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Leider doch keine Miniserie

Depeche Mode: „Memento Mori“ wird zur Netflix-Serie

Das aktuelle Album „Memento Mori“ von Depeche Mode soll offenbar den Sprung auf den Bildschirm schaffen. Wie mehrere Branchenportale berichten, arbeitet Netflix derzeit an einer Serienadaption, die sich an den Themen und der Atmosphäre des Albums orientiert.

Demnach ist eine düstere, episodisch erzählte Geschichte geplant, die Motive wie Vergänglichkeit, Verlust und existenzielle Krisen in den Mittelpunkt stellt. Jede Folge soll sich dabei an einem Song des Albums orientieren – von „Ghosts Again“ bis „My Cosmos Is Mine“. Insider sprechen von einer Mischung aus Drama und Mystery mit dystopischen Elementen.

Über den Cast ist leider noch nicht viel bekannt. Durchgesickert ist aber, dass unter anderem die Macher der erfolgreiche Netflix-Serie „Dark“ an dem Projekt mitarbeiten. Die Science-Fiction-Mystery-Serie hatte Ende der 2010er-Jahre international für Aufmerksamkeit gesorgt.

Bandmitglieder von Depeche Mode sollen zumindest beratend an der Serie beteiligt sein, um die künstlerische Vision des Albums authentisch zu übertragen. Zudem ist geplant, neben den Originalsongs auch einige Neuinterpretationen befreundeter Bands und Musiker in die Serie zu integrieren.

Wann „Memento Mori“ tatsächlich als Serie erscheint, bleibt abzuwarten. Sollte sich das Projekt weiter konkretisieren, dürfte es jedoch nicht nur für Fans der Band, sondern auch für Liebhaber anspruchsvoller Serienproduktionen spannend werden.

Update: Mit Blick auf das heutige Datum (1. April) wird es wohl leider nichts mit der Netflix-Serie. Aber vielleicht haben wir jemanden auf Ideen gebracht? Wir warten ja auch immer noch auf einen VW Golf in der Depeche Mode Edition.

Sven Plaggemeier

Hi, ich bin Sven und betreibe als Gründer die Webseite depechemode.de. Hauptberuflich leite ich ein Team von Content-Spezialisten bei einem Telekommunikationsunternehmen. Vernetze Dich gerne mit mir bei Facebook, LinkedIn oder Xing.

27 Kommentare

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  1. Ehrlich, wer will das sehen?
    Das Album ist jetzt drei Jahre her, wir waren alle auf den Konzerten, haben die Bluray Tour Mexiko geholt, haben das Album gehört bis die Ohren bluteten. Es ist alles gesagt, die Messe ist gelesen.
    Das man daraus noch ’ne Streaming-Serie machen muss, da geht der Kult und Einzigartigkeit von DM verloren…für die, die mit der Band in den 80ern u. 90ern groß geworden sind.

    Antworten
  2. P.S. das Portrait von Dave auf dem KI-Banner ist schon hart – im Grunde besser/perfekter als ein Foto sein könnte.
    Martin dagegen ist „nicht wirklich getroffen“ würde ich sagen – den erkenne ich fast nicht wieder.
    Aber beide sehen irgendwie „durchschnittlicher“ aus, weniger seltsam. Insofern eben nicht so wie Dave und Martin sich normalerweise präsentieren.

    Antworten
  3. Für die KI bald kein Problem

    So eine „Miniserie“ ist bald in Kürze überhaupt kein Problem mehr, einfach der KI was prompten, die macht das dann perfekt.
    Ist nur die Frage ob sowas dann noch auf „Netflix“ läuft – auf Youtube sind Ansätze schon zu sehen.
    Ob jemand seine wertvolle Lebenszeit mit sowas wegbrutzeln will ist eine andere Frage (hoffentlich nicht).

    Antworten
  4. Vielleicht doch ?

