Depeche Mode: Strangelove

Foto: Mute

Strangelove

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Strangelove
Erscheinungsdatum: 13. April 1987 / Charts (D): 2

Strangelove ist die erste Singleauskopplung aus dem Album Music For The Masses und die 18. Single vom Depeche Mode insgesamt.

Die Single-Version unterscheidet sich von der Albumversion. Die Band fand die Single zu poppig und überfrachtet. Deshalb fertigte Daniel Miller für das Album einen reduzierten Mix an.

In den deutschen Charts war die Single ein voller Erfolg: Strangelove kletterte auf den zweiten Platz. In ihrer englischen Heimat konnten Depeche Mode dagegen nur bis auf den 16. Platz vordringen.

B-Seiten mit Geschichte

Die Titel der beiden B-Seiten-Tracks Pimpf und Agent Orange haben historische Bezüge: Als Pimpfe wurden in der NS-Zeit Mitglieder des Deutschen Jungvolk bezeichnet. Tatsächlich wurde Begriff aber auch schon vorher als Bezeichnung für Kinder vor dem Stimmbruch verwendet. Agent Orange ist die militärische Bezeichnung für ein chemisches Entlaubungsmittels, das die US-Arme im Vietam-Krieg eingesetzt hat.“

„Strangelove 88“ wird nur in USA veröffentlicht

Weil die amerikanische Plattenfirma Sire glaubte, dass „Strangelove“ in den USA nicht erfolgreich genug war, veröffentlichte sie dort ein Jahr später „Strangelove 1988“ in einer Remix-Version vom „Bomb the Bass“. Hinter Bomb The Bass steckt der Musiker und DJ Tim Simenon, der später das Depeche-Mode-Album Ultra (1997) produzieren wird.

Hier findet ihr den Songtext zu Strangelove.

Musikvideo zu Strangelove

Depeche Mode - Strangelove (Official Video)
Depeche Mode: Strangelove (Official Video)

Das Musikvideo zu Strangelove wurde von Anton Corbijn mit einer Super-8-Kamera zum größten Teil in Paris gedreht. Für die Video-Compilation Strange drehte Corbijn auch einen Clip zur B-Seite Pimpf.

Formate und Tracklisten

7″-Single (Bong 13)
A. Strangelove – 3:45
B. Pimpf – 4:33

12″-Maxi (12 Bong 13)
A. Strangelove (Maxi Mix) – 6:32
B1. Strangelove (Midi Mix) – 1:38
B2. Fpmip – 5:21

12″ limitierte Maxi (L12 Bong13)
A1. Strangelove (Blind Mix) – 6:31
A2. Pimpf – 4:33
B1. Strangelove (Pain Mix) – 7:19
B2. Agent Orange – 5:05

CD-Single (CD Bong 13, 1987)
01. Strangelove (Maxi Mix)- 6:31
02. Pimpf – 4:33
03. Strangelove (Midi Mix) – 1:40
04. Agent Orange – 5:01
05. Strangelove (7″ Version) – 3:46

CD-Single (CD Bong 13, 1992 Reissue)
01. Strangelove – 3:49
02. Pimpf – 4:35
03. Strangelove (Maxi Mix) – 6:35
04. Agent Orange – 5:08
05. Strangelove (Blind Mix) – 6:34
06. Fpmip – 5:25
07. Strangelove (Pain Mix) – 7:22
08. Strangelove (Midi Mix) – 1:41

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1 Kommentar

  1. .

    „Bomb the Bass“ heißt das Projekt von Tim Simenon – nicht „Bomb then bass“.

    Strangelove ist eines meiner Lieblingslieder! Mir gefallen alle Versionen!
    Leider wird das Lied nicht mehr so oft live gespielt :-(
    Und auch das Video finde ich sehr gelungen!
    Irgendwie passt alles zusammen: Song, Stimmung, Remixe, Video, Style…

    Happy Birthday Strangelove! I will always love you. :-)

    Antworten

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