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depechemode.de sucht Zeitzeugen !

Es herrscht immer noch der sogenannte „Kalte Krieg“ und an ein bevorstehendes Ende der DDR-Diktatur ist im Frühjahr 1988 noch nicht zu denken. Und dennoch : Vor 20 Jahren, am 7. März 1988, spielen Depeche Mode ein legendäres Konzert in der Ost-Berliner „Werner-Seelenbinder-Halle“, um welches sich noch heute zahlreiche Gerüchte und Legenden ranken. Es sollte für die Band das einzige Konzert in der DDR bleiben, welche bereits ein Jahr später, im Herbst 1989 ihr jähes Ende fand.

depechemode.de sucht für geplante TV-Beiträge und Berichte Zeitzeugen und Fans, die ihre ganz persönliche Geschichte zu diesem speziellen Ereignis erzählen können. Schreibt dazu eine Mail mit Betreff „BEHIND THE WALL“ an dennis@depechemode.de. Sendetermine werden rechtzeitig bekannt gegeben !

Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

197 Kommentare

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  1. @ Olaf

    oh ich denke schon das DM wissen, was vor dem VELODROM da stand. sie sind ja fast heimisch in berlin und ich glaube Martin braucht nicht mal einen stadtplan weder ein navi…………grins………… !!

  2. @Olaf

    Natürlich ist die Deutschlandhalle im Vergleich zur Waldbühne relativ überschaubar, aber 10000 Zuschauer sind ja nicht gerade wenig. Mehr hatte die Werner-Seelenbinder-Halle auch nicht. Der Geist von Depeche Mode kreist noch immer über diesem Ort der an einem Abend Geschichte geschrieben hatte. Vor allem wenn mehr als 10000 dunkel gekleidete Menschen am gestrigen Abenden einem grandiosen Konzert von The Cure beiwohnen durften. Da gab es so richtig was auf die Ohren und das, ca. dreieinhalb stunden, unglaublich. Bin mir sicher, dass da auch der Ein oder Andere Mode-Fan dabei war.

    Gruß Hurz

  3. @ Picard:

    Auf diesem Konzert in der Deutschlandhalle 1990 war ich auch. Die Karten haben wir damals für teure 50,- DM noch vor der Währungsunion erworben. Aber was mir im nachhinein von diesem Konzert in Erinnerung blieb ist die mit allem was danach kam relativ überschaubare Größe der Halle.
    Danach gab es ja in Berlin eigentlich nur noch Waldbühne, bzw. bei der letzten Tour das Velodrom (welches übrigens direkt an die Stelle der alten Werner-Seelenbinder-Halle gebaut wurde: ob DM das wissen?).

  4. Also ich fand die Scorpion damals noch einen Tick besser.

    Klaus Meine hat so eine tolle Stimme :-)

    oder Lucky?

  5. Hi Robert,
    warum so unfreundlich? Die anderen Meinungen habe ich wirklich nur überflogen und ich muss es nochmal sagen: Wer auf normalem Wege eine Karte haben wollte bekam sie nicht. Mit 14 hatten weder ich noch mein Bruder das Geld. Klar weiss ich, dass es unter den Glücklichen auch Fans gab und viele darum gekämpft und gut bezahlt haben aber das war nun einmal nicht die große Masse. Selbst wenn wir alle die Möglichkeit gehabt hätten eine Karte zu kaufen – auch 100 Konzerte in Ost-Berlin hätten den Bedarf nicht gedeckt. Mein Beitrag zu diesem Thema ist ein Rückblick auf den damaligen Frust – ich war 14 und Depeche Mode war alles worum sich mein Leben drehte, da ist man nicht immer objektiv. Super, wenn Du einer der glücklichen warst, egal wie Du an die Karte gekommen bist. Du brauchts Dich doch nicht angegriffen zu fühlen. Wir alle konnten schließlich nichts dafür. Alles Gute!

  6. @ Anna:

    Du hast immer noch nicht begriffen, dass eben nicht nur „Funktionäre“ auf dem Konzert waren. Du solltest mal lesen, was andere so schreiben. Lesen haben wir in der DDR auf jeden Fall gelernt!! Aber vielleicht haste da ja grad nicht aufgepasst…

  7. Ich war damals 14. Ich hatte erst einen Tag vorher erfahren, dass das Konzert stattfinden wird. Karten gabs bei uns auf’m Dorf nicht fuers Konzert – weder fuer Partei oder Kirche. Die Berichte danach aus der NBI und JW habe ich aber heute noch… Meinen SKR 501 haette ich damals sicher nicht eingetauscht gegen eine Karte – dann haette ich ja DM nie mehr hoeren koennen. Ansonsten aus der Zeit: Der DM-Titel bei Electronics war absoluter Kult! Und viele der DM Fans von damals aus meiner Gegend um JB/LUK treffe ich heute noch auf den Konzerten, selbst in London. Ansonsten fand dann mein erstes Konzert in Berlin in der Deutschlandhalle gleich nach der Wende statt. Frueh um ca. 8.00 waren wir da – und nicht die ersten… Und als der Vorhang fiel … World in my eyes … immer noch Gaensehaut …

  8. Das Konzert in Ost-Berlin hat mich sehr geprägt. Natürlich kannte ich niemanden der eine Karte hatte aber viele, in denen in diesen Tagen etwas zerbrochen ist. Unser Hass auf dieses System hat sich vielleicht erst in diesem Moment richtig entwickelt. Solange wie Depeche Mode unerreichbar war, fand man sich ab, aber in dem Moment als linientreue FDJ-ler die keine Ahnung von der Musik hatten den Saal betraten war man persönlich in seiner Ehre verletzt. Mein Bruder erlebte panische Szenen vor der Halle, verzweifelte Fans, die sogar bereit waren ihr Auto zu verkaufen. Da half kein großes DM-Event mehr, wie es zahlreich in Berlin, Dresden, Halle usw. in dieser Zeit organisiert wurde. Der Knoten platzte erst bei meinem ersten Konzert nach dem Mauerfall. Mein Bruder wurde danach immer entschlossener, er machte sich im Sommer 1989 aus dem Staub und erfüllte sich seinen Traum in München.

  9. @Anja

    Da sieht man mal daß Depeche Mode absolut zeitlos sind. Manche sagen ja immer „Früher war alles besser, der Sound, und Alan noch dabei. Anja beweist das Gegenteil. Für mich treffen Mode stets in der jeweiligen Zeit den richtigen Ton.

    Meistens stehen auf Plakaten auch MODE-Party oder direkt DepecheMode. Können aber auch Symbole z.B. Die Violator-ROSE oder auch der BONG Lautsprecher (Behind The Wheel).

    ENJOY DM!!!

  10. @ Janny

    Na klar kann man sich zur DM Musik lieben, einige Songs klingen hocherotisch
    und sind sehr hingebungsvoll.
    Und Sex sollte man geniessen!

    Schönes Wochenende!

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