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Billboard-Charts

Depeche Mode gehören zu erfolgreichsten Live-Acts 2024

Depeche Mode zählten im Jahr 2024 zu den erfolgreichsten Live-Acts der internationalen Musikszene in der Kategorie Rock. Laut den aktuellen Billboard Boxscore-Charts erzielte die Band mit der Welttournee, die im April dieses Jahres in Köln endete, beeindruckende Zahlen.

Zu den 63 Konzerten kamen rund 910.000 Besucher, die der Band Einnahmen in Höhe von 124,8 Millionen US-Dollar (umgerechnet 119,8 Millionen Euro) bescherten. Damit belegen Depeche Mode unter den erfolgreichsten Rockbands 2024 den zehnten Platz. In der genreübergreifenden Wertung erreicht die Band Platz 25.

Zur Erklärung der Konzertanzahl: Für die Billboard-Charts 2024 wurden alle Shows im Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 berücksichtigt. Damit fällt die Hälfte der Memento-Mori-Tour mit insgesamt 112 Auftritten in den Beurteilungszeitraum.

Die Spitzenpositionen belegen Coldplay mit Einnahmen von 400,9 Millionen US-Dollar, gefolgt von Bruce Springsteen (235,6 Millionen Dollar) und den Rolling Stones (235 Millionen Dollar). Die ganze Liste könnt ihr hier nachlesen.

Sven Plaggemeier

Hi, ich bin Sven und betreibe als Gründer die Webseite depechemode.de. Hauptberuflich leite ich ein Team von Content-Spezialisten bei einem Telekommunikationsunternehmen. Vernetze Dich gerne mit mir bei Facebook, LinkedIn oder Xing.

57 Kommentare

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  1. Überrascht mich, dass die so eine hohe Platzierung erhalten. 10 Ränge tiefer wäre realistischer, da die Memento Mori Tour alles andere als gut war.

    • Überrascht mich, nach 40 Jahren, hauptsächlich gehört von der älteren Generation (würde mal sagen „Babyboomer“) und nicht Mainstream! Jede Menge treue Fans. Wie kommst du darauf, dass die Tour nicht gut war (und wie kommst du auf diese Seite) ???

      Wurde ja mal wieder Zeit….

    • Kennzahl

      Dem Ranking liegt eine monetäre Kennzahl zugrunde = Einnahmen in US Dollar. Bei dieser Kennzahl ist es unerheblich, ob einzelne Personen oder Gruppen eine Konzerttournee als gut oder schlecht bewerten.

      Es gibt ein Top Ten Ranking der besten Konzerte des Jahres 2024. Vielleicht solltest du dort vorbeischauen. Möglicherweise wird dein persönliches als absolut herausragend empfundenes Konzertereignis dort gelistet.

    • @Clische

      Wie Du die Tour persönlich fandest, hat in dieser Aufstellung so gar keine Relevanz. Anzahl der Tickets x Ticketpreise ergibt offenkundig eine doch beachtlich kommerziell erfolgreiche Tour.

  2. Because we are an electronic band

    Zum Thema sind Depeche Mode überhaupt eine Rockband? https://www.rollingstone.de/depeche-mode-dave-gahans-scherzhafte-antwort-darauf-warum-sie-nie-unplugged-spielen-werden-2501605/

    Ein Journalist hatte bei der Pressekonferenz in Berlin am 4. Oktober 2022 dennoch eine interessante Frage parat: Wird es die Band auch mal im Unplugged-Setting zu hören geben? Vor allem Dave Gahan hatte eine gleichermaßen launige wie auch eindeutige Antwort darauf.

