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BBC berichtet

Fans fordern sichtbare Ehrung von Depeche Mode in ihrer Heimatstadt Basildon

In der britischen Stadt Basildon, wo Depeche Mode 1980 zunächst unter dem Namen als „Composition of Sound“ gegründet wurden, wächst der Wunsch der Fans nach einer sichtbaren Anerkennung der Band. Darüber berichtet jetzt die BBC.

Aktuell weist lediglich eine kleine Gedenktafel an der James Hornsby School (ehemals Nicholas School) darauf hin, das die Band dort ihren ersten Auftritt hatte. Außerdem hängen einige Porträts der Bandmitglieder im örtlichen Towngate Theatre. Doch eine sichtbare städtische Ehrung im öffentlichen Raum fehlt.

Gegenüber der BBC fordert der Sänger der Tribute-Band „The Devout „, Barclay Quarton: „In Basildon sollte es eine Art Wandbild oder etwas anderes geben, das Touristen aus der ganzen Welt anzieht, um zu sagen, dass hier Magie geschaffen wurde.“

Tatsächlich zieht es jährlich Anhänger der Band aus der ganzen Welt in die Kleinstadt, die rund 40 Kilometer nordöstlich von London liegt. Für sie organisiert Deb Danahay, die in den Anfangsjahren den Depeche Mode Information Service leitete und mit Gründungsmitglied Vince Clarke liiert war, für Fans Touren durch das beschauliche Basildon. „Die meisten von ihnen denken, dass sie ins Stadtzentrum kommen und es dort Statuen der Band geben wird – sie sind wirklich schockiert, dass es keine gibt“.

Eine öffentliche Stellungnahme des zuständigen Basildon Council zur Forderung der Fans liegt trotz des BBC-Berichts nicht vor.

Laut BBC haben Dave Gahan und Martin Gore eher durchwachsende Erinnerungen an ihre alte Heimat. Gore werde mit den Worten zitiert: „Ich habe Basildon wirklich gehasst. Ich wollte so schnell wie möglich weg… Ich habe gehört, dass es heutzutage ein ziemlich schrecklicher Ort ist“, während Gahan es so ausdrücke: „Alles, an das ich mich über Basildon erinnere, ist, dass es schrecklich war.“

Sven Plaggemeier

Hi, ich bin Sven und betreibe als Gründer die Webseite depechemode.de. Hauptberuflich leite ich ein Team von Content-Spezialisten bei einem Telekommunikationsunternehmen. Vernetze Dich gerne mit mir bei Facebook, LinkedIn oder Xing.

162 Kommentare

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  1. Was soll das ??

    Wenn Menschen einem anderen oder „mehreren“ anderen Menschen ein in Stein gemeißeltes,oder Bronze,Stahl oder was auch immer gegossenes „Denkmal“ setzen wollen
    oder es bereits hunderte Male gemacht haben dann hat es nur den Grund diese Personen
    unvergesslich zu machen oder „den Dienst an der Menschheit“ zu honorieren.
    Wer darf sich denn das Attribut herausnehmen bestimmen zu können ,wem so etwas gebührt ????
    irgendwelche Gremien ??, Bürgerbefragungen?, Minister, Staatsoberhäupter???
    Musik Liebhaber??
    Das ist purer Personenkult – die Menschheit hat sowas immer schon betrieben,
    anstatt sich zu Lebzeiten gegenseitig zu respektieren und zu achten-
    Nun gut das ist ein anderes Thema ( die Natur des Homo Sapiens)
    eigentlich setzen sich Menschen die in „ihren“ speziellen Bereichen etwas außergewöhnliches Geschaffen oder vollbracht haben schon dadurch ihr eigenes Vermächtnis das Sie diese Dinge einfach nur gemacht haben
    Im Falle von Depeche Mode wäre mein „MONUMENT “ einfach nur ihre geile Musik,
    Dadurch sind sie schon „unsterblich“ genug
    Das kann man auch für alle Ärzte,Musiker,Politiker,Gutmenschen usw. ausweiten
    Personen zu idealisieren oder über „Otto-Normalverbraucher“ zu stellen passt halt eben nicht zu jedermanns „Lebensinhalt „

  2. Und wenn das Denkmal dann mal steht

    kommen Depeche Mode und singen den Refrain vom Song „Denkmal“
    der Band „Wir sind Helden“

    Hol den Vorschlaghammer
    Sie haben uns ein Denkmal gebaut
    Und jeder Vollidiot weiß, dass das die Liebe versaut

    • Erst nachdenken, dann blubbern...

      Denkmal,, ist als Erinnerung an unsere dunkle Vergangenheit gedacht.
      Schon mal in Berlin gewesen und die leckeren Betobklötze gesehen?
      Was hat das mit Depeche Mode zu tun.?

      Siehste, wieder was gelernt!!

    • @Hans - auch Geblubber

      Wo du deine Weisheiten her beziehst, weiß ich nicht. Der Text von „Denkmal“ der deutschen Band „Wir sind Helden“ hat so gar nichts mit der dunklen deutschen Vergangenheit zu tun.

      Es geht um ein Pärchen, um eine Beziehung, der Text kann aber auch auf andere Lebensbereiche ausgeweitet werden: Denkmäler sind für Tote, wer einem lebendigen Menschen ein Denkmal setzt, nimmt ihn nicht mehr als Person wahr, die sich verändern und entwickeln kann, sondern reduziert ihn auf ein (eigenes) Wunschbild.

      Es geht dabei vor allem um diejenigen, die das Denkmal bauen – die Dargestellten wurden zur Enthüllung nicht einmal eingeladen. Anders ausgedrückt: man macht sich Bilder von anderen, die in die eigene Weltsicht passen, wie sie wirklich sind, interessiert nicht.

      Das „verewigte Paar“ ist eben nicht das Traumpaar, das andere in ihm sehen (wollen). Sie wissen, dass sie nicht perfekt sind, und wollen es auch nicht sein. Sie werden streiten, kämpfen und riskieren, alles zu verlieren, nicht „eingefroren“ auf dem Sockel stehen und, wie es so treffend heißt „in Ewigkeit ruh’n“… Also setzen sie alles daran, das falsche Bild, das andere von ihnen haben, rechtzeitig zu zerstören.

      Und nun nochmal darüber nachdenken, ob dies nicht vielleicht doch in gewissem Maße auf die Beziehung Fans und ihre Idole zutrifft.

