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Familie von Andy Fletcher ruft zu Spenden für Krebshilfe-Organisation auf

Drei Wochen nach dem plötzlichen Tod von Andy Fletcher hat sich die Familie des Gründungsmitglieds von Depeche Mode an die Fans gewandt. In Gedenken an „Fletch“ bittet sie um Spenden für die britische Kinderkrebshilfe.

In einer Mitteilung auf der Webseite der Teenage Cancer Trust (TCT) heißt es:

„Andys Frau Grainne und ihre Kinder Megan und Joe möchten euch gerne zu einer Spende zum Gedenken an Andy einladen.

Andy hat den Teenage Cancer Trust über viele Jahrzehnte hinweg leidenschaftlich unterstützt. [..]. Neben Andys und Grainnes persönlicher Beziehung zu TCT wurden Depeche Mode zu großen Unterstützern der Wohltätigkeitsorganisation und sammelten mit Hilfe ihrer fantastischen Fans aus der ganzen Welt riesige Geldsummen.

Es war eine Wohltätigkeitsorganisation, die Andy sehr am Herzen lag, und wir könnten uns keine bessere Art und Weise vorstellen, sein Andenken zu ehren, als in seinem Namen weiters Geld zu sammeln und dabei zu helfen, Teenager und junge Erwachsene im Kampf gegen Krebs zu unterstützen.

Jede noch so kleine Spende macht einen großen Unterschied für diese wunderbare Organisation und ihre Arbeit.

Herzlichen Dank!
Von Grainne, Megan und Joe xxx“

In den ersten 24 Stunden seit Beginn des Fundraisings haben bereits über 660 Personen eine Summer von mehr 18.000 Britische Pfund gespendet.

Wenn auch ihr in Gedenken an Fletch krebskranke Kinder und Jugendliche unterstützen möchtet, könnt ihr über die folgende Webseite spenden:
https://www.justgiving.com/fundraising/andyfletchfletcher

Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

29 Kommentare

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  1. Bilder

    Sind sie unangebracht?

    In der realen Welt helfen mir Bilder in solchen Momenten. Sie brennen sich in meinen Kopf und lassen die Situation wirklich werden.

    Fletchers Tod trifft zutiefst. Es fühlt sich an, als hätte man einen guten Freund verloren. Und doch ist das alles so weit weg und surreal.
    Da taucht ein Bild der Beerdigung auf. Dieses Bild hilft vielleicht……

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    • Unangebrachte Bilder? Für mich nicht.

      Mir geht es auch so. Ich denke immer noch, ich wache morgens auf, und es ist nicht wahr.
      Ich war am letzten Freitag bei Forced to Mode. Da wurde Andi auch gedacht. Und trotzdem kann ich es kaum glauben, zumal mir Andy der liebste von den Dreien war.

    • ….mit diesem Bild kann ein großer Teil der Menschen besser Abschied nehmen, mir geht es jedenfalls so. Eine Frechheit wäre es, und das kommt gar nicht mal so selten vor, wenn man ihn im Sarg fotografiert hätte-selbst bei Kindern hat man das schon gemacht (Romy Schneider’s Sohn)-das ist eine Unverschähmtheit und aus meiner Sicht Störung der Totenruhe. Hier, bei Andy, sieht man nur den Sarg, wahrscheinlich wurde auch bei den Angehörigen nachgefragt, ob fotografieren erlaubt wäre. Übrigens: ganz früher war es sogar Mode, seine Angehörigen noch im Sarg zu fotografieren.

  2. warum wird hier bei einer Beerdigung
    fotografiert und dann noch die Fotos dazu in den Umlauf gebracht,
    vom Rolling Stones Magazin hätte ich hier auch mehr erwartet,

    einfach mal zurückhalten, fertig.

    Bericht ohne Links und Fotos hätte gereicht.

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    • Rolling Stone Magazin

      Patsy Kensit hat ein Foto online gestellt. Der Rolling Stone hat rs aufgegriffen.

    • Patsy Kensit

      Das Rolling Stone Magazine hat das Foto nicht in Umlauf gebracht, sondern nur weiter verwendet (was aber tatsächlich verzichtbar gewesen wäre, da stimme ich dir zu). Die Urheberin des Fotos ist eine gewisse Patsy Kensit. Sie hat das Foto auf Instragram hochgeladen.

      „Andy Fletcher ist am Montag, 20. Juni 2022, in London beerdigt worden. Das berichtet die Fan-Seite Ultra Depeche Mode auf Facebook. Auch die britische Schauspielerin Patsy Kensit war zu dem intimen Ereignis eingeladen worden, das einem von ihr auf Instagram geposteten Foto zufolge offenbar in einer kleinen Kirche stattfand. Das Bild zeigt Familie und Freund*innen, die andächtig dabei zuschauen, wie Andy Fletcher in einem mit Blumen geschmückten Weidensarg getragen wird.“

      Quelle: https://www.musikexpress.de/andy-fletchers-beerdigung-so-nahmen-familie-freundinnen-und-depeche-mode-abschied-2163343/

      Es ist einfach nur ekelig, kennen die Menschen denn überhaupt kein Pietätgefühl mehr? Und dann auch noch auf Instagram, dem scheußlichsten Netzwerk überhaupt.

