlich sein.

    • @olli

      völlig richtig Olli,
      ich würde sogar noch zwei Jahre zurückgehen 1983-1997,
      ……………jetzt kommt aber……….
      in dieser Zeit konnte Depeche Mode niemand–aber auch niemand—-das Wasser reichen,
      so das die Periode nach Ultra (best of,Exciter bis 2023 ) immer noch so herausragend für mich als Liebhaber dieser Musik ist um die meisten Bands in dieser “ Nach-Krönungs-Zeit“ von DM in den absoluten Schatten zu stellen!!!!!

    • @DM86-12

      Ich habe Dir doch konkret genannt was ich meine. Eine „Producer-Platte“ ist ein Album, bei dem das Sounddesign, engineering und die Produktion besser ist, als die Songs. Bei DM waren die Produktionen meist immer herausragend. Nur stimmten eben auch die Songs. Oder anders gesagt. Seit ca.2005 hat Dave klar formuliert das es DM nur noch weiter gibt, wenn er auch Songs beisteuert. In der Folge sind DM Alben oft auch Konsensalben.
      Es ist irre schwer, die Ego‘s unter einen Hut zu bringen. JEDER Producer der mit DM gearbeitet hat, wird das bestätigen. Aus dem selben Grund sind die Promoabläufe auch seit 20 Jahren immer die selben. Ganz einfach weil sich niemand traut, überhaupt was anderes vorzuschlagen. DM kann es nur noch auf diese Weise geben, ich bin auch über jedes neue Album froh. Aber ich behaupte, ohne diese Ego‘s wären bessere Alben machbar gewesen

    • Wow!

      Du bist auf Partys auch so ein richtiger Stimmungsmacher, hm? ???

    • ich kann’s nich besser und ich nehm’s, wie es kommt ;o)
      Bisher gab es noch auf JEDEM Album einen Song, wo Du komplett drin aufgehen kannst…

    • @devotee1990

      Also unter Deinen Punkt a bis e finde ich keine konkreten Verbesserungsvorschläge. Zum Thema Promotion: Wenn Du Dir Promotion zu den vorherigen Veröffentlichungen anschaust, sind sie schon unterschiedlich. Ganz ehrlich, welche Möglichkeiten hat eine Band? Warum-up gigs, Interviews, TV-Auftritte und weitere Interviews mit Medien. All das geschieht oder ist in der Vergangenheit geschehen. Kann mich in den 80er Jahren nicht an kleinere Gigs oder Warm-Gigs erinnern. Zum Thema „Producer Platte“: Du kannst also sofort beurteilen, dass die Produktion besser ist als die Songs bzw. wann Songs & Produktion in Einklang zueinander stehen? Hut ab.
      Die größten Probleme bei einer Produktion gab es 1992/93. 4 Egos, die es schafften, dass Flood zum damaligen Zeitpunkt eine weitere Zusammenarbeit ausgeschlossen hat. Übrigens, die Produktionen ab 2005 waren wohl sehr entspannend. Das zumindest hat Hillier in einigen Interviews behauptet. Immerhin hat er 3 Alben mit ihnen produziert. Mit dem Begriff „Konsensalbum“ kann ich nichts anfangen. Eine Albumproduktion auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner? Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Du Argumente konstruierst, um Dir Deine „verlorengegangene Liebe“ zu DM selbst erklären zu können. Zu den Egos noch: Glaubst bei U2, RHCP oder Metallica sieht es anders aus? Gibt eine Doku von Metallica. Dort siehst Du die Egos deluxe, die eine produktion unmöglich machen. Depeche Mode sind Depeche Mode. Ich hätte ein großes Problem damit, wenn sie Bands wie U2, Coldplay usw. kopieren würden. Dann besser Ende.

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