      Und zur Info: ich bin mindestens 1 jährlich in Berlin und kenne die Stadt ziemlich gut.
      Eigentlich wollte ich mich von dieser Seite ein paar Tage erholen, aber einen solchen Sch…ss kann ich nicht unbeantwortet stehen lassen.

    • Chapeau, Andrea :-)

      … für nicht unbeantwortet stehen lassen und dafür, dass ich ein wenig wahrnehme, dass Du ein Stück weit mein rein subjektives Feeling in dieser Sache zu teilen scheinst:

      Denkmäler sind für Tote.

      Tut mir leid für alle, denen ich hier zu nahe trete, aber ich finde, das geht gar nicht. Für irgendwas Witziges wäre ich zu haben, einen Straßen/Platznamen, eine Violator Rose an jeder 101er Hausnummer oder ähnlichen Unsinn. Das ist dann den Initiatoren vermutlich nicht sichtbar genug. Aber ein Denkmal…. da läuft es mir direkt kalt den Rücken runter.

  3. Was macht ihr alle für einen Aufruhr um diese Diskussion! Ihr verwechselt Knoblauch mit Zwiebeln.
    Ich habe gerade von Depeche Mode gesprochen, die es nach all der Zeit verdient haben, ihnen ein schönes Denkmal mit einer schönen Statue zu widmen.
    Ich habe nicht von all den anderen gesprochen, die seit Jahren Musik machen; das interessiert mich nicht.
    Ich wiederhole: Sie müssen nicht warten, um es zu verdienen, aber sie haben es sich hier in Deutschland schon vor langer Zeit als Dankeschön verdient. Punkt.
    Lernt, meine Worte richtig zu interpretieren, bevor ihr meine Texte kommentiert.
    Es scheint, als ob nur einer von euch meine Gedanken versteht.

    • DM haben es nicht verdient. Gibt sicher erfolgreichere Prominente, Politiker und Investoren.

  4. Wenn Spenden, dann für sauberes Wasser

    Übrigens bin ich der Meinung, das Depeche Mode sich eher freuen würden, wenn Fanclubs Spendenaufrufe starten und dieses Geld im Namen von DM Organisationen zur Verfügung stellen, die sich für „Sauberes Wasser“ einsetzen. Egal ob es um Trinkwasser oder um Meere geht. Jedenfalls ist bekannt, das Depeche Mode solche Dinge am Herzen liegen.

    • Befürworte ich, sofern Überzeugung dahinter steckt und nicht bloß die Annahme, dass es ja Depeche Mode gefallen würde. Sauberes Wasser ist eine ernste Angelegenheit, denn nicht jeder hat Zugang dazu.

    • @Dorian
      Du bist auch Steuerberater oder arbeitest bei einem?
      Oder bei einer Bezirksregierung.
      Welche andere Stellen haben etwas mit Denkmalschutz-AfA zu tun.

      Da sind wir im gleichen Club :)

  5. Depeche Mode Denkmal

    Kann es sein, dass es weltweit noch nichts gibt????
    …in Basildon, ok, Wohnort damals mit Anfängen der Band
    …auf jeden Fall müsste in Berlin eins stehen

    Beide Städte kriegen nichts hin bzw haben da wohl keine Fans in den oberen Reihen…
    Die Idee von Tina mit den Spenden finde ich gar nicht so abwegig….

    Und, wer setzt wohl DM ein Denkmal?
    Naklar, es ist Los Angeles mit dem Stern.

    Wird der nicht auch mit Spenden finanziert??

    Und falls das Thema in Berlin mal iiiirgendwann auf den Tisch käme…ich würds unterstützen!

    • Support für ein Denkmal ?

      Nun macht aber mal einen Punkt. Die Wirtschaftsunternehmen Gore und Gahan haben definitiv mehr Geld zur Verfügung als jeder hier auf dieser Seite. Und davon abgesehen, so wie ich Martin & Dave einschätze, haben die damit auch nix am Hut. Ich weiß nicht, ob sie sich durch ein Denkmal geehrt fühlen würden, vielleicht wären sie eher peinlich berührt. Warum muss ich jetzt an den Film „Rocky“ denken? Weil Silvester Stallone auf der Leinwand auch eher irritiert auf die Statue geblickt hat. Die Begeisterung im negativen Sinne war im Film unübersehbar.

      Nee, nee, wie @Dorian bereits erwähnt hat, so etwas muss man sich verdienen. Und weder für Basildon noch für Berlin haben Depeche Mode irgendwas getan (jedenfalls ist mir davon nichts bekannt). Mein Beitrag unten mit NLMDA-Street etc. war ironisch gemeint und ist in meinen Augen eher eine Horror-Vorstellung.

      Hier zur Entspannung für alle ein kleines Video aus Griechenland. Verdammt, ich hatte so was von Recht mit den vegetarischen Genüssen an Bord einer Yacht.

      https://www.facebook.com/61550667126587/videos/1088419186091945?locale=de_DE

    • Zum Thema „verdienen“: Depeche Mode hätte sich ein Denkmal mindestens 10x verdient. Ich käme nie auf den Gedanken, zu sagen, dass eine Band wie Depeche Mode sich das (noch) verdienen müsste.

      Und wegen des Essens: Vegetarisch?! Er soll sich mal lieber ein ordentliches Stück Fleisch gönnen. Er kann es vertragen. ;-)

    • Yo und all die anderen Stars , die ebenso mehr als 100 Mio Platten veräußert haben ? Denen setzen
      wir auch alle Denkmäler, da wären
      dann auch Modern Talking mit dabei
      Netter Gedanke : )
      Lass mal gut sein, für das was in einer Demokratie als „Denkmal“
      betrachtet wird gibt es Entscheidungswege ungeachtet der Begeisterung von Fans hierfür, für ihre Bands oder Künstler.

      @Andrea ha …. ich liebe gegrilltes Gemüse und ne Yacht ist sowieso was cooles…. man darf ja noch Träumen vom „Crystal Ship“, dass einen in andere Welten bringt.
      Tolles Posting und danke für den
      Link.

      Beste Grüße

    • Du vergleichst also ernsthaft Modern Talking mit Depeche Mode? ;-)

      Nicht ganz falsch, die Frage nach der Daseinsberechtigung an Verkaufszahlen zu messen. Aber da fließen mitunter noch mehrere Faktoren ein, z. B. der Einfluss auf die Musikwelt, auf nachfolgende Künstler sowie der Kultstatus.