    Nein, es wird Depeche Mode definitiv nicht im Unplugged-Rahmen zu hören geben. Den Grund beantwortete Gahan lapidar mit den Worten: „Because we are an electronic band“. Martin Gore legte ebenso gewitzt nach — und meinte: „Vielleicht könnten wir es ja mit Battery Packs versuchen“. Damit sorgten die beiden Musiker für viel Gelächter im Saal. :-P

    • Electronic Band

      Hi @Elysium

      aber klaro sind DM eine Electro PopRock-Band. Hätte mich schon gewundert, hätten Mart und Dave etwas anderes auf die Frage geantwortet. Nur was sie mMn von manchen anderen SynthiePop Bands unterscheidet ist das Können dem Elektro Sound oder SynthiePop – in seinen zahlreichen Facetten – etwas frisches ungewöhnliches zu verleihen, der kühlen Ästhetik und Maschinen Sound so etwas wie eine „Seele“zu
      geben, etwas Individualität und die Kompositionen und Arrangements, mit zahlreichen unzähligen Einflüssen, sei es von der Melodie oder im Sampling. Auch „moderne“
      Genre oder Musikströmungen, ob
      House, Techno, Hip- oder TripHop im Beat und Sampling, bis hin zu „Retro“ Rock- und Pop Einfluss.
      Immer etwas modern und doch so herrlich unmodern daherkommend wie ich selbst finde.

      Über die Batterie Packs musste ich damals wirklich lachen, sah die Jungs schon live vor mir, wie die Ghost Busters mit Batterie Rucksack auf dem Rücken.

      BG

    • Also meine Meinung zum Thema „Musikalische Einflüsse“ ist die das sich eine Band wie Depeche Mode oder auch andere Bands egal in welchem Genre sich nicht zu weit von ihrer ursprünglichen Musik entfernen sollten. Einflüsse dürfen sein aber zb. eine Band wie Metallica die auf einmal auf Chartpop macht oder Rammstein als Rap/Hiphop-Band wäre ziemlich komisch… und würde wohl auch die meisten Fans vergrätzen. Zum Glück hat Dave ja noch für seine musikalische Vorlieben die Soulsavers als Zweitband in petto die mir zb. überhaupt nicht gefallen.

    • Electronic Band

      Aber das machten DM doch schon immer, seit Beginn ihrer frühen Karriere. Du findest RnB , Funk, Folk,
      Art Rock im Stile von Bowie oder Scott Walker, die dunkle Theatralik der Siouxsie Sioux and many more.
      Delta Blues „Fragmente“ , Referenzen zu Tangerine Dream, Pink Floyd, Kraftwerk (!) überhaupt, Gospel, Soul, GlamRock,
      Psychedelic Rock, Referenzen
      zu den frühen LedZeppelin ( Acid Rock), zu den Doors, zu Velvet Underground und Lou Reed
      ( pssst… wenn Dave flüstert..
      ein typisches Merkmal des psychedelic Underground) ja auch
      Hip und TripHop und Industrial Rock, auch Reggae Rhythmen meine ich bei einem Song auf der MM LP zu hören.

      DAS ist genau das, was den Sound of DM prägt und meiner Meinung nach einen kreativen Künstler ausmacht.
      Und wenn Dave live zu Barrel of a gun ein kleines RapIntermezzo gibt ist dies auch okay mMn . Auch HipHop ist kein homogenes Genre und hat ebenso seit den frühen 80er Einfluss auf die Alternativ Szene.

      BG

    • Unplugged vs. „because we are an electronic band”

      Okay. Was Dave und Mart gesagt haben, war ja spontan im Eifer einer aufregenden PK gemeint, und läuft gewiss nicht unter dem Prädikat ‚dogmatisch zu verstehende Aussage bis in alle Ewigkeit‘…

      Also, die BBC Piano-Room Session 2023 ging schon sehr unplugged vonstatten—und soweit man das aus dem Interview dazu entnehmen darf, waren Mart und Dave sehr begeistert davon! (Findet sich bei YT, habe gerade nicht die Ruhe, es rauszusuchen.)

