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Memento Mori Tour

Depeche Mode: Neues Konzert in Krakau angesetzt

Depeche Mode haben nach Warschau ein weiteres Konzert in Polen angesetzt: Am 4. August 2023 treten Dave Gahan und Martin Gore in Krakau auf.

Die Show wird in der Tauron Arena von Krakau stattfinden. Hier spielten Depeche Mode auch schon während Global Spirit Tour.

Insgesamt tritt die Band im Rahmen ihrer Memento Mori Tour in 42 Städten auf und gibt dabei 46 Konzerte. Die Welttournee startet im März 2023 in Nordamerika und führt die Musiker im Sommer nach Europa.

Hier findest Du alle Konzerte der Depeche Mode Tour.

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Sven Plaggemeier

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238 Kommentare

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  1. @Marcus

    …Einige von Euch habe ich in den letzten Tagen und Wochen sehr schätzen gelernt und ins Herz geschlossen!…

    Lieber Marcus…sehr herzliche Worte…ein großes Dankeschön dafür…

    Antworten
    • und den versuch ich auch nochmal...

      die Doku habe ich mir auch angeschaut – echt schön dargestellt und den Zeitgeist gut eingefangen: „Depeche Mode und die DDR“ –> https://www.youtube.com/watch?v=ydYrTtSW7Q8
      Leider war ich damals noch drei bis vier Jahre zu jung (sowas heute zu sagen ist schon merkwürdig), um da einfach mal nach Berlin zu fahren. Ich wusste das ja noch nicht mal und habe das im Nachgang zuerst als „Fakenews“ abgetan. Am 07.03.1988 war ich noch nicht mal 13 Jahre alt.

    • Schlafmodus?

      Ach ja, nu gehen alle wieder ein wenig schlafen bis der erste Track rauskommt, der Stress zum Jahresende beginnt überall, die Tage werden kürzer (gefühlt), die Karten sind da und hier ist erst einmal alles gesagt. Kann ich verstehen…

      Was ich Euch aber allen gern nochmal sagen möchte:
      Danke für diese Community hier, danke für Eure interessanten Posts und Eure Erfahrungen/Meinungen und vor allen Dingen Eure Gefühle zur Musik und DM.
      Ich lese hier gern und bin auch gern dabei. Sven tut hier sehr viel, um uns diese Plattform bieten zu können.

      Einige von Euch habe ich in den letzten Tagen und Wochen sehr schätzen gelernt und ins Herz geschlossen! Ich freue mich auch sehr auf ein Treffen und ein kleines WarmUp vor dem Stadion in Berlin am 07.07. kommendes Jahr – wer auch immer gern von Euch kommen mag.

      C. hat ja schon eine Zusage gegeben, ich werde mit meinen beiden Jungs und nem guten Freund einschlagen – freu mich jetzt schon total drauf!

      2017 hatten wir am 22.06. an gleicher Stelle das legendäre „Unwetter“-Konzert und da war mein Großer gerade mal 14 Jahre alt – wir reden heute noch voller Freude über diesen Moment, der uns auch für immer auf der Ebene DM miteinander verbinden wird.
      Schöner kann man Geschichten in unserem kleinen Universum nicht schreiben, finde ich. The „Sweetest Perfection“…

      liebe Grüße
      Marcus

  2. @DM86-12

    Ich mache mal einen neuen Faden auf, weil das sonst ein langes Gescrolle wird. :)

    Erstmal vielen Dank für die Zahlen. Du hast Recht, eine gewisse Stabilität kann man durchaus ableiten. Es stellt sich allerdings immer noch die Frage, warum die Menschen dort zu den Konzerten gehen. Das wird man aber wohl kaum beantworten können.

    „Rose Bowl 2“ wird schon allein deshalb nicht mehr möglich sein, weil sich die Atmosphäre nicht einfach so kopieren lässt.

    Du weißt sicher auch, dass wenn man etwas schönes erlebt hat, was so nicht geplant war und einfach aus sich selbst heraus entstanden ist, dies nicht „erplanen“ kann. Würde es wirklich zu einer Neuauflage des Konzerts in Pasadena kommen, wäre das wahrscheinlich das Gleiche wie eines der europäischen Stadionkonzerte. Verstehe mich nicht falsch, ich will den Reiz der Konzerte nicht schmälern. Aber ein Konzert, welches aus sich selbst heraus Kultstatus erreicht, ist nicht einfach so zu wiederholen – ganz egal, wie viele Zuschauer präsent sind.

    Antworten
    • jetzt nimmt den neuen Faden keiner auf...

      war es nicht so, dass DM mit den Konzerten in den Staaten die erste britische ( oder europäische?) Band waren, die dies in der Größe hinbekommen haben?

      Ich gebe Dir meine voll Zustimmung: Solche Dinger kann man nicht planen – Management hin oder her. Und eine Wiederholung wird da geplant wohl ebenso schwierig. Aber letztlich ist das immer ein Wahrnehmungssache.

      Viele sagen auch immer die Konzerte in Berlin sind ganz besonders, andere finden das nicht so. Aber da kann ich selbst nix zu sagen, da die bisher immer genial waren – egal ob Waldbühne, Stadion oder Mercedes-Benz-Arena. Ich kenne aber auch keine anderen Locations, da ich immer nur hier unterwegs war.

    • @Marcus

      Gute Frage, das weiß ich gar nicht. Kann aber gut hinkommen. Das würde dann bedeuten, dass Depeche Mode vor U2 in den USA erfolgreich waren. ;-)

      Berlin und DM sind ja auch eng miteinander verbunden, man denke nur an die Aufnahme-Sessions in den Hansa-Studios.