      Sicher gibt es auch viele andere Künstler, die gemessen an meinen Argumenten ein Denkmal verdient hätten. Aber das ändert nichts daran, dass die Aussage „Depeche Mode muss sich ein Denkmal verdienen“ schon ein wenig absurd daherkommt, zumindest meiner Meinung nach. Wir reden von einer etablierten Kultband und nicht von Hinterhof-Bengels, die sich nach der Schule zur Jamsession treffen.

      Aber gut, das kann ja jeder anders sehen.

    • Hey @MDMGA

      Nun, für ihren Status als eine der Besten oder sogar der Besten Electronic Sound and Beat Band haben Depeche Mode zu Recht (!) jede Menge musikalische Ehren und Würdigung erhalten. Daran gibt es nichts zu rütteln und als eine der
      innovativsten Bands der Alternativ und PopSzene haben sie jede Menge anderer Bands beeinflusst, was mMn die schönste aller Ehrungen für einen Musiker ist, wenn eine junge Band sagt ( egal welches Genre) wie sehr sie durch Sound und Songwriting von Depeche Mode inspiriert wurden. Und wir machen den Erfolg an einem Denkmal für die Band Sponsoring über Spenden abhängig?
      Nicht Ernst gemeint oder ? Ich seh es wie Andrea oder Lorcka, überlassen wir die Entscheidung einer Würdigung von den entsprechenden politischen oder kulturellen Organen in GB Basildon, so wie sich über andere Bands oder Künstler entschieden wird
      Okay ?
      Ein über Fan Beiträge oder Spenden gesponsertes Denkmal hat mMn ein
      G‘schmäckle , ist irgendwie nicht
      „Real“ , denke Dave und Mart sehen dies genauso.

      Über die „Hinterhof Bengel“musste ich schmunzeln… wie haben
      Depeche Mode angefangen?

      Beste Grüße und thnx für dein
      Feedback

    • Leider haben wir hier in Deutschland keinen Walk of Fame. Denn wenn du einen Stern dort bekommen willst gelten gewisse Regeln und es muss auch TATSÄCHLICH Geld von einem Sponsor kommen! Und das können TATSÄCHLICH auch Fans sein. Gibt es alles im Netz nachzulesen. Allerdings habe ich nicht herausfinden können, von wem dieses Geld für Depeche Mode stammt.

      Und woher weißt du, wie eine Entscheidung für ein Denkmal egal welcher Art hier in Deutschland getroffen wird?? Falls es überhaupt etwas in der Art von ausländischen Künstlern/Musikern gibt.
      Hier gibt es (vermute ich) keine Beatles z. B. oder David Bowie. Ist mir jedenfalls nicht bekannt. Also in meiner Stadt stehen nur Kaiser und Kaiserin, Dichter und Denker, Mahnmale und irgendwelche „Kunstobjekte“.

      Und bevor ich eine Möglichkeit für ein Denkmal zu setzen im voraus kategorisch ablehne, wie es hier einge tun, sollte man sich vielleicht erstmal genauer informieren. Kann aber gut sein, dass es hier in Deutschland ein „Denkmalgesetz“ gibt, also ich weiß es nicht.

      Und eins glaube ich ganz fest: Dave und Martin würden sich freuen, vielleicht auch in Basildon. Genauso wie sie sich über den Stern gefreut haben und ihn angenommen haben. Sowie den offiziellen Depeche Mode Day in Los Angeles.

      Nur einmal haben sie eine Ehrung verweigert damals in GB…

    • @sabine

      Das Denkmal Recht in Deutschland,
      Teilweise zuständig Bund oder Länder, es bestimmt, was als Denkmal im Sinn der Rechts zu definieren ist und welche Auflagen
      ( Denkmalschutz u.ä.) damit verbunden sind. Nicht alles was man selbst als Denkmal definiert ist ein Denkmal iS der entsprechenden
      Rechtsvorschrift ( kulturelle Bedeutung) Und ob ein von Fans gesponsertes Denkmal gleich
      „Denkmal“ im eigentlichen Sinne ist darüber hab ich meine berechtigte Zweifel, beruflich hab ich mehr mit den steuerlichen Vorschriften iS
      des EStG zu tun.
      Ob sich Dave und Mart über Nachbildungen ihrerseits freuen
      ( die Bezeichnung „Denkmal“ spare ich mir) ? Wenn es Originell gemacht ist … denke schon, aber dies hat mit
      einem Denkmal auf öffentlichen (!) Plätze nichts zu tun ….

      Beste Grüße

    • Walk of Fame Germany

      Es gibt in Deutschland einen Walk of Fame, wenn auch nicht vergleichbar mit Los Angeles. Der deutsche Walk of Fame ist ganz in meiner Nähe, in Bad Nauheim. Dort liegen momentan 32 Bronzeplatten, die bekannten Persönlichkeiten gewidmet sind, die in der Stadt zu Besuch waren.

      In Deutschland gibt es ein Denkmalgesetz, das alles Mögliche regelt. Normalerweise sind Denkmäler von historischer Bedeutung oder zeigen historische Persönlichkeiten. Denkmäler sind nicht zu verwechseln mit Statuen aus Bronze oder Stein. Jeder darf in seinem Vorgarten eine Depeche Mode Statue aufstellen, sofern der Nachbar sich nicht gestört fühlt. Die meisten Fans huldigen ihren Heroes in den eigenen 4 Wänden, durch Bilder, Figuren oder was auch immer.

      Eine Huldigung in Basildon kann sinnvoll sein. Dort gibt es einen Bezug, der heißt „Heimatstadt“. Für eine sichtbare Ehrung in deutschen Städten, egal ob Berlin, Hamburg oder Dresden fehlt eine Bezugsgröße. Das ist meine Meinung. Und diese Meinung schmälert nicht die musikalische Leistung von Depeche Mode.

      So ist das mit den Meinungen, jeder hat seine eigene. Und das ist gut so.
      Die Befürworter einer Spendenaktion dürfen natürlich gerne sammeln gehen, aber auf meine Unterstützung sollte bei so einer Aktion niemand hoffen. Da widme ich mich lieber dem 101-Day.

      Nun euch allen eine Gute Nacht und kommt gut durch die angekündigte Hitzewelle. Ich mache mich erst einmal vom Acker, man/frau liest irgendwann wieder voneinander.

    • @Dorian
      Du bist auch Steuerberater oder arbeitest bei einem?
      Oder bei einer Bezirksregierung.
      Welche andere Stellen haben etwas mit Denkmalschutz-AfA zu tun.

