Der Review-Weihnachtskalender – Türchen 23: Project Pitchfork – Look Up, I’m Down There

Zum 25-jährigen Bandjubiläum hätte man durchaus mit einer Veröffentlichung aus dem Hause Pitchfork rechnen können. Trotzdem kam es recht überraschend – keine weitere Best Of oder Ähnliches, stattdessen ein (umfangreiches) neues Album.

Okay, es gab ja auch relativ kurz vorher bereits eine Art Best Of mit „Second Anthology“. Doch nun hat Peter Spilles tief in seine Seele und auf die Welt geschaut – und daraus mit seinen Getreuen ein druckvolles Stück Dark Electro (zwölf oder 18 Songs stark, je nach Edition) zusammen gehämmert.

Project Pitchfork - Titânes

Na klar, man erkennt ein Album von Project Pitchfork immer recht schnell. An der Stimme, an den Synthies, der Brachialität (mal mehr, mal weniger), der Düsternis, der Eingängigkeit (mal mehr, mal weniger). Und man darf konstatieren – gerade, wenn man die Band zuletzt ein wenig aus den Augen verloren haben mag – dass die „Pitchies“ wieder zu alten Stärken gefunden haben.

Das teilweise etwas Ziellose, sich zu oft selbst Wiederholende, was aus so einigen der letzten Alben die Spannung genommen hatte, weicht einer reifen Band, die donnernd auf den Punkt kommt (wobei natürlich keine kompletten Stiländerungen zu erwarten waren, dafür ist man der Szene wohl doch zu treu verhaftet). Man spielt sich durch eine anständige Höhepunktdichtem mit Tracks wie „Titânes“, „Blind Eye“, „Volcano“ oder „Blind Eye“ und streift dabei geschickt so ziemlich alle Phasen der Bandgeschichte. Geht in Ordnung.

Die depechemode.de-Wertung:
7 / 10

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www.project-pitchfork.eu
www.facebook.com/ProjectPitchfork

Letzte Aktualisierung: 29.12.2016 (c)

 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

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