    • @MM2023

      Da hatte ich zuvor noch 2 Kommentare mit Links drin, die werden aber irgendwie nicht frei geschaltet. Das hab ich Sven auch schon berichtet.

      Mal schauen, ob er da Abhilfe schaffen kann – oder ich schreibe einfach zu viel und das System nimmt meine Kommentare jetzt erst mal aus der Wertung…hmmmm…sehr merkwürdig.

    • ICH vermisse Dich MM2023…es mangelt hier langsam wieder an etwas Erfreulichem, Konstruktivem und inhaltlichem Wissen…

  3. Das Phänomen DM

    Hi
    bzw deren Gründe für den Erfolg seit mehr als 40 Jahre Bandhistorie ist und bleibt mE nicht erklärbar. Ich habe – mit Bezug einer verbalen Analyse bzw Aussage von Brian Eno – zumindest auf gewisse “Szenen”
    ( Rahmenbedingungen iWSinne)
    hingewiesen, die den Grundpfeiler v. Erfolg bzw Popularität mit bildeten. Es war die Zeit der 80er von Video, Musiksendungen und Clip Show’s wie MTV oder Formel 1 ,
    junge hippe Britbands ( auch amerikanische) sahen darin ein experimentelles Spielfeld, genauso wie mit ihrer Art v Musik. Und über vorgenannten Tv Sendungen wurden dem jungen Zuschauern diese Bands vorgestellt. Es war auch die Zeit nach Punk, Postpunk , ganz nach Andy Warhol „ jeder kann ein Star sein“ , verglich nicht Daniel Miller den zunehmend musikalisch eingesetzten Synthie Sound von jungen Bands mit der Punk-Bewegung?
    Aber viel viel schwieriger ist es über Jugendgenerationen hinweg seinen Erfolg und erarbeiteten Kult Status zu erhalten. Und das ist am Sound von DM, an der Band das Phänomen, einer Band die wie z Bsp Madonna nie massenkompatibel werden musste.

    Hi @MM2023,
    Thnx fürs Feedback, Kompliment auch meinerseits an deine Adresse.
    Gerade der von dir und @Markus und @DM86-12 hingewiesene, anhaltende Erfolg in Deutschland, das noch dazu. Deutschland ist kein typisches Land für „Indie“ Bands
    ( Ausnahmen bestätigen die Regel) , vielleicht neigt man gerade in Deutschland deshalb dazu, DM als Mainstream wahr zunehmen, was sie letztlich nicht sind und mE auch nie sein wollten.
    Mann kann auch erfolgreich sein ( Star) gerade wenn man sich gg. herrschender Meinung „wie Musik zu klingen hat“ stellt ( s. Punk, Grunge und breite Teile der frühen NewWave „Bewegung“ wie the Smiths, joyDivision, NewOrder, Cure, G Numan, und und und…….)… und gerade das gegen den Strom schwimmen, der Bruch mit Genre-Definition das machte diese Künstler auch einzigartig , die frühen klassischen NW Bands definierten sich als modern und fortschrittlich
    ( Abseits des Mainstream), was bei vielen ihren Hang zur „Weiterentwicklung“ ( ja nicht wiederholen !) erklärt. Deshalb glitten Postpunk Bands wie Siouxie, Cure u Joy Division in die experimentelle Phasen ( NewWave), da der IndieRock zwar groovig , aber keine Weiterentwicklung ermöglichte.

    @ Markus.
    Auch Grüße an dein Account. Das sehe ich genauso, man kann DM nur subjektiv, aus eigener Wahrnehmung interpretieren, gerade was Ihren Erfolg und Faszination betrifft.
    Boys say Go ; )

    Grüße aus der Metropolregion
    Rhein Neckar
    und stay depeched

    Antworten
    • Mainstream

      Hi Dorian Gray,

      ich persönlich bin sehr froh, dass Depeche Mode jenseits des Mainstreams agieren. Das macht die Band und ihre Musik zu etwas besonderem. Aber ich möchte noch etwas dazu sagen:

      Es gibt Künstler, deren Musik man nur 1x hören muss, um sie zu verstehen. Es bedarf hierzu keiner großartigen Kenntnis, um zu wissen, wo man dran ist. Gerade in der heutigen Zeit, wo Musik oft wie Fast Food verfrühstückt wird (Stichwort: Charthörer), besteht absolut kein Anspruch mehr, mit dem man sich befassen könnte. Der allgemeine Musikgeschmack innerhalb der jüngeren Generation ist oberflächlich geworden (und das sage ich als Mittdreißiger). Das klingt vielleicht etwas überheblich, ist aber leider so. Allerdings gilt auch hier: Ausnahmen bestätigen die Regel. ;-)

      Depeche Mode hingegen gehört für mich zu den Bands, die man nicht „mal eben so“ in eine Schublade packen kann. Wer Depeche Mode verstehen will, muss mehr machen als nur die gängigen Mega-Hits zu hören. Man muss sich mit allen Alben befassen und die Unterschiede analysieren, man muss Bücher lesen, die Bandmitglieder studieren, Konzerte besuchen und – was ich auch sehr wichtig finde – Berichte von Fans der ersten Stunde lesen. Das gesamte Bandgefüge – die Musik, die Mitglieder, die Geschichte und überhaupt alles – ist von einer ungemeinen Vielschichtigkeit geprägt. Wer nur das hört, was gerade „in“ ist, wird dies niemals verstehen können.