      Da sind wir im gleichen Club :)

    • oder "sichtbare Ehrung"

      Ja Andrea, davon habe ich gehört, von dem deutschen Walk of Fame. In Bad Nauheim, aha, vielleicht kann ja die Band mal da auftauchen ;-)

      Eine städtische Ehrung im öffentlichen Raum heisst es ja in Svens Artikel. Also zumindest mal eine Gedenktafel…

      Und diese gibt es wohl öfters hier in Deutschland. Habe nachgelesen, es gibt sie von David Bowie in Berlin und den Beatles in Hamburg. Freddy Mercury in München. Alle mit einem entsprechenden Bezug. Könnte also wenigstens so was sein, klar, als erstes mal in Basildon und dann bei den Hansastudios in Berlin, aus Sicht der deutschen Fans. Hier stellt sich aber wohl auch die Frage bei der Stadt, ob DM würdig dafür sind (so wie David Bowie). Oder erst nach ihrem Tod? Keine Ahnung…

      Jedenfalls wäre es doch schön für DM und ihre Fans, dass ihre Verdienste im Bereich der Musik zu Lebzeiten geehrt werden. So eine Tafel dürfte ja nicht allzuviel kosten für Berlin….Und bestimmt finden sich dort auch Fans, die sie immerwieder polieren :-)))

      Alles halt nur in den USA (hatte die Hall of Fame vergessen).

      Na immerhin!

      Vielleicht kriegt ja sogar Thomas Anders mal irgendwann sowas in seinem Geburtsort/haus bei uns in der Nähe, wer weiß….;-)

    • Bravissimi Depeche… continuate cosi‘

      Liebe Sabine, ich habe den Eindruck, nur du hast verstanden, was ich eigentlich sagen wollte.
      Viele Fans haben sich zu Depeche-Mode-Anhängern erklärt.
      Deshalb dachte ich, wir könnten ihnen zur Erinnerung ein kleines Denkmal setzen – eine halbe Büste würde reichen, es muss nicht gleich zwei Meter hoch sein –
      und sie für all die Jahre belohnen, in denen sie uns mit ihrer großartigen Musik begleitet haben. :))

      Und es könnte im Eingangsbereich des Hansa-Studios aufgestellt werden, nicht draußen, damit es auch vor dem Vogelkot geschützt ist. ;)

      Viele Fans besuchen das Studio und freuen sich, die Band zu sehen. Wer sagt denn, und wo steht geschrieben, dass man erst nach dem Tod ein kleines Denkmal hinterlassen darf?

      Leider habe ich das Problem, meinen Text vom Italienischen ins Deutsche übersetzen zu lassen. Ich denke, das ändert das, was ich eigentlich erklären möchte.
      Jetzt benutze ich Google. DeepL hat mir die Nutzung nicht mehr erlaubt.

      Ciao e buona serata

    • Hi Tina,

      obwohl die Übersetzung deines links bei mir nicht geklappt hat, habe ich, so glaube ich, verstanden um was es darin geht. Denkmäler sind nicht nur für Tote (@L51). Warum steht denn dann der Udo in Gronau?? Gibt es diese Brücke in Birmingham?? Und wie in deinem link die Statuen von den Rolling Stones??

      Es geht um eine (sichtbare)Ehrung von Depeche Mode zu Lebzeiten, mehr nicht. Ja, da bin ich ganz bei dir Tina, sowie bei den Fans in Basildon. Ok, Basildon hätte „Vorrecht“ als Geburtsort…Manch einer tut so, als seien diese Überlegungen ein Aprilscherz, auch mit Berlin :-(

      Aber ich sehe es auch so wie Joel, DM als Alternativ-Band, nicht populär genug für ein Denkmal/Tafel/Straßenname/was auch immer….Nicht populär genug in GB und Europa…

      Hier fiel der Begriff „Personenkult“ …. klar, jeder wie er meint, danach braucht man ja überhaupt kein Denkmal/Tafel etc und kann jegliche Exemplare von verschiedenen Stars wieder abreißen, nicht im Ernst, oder??

      Mir ging es eigentlich auch um dieses Thema als solches, ein Denkmal setzen/eine Tafel anbringen, einen Stern hinzufügen oder eine Brücke oder Straße umbenennen. Was ist möglich und was ist erlaubt. Schade, dass alles hier bei einigen komplett abgelehnt wird (bin mal gespannt, was dann aus unserem DM-Tag wird im Januar).

      Besonders habe ich damals bei der Tour die Fans in Polen (?) bewundert , mit ihrer wunderschönen Hommage an Andy.

      Übrigens gibt es im Netz ein Campeign -Video für den Stern für DM von 2017, einfach nur WOW!! Und waren es nicht auch Fans, die DM diesmal vorgeschlagen haben?? Weiß das hier jemand?

      „Sommerloch“ , so kann man das auch beschreiben hier. Für die Fans in Basildon zumindest ist es aber wohl mehr.

      Also, von meiner Seite ist alles gesagt („na Gott sei Dank!“)

      Und ich sehe, Tina, auch du bist voller Leidenschaft, ganz herzliche Grüße,
      see you

    • Ich würde nicht sagen, dass Depeche Mode noch eine Alternative-Band sind; vielleicht waren sie das am Anfang ihrer Karriere. Heute sind sie fast weltweit bekannt. Es ist kein Zufall, dass sie seit vielen Jahren in vielen europäischen Ländern und vielen in Amerika und darüber hinaus Konzerte geben.

      Ich finde, sie verdienen Anerkennung – in welcher Form auch immer, ob mit Fotos, Schildern auf der Straße usw.
      Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, aber ich kenne das Datum 2017 nicht. Ich kann es online nachschauen.

      Ja, schade, dass das Video auf Italienisch war, aber vielleicht gibt es auch eine deutsche Version.

      Danke für deine Antwort, liebe Sabine, und für dein Verständnis.
      Viele Grüße und eine schöne, süße Nacht.