    Moin
    auch das Rolling Stones Magazin berichtet heute auf seiner FB Seite über die DM Fanpage iS Netflix Serie und Depeche Mode
    : )

    Best regards

    Antworten
    • Danke, Dorian, für die Info.
      Hoffentlich wird das wirklich wahr. Endlich mal eine gute Nachricht über Depeche Mode. :))

      Liebe Grüße

    • Halt, nein, Retour

      Also, zugegeben—schon am 31. März habe ich mich erinnert, am nächsten Tag die Artikel auf der Seite hier
      nur mit Argwohn begutachten zu wollen—vorsichtshalber! Am 1. April allerdings hatte ich diese Vorsicht—in der Eile dann—vergessen! Und erst mitten im Artikel
      jener Satz, daß D+M
      bei einer ominösen Doku
      zumindest beratend zur Seite stehen würden,
      der ließ mich schnellstens das Datum checken… Denn die ‚Idee‘ fand ich dann doch allzu unlogisch ==> Never ever (!)
      verbrächten Martin und Dave ihre Tage als Berater für/an Netflix-Sets! Lieber Sven, das Wörtchen “zumindest“ war sehr verräterisch ;o). Auf jeden Fall ist der obige Aufmacher so plausibel und gewitzt verfaßt,
      daß ihn sogar das ehrwürdige Rolling Stone Magazine als seinen „LIEBLINGSAPRILSCHERZ 2026“ kürte!

      https://www.rollingstone.de/depeche-mode-memento-mori-netflix-aprilscherz-3126817/

      Abschließend nochmal, weil’s so schön ist, deutet eben allein das,
      ähm… ‚Plakat‘ deutlichst gen Aprilscherz :D !
      Es spricht gegen jede Wahrhaftigkeit eines solchen angeblichen Projekts… Eine volle Kanne trashig-apokalyptische Abbildung, die ja entsprechend übertrieben auch generiert wurde!
      Es irritiert visuell nicht gerade wenig
      unter anderem ein ‚Dave‘ als übermaskuline Posterikone mit Brustbehaarung. Herrje… Im besten Fall guckste als Devotee doch erst einmal
      komplett desorientiert drein…
      Bis dein nächster Blick auf den toughen Typen dahinter fällt,
      jener mit den
      beinharten Gesichtzügen—ein fremder Mann, den du noch nie vorher gesehen hast
      und der dich an niemanden erinnert ==> KI hat ihre eigenen Vorstellungen; diese jedoch haben kaum etwas gemeinsam
      mit der wahren emotionalen Deckungsgleicheit von Künstler zu seiner Kunst—und umgekehrt, der Kunst zu ihrem künstlerischen Schöpfer.

      Fazit also: Selbstverständlich gibt’s, unabhängig vom obigen Scherz-Artikel,
      generell so einige hochwertig- düstere filmische Werke mit trotzdem einer guten, hellen Aussage! Es wäre dahingehend Depeche Mode allemal zuzutrauen, z. B.. Filmmusik zu schreiben.
      …Daß aber Dave und Martin
      per (siehe Plakat)
      Brrr-und Grrr-Memento Mori
      eiskalt ihre Songs
      ins C-Movie-esque Horrorgenre würden verkitschen lassen… Nee!!! Behaupte ich jetzt einfach mal.
      Also, selbstredend :o).

