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Flood wird neues Depeche Mode-Album mixen

Mark "Flood" EllisBeim neuen Depeche Mode-Album wird es ein Wiedersehen mit Flood geben. Der Produzent von Violator (1990) und Songs Of Faith And Devotion (1993) ist nach Auskunft von Dave Gahan von der Band ausgesucht worden, den neuen Longplayer abzumischen. Eigentlich wollte Flood nie wieder mit Depeche Mode zusammen arbeiten.

Die Gründe dafür liegen fast 20 Jahren zurück. Zu Zeiten von Songs of Faith And Devotion waren Depeche Mode noch zur Viert und heillos zerstritten. Als Produzent musste Flood damals alle Meinungsgegensätze zusammenbringen und zwischen den Bandmitgliedern vermitteln.

Gemeinsamer Song von Dave und Martin

Die Situation der Band heute ist eine gänzlich andere. Es herrscht Harmonie. Die beiden Songwriter Martin Gore und Dave Gahan haben aus ihren Soloaktivitäten neue Energie und Kreativität geschöpft. Sogar einen gemeinsamen Song könnte es wieder geben. „Kürzlich kam Martin mit einem Songsfragmemt auf mich zu fragt mich: ‚Hast Du irgendeine Idee? Ich habe keine Ahnung, in welche Richtung ich weiternachen soll'“, erzählt Dave gegenüber dem Magazin DYI. „Also habe ich daran weitergearbeitet und hoffentlich landet es auf dem Album“.

Weitere ohne Plattenfirma

Depeche Mode haben immer noch keine neue Plattenfirma, nachdem der Vertrag mit der EMI ausgelaufen ist. Das Album wird derzeit aus eigenen Mitteln finanziert. Es wird darüber spekuliert, dass Depeche Mode wieder zu Mute zurück kehren.

Sven Plaggemeier
Von Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

107 Kommentare

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  1. Prima Nachricht. Ich find´s zwar immer ein bißchen lustig, wie viele Leute die Verantwortung für ein gutes oder schlechtes DM-Album auf die Produzenten schieben statt auf die kompositorische Fähigkeit und Inspiration von Mart & Co. Ich glaube aber auch, dass Flood dem Album mehr Tiefe geben kann. Mir persönlich gefällt zwar auch das stille, feine Exciter sehr gut, aber die letzten beiden Alben hatten nur wenige herausragend schöne Melodien und dafür auch wenig Kompensation durch satte, gerne auch mal wieder etwas bombastischere Sounds. Als man bei Sounds of the Universe von „alten Synthesizern“ lesen konnte, dachte ich eher an die volle Klangwelt der 80er als an Dingel-Dangel aus dem Satellitenkontrollzentrum… Tja… Hoffen wir also, dass Flood die etwaigen fehlenden Tonspuren noch drunterlegt. Nur bitte eines nicht: Krach und Pseudo-Schock-Effekte wie bei „Dead of Night“ oder dem Intro von „A Pain that I´m used to“….

    @ Kommentar 55: Ich denke ebenfalls, dass sich „lushly produced“ als „zuviel des Guten“ übersetzen lässt – vor allem wenn´s als Gegensatz zu „raw“ dasteht. Allerdings haben sämtliche Band-Äußerungen in etwa den Konkretisierungsgrad der Vorhersagen des Orakels von Delphi…^^

  2. @ Surrender

    Das wären 2 verlorene Wetten an einem Tag für MK !
    Du „mute“st ihm ganz schön viel zu.;-)

    Aber noch kurz zu Flood.
    Das ist die erste Meldung seit bekanntwerden neuer Studioaufnahmen, die mich überrascht.
    Das sie es Flood überlassen, die Aufnahmen Final abzumischen kann nur bedeuten das sie den Sound (nicht die Komposition bzw die Arrangements!) wieder etwas mehr in die Volumige, Kräftige Richtung haben wollen.
    Man bestellt schließlich keinen Gärtner wenn man Fliesen legen möchte.;-))
    Lassen wir uns überraschen.

  3. Flood!

    Was für Nachrichten!

    Mister Marc Ellis Flood wird persönlich an den Reglern sitzen und das Album. Wenn Mister Wilder auch noch in irgeneiner Form beteiligt wird, wäre das größte. Zumindest wäre es eine große Ehre, ihn als Gastmusiker zu involvieren. Auch Gordeno und Eigener haben sehr große Arbeit geleistet, aber sie können Alan Wilder nicht das Wasser reichen. Ganz viele Parellelen zu 1993. Und alle Band-Musiker erfreuen sich bester Gesundheit und befinden sich in einem kreativen Schaffensakt!

  4. Sehr gut!^^

    Flood’s a good man! I appreciated his work on Violator and SOFAD; it’s great to have a man, who’s been working with Depeche Mode for a long time, or, in his case, who’s accompanied Depeche Mode through a very creative and successful period of the band history, in the background. I dare to say there couldn’t have been a better choice.
    And I’m pleased to hear that Martin and David write a song together. My curiosity grows and grows and grows and grows ….

  5. @57

    Herzlichen Glückwunsch. Dann wird das die erste Wette sein, die du verlierst. Wetten? ;)

  6. Ooohhh…, keine schlechte Nachricht. Mixen kann der Mann, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Mal schauen was er beim neuen DMode-Album hinbekommt. Flood ist eine Bank hinsichtlich dem Mixen, da sehe ich das neue Album schon in einem viel besseren Licht. Zusammen mit Alan bekommt er das hin. Alan ist für mich gesetzt, habe da ein Bauchgefühl für. Es wäre schön, wenn zum Abschluss noch einmal ALLE 4 ihr Bestes geben & ich glaube damit liege ich goldrichtig…Wetten, dass…??? Ich wette nur, wenn ich zu 99% weiß, dass ich gewinnen kann. Habe bis dato noch nie eine Wette verloren !!!

  7. Erstmal gut das Flood abmischt, nur das beste abmischen bringt nichts wenn nur halbherzig Final gemastert wird. Da kann man auch ganz schön Mist bauen. Aber ansonsten würde ich sagen, lassen wir uns überraschen, hauptsache mal wieder mehr Wumms im Bassbereich, war auf dem letzten Album mangelware. Eine gute Mischung ist, wenn alle Regler auf null stehen (beim EQ) und es einen trotzdem von den Socken haut :)

  8. Ich glaube „very lushly produced and detailed“ könnte sinngemäß „überproduziert“ bedeuten, sich also in Details verloren zu haben. Dadurch ging gewissermaßen die natürliche Dynamik der Songs verloren.
    Ja, ich glaube das dürfte Dave in etwa gemeint haben.

  9. @ Bruce Wayne
    Das stimmt mich dann wieder zuversichtlich.Thanks.

  10. @Ntzer Depp: Nein, ich denke ‚lush‘ meint durchaus sowas wie ‚lasch‘ bzw. genauer ’sanft‘, ‚weich‘, ‚chillig‘. Dave meint, dass das neue Album ein bischen rauer (härter) klingen sollte, als das lushly ‚weich‘, ’seicht‘, ‚chillig‘ produzierte SOTU Album (was auch daran lag, dass es keine wirklichen Drums hatte -nicht hörbar-).
    SOTU plätschert ja schleisslich ab Track 3 oder 4 nur so dahin ohne groß aufzufallen / zu ‚überraschen‘ / läuft in jedem Track nur so gechilled durch, In Sympathy ist als Bps. eine Track der langweilig durchläuft, immer der gleiche Beat wie auch grundsätzlich in einer solchen Art bei allen anderen Tracks darauf, wobei das zu diesem Track noch am ehesten passt.

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