  6. Nach allem, was ich in Büchern und Interviews über Depeche Mode gelesen habe, haben sie nie gut über ihre Heimatstadt gesprochen.
    Daher glaube ich nicht, dass sie stolz auf ein Denkmal in Basildon wären. ;(

    Ich würde eine Spendensammlung unter allen Depeche-Mode-Fans vorschlagen, um ein Denkmal in Berlin zu errichten, wo sie zu Beginn ihrer Karriere viel Zeit verbracht haben. Bekanntlich lebte Martin dort und lernte dank seiner damaligen Freundin Deutsch. :)

    Ich wäre bereit, 20 Euro für ein schönes Denkmal zu spenden – ein Andenken an sie und um ihnen für ihre wunderschöne Musik und ihre Lieder zu danken, die uns unser ganzes Leben lang begleitet haben. :)

    Lieber Sven, könntest du die Initiative ergreifen und ein Konto eröffnen, auf das wir den Betrag überweisen können, den jeder von uns für dieses Projekt spenden möchte? ;)

    • Spendenaufruf

      Hä ?
      Eine Spende für ein Denkmal von Depeche Mode ? Krass.
      Liebe DM.Devotional
      bei allem Respekt gegen über deiner Liebe zu der Band, aber für ein Denkmal privat spenden ? Und wo bitte sollen wir die Abbilder der Bandmitglieder hinstellen, damit sie jeder sieht ? Auf dem Ku‘damm , in die Nähe des Hansa Studio‘s ?
      Einfach so ?
      Womöglich landen sie zum Schluss in nem Schrebergarten.
      Würdigung ist wie eine besondere Art des Respektes, den muss man sich
      „verdienen“. Verdient haben DM es wohl nach unserer Ansicht, auch für ihr Standing in Berlin
      und Deutschland insbesondere, aber
      darüber entschieden wird in einer Demokratie auf anderer Ebene.
      Ne.. lass mal, es bleibt den politischen Organen in Basildon überlassen, darüber zu entscheiden, wie auch immer.
      Aber die Idee von @Peetu finde ich smart und falls es ab 2.050 dazu kommt, freue ich mich als 90zig
      Jähriger auf meinen
      „Higher Love“ Burger
      mal gespannt was in
      der Sauce ist ; )

      Beste Grüße in die Runde
      und @Lorcka, klasse Kommentar

    • Lieber Dorian Gray, meine Idee kam mir spontan, nachdem ich darüber gelesen hatte, ob ein Denkmal für Depeche Mode eine Gedenkstätte sein könnte. ;)

      Bei so vielen Millionen Fans, sowohl hier in Deutschland als auch weltweit, warum nicht? Schon eine kleine Spende von jedem Einzelnen würde ausreichen, um diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen.
      Und warum nicht im „Hansa Studio“? ;)
      Eine gute Idee von dir. ;)

      Distinti saluti

    • Denkmal

      Ein privat finanziertes Denkmal ist an sich eine gute Idee, allerdings muss sichergestellt sein, dass das Denkmal instandgehalten wird. Und irgendwer muss es sauber halten.

      Und bitte nicht in Berlin. Auch wenn es ob der Bandhistorie noch so passend wäre, aber diese Stadt hat ganz andere Probleme als ein Denkmal von Depeche Mode.

      Dann lieber in einer ostdeutschen Stadt (exkl. (Ost-)Berlin) wie Dresden, Erfurt oder Leipzig.

  7. Geehrt werden wohl die jenigen die für eine Stadt etwas gutes getan haben.
    Da hat D.M. halt wohl nichts gemacht, nur das wir D.M. Fans den ihren herkunfts Ort und dessen Namen wissen.

  8. Zwei Seiten

    So abwegig finde ich die Idee nicht,
    a) den weltberühmten ‚Kindern‘ der Stadt eine sichtbare Anerkennung zu Teil werden zu lassen. Und b) dies in der Art, dass eine Sehenswürdigkeit sich für anstehende Besuche gleich mal als Pin auf einer Reiseroute einfügen ließe.

    Erfahrungswert: Selber war ich in der Heimatstadt unserer Lieblingsband bisher nicht zu Besuch. Bin da stattdessen nur zig mal an den Autobahnschildern entlang gekommen… Denn wer sich am östlichen Rande Londons über die Autobahn bewegt -sei es Richtung Norden oder Süden- kommt nördlich der Themse-Überquerung (Dartford Crossing) an der Ausfahrt nach Basildon vorbei. Kennen wahrscheinlich einige hier. Man fährt da vorbei! Und… Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass irgendein Depeche Mode Fan jemals so ein Motorway-Schild ohne einhergehend mit einer sich verschnellenden Herzschlagrate wahrnehmen wird. Oder?
    Denn das klingt vielleicht etwas niedlich, bzw. mit Ü40 oder Ü50 gehe ich persönlich natürlich sehr viel schmunzelnder damit um als einst mit vielleicht 15—aber grundsätzlich ist‘s trotzdem halt so, daß man auf dieses Schild anders draufguckt als auf andere Schilder.

    Zum schlechten Ruf, den die Band teilweise selber ihrer Heimatstadt mitgegeben hat: Zum einen können Interviews nur herausgegriffene Sachverhalte und Momentaufnahmen eines komplexen Themas liefern.
    Zum anderen, die Tatsachen damals von Kriminalität, wenigen finanzielle Möglichkeiten und Langeweile unter den Jugendlichen….
    Beide Male würde ich im wesentlichen @Dorians Kommentare dazu unterstützen.

    Desweiteren sei zugefügt: Martin und Andy kamen aus wohlsituierten Middleclass-Familien. Martin bspw. hatte einen Bankjob. Wenn also Mart über die ‚Lebensqualität‘ in Basildon zynisch sich äußert(e), so hängt dies gewiss mit seinem Streben ‚zu einem Mehr als das‘ zusammen—es ist die Künstlerseele, die schon als junges Daseinsgefüge, weil abgestellt in der Pampa für ein Normalodasein—heftig innerlich rebelliert und nach gangbaren Auswegen sucht. Die Weltstadt London als unmittelbarer Nachbar spornt dazu obendrein weiter an! Wäre mein Verständnis der Situation.
    Wiederum Daves Familie hatte mit so einigen Schicksalshürden zu kämpfen.
    Pauschalisierungen sehe ich daher skeptisch.

    Aus meiner Erinnerung meine ich, dass im Grunde die Stadt Basildon als solche
    nicht ausschließlich nur „schrecklich“ behaftet war—sondern einst eine kleine Gemeinde aus viktorianischer Zeit gewesen ist. Bevor man sie mit anderen kleineren Ortschaften -in den Fünfzigern, glaube ich- zu einer Satellitenstadt
    ummodelliert hatte… Quasi frisch vom Reißbrett in die Landschaft—sollte sie im Sinne von Londons Raumproblemlösungen auch praktisch funktionieren – aber eben das hat diese Planstadt gar nicht perfekt schaffen können!