      Beste Grüße

    • Depeche Mode

      goes Netflix.
      Vorab Streaming Anbieter bieten mMn eine recht interessante Auswahl an Filmen und Staffel mit „Substanz“
      und Inhalt, durchaus anspruchsvolle
      Unterhaltung, Genre Übergreifend und meist mit bekannten Filmstudios und Regisseure ( mit Rang und Namen )
      produziert. Peaky Blinders könnte man erwähnen oder die kongeniale Neuverfilmung von Mary Shelleys Frankenstein oder Mysterie Serien wie die hier erwähnte „Dark“. Sah zuletzt eine Staffel eines bekannten englischen Privat Detectiv in jungen Jahren und was lief im Abspann ?
      A Forrest von the Cure ! Von anderen Künstlern und Bands der 80er mal abgesehen ( Nick Cave, the Clash, the Cramps usw).
      Kurzum, ich fände es klasse gäbe es eine Mysterie Serie die mit Songs von DM unterlegt wäre, vielleicht mit etwas stärkeren Bezug zu manchen Songtexten. Und wie ich in anderen Fanpage‘s entnahm, war mancher
      User etwas „enttäuscht“, dass es sich hierbei „nur“ um einen April Scherz handelt. Ein C Horror Movie ist mMn auch etwas daneben, iS Depeche Mode, aber es gibt ja zum Glück
      in dem Genre auch anspruchsvolles.
      Und Mart und Dave mit einem
      „Cameo“ Auftritt a la Hitchcock…
      das wär‘s : )
      Bzw Dave ist anscheinend auch großer Kino und Movie Fan u.a.
      von 70er und 80er Filme mit Robert
      De Niro ( Taxi Driver) oder Mission
      wo auch der Soundtrack ihm gefiel, soweit ich mich an ältere Interviews erinnere… Blade Runner I glaube ich auch.
      Eine gut und clever gemachte
      Serie oder Staffel mit Mysterie, Dark Romance oder Classic Goth Einfluss, dazu der Sound von Depeche Mode
      … passt!

      Das Forums Plakat gefällt mir : )

      Ganz liebe Grüße in die Runde

    • Facetten des Filmbusiness

      Hi @Dorian! Also, wir kamen ja nebenbei auf das Thema Mini-Serie—Euphorie vs Nachdenklichkeit—vor dem Hintergrund des Aprilscherz um Depeche Mode. Aber ebenso etwas Moll-gefärbter, vielleicht heute passend zum Karfreitag.
      Daß Streaming-Dienste teilweise sehr gute (Eigen-)Produktionen anbieten, sehe ich genauso wie Du—es werden außergewöhnliche Geschichten dargestellt. Vieles ist hochwertig geschrieben und produziert (intelligent, aufwendig, detailgetreu), dadurch mit packenden Effekten, interessanten Dialoge.
      Dazu weitere gute Gründe zu Streamen:
      die weitgefächerte Auswahl; Original-Sprachfassungen; zudem wird solch ein Unterhaltungsangebot international gedacht und ist ebenso auch abzurufen.
      Kürzlich super praktisch, auch hinsichtlich des Films „M“ und des Konzermitschnitts.

      Einerseits also, Streamingplattformen—finde ich recht klasse. Und somit wäre, aus meiner Sicht, es okay (aber ein bisschen unter Vorbehalt), würden Dave und Martin irgendwann einmal ihre eigene Kreativität auch im Film-Bereich vermarkten wollen…

      Wobei allgemeingültig die Gewissheit besteht:
      Es erreicht Streaming—ganz einfach mittels Unterhaltung wie Filmen, Serien, Dokus etc.—unglaublich viele Menschen…
      Daraus ergibt sich jedoch andererseits,
      daß die Franchisen (in dem Fall, Lizenzen zum Senden und die Produktionsrechte)
      nicht nur zum monetären Profitbringer taugen,
      sondern gleichzeitig zu einem Macht-und Einfluss-Instrument bezüglich Innhalt und Aussage werden…
      Dahingehend schaut man ja oftmals gezielt auf die News-Sender—welchen Unternehmen/Unternehmern nun genau die denn gehören…
      Allerdings, m. M. n., werfen solche Geschäftsverflechtungen manchmal auch in der Unterhaltungsindustrie ähnlich sensible Fragen auf—bloß weit hinter den Oberflächen der Fillmportale (ja, letztere sind oftmals dieselben wie die großen Hollywood-Akteure)…

      …Bspw. aktuell in vieler Munde, kontrovers diskutiert:
      jene—mitunter vielleicht sozial-ideologisch geprägte—Übernnahme seitens eines u. a. den derzeitigen US-Regierungskreisen nahestehenden Milliadär:
      zuerst von Paramount—die Abläufe sind ziemlich kompliziert und ich muß deswegen selber ab und an wieder nachlesen—
      bzw. nun abzusehen, von Warner Bros. damit HBO Max, Discovery usw. (es fielen nicht zuletzt z. B. auch die Rechte an Star Trek und DC darunter), aber auch CNN.
      Übrigens Netflix seinerseits hatte ja lange ernstzunehmend für das Warner Bros.-Paket mitgeboten, dann aber
      haben die Gesellschafter urplötzlich zurückgezogen.