    • ..

      ..es soll keine Entschuldigung sein, aber Flecht war ein sehr enger Freund von Patsy. Und Patsy ist auch ganz dicke mit Grainne…also eher Familie…
      Ob man dann ein Foto machen muss, sei mal dahingestellt…

  3. Startseite »Aktuelles» Aktuelles
    Andy Fletcher wurde heute in London beerdigt

    Die Beerdigung von Andy Fletcher, an der auch die restlichen Mitglieder der Band teilnahmen, fand heute in London statt.

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  4. Tolle Sache

    Fletch hatte halt wirklich ein Herz aus Gold.
    Farewell Mr. Andrew Fletch Fletcher

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  5. aha

    Jessesmaria…wenn man das hier liest, weis man, das die Welt „schpennt“ (spinnt).
    Und: wenn man dann so neugierig ist, was Andy evtl. gefehlt hat, der muß sich nur einer der letzten Bilder ansehen, und über den Spendenaufruf an eine bestimmte Organisation deutet einiges darauf hin…

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    • Todesursache

      Nichts genaues weiß man nicht. Ich gebe zu, dass mir der Spendenaufruf auch ein wenig zu denken gegeben hat. Und im Vergleich zur Delta Machine Tour wirkte Fletch bei der Global Spirit Tour um einiges schlanker. Wenn man die Dinge zusammenbringt… Aber was man nicht weiß, weiß man eben nicht. Und Spekulationen in der Richtung sollte man unterlassen.

      Generell frage ich mich: Muss man die Todesursache wissen? Ich für meinen Teil habe den Eindruck, dass sein Umfeld – Familie, Freunde und letztlich auch die Bandkollegen – seinen Tod und die Zeit seitdem – richtigerweise – sehr diskret und persönlich „händeln“ (wenn man von dem Foto von Fletch’s Beisetzung absieht, dass da anscheinend durchgedrungen ist – verifiziert?). Jede Entscheidung, die mit Fletch’s Ableben zu tun hat, sollte respektiert werden. Ich hoffe nur, dass sein Tod friedlich und ohne Schmerzen war.

      Im Übrigen.: Danke an Sven Plaggemeier für das Löschen dieses – man kann es nicht anders sagen – Drecks, den hier einige Schwurbler von sich gaben.

  6. Schöne Aktion

    Da sieht man mal, was einen wirklich integren Menschen ausmacht: Tue Gutes und rede nicht darüber. Mir war nie bekannt, dass Fletch sich für krebskranke Kinder und Teenager eingesetzt hat. Anscheinend hat er das nicht an die große Glocke gehängt. Wozu auch? ;-)

    Antworten
    • Hallo Sven,

      du darfst mein Beitrag gerne löschen. Die anderen Beiträge mit Verschwörungstheorien, etc. sind ja Gottseidank verschwunden.
      Viele Grüße

  7. Eine sehr schöne Idee,...

    …die ich grundsätzlich sehr begrüßenswert finde. Insofern werden hoffentlich viele britische Fans den BTCT mit einer Spende , eben auch im Gedenken an Andy, versehen.
    Bitte seht es mir nach, dass ich an diesem Punkt jedoch auch sage: von Seiten deutscher Fans wären Spende für die deutsche Kinderkrebshilfe oder die Ronald-McDonald-Häuser , die als Stiftungseinrichtungen eine wertvolle Arbeit leisten, vielleicht sinnvoller. Auch dahin kann man spenden mit dem angenehmen Gefühl, eine Idee und ein Engagement im eigenen Land zu unterstützen, so wie Fletch als Vorbild dies in seiner Heimat tat.
    DM haben als Band ja immer wieder mal Charity-Projekte unterstützt, und ich erinnere mich auch an das Benefizkonzert in der RAH 2010. Neu ist für mich, dass Andy (und die Band? vor allem aber wohl Andy?) diese Organisation wohl lange Zeit unterstützt hat. Was wiederum sehr für das Wirken eines, sagen wir es ruhig offen, wohlhabenden Menschen spricht, der sich nie in den Vordergrund gedrängt hat.

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  8. Absolut unterstützenswert! Every little bit helps, also öffnet Eure Herzen und Eure Portemonnaies…

    Ich muss an die Show in der Royal Albert Hall denken, zugunsten des TCT. Was für ein phantastischer Abend das war!

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