    Hmmm. Alison Moyet kommt doch auch aus Basildon -und man möge ggf. mich korrigieren, weil ich es jetzt nachgeschaut habe
    – aber ist sie nicht als eine Diplomaten-Tochter aufgewachsen? Es scheint also durchaus zwei verschiedene Gesichter dieser südostenglischen Vorstadt Londons gegeben zu haben.
    Beziehungsweise -nicht zuletzt- hatte denn Dave nicht selber in den Achtzigern -mit beginnendem Ruhm von Depeche Mode- eine viktorianische Villa in Basildon gekauft, für sich und seine damalige Familie?
    Das würde eine Zwei-Gesichter-These ja durchaus stützen.

    Warum also als jene Stadt nicht einen touristischen Anlaufpunkt anbieten!

    Und dies trotz aller dahingehend ebenso nötigen Verkommerzialisierungskritik bezüglich Ramsch und fragwürdigen Tourismusangeboten – weil eben deren Kehrseiten den Einheimischen eventuell ja nur ganz leicht auf den Senkel gehen würden (ironisch gemeint).
    …Wobei ich dies nicht als Floskel daherschreibe. Denn bei uns in der Region, da kommen in der Sommersaison (also jetzt) auf einen Einwohner ein ganzes Dutzend Touristen. Puh!
    Selbstverständlich wäre es stets und überall wesentlich, daß das potentielle win-win im Tourismus ausschließlich verantwortungsvoll gehandhabt wird, gar kein Zweifel! Weil Menschen dazu neigen, Kapital aus allem schlagen zu wollen! Oder von der positiven Seite aufgerollt: Wer sich engagiert und anbietet, möchte entlohnt werden.

    Was also Lizenzen betrifft—siehe die Einwände von @Peetu, die fraglos sehr gerechtfertigt sind: Es kann logischerweise niemand mit DM-Produkten einfach mal Geld verdienen wollen, wenn derjenige nicht zum Unternehmen Depeche Mode dazugehört.
    …Doch halte ich dies im konkreten Fall eher für ein handhabbares Randproblem. Daß plötzlich nämlich Basildon völlig überrannt würde von Weltreisenden und Devotees, sehe ich für kaum wahrscheinlich an… Somit denke ich eher nicht, daß DM-Pralinenkugeln sich lohnen würden. Da hätten Dave und Mart notfalls sowieso Vetorecht.

    Als Fazit dementsprechend—Lizenzen und Einwilligung mal als geklärt vorausgesetzt: Ein Wandbild täte‘s! Oder vielleicht dazu ein kleines Museum – vielleicht als Stiftung, wo Überschüsse für soziale Projekte benutzt werden würden. Sowas in der Art klingt mir nicht nur angemessen, sondern auch wie kein verkehrter Schritt! Kein Muss, aber auch nicht abwegig.
    Einfach damit Devotees und Musikinteressierte an der Ausfahrt Basildon -auch als eigentlich Weiterreisende- auch mal abbiegen. Weil der ansonsten nur geneigte Besucher sich dann tatsächlich eingeladen fühlte und ein Ausflugsziel anzusteuern hätte.

    Beste Grüße!

    • Touché

      Super Kommentar, @Lorcka – wie immer natürlich.
      Da kann ich ja direkt wieder arbeiten gehen, denn diesen Gedanken hab ich wenig hinzuzufügen :-)

      Ganz ganz persönlich hab ich mit „Gedenken“ ja immer so eine „Grabstein-Assoziation“. Rückschau… Ende… Damals…. Für mich muss das deshalb nicht sein, würde neue Musik bevorzugen und nicht das Gefühl von „Ende“.
      Wer ein wenig forschen geht, findet heraus, wo in Basildon die Jungs gewohnt haben. Oder macht eine dieser Führungen von Vince’s Ex mit. Aber bitte… man versetze sich doch mal in die Lage der armen Leute, die da heute wohnen. Was um alles in der Welt hat man denn davon, wenn man sich deren Garten fotografiert? Ich verstehe sowas ja immer nicht und finde das hochgradig übergriffig…

      Diese Zeremonie für das Hollywood Sternchen muss die geehrte Band ja auch selber bezahlen und das kostet ein paar Dollar. M.W. hat das bis heute nicht stattgefunden, oder weiss irgendjemand etwas anderes?
      Ich finde das zeigt eigentlich, welchen Stellenwert sie dem einräumen.

      Soll Dave mal lieber klein Stella’s Geburtstag auf einer Yacht in Griechenland feiern. Da wäre ich jetzt auch lieber, aber ich muss noch nachsitzen und bin deshalb wieder raus…. Wollte mich eigentlich nur mal kurz ablenken.

      Es grüßt Euch herzlich – L51

  9. Also die schönste Stadt Deutschlands ist ist mit Abstand Dresden .Wer einmal dort war wird das sicherlich bestätigen. Und wer noch nicht dort war sollte es schnellstens machen.Und das dort regelmäßig DM Partys stattfinden werden die meisten wissen, um nochmal einen Bezug zu unserer aller Lieblingsband zu nehmen. Viele Grüße aus Dresden

    • Nein!

      Dresden ist definitiv nicht die schönste Stadt der Bundesrepublik Deutschland. DM-Partys gibt es auch anderswo, zum Beispiel in Hamburg. Und da hat sich tatsächlich Bandgeschichte abgespielt. In Dresden eher nicht. In Hamburg fand das erste Depeche-Mode-Konzert auf deutschem Boden statt. In der Markthalle. Und dort gibt es auch heute noch Depeche-Mode-Partys. Und zwar legendäre. Und ja, das schreibe ich als Dresdnerin.

  10. Also die schönste Stadt Deutschlands ist ist mit Abstand Dresden .Wer einmal dort war wird das sicherlich bestätigen. Und wer noch nicht dort war sollte es schnellstens machen.Und das dort regelmäßig DM Partys stattfinden werden die meisten wissen, um nochmal einen Bezug zu unserer aller Lieblingsband zu nehmen. Viele Grüße aus Dresden

    • Nicht Dresden!

      Hamburg wäre passend, ich war auf einer Tour durch Hamburg, initiiert von DM Neo und Markus, da waren die HOME-Studios bei und natürlich der Kiez.