      ==> Wenn immer Machtkonzentrationen entstanden sind, wird aus den eigentlichen Chancen durch ein breit gefächertes Medienngebot, dann evtl. eine einspurigere Beeinflussung.
      ==> Und auch generell, m. E. h., bedeutet ein endloses, nicht zu überblickendes Riesenangebot—für den Abonnenten
      sowieso dasselbe wie bei jeder Art des Konsumierens:
      Möglichst mit Freude UND mit Bedacht.

      Ähnliches für den Bereich der Filmschaffenden:
      Mehr als nur vermutlich ist die Filmbranche tatsächlich nochmal ein heftigeres Geschäft als das
      Musikbusiness… Ob also die beiden DMs sich das je antun würden, bezweifle ich mal sehr!!!
      …Und falls eines Tages doch, würde ich schwer tippen darauf, daß Dave und Mart mehr in ihrer eigenen Handhabe sichern wollte als einen entfernt begleitenden Berater-Job zu erledigen
      —schien es ihnen doch bisher ungemein wichtig zu sein,
      ihr Unternehmen DM in eigener Regie zu führen.

      Und Du schreibst es! Daß, zum einen, Depeche Modes Martin und Dave
      -wie die meisten Menschen- den Film als gute Unterhaltung (und ebenso als angenehm lehrreich) lieben, denke ich ja auch! Aber genauso, daß -zum anderen- alle beide realistisch, zumindest nicht naiv—die Filmbranche an sich einzuschätzen wissen.
      Darüberhinaus ist Martins Frau Choreografin und Regisseurin. Daves Frau Schauspielerin. Eine familiäre Verbindung zu visuellem künstlerischen Arbeiten ist damit vorhanden. Dennoch eher nicht in einer von Mainstream-Hollywood oder Großstudios komplettabhängigen Manier.
      Jenes Ringen in Haifischbecken—das jedenfalls müssen sie nicht mitmachen, weil davon frei
      sie bereits zufriedenstellend ihr Brot verdienen!
      Also, falls einmal in der absoluten Theorie vorangedacht, dann würde
      ich mir vorstellen, daß DM weiterhin ihr eigenes Ding durchziehen wollten; durchdacht, handgemacht. Mit Seele. Mit Herz.
      Welche Projekte das auch seien könnten. Ob (episch) Cameo-Auftritt, als Hommage. Oder (Genre-getreu) musikalische Beiträge.
      …Nun hoffe ich, daß ich meine teilweise kritische—oder, ich sag’s mal so—manchmal weniger euphorische Einstellung, etwas genauer erklären konnte: Es ist keine Ablehnung per se.

      Und noch zu Blade Runner, den hattest Du des öfteren erwähnt—schätze ich auch sehr!
      Etwas anders das Forum-Plakat ;o) Also das finde ich so gar nicht authentisch oder DM-like… Soll heißen, wäre es real als Mini-Serien-Plakat erschienen -so kalt und so leblos wie es ist, weil eben mit der Emotionalität von KI- dann wäre der Depeche Mode-Fan in mir ehrlich erschrocken!!!
      Allerdings, ja, klar:
      Die KI-Kollage, rein hier im Kontext
      —als ein Ausdrucksmittel für Widersprüchlichkeit und damit der versteckte Humor—
      gefällt mir natürlich.

      Liebe Grüße!

  5. Aprilscherze

    @Sven, der mit dem VW Golf (link) war aber auch guuut, och man… und der mit dem WM Song vom letzten Jahr – schaaade. Depeche Mode sollte dich ins Team aufnehmen, weil da würde bestimmt noch einiges gehen ;-)
    Bin schon gespannt, was die nächsten News sein werden.
    Schonmal ein frohes, sonniges Osterfest an alle treuen Fans hier

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