    • @MM2023

      Hi
      und super Kommentar !!!!
      That’s it is ….
      Ich schreibe es mal so
      Würde man DM ihre elektronisches Equipment wegnehmen, Synthesizer, Tranquilizer und und …. und Mart nur auf ner Gitarre spielen, mit Keyboarder und Drummer selbstverständlich, da wären sie nur eine “gewöhnliche” Rock und PopBand
      ( hat das Mart nicht mal selbst gesagt?).

      Nimmt man Ihre Experimentierfreude, ihr Eigenbrödlerisches ( wir machen Musik für uns D Gahan) , auch
      akustischen Instrumenten (Gitarre, Drum’s ) , ihren Drang zur Weiterentwicklung, ihre Unabhängigkeit sich auch mal an Rock und Popstile der 60 und 70er Jahre zu orientieren ( Stichwort Glamrock, RnB, etc) kurzum das Genreübergreifendes Musik Interesse der Bandmitglieder und stopft die Band nur noch mit Hightech Synthesizer und Erfolgsproduzenten zu, wären das noch DM, würden die Jungs solche Alben machen (auch die z Zt eines Wilders mit eingeschlossen) , würde uns Ihr Sound so faszinieren ?
      Ich glaube eher nicht, die Experimentierfreude, ihre gemeinsame Liebe zu Kraftwerk, aber auch anderen Musik Genre und Vielseitigkeiten von Musikstilen , der Mut auch mal andere Wege einzuschlagen ( Thema Produzent)
      DAS ist ihre DNA , das ergibt den Sound von DM.
      Eine moderne Band , die sich auch nie um Mainstream oder um ihre zahlreichen „Mitbewerber und Nachläufer“ kümmerte.

      Und btw , wer Rock und PopMusik als solche mit Nostalgie bzw. rückwärtsgewandt in Verbindung bringt…. find ich nicht gut , Good Music is timeless !
      Schreibt einer bei dem sich neben DM und Arcadefire, Nick Cave, Kraftwerk auch mal 70er Bowie und Pinkfloyd und und und im Disc Play dreht.

      In diesem Sinne
      stay depeched

    • Nachtrag @ MM2023

      Hi MM 2023,

      Sry, gerade nochmal mein Kommentar bzw Feedback durchgelesen.

      Zur Klarstellung:

      Der letzte Abschnitt ( iS Nostalgie) ging nicht an deine Adresse, sondern war etwas allgemein gehalten, bei der Vielzahl von Kommentar lesen und scrollen wird man ja ganz struwelig.

      Thnx fürs Verständnis

      Grüße aus der Metropolregion Rhein Neckar und

      Stay depeched

    • @Dorian Gray

      Alles gut, ich habe das schon richtig verstanden. :) Wobei ich denke, dass die genannte „Rückwärtsgewandtheit“ unterschiedlich interpretiert werden kann.

      Zuletzt wurde sie im Zusammenhang mit dem oft erflehten Comeback von Alan genannt. Da kann man durchaus von Rückwärtsgewandtheit sprechen, wenngleich ist dies durchaus nachvollziehen kann (Motto: Früher war alles besser). Nicht alles war besser, aber man hatte gute Zeiten und verknüpft sich mit der Alan-Ära.

      Aber man muss dem entgegenhalten – und da spreche ich aus tiefster Überzeugung – dass man auch heutzutage gute Zeiten erleben kann. Wenn man sich dem Neuen öffnet, wird man schnell feststellen, dass nicht alles schlecht ist.

      Und die Musik von damals ist ja nicht tot, sie wird immer da sein. Wie Du sagst, Musik ist zeitlos. Mit der Zeit zu gehen, schließt Dinge, die man früher gepflegt hat, nicht unbedingt aus.

    • ihr sprecht mir aus der Seele!

      Sehr erfrischend und schön zu lesen UND sehr interessant @MM2023, was Deine Geschichte zur Band betrifft.
      Ich würde Dir soooo gern den Spirit der damaligen Zeit vermitteln – gerade wo es 87 alles noch ganz frisch auf den Markt kam und wo diese Höhen erklommen wurden und auch gern, was es im „Osten“ so besonders gemacht hat.

      Wenn Du jetzt damit schon so befasst bist, will ich gar nicht wissen, was mit Dir los wäre, wenn Du das hättest direkt miterleben können, wie es sich damals angefühlt hat, als diese Sounds der MFTM gerade neu heraus kamen! Und wie die Sounds der Violator so kurz nach der Wende ein täglicher Wegbereiter auf all diesen neuen Wegen waren!

      Könnte man intensive Gefühle und Erinnerungen konservieren und weiter geben – diese Zeit würde ich sooooo gern mit Dir teilen!

      Danke Euch!

    • @Marcus

      Vielen Dank. :) Ich glaube, den Spirit der 80er kann ich allenfalls erahnen. Schon oft habe ich mir sagen lassen, dass diese Zeit trotz der damaligen Probleme (Kälter Krieg, Tschernobyl usw.) doch sehr schön gewesen sein. Auch sagt man mir oft, dass dies zu einem großen Teil daran lag, dass diese Zeit noch nicht so schnelllebig war wie die heutige Zeit – was ich mir sehr gut vorstellen kann. Alles sei entspannter und insbesondere normaler gewesen. Auch das kann ich mir gut vorstellen. Wenn ich daran denke, dass heute um banalste Dinge ein Affentheater gemacht wird und dass sich junge Leute lieber auf der Straße festkleben oder millionenschwere Kunstwerke zerstören, anstatt in die Hände zu spucken und arbeiten zu gehen – Ja, die 80er hätte ich gerne miterlebt. Aber bevor ich zu sehr abschweife, komme ich zurück zur Musik.