      Anderes Thema: Vince Clarke stammt auch aus Basildon und auch die Schlagersänger Ireen Sheer, sowie ein bekannter Snooker-Star, Name ist mir grad entfallen.
      Ne Straße oder Platz nach ihnen zu benennen, geht wohl erst post mortem. Als wir 2011 das 1. Mal nach BAS kamen, gab es sogar in einer örtlichen Zeitung einen Bericht dafür. Und in der St. Nicholas-Schule gibt es immerhin eine Plakette für die beiden, die dort zur Schule gegangen sind.
      Und sooo schlimm fand ich Basildon nicht, da gibt’s Schlimmere, sogar bei uns.

  11. Zwischen Verehrung und Vermarktung

    Dass es Fans gibt, die das begrüßten, das ist ja nett. Spannender für diese an sich wenig bedeutende Stadt wäre eher, wie man aus dem Umstand Business machen kann. Mozart mochte Salzburg auch nicht wirklich und ist heute omnipräsent. Er würde heute wahrscheinlich ‚speiben‘ (oder so ähnlich) – auch Bach und Beethoven können sich nicht mehr wehren. Das Management und die Legal Counsels von DM aber sehr wohl… Und da liegt wahrscheinlich der Hase im Pfeffer: Brand Management, Rechteverwertung und ggf. eingeschränktes Interesse von noch lebenden Musikern, die Statuen in Basildon, eine ‚101 Town Sound Tour‘, Erinnerungsmedaillen mit deren Konterfeis, und einem ‚DM Pizza & Noodles Event‘ mit nachgespielten Songs aus einem krachenden Tieftöner in einer Stadt, in der sie heranwachsen mussten, wenig cool finden. Nach 2050 wird‘s dann leichter werden, ab dann fallen die ersten Aufnahmen in die ‚Gemeinfreiheit‘. Die Aufnahme von Speak & Spell wird ‚public domain‘ und Just Can‘t Get Enough kann lizenzfrei zur ‚All-You-Can-Eat Depeche Burger-Night‘ gespielt werden. Mir graust jetzt schon… ;-)

    • Gut möglich, gibt nicht mal bei Amplified D.M. Shirts.
      Bestimmt nicht weil Amplified nicht wollen würde.

  12. "...dass hier Magie geschaffenen wurde..."

    dieser Satz hat mir gefallen und kann nur von einem „Devotee“ stammen :-))

    Interessantes Thema, Denkmäler für Musiker. Hier in Deutschland hauptsächlich für klassische, wie bereits vorher hier erwähnt. Für verstorbene….Habe überlegt, welchen deutschen Musikgenies der neueren Zeit Denkmäler gesetzt wurden…gibt es welche? Und wer könnte es sein? Schwierig für mich zu beantworten, Udo Lindenberg würde mir spontan einfallen.
    Freddy Mercury hat eins in München. Also eine Wandtafel.
    Statuen gibt es ja einige auf der Welt. Österreich z.B. hat Falco…

    Habe mich gefragt, warum dieses Thema gerade jetzt aufkommt. Evtl wegen Ozzy Osbourne, der ja auch in seinem Heimatort bereits offiziell geehrt wird. Aber wohl stets mit Birmingham in Verbindung blieb, ja sogar noch ein letztes Konzert dort spielte und dann dort beerdigt wurde, obwohl er in Amerika gelebt hat. Bei Depeche Mode, Dave und Martin ist das aber wohl anders, die Verbindung zum Heimatort. Es gibt ja schon eine Ehrentafel an ihrer ehemaligen Schule (die kann echt stolz sein mit ihren berühmten ehemaligen Schülern). Wer würde sich sonst schon für Basildon interessieren?? Wirklich schade, dass DM hier keine guten Erinnerungen haben!

    Insofern, hm, ob sie das auch wollen mit einer weiteren Ehrung dort?

    Und wo ist die Ehrung von DM in Berlin, wo auch Magie geschaffen wurde??

    Also ich bin ja für jegliche Ehrung meiner Idole, egal welcher Art. Denn für die Fans weltweit haben sie einzigartige Geschichte geschrieben – mit der Magie ihrer Musik.

    Das sind so meine Gedanken zu diesem Thema, und jetzt höre ich mir noch die Radiodoku von BBC an.

    Danke Sven für die News!

  13. Basildon - wo ist das denn ?

    Den Namen dieser Stadt kennt jeder Depeche Mode Fan. Und alle, die sich dorthin „verirren“ werden die Gegend auch mit einer gewissen „Verwirrtheit“ wieder verlassen. Ich habe mal ein wenig gegoogelt und die Top-Sehenswürdigkeiten sind neben Natur (wirklich schön) zwei Parks, ein Shopping Center und ein Museum für Boote. Schnitzeljagd (das ist das mit den Fragen zur City) wird ebenfalls angeboten. Für Depeche Mode Fans gibt es eine Bustour mit Stationen wer von DM wo gewohnt hat und in welcher Schule er sich den Hintern platt gesessen hat. Mehr ist da nicht.

    Wären Depeche Mode in meiner Heimatstadt aufgewachsen, würde ich sicherlich auch bei einer solchen Initiative mitmachen. Legenden sollten durchaus in irgendeiner Form gewürdigt werden. Wir Deutschen tun uns ja mit Ehrung von Musikern in der Öffentlichkeit etwas schwerer. Ich kenne die Beatles Plastik in Hamburg. In Berlin gibt es eine kleine, bescheidene Würdigung für Rio Reiser und David Bowie. In meiner Nähe wird Elvis Presley mehrmals in Form von Straßen- und Platznamen, Statuen und Ampelmännchen gewürdigt. Anderes fällt mir spontan nicht ein.

    Großwandgemälde oder Bronzefiguren wären sicherlich schön.
    Mit stellt sich allerdings die Frage, ob damit weitere Touristen angezogen werden. Und wenn eine Stadt Geld ausgibt, wird sie auch in irgendeiner Form Gewinn erzielen wollen. So denken Politiker. Ach nee, Quatsch, so denken ja die Ökonomen.

    Also meine Frage ist beantwortet: Ich sehe sehr gute Chancen für eine Würdigung von Depeche Mode durch und in ihrer Heimatstadt. Dagegen wehren können die sich – glaube ich – nicht.

    Eine „Never let me down again“-Street führt direkt zum „Violator“-Place und dort warten 5 lebensgroße Bronzefiguren darauf, fotografiert zu werden. (Wenn schon, dann bitte alle Mitglieder der Band).

