Grace Jones – Hurricane Dub

Wer das fabelhafte Comeback der „Man-Eating Machine“ vor knapp drei Jahren verpasst haben sollte, bekommt jetzt eine Chance, diese Lücke in der Plattensammlung zu füllen. Und selbst diejenigen, die „Hurricane“ bereits ihr eigen nennen, sollten aufhorchen.

Das erwähnte Album stellte Ende 2008 – fast 20 Jahre nach dem letzten Album des Gesamtkunstwerkes Grace Jones – eine der Überraschungen des Jahres dar. Mit Unterstützung von Sly & Robbie, Brian Eno, Tricky und anderen gelang ein, Verzeihung, arschcooles Meisterstück, trip-hoppig, poppig mit Reggae, Dub und mehr.

Ebenjener Dub rückt nun in den Vordergrund und zeigt, dass die gute, alte Tradition der Dub-Version noch immer eine Berechtigung hat. Ivor Guest, schon beim Originalalbum als Produzent tätig, hat die Stücke ordentlich umgekrempelt, schiebt hier versteckte Sounds nach vorn, betont dort die Tanzbarkeit. Fast alle Stücke erhalten so ein völlig neues Gesicht, ohne dass die Originale unkenntlich zermixt worden wären. So ist im Prinzip ein komplett neues und sehr hörenswertes Album entstanden.

Die Veröffentlichung kommt mit schickem und komplett neuem Artwork daher und enthält sowohl das Originalalbum mit seinen neun Songs als auch die zehn Dubtracks. Und da der Preis den einer Einzel-CD nicht (oder kaum) übersteigt, geht die Kaufempfehlung sowohl an Neueinsteiger als auch an Besitzer des Originals.

(Addison)

Grace Jones - Well Well Well Dub

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www.theworldofgracejones.com
www.facebook.com/GraceJonesOfficial

Letzte Aktualisierung: 18.10.2011 (c)

 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

4
Kommentare

  1. Kling Klang im Einklang
    19.10.2011 - 22:23 Uhr
    3

    Dub Di Dub

    Spitze

  2. testcase
    19.10.2011 - 3:26 Uhr
    2

    Ihre stimme

    …hat jedenfalls in all den Jahren absolut nichts verloren.
    Neue Popnummern wie „Slave to the Rhythm“ und „Love is the Drug“ etc. gibt’s jetzt wohl eher nicht mehr, sie macht jetzt eher „Kunst-R&B“… richtige Musik mit richtigen Musikern, richtige Stories. Nicht so sehr für die Disko, mehr so für zu Hause… verlangt volle Aufmerksamkeit! :)

  3. 18.10.2011 - 22:03 Uhr
    1

    Was soll ich sagen – Ladies and Gentlemen – MISS GRACE JONES!!! Göttlich!