      Wenn man sich meine CD-Sammlung ansieht – ich höre Musik am liebsten auf CD mit einer guten Stereoanlage – wird man feststellen, dass sich dort überwiegend Künstler und Bands aus den 80ern befinden, teilweise auch aus den späten 70ern. Klar sind dort auch neuere Interpreten vertreten, allerdings sehr in der Minderheit. Typische Namen, die sicherlich jeder Fan hier kennt, wären Jarre, die Per Shop Boys, Erasure, Kraftwerk, New Order, The Cure, Bomb The Bass usw. usf. Auch für eher rockige Töne bin ich sehr zu haben, z. B. Queen, Billy Idol, Bon Jovi, Aerosmith, Rammstein, und und und… Selbstverständlich ist auch der große David Bowie, der ja – neben David Hasselhoff^^ – auch für Menschen aus Ostdeutschland eine große Bedeutung hat, vertreten. Richtige Musik eben. :)

      Diese Musik ermöglicht es mir, zumindest ansatzweise den Geist der Zeit damals nachzuempfinden.

    • @MM2023

      hey – das liest sich ja fast wie bei mir im Regal! Insofern wette ich mal, dass Du da komplett in die Zeit gepasst hättest, gerade auch wenn ich mir Deine allgemeinen Ansichten anschaue ;o)

      Anfang der 90ger habe ich auch viel in Alternativen Ecken gekramt und angehäuft und auch mit viel Wonne und Überzeugung gehört. Wir haben zu der Zeit auch viele deutsche Bands für uns „entdeckt“ (Camouflage z.B.).
      Kennt jemand zufällig noch die Sendung „Grenzwellen“ von Ecki Stieg auf Sender Radio FFN (Hannover)? Der kommt musikalisch aus der gleichen Ecke wie wir hier und hatte auch immer den Focus auf der Förderung guter, neuer Bands. Darunter waren z.B. Wolfsheim, Deine Lakaien, Das Ich, And One, Project Pitchfork, Wumpscut, Haujobb, De/Vision, und, und, und… Ein ganz besonderes Musik-Projekt war auch „Silke Bischoff“ (jetzt „18 Summers“), welches sich auf die damalige „Geiselnahme von Gladbeck“ bezieht, bei der die damals 18jährige Silke Bischoff ums Leben kam.
      Auch das ist Musik, aber aus den 90gern, mit der ich mich gern auseinandersetze.

      Dann habe ich aber auch andere Exoten im Regal, daher zähle ich einfach mal auf, was mich sonst noch so beeindruckt: Sisters of Mercy, Nine Inch Nails, Massiv Attack, Underworld (die waren in den 80ern zuvor unter „Freur“ unterwegs – ist sogar Filmmusik in „Vanilla Sky“ am Ende, die Szene im Fahrstuhl, und auch als „Underworld“ Filmmusik in „Trainspotting“), Dead Can Dance (mit Lisa Gerrard, die u.a. mit Hans Zimmer zusammen die Musik für „Gladiator“ gemacht hat), Portishead, Type O Negative, Supergrass, Propellerheads (Filmmusik zu Matrix), Delirium, Goldfrapp, GusGus (Isländer – „Ambient“-Genre). Da habe ich aber auch noch mehr Zeug – aber alles irgendwie besonders, nur eben nicht Mainstream ;o)

      Wenn Du/Ihr Lust habt, hört mal rein.
      Wenn irgendwo mehr Info benötigt wird – gebe ich Euch auch gern.

      liebe Grüße
      Marcus

    • @Marcus

      Vielen Dank für die Links, bei Gelegenheit höre ich gerne mal rein. Da bekommt unser Elysium doch tatsächlich Konkurrenz. ;-)

      Ja, dass ich gut in diese Zeit gepasst hätte, hat man mir schon oft gesagt. Ich selbst sehe das anhand dem, was ich alles über diese Zeit gehört habe, auch so. Nun kann man sich die Zeit, in die man hineingeboren wird, nicht aussuchen, aber man muss ja auch nicht alles, was neumodisch ist, mitmachen.

  4. @Dorian Gray

    „Wie bereits gesagt, Kunst und Szene ( Brian Eno) und DM hatten bereits ihren Kultstatus in den 80er erreicht, ich schreib nur 1988 rose Bowl Stadion Pasadena.“

    Richtig. Das Konzert im Rose Bowl Stadium hat alle Ketten gesprengt. Mit Construction Time Again wurde der Weg zur Kultband geebnet, mit Some Great Reward ausgebaut und spätestens mit Black Celebration manifestiert.

    Man darf allerdings nicht darüber hinwegsehen, dass die Band ein solches Konzert in den USA wohl nie mehr hinbekommen wird, da – wie ich schon an anderer Stelle schrieb – die Fanbase dort nicht mehr so groß ist wie anno 1988.

    „Die Gründe für den anhaltenden Erfolg von DM entgegen aller Entwicklung in der Musik Branche und „Szenen“ ( und diese sind in Zeiten von Retortenbands, Hybriden , Youtubern und überproduzierten Superstars bei weitem nicht mehr mit den 80er vergleichbar) ?
    Weiß auch nicht … so what ? hier gehts um Kunst , sollen sich andere darüber den Kopf zerbrechen.“

    Könnte es sein, dass das z. T. uns Fans zu verdanken ist? Damit meine ich nicht die, die alle 4 Jahre mal Enjoy The Silence mitträllern, sondern uns – ich sag mal liebevoll – „bekloppte“ Fans, die sich selbst bei 30 Grad Celsius im Lederdress ins Stadion stellen, ganz egal, wie verschwitzt man hinterher ist. Ich meine, wir tragen den Kult doch mit. Dadurch entstehen Filme wie „101“ oder „Spirits in the Forest“.