    • Wissen vor Acht ;)

      In Bonn gibt es eine Statue von Ludwig van Beethoven. Ein Deutscher Künstler, der in Deutschland geehrt wird. Über die Bedeutung von Beethoven müssen wir wohl nicht diskutieren. ;-)

    • Weiteres Beispiel:

      Denkmal von Johann Sebastian Bach im schönen Leipzig.

    • Einen habe ich noch:

      Das Brahmsdenkmal im weniger schönen Hamburg.

    • Einspruch Euer Ehren

      Hamburg ist die schönste Stadt von Deutschland. Ist nicht nur meine persönliche Meinung sondern Fakt.
      Schade, dass dir Hamburg nicht gefällt,
      MDMGA.

      Viele Grüße aus der Hansestadt

    • Würdigung

      Fehmarn Insel, Jimi Hendrix Gedenkstein, sein Letzter Open Air Auftritt.

      Na den Hintern haben sie sich wohl nicht nur plattgedrückt in der Schule.
      Btw war es nicht ein Lehrer von Dave, der sein künstlerisches Talent erkannte , ihn förderte, dass Dave eine berufliche und schulische Weiterentwicklung ermöglichte ?
      Bevor Dave noch mehr Probleme bekam, man kennt ja den Spruch von Andy iS Depeche Mode und Dave, mit der Berufswahl und so : )
      Vielleicht wäre Dave erfolgreicher Modedesigner geworden, hätte
      Vince den NewRomancer Dave nicht als Frontmann von DM haben wollen.
      Mir fiel noch ein „neueres“ Interview bzw Aussage von Dave ein, dass ich mal vor geraumer Zeit las. Gehe davon aus, dass es sich nicht um ein
      „Fake“ handelt. Er kritisierte etwas
      das „Gang“ Verhalten der Band in den 80er, dass sie sich härter gaben als sie eigentlich waren. Und mit Grausen an die Wasserstoff bleichen Haare
      zurück denkt : )
      Auch das Verhältnis zu England,
      was für ihn als Jugendlicher und
      „Scheidungskind“ besonders schwierig war ( das englische „Klassendenken“ ). Heute sieht er das
      viel entspannter, distanzierter und
      gerne besucht er einen Fish and Chips Shop in seiner Wohnnähe in
      NY, anscheinend auch von „Engländer“ betrieben.
      Die o.g. Aussagen von Dave und Mart
      iS Basildon verorte ich mal in die
      80er, 90er Jahre oder ?
      Wie schon geschrieben… da gab es viel Frustration und manche Aussage war vielleicht überspitzt ( pM)
      How ever….. eine kleine Würdigung wäre nice , etwas mehr als nur ein Hinweis am Schulgebäude.
      Ein cleverer Kommunalpolitiker weiß durchaus sozial -Kulturelles mit Ökonomischen zu verbinden.

      Grüße in die Runde

    • Denkmal

      Falco hat zwei Straßen, Berlin hat den Tamara Danz-Weg (oder -ring) und bei uns gibt es einen Jan Fedder-Boulevard unf den Heidi Kabel-Platz.
      Kam aber alles post mortem.
      Ich hatte übrigens bei Madame Tussauds in Berlin die Aufstellung von Wachsfiguren angeregt. Bowie gibt es sogar schon dort (und das Helensche und ABBA, was haben die mit Berlin an Hut?

  14. Ehrung

    Nachvollziehbar. Die wirklich entscheidende Frage ist aber doch: Würden Dave und Martin eine solche Ehrung überhaupt wollen? Ihre Worte über Basildon sprechen nicht gerade dafür, dass sie darauf Wert legen. Und ich könnte verstehen, wenn die Ambitionen der verantwortlichen Politiker eher klein sind, wo Dave und Martin doch eher unfreundliche Worte über Basildon geäußert haben…

    Ansonsten hätte man in Basildon sicherlich nichts dagegen, wenn sich ein paar zahlungskräftige Fans zusammenraufen und für die Errichtung und Instandhaltung einer Ehrung, sei es in Form einer Statue oder eines Gemäldes, finanziell aufkommen (eine Gemälde mit entsprechender Schutzvorrichtung wäre besser, da können keine Tauben draufsch…..). ;-)

    Meine Meinung zu diesem Thema

  15. This is England

    oder Mein wunderbarer Waschsalon, oder Biily Elliot – I will Dance. Was diese Filme gemeinsam haben ?
    Neben genialen Soundtracks..
    Die erzählen mMn eine großartige, tiefgründige Geschichten über Jugendliche in der Zeit der Thatcher Ära, der De-Industrialisierung
    ( Kohle, Stahl) , Sozialabbau und Massenarbeitslosigkeit. Oder Control,
    von AC , die Szene, als Ian Curtis
    mit Lederjacke und Aufschrift
    „Hate“ durch die Straßen des wirtschaftlich erodierenden Manchester lief.
    Es waren schwierige Zeiten, für viele Jugendliche, die nicht gerade der
    middle oder „ up-class“ der englischen Bevölkerung angehörten.
    Wie las ich mal vor Jahren im
    Feuilleton einer renommierten Tageszeitung ? Ohne die wirtschaftlichen Verhältnisse Englands zu der Zeit, hätte es viele Bands des Postpunk und NewWave
    ( wobei für mich hierzu ebenso das neu entstehende Genre SynthiePop und SynthRock zählt..) nicht gegeben,
    was blieb den Jugendlichen außer ihrer Musik und Idole ? ( hier insbesondere David Bowie und Lou Reed). War es nicht auch Vince Clark‘s Wunsch, mit einer großartigen
    neuen Band und deren Sound dem zu entfliehen?
    Es waren schwierige Zeiten des Umbruchs, egal ob London, Manchester, Liverpool und auch Basildon and many more.
    Auch Bernard Summers schildert in seiner Bio die schwierigen Verhältnisse, damals für Jugendliche.
    Is there something to do ?
    Ja.. wenn auch harte Worte von Dave und Mart zu ihrem ehemaligen Wohnort Basildon.. Aussöhnen und nicht den Fehler verhärteten Fronten zu begehen, schließlich ist Basildon auch der Wohnort ihrer Eltern und Dave’s Mutter lebt noch dort (?).
    Mir selbst würde so ne Art Wandgemälde von DM irgendwo Central in Basildon gefallen, ähnlich wie Manchester Ian Curtis würdigte.
    Die Würdigung wäre zeitlos und manche Wörter und was gesagt wurde, wie vieles anderes „Schnee von gestern“.
    Meine persönliche Ansicht hierzu

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