      Unplugged bedeutet ja in der Praxis nicht, daß gänzlich ohne Strom und ohne Amplifier gespielt würde.
      Erinnert zudem man sich mal zurück:
      Einen Unplugged-Part ins Konzert einzubauen, gehörte Mitte der 1990er Jahre plötzlich zum guten Ton dazu…
      Auch in großen Hallen und Stadien.
      Sozusagen jeder, der was auf sich hielt, zeigte damit, das man „auch“ als Rock-Popstar wahrlich erstzunehmend live Musik zu machen verstehe!

      Bedeutete, daß auf der Bühne vielleicht ein halbes Dutzend Songs -am Stück zumeist- deutlich weniger laut, mit weniger Umdrehungen und weniger Wummern performt wurden. Der Gesang dominierte stärker und war ausgefeilter, teils improvisierter. Zudem wurden generell Soli eingebaut, weil die musikalische Raum und eine kreative Freiheit dazu entstand.
      Bei DM waren das Unpluggte von jeher Marts Songs—sie sind der unplugged Teil, also der mehr akustische Part bei DM!
      Hingegen bei klassischen (Hard)Rockbands oder im rockig gehaltenen Liedermacher-Genre, auch in der Alternative-Rock-Szene—tauschten und tauschen für unplugged die Musiker ihre Instrumente aus:
      E-Gitarre zur Seite – Konzertgitarre umgehängt, Bongos statt Drumkit usw. Oder zusätzlich, alle setzen sich dafür auf Stühle, damit wird automatisch drei Gänge runtergeschaltet (von rasant und wild und Partymodus auf eher klassische Musikkunst… )
      Und so klimpern und klampfen die Künstler eine melodisch-ruhige Version verschiedener ihrer Songs; Lieder, welche eigentlich, im Original schnell und glatt arrangiert oder eher heavy klingen… Und oftmals kamen, bzw. kommen sensationell künstlerische Leckerbissen dabei heraus!

      Insofern haben bei der MM-PK 2022 die beiden DMs zwar die Schmunzler auf ihrer Seite gehabt—bei dem Spaß bezüglich electronic band und battery packs… Sympathisch und wirklich auflockernd!
      Vielleicht auch eine sehr gute Eigen-PR, weil DM sich als Elektro-Pop/Rock ihren ganz besonderen Ruf erarbeitet haben.
      Doch so ganz korrekt ist das inhaltlich halt nicht gewesen…
      …Weil dann, wenn es „unplugged „ heißt und ebenso zugeht—keine große Band tatsächlich losgeht und ohne Strom an ihren Arbeitsgeräten auftritt.
      Denn da darf man schon
      die Synths in die Amps einstecken :)
      Selbst die akustischen Instrumente werden gewöhnlich eingestöpselt oder mit Mikro ausgestattet. Also, grundsätzlich—immer alle plugged in ;o) Akustische Gitarre, Percussion, Konzertbass etc. , alles funktioniert (auch) mittels Verstärkern.
      Bzw. es läuft definitiv der Ton, den man im Publikum schließlich hört, zuvor über ein Mischpult.

      In der Hinsicht war die Frage des Journalisten in Berlin
      tatsächlich ziemlich sinnvoll!
      Und Dave hat sie eventuell etwas vorschnell, da rein lustig und schelmisch beantwortet. Einerseits gut so! Nur, andererseits und recht sicher, sollte man die Antworten der beiden DMs nicht komplett auf die Goldwaage legen, was „unplugged“ als angeblich völliges No Go betrifft.