    Eine Religion ist ja auch nur so stark wie ihre Anhängerschaft. Also insofern… Nur so ein Gedanke. :)

    Antworten
    • People Are Strange ….

      Moin MM 2023,

      Ist ein cooler Song der Doors ( ruhig mal anhören) … will man bzw ist man als DM Fan aber nicht ein bisschen mehr Strange als andere ? Nicht besser, Quatsch… nur etwas mehr a la „Outsider“ ?
      Religion ? Bin nicht so der Metaphysiker… für mich eher eine Frage der Lebenseinstellung.
      Denke, so sieht dies auch ein überwiegender Anteil der Fanbase.
      Ich bleibe bei meiner persönlichen Ansicht, was den Sound von DM betrifft, die Jungs führen konsequent und progressiv das fort, was zunächst zögerlich ab 82 u insbesondere 83 (CTA) aufgenommen wurde. Sie verstehen sich als elektronische, vielseitige experimentelle Rock und Pop Band.
      Sie verquirlen 60ties Rockelemente mit Synthesizer Sound a la Kraftwerk, sie treiben Soul und Gospelelemente durch Elektro Mahlströme, sie nehmen neo -psychedelischen Bluesrock und unterlegen ihn mit groovigen DanceFloor Beats, sie experimentieren mit dem elektronischen Ambiente Sound und ergänzen diesen mit akustischen Instrumenten, sie spielen mit treibenden Glamrock Gitarrenriffs, eingebettet in elektronische Klangbilder mit Funk u House u Techno Beat.
      Und vorab stehen die heraus ragenden Kompositionen von Mart
      ( + Dave), die charismatische Stimme von Dave und der coole Keyboarder Andy( R.I.P.).
      kurzum, bei DM sind Genregrenzen zu Staub zerfallen. Sie haben ihr eigenes Genre geschaffen und wie sich die Band auch weiter entwickelte, sie waren sich immer treu in ihrem Wesen. Nennt’ s wie ihr wollt, ich nenn es ArtPop/Rock ganz im Sinne der frühen 80er, als Rock Bands wie the Clash ihre Bassline mit Reggae Rhythmen fluteten, als Bowie seine wegeisende BerlinTriologie vollendete. Warum wohl haben DM auf diese groß artigen Künstler bei ihrer Dankrede zur Aufnahme in die HoF hingewiesen?
      Und klar ….. Sound und Vision! Gaaanz wichtig für Bands der 80er, Kunst und Szene (!). Das alles erklärt mE aber nicht alleine ihren nachhaltigen Erfolg, wenn Millionen ihre Stadien Konzerte besuchen , für mich ein Phänomen und Kunst , bzw die Begeisterung vieler für Popmusik und insbesondere DM kann man mE nicht vollumfänglich erklären und das ist gut so.

      In diesem Sinne
      Grüße aus der ( noch sonnigen)
      Rhein Neckar Regio
      Stay depeched

    • Phänomen

      Hi Dorian Gray,

      man merkt bei dir die tiefe Verbundenheit mit Depeche Mode und Musik im Allgemeinen. :) Immer schön, von dir zu lesen.

      Das mit dem Verwischen der Genregrenzen haut auf jeden Fall hin. Was hat die Band nicht schon alles eingebaut… Das Tolle ist ja, dass die Identität als Synthpop-/Synthrock-Band niemals abhanden kommt.

      Ich freue mich schon auf das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Depeche Mode und Marta Solangni. Das verspricht nochmal ganz neue Impulse.

      Nunja, vielleicht ist es aber eben auch diese Identität als „Outsider“ die man als Fan erlangt, was den Reiz ausmacht. Ich weiß noch, wie man mich während der Schulzeit immer wieder aufgezogen und teils sogar ausgeschlossen hat, nur weil ich damals schon Fan von Depeche Mode war. Da fielen dann so Namen wie „Teppich-Mode“ und es wurden Vergleiche mit Dieter Bohlen oder gar Milli Vanilli angestellt (obwohl wieder Bohlen noch Milli Vanilli etwas mit Depeche Mode gemein hätten, so viel Ahnung hatten meine Mitschüler^^). Und obwohl die Situation für mich unschön war, war ich dennoch stolz darauf, Fan von Depeche Mode zu sein. Es gab mir eine Identität in einer Zeit, wo viele noch sich selbst suchten. Auch deswegen ist die Band nach wie vor meine Leidenschaft.

    • @MM2023

      Ich sehe das ein bisschen anders als Du. Der Klutstatus war keine logische und überall spürbare Entwicklung. In D hat DM sich sicherlich durch CTA, SGR und BC (1. Platinplatte mit 600K verkaufter Einheiten) zwischen 83 und 86 langsam zur Kultband entwickelt. In UK verlief der Erfolg & die Kritiken genau in die entgegengesetzte Richtung. Der Verkaufszahlen in der USA waren zwischen 83 und 86 auf einem identischen Level. Die 86er Tour war so der dezente Knotenlöser in Nordamerika (LA 3 Shows mit 45K verkaufter Tickets). MFTM finde ich eines der besten Alben rückblickend, wobei es 87 die höher gesteckten Erwartungen erstmal nicht erreicht hat. In D verkaufte es sich ungefähr nur halb so viel wie BC. Die Tour in D war längst nicht überall ausverkauft. In der USA waren die Shows 87 auch nur in den DM-Hochburgen Toronto, NY, LA, San Diego & San Francisco sold out. OK, MFTM bekam als 1. DM-Album 88 Gold und die Tour entwickelte sich, aber DM haben auf der Tour nur diese eine (legendäre) Riesenkonzert im Rose Bowl gegeben. Der Rest der Tour fand dort in deutlich kleineren Formaten statt. Die Fanbase war natürlich in den DM-Hochburgen durch Radio & MTV sehr stark, aber DM waren weiterhin eine kultige Independant-Band.
      Sie hatten keinen Megaseller bis Violator am Start. Dein Einwand, dM könne heute aufgrund der nicht mehr so starken fanbase kein Konzert Rose Bowl 2 dort mehr aufziehen, sehe ich tatsächlich ein bisschen anders. Schau Dir die Spirit Tour an. Auf der letzten Tour haben die in Nordamerika über 500K Tickets verkauft und 4 ausverkaufte Hollywood Bowl shows gespielt. Also fans scheinen noch da zu sein. Klar, Deutschland ist natürlich bei Alben- und Kartenverkäufen die klare Nr.1.

    • echt interessant...

      …wenn Ihr das so auseinandernehmt und schön zu lesen, finde ich.
      Aber da unterscheiden sich auch ein wenig die nackten Zahlen und die eigene Wahrnehmung.

      Dorian Gray und MM2023 schreiben da eher aus der eigenen Wahrnehmung – Du eher aus den Zahlen heraus. Beides sehr interessant, aber ich bin da eher bei den ersten beiden, insbesondere weil wir im „Osten“ nochmal eine ganz eigene Wahrnehmung hatten.

      Den DM-Virus konnte ich z.B. erfolgreich an die „neue“ Generation weitergeben – meine beiden Jungs sind da auch voll drin. Und das Besondere am DM-Sound habe ich auch immer wieder und weiter gesucht und konnte auch bei anderen Künstlern solche Dinge finden (meist/oft bevor diese dann „Kult“ oder „Chart“ wurden). Das waren zumeist auch zu Beginn (auch zum Teil heute noch) Künstler aus der zweiten Reihe, die aber Musik aus Leidenschaft gemacht haben. Und diese Leidenschaft sehe ich bei DM bis heute – egal welche Zahlen wo auf der Welt eine Rolle spielen. Die schaue ich mit nur gelegentlich mal an.

      Soviel sei dazu aber für D gesagt: ich finde es schon beachtenswert, wenn eine Band von bisher 14 Studioalben in D immerhin 7 davon auf den Platz 1, 3 weitere auf Platz zwei und eines auf Platz drei der deutschen Albumplatzierungen gebracht hat. Das sind 11 von 14 Alben in den ersten drei Rängen über die Zeit. Das muss man erst mal hinbekommen ohne ausschließlich massenkompatibles Zeug zu veröffentlichen!!

    • USA

      @DM86-12: Ich verstehe deine Sicht der Dinge, allerdings sind 500K Tickets – verteilt auf ganz Nordamerika – in meinen Augen zu wenig, um daraus eine kultgesteuerte Fananhängerschaft abzuleiten, sofern man das überhaupt kann.

      Wenn ich mich nicht verzählt habe, fanden in Nordamerika (USA und Kanada) 39 – 40 Konzerte statt (man korrigiere mich bitte, wenn ich mich irre). Ich weiß, ein Durchschnittswert wäre unrealistisch, aber rein rechnerisch kämen auf 40 Konzerte 12.500 verkaufte Tickets. Ohne jetzt die genauen Zahlen zu kennen, behaupte ich einfach mal, dass der Durchschnittswert bei den europäischen Konzerten beträchtlich höher liegt, was u. a. den rieisigen Stadien zu verdanken ist.

      Überdies denke ich, dass eine Verteilung auf mehrere Städte in den USA nur deshalb möglich ist, gerade weil die Band keine riesigen Stadionkonzerte in den USA bringt. Einmal zum Vergleich: Der Hollywood Bowl in LA fast „nur“ 17.500 Zuschauer, während das Rose-Bowl-Stadium in Pasadena 90.888 Zuschauer unterbringen kann. Ein Pasadena-Konzert wären also direkt mal 5 LA-Shows weniger.

      Deswegen denke ich, dass eine Neuauflage vom Pasadena-Konzert in der Form nicht mehr stattfinden kann. Und wenn, dann nur mit erheblich weniger Konzerten in den USA.

      Aber bei aller Liebe zum Zahlenjonglieren, müssen noch andere Faktoren beachtet werden, die aber nicht so leicht zu analysieren sind:

      Was treibt die Menschen zu den Konzerten? Wie viele davon sind Fans, die den Kult tatsächlich ausleben und wie hoch ist der Anteil jener, die einfach nur mal dabei sein wollen, aber ansonsten Justin Bieber hören? Und wie hoch ist der Anteil an Fans, die gleich mehrere Konzerte besuchen?

      Eine volle Konzerthalle bedeutet nicht direkt, dass die Anhängerschaft entsprechend groß ist. Nun ist dies aber ein Phänomen, welches auch in Deutschland / Europa zu beobachten ist (dazu) muss man sich bei einem Konzert nur einmal umsehen).

      @Marcus:

      „Soviel sei dazu aber für D gesagt: ich finde es schon beachtenswert, wenn eine Band von bisher 14 Studioalben in D immerhin 7 davon auf den Platz 1, 3 weitere auf Platz zwei und eines auf Platz drei der deutschen Albumplatzierungen gebracht hat. Das sind 11 von 14 Alben in den ersten drei Rängen über die Zeit. Das muss man erst mal hinbekommen ohne ausschließlich massenkompatibles Zeug zu veröffentlichen!!“

      Ganz richtig. Vor allen Dingen ist es doch so, dass die Charts doch ansonsten eher von „Künstlern“ dominiert werden, die die Berufsbezeichnung „Musiker“ an und für sich gar nicht verdient hätten. Wenn so ein Müll wie „Leyla“ oder andere Katastrophen so gut ankommen, dass der Umgang damit von den Behörden reglementiert werden muss, dann ist es doch sehr erfrischend, wenn alle paar Jahre die Leute mal – wenn auch nur temporär – auf den richtigen Pfad kommen und Depeche Mode hören. :)

    • @MM2023 - USA

      Da DM eher nicht zu den Nostalgikern zählen, wird es höchstwahrscheinlich kein Rose Bowl 2 mehr geben. In USA wird der Innenraum meist bestuhlt. Aus diesem Grund bringt das Fassungsvermögen der Stadien wenig. Bin mir aber sehr sicher, dass DM das neue Sofi Stadium in LA mit 50 bis 55.000 Zuschauern füllen könnten (Bei Coldplay und den RHCP kamen so viele in das Stadion). Aus meiner Sicht hat auch DM einen gewissen Kultstatus, den man auch durch die Entwicklung bei den einzelnen Tourneen ablesen. Die Entwicklung bei Anzahl der Konzerte & durschnittlich verkaufter Tickets war seit 2001 etwas rückläufig, aber stagnierte auf hohem Niveau. Auf der Spirit Tour kamen in Nordamerika zu insgesamt 38 Shows 500.000 Fans ( 4 Hollywood Bowl & 1 Anaheim Konzert zusammen 80.000 verkaufte Tickets). Zur Wahrheit gehört aber auch, dass DM mit Ausnahme der World Violation Tour nur 1 Mal (RoseBowl) nur ein großes Stadion gut gefüllt haben (über 60.000 Menschen). Vielleicht um es nochmal ein bisschen einzuordnen Zahlen zu den einzelnen Tourneen in Übersee: 1986 : 28 Shows/>200.000 Tickets, 1987/1988: 42 Shows/500.000 Tickets 1990: 43 Shows /700.000 Tickets 1993/94: 82 Shows/ca. 1 Mio. Tickets 1998: 33 Shows/360.000 Tickets ….2017/18: 38 Shows/500.000 Tickets. Also ne gewisse Größenordnung & Kontinuität über die Jahrzehnte kann man von der Anzahl der Shows und den verkauften Tickets schon ableiten. Wenn Du über 30 Jahre in der LA-area immer 40-60.000 Tickets oder in NY immer 25 bis 40.000 Tickets pro Tour verkaufst, dann ist das sicherlich mit einem gewissen Kultstatus verbunden. (Zahlen kann man größtenteils bei Pollstar, Boxscore/Billboard oder Rokstardatabase bzw. auch DM wiki live nachlesen)

  5. Zum Thema Eigner als Live-Drummer bei Depeche Mode.

    Was mich auch nervt neben der Tatsache das er manche Stücke zertrommelt ist der generelle Sound seines Drumkits, bei Alan klangen die gespielten Drums auf der SOFAD-Tour viel voluminöser, besser und wuchtiger als das was bei Eigner so zu hören ist.

    Vielleicht sollte er ne andere Marke spielen oder insbesondere sein Bass u. Snaredrums besser abstimmen, mir klingen sie häufig zu lasch und flach.

    Oder vielleicht mal den Schlagzeuger austauschen, der hier
    Delta Empire spielt auf Youtube seit einigen Jahren verschiedene Drum-Covers nach auch von Depeche Mode und klingt so wie ich es mir wünschen würde.

    Delta Empire – Rush – Drum Cover
    https://www.youtube.com/watch?v=TYkXXCPLyTs

    Delta Empire – It’s No Good – Drum Cover
    https://www.youtube.com/watch?v=e9pr8I1I6xw

    Antworten
    • Drummer / Drums

      Ich würde es begrüßen, wenn Depeche Mode die Quelle für ihre Drums mischen würden. So könnte ein Teil der Setlist (z. B. Songs wie WIMS, ICAH, ETS, NLMDA usw.) mit Drums aus dem Drumcomputer / Sequencer belegt werden und der andere Teil (akustischere Songs wie Heaven, IFY, WIMS, Condemnation usw.) mit Drums vom Schlagzeug.

      Ich könnte mir vorstellen, dass das den Fans sehr gefallen würde. Zudem würden beide „Fraktionen“ bedient werden, also einerseits jene, die es elektronsich mögen und andererseits die Fans, die eher zu akustischeren Tönen tendieren.

      Was ich über Delta Empire denke, weißt Du ja (da ist mehr „Wumms!“ hinter). ;-)

    • Ja es gäbe da zwei technische Möglichkeiten, Eigner spielt nur dann seine Drums wen es zum Song passt bei den eher rockigeren Stücken zb. I Feel You, Barrel Of A Gun usw. und bei den älteren eben kommen die original Sounds aus dem Sampler/Drumcomputer. Ist wie dein Vorschlag bzw. auch so wie es auf der Devotional-Tour gehandhabt wurde als Alan bei ausgesuchten Stücken selber am Schlagzeug saß ua. bei I Feel You und eben da wo es nicht passend war kamen die elektronischen Schlagzeugsounds zum Einsatz.

      Oder Eigner spielt bei allen Songs seine Drums wie gehabt aber ein Teil seines Schlagzeugkits wird erweitert und es kommen E-Drum Pads zum Einsatz wo eben dann die Originalsounds/Drumsamples getriggert werden. Bei E-Drums kann ja jeder beliebige Sound auf das jeweilige E-Drum-Pad gelegt werden. ;-)

      https://www.youtube.com/watch?v=Y6Y0mqsjbrM

    • @Elysium

      „Viel wuchtiger“ ? Echt jetzt? Natürlich tauschen die den Schlagzeuger aus. Ist ja nur ein guter Kumpel von Dave. Und im Background sing nächstes Jahr Kim Wilde …

    • @DM86-12, Vergleiche doch mal den Drum-Sound von Alan auf der Devotional Tour mit dem Eigners der letzten 4 Touren am besten zu hören bei I Feel You, Alans Drumkit hat einfach mehr Bumms, die Snaredrum knallt ärger, die TomToms sind voluminöser, bei Eigner klingts dumpfer irgendwie so wie wir als Kinder auf leeren Waschmittelkartons aus Pappe getrommelt haben (etwas überspitzt gesagt). Auch beim Beispiel mit Delta Empire hört man doch mehr Wucht und Power dahinter von seinem Schlagzeugkit ansonsten geh mal zum Ohrenarzt. ;-D

      Delta Empire – Should Be Higher – Drum Cover
      https://www.youtube.com/watch?v=XpdvQDCJ3Jc

      Delta Empire – Going Backwards – Drum Cover
      https://www.youtube.com/watch?v=0r-Du2E5_7Q

    • @Elysium
      „Drumkits, bei Alan klangen die gespielten Drums auf der SOFAD-Tour viel voluminöser, besser und wuchtiger als das was bei Eigner so zu hören ist.“

      Du hast den Unterschied zwischen Alan und Eigner sehr gut erklärt.
      Besonders gefällt es mir, wie Alan in dem Song „in Your Room“ sein Können zeigt
      im bombastischen Finale des Songs.
      Gänsehaut pur. :))

    • Dazu sage ich nur...

      …“Never touch a running system!“ :)

      Ich habe ja schon oft gesagt, dass die Band keine strukturellen Änderungen umsetzen wird, solange es läuft. Depeche Mode haben mit den Kartenverkäufen für die Memento-Mori-World-Tour jetzt schon so viel Knete gemacht, dass sie gar nicht daran denken würden, den Drummer auszutauschen.

      „Ist ja nur ein guter Kumpel von Dave.“

      Womit die Frage nach einem neuen Drummer erledigt wäre. :) Mal ehrlich… Soooo schlecht ist Eigner nicht. Seine Drum-Solos (z. B. bei ETS) sind durchaus gekonnt. Man kann darüber streiten, ob sowas zu Depeche Mode passt, aber ganz objektiv betrachtet und ohne jeden Bezug zu Depeche Mode von 1983 – 1993, ist er kein schlechter Drummer.

      Die Performance von Alan als Drummer war allerdings auch nicht ohne, muss man sagen. Da war richtig „Wumms“ hinter. Oder wie man bei der SPD sagen würde: Alan hat den Drummer-Wumms. :D

    • @Elysium

      Gute Beispiele. Trotzdem habe ich mit der generellen Einschätzung bzgl. Eigner ein Problem. Wenn seine Art die Drums so zu spielen nicht gewollt wäre, dann hätte die Band es sicherlich verändert bzw. nicht zugelassen. Ich habe zudem ein Problem damit, dass man den Autodidakten Wilder in den Himmel hebt und den Profi Eigner so als kleinen Nichtskönner -so hast Du dich nicht ausgedrückt, ich weiß- darstellt, der ausgetauscht gehört. Man muss nach bald 25 Jahren akzeptieren, dass Gordenos & Eigners Spiel so gewollt wird & sie den Band vervollständigen & beide mit den Mitgliedern befreundet sind. Wenn eines sicher ist bei DM ist, ist die personelle Konitnuität. Schau Dir nur Jez Webb an. Der kümmert sich seit einer halben Ewigkeit um die Gitarren Gores. Der wird nicht ausgetauscht. Insofern kann man Wünsche haben, aber wie warscheinlich ist es bei einer Band wie DM?

    • Merci @D.M.A.A.

      @Alle, eigentlich kann das von euch doch jeder selber vergleichen, hört euch doch das Schlagzeug mal auf der Devotional-Tour an insbesondere das genannte „In Your Room“ oder „I Feel You“ und dann das Schlagzeug von späteren Touren Tour of the Universe bis Spirit, die entsprechenden DVDs oder Blu-rays hat doch sicher fast jeder Zuhause.

      @DM86-12, mir geht es jetzt nicht so um Eigners Eignung als Schlagzeuger, spieltechnisch ist er sicher gut auch wen er manchmal etwas zu viel rumtrommelt, Alan hat nur das gespielt was auch auf dem Album so zu hören war bei Eigner meint man ja immer er will bei jedem Song ein kleines Trommel-Solo einlegen… mir geht es um den Sound seines Schlagzeugkits. Gerade bei einer Electro-Band passt ein harter Bass und Snaredrum-Sound eben besser dazu wen schon nicht mehr ein Drumcomputer/Sampling oder sonstwas Elektronisches die Drumsounds generiert.

    • Was lernen wir daraus?

      Dem einen gefällt es, dem anderen halt nicht. Alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. :)

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