      Beispielsweise hat‘s ja auch die KROQ Almost Acoustic Christmas Konzerte gegeben. (Und auch dabei kommt in der Bezeichnung ja der Humor nicht zu kurz…)
      Generell klasse u. a. finde ich bei unplugged, daß man dann heraushört, wer seinen Beruf wirklich selber kann—bzw. wer normalerweise die gängigen Hilfsmittel der Studiotechnik nicht nur benutzt, sondern diese auch unbedingt benötigt…
      …DM schneiden hier als eigentlich Elektro-Pop/Rock-Künstler echt gut ab!
      :o)

    • Unplugged - ja/nein

      Meiner Meinung nach fallen bei den DM-Konzerten zum Thema -Unplugged-,
      wie Lorcka das Thema auch schön beschrieben hat,
      die Balladen von Martin, wie auch die von Dave schon drunter.
      Er singt ja auch mal ruhigere Songs (z.B. Sister of Night),
      die dann nicht wirklich von vielen Instrumenten oder Technik begleitet werden.

      Z.B. auch das Duett mit Martin zusammen, -Waiting for the Night-,
      gerne mal am Ende eines Konzerts gespielt,
      und eigentlich weitestgehend nur von einem Piano begleitet,
      wäre für mich auf jeden Fall in die Kategorie -Unplugged- einzuordnen.
      Sie können es ja, und zwar sehr gut, daher muss man sich da nicht verstecken.

      Im Gegensatz zu vielen anderen „Künstlern“, insbesondere von heutzutage,
      die ich mir noch nicht mal mit ihren vielen technischen Unterstützungen,
      weder in der Album-Version, noch Live anhören würde.

      Div. andere Songs wären mMn natürlich auch bei DM möglich,
      instrumental und technisch so reduziert präsentiert zu werden,
      dass sie als Unplugged-Version definiert werden können.
      (z.B. ggf. Heaven, In Chains, Speak to me, Little 15,
      Stories of Old, The Sun and the Rainfall, Broken…)
      Was mir so spontan einfällt… :)

      Für mich sind DM auch am ehesten eine Electric-Alternative-Indie-Pop-Band
      mit leichten Rock-Anteilen, nicht Mainstream, daher Status einzigartig.

      So gut kenne ich mich aber auch nicht mit den verschiedenen Genres aus,
      die meisten Bands, die manche hier zum Thema Rock, Metal, HipHop, Rap usw.
      auflisten, kenne ich überhaupt nicht, scheinen teilw. aber auch Bands
      aus den 70-igern, frühe 80-iger zu sein. Da bin ich gerade erst mal geboren ;D
      Beeindruckend, wie gut sich manche hier auskennen.

      Die kleine Rap-Einlage von Dave bei Barrel of a Gun finde ich übrigens total cool,
      kann er gerne öfters mal machen – würde auch bei People are Good gut passen. :))
      Vielleicht performt er es ja endlich beim nächsten Mal…
      Hatte zumindest in Köln drauf gehofft, dass es gespielt wird, wäre schön gewesen.

      … und es freut mich natürlich, dass sie im Billboard-Ranking auftauchen,
      ob nun in der Kategorie Pop oder Rock… ;)

      Allen einen guten Rutsch in ein gesundes, depechiges Neues Jahr 2025,
      see what it brings… :o)

  3. Das Coldplay und Rolling Stones das meiste Kapital (in Zahlen) einfahren ist nichts neues mehr (bei den hohen Ticketpreisen). Wer 400+ für ein etwa 100 Minuten Konzert ausgibt (Rolling Stones) hat doch den Schuss nicht gehört. Trotzdem, Jedem das Seine.

    DM ist eine elektronische Band und das ist auch gut so! Die Zeiten der ständigen Verzerrungen bzw. Distortion Effekte scheinen nun auch weniger geworden. Das letzte Album klar und deutlich, während Spirit noch viel rauher auftrat.
    Das ist aber keinesfalls abwertend zu verstehen.

  4. Zum Thema

    Ja, was soll man sagen? Schön ist es. Da der Erfolg einer Band ja auch immer eine monetäre Sache ist, ist das schon erfreulich. Depeche Mode ist eben immer noch gefragt.

    Ich finde es allerdings etwas kurios, dass hier von „Rock“ die Rede ist. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber für mich ist Depeche Mode keine Rockband im engeren Sinne, selbst nicht in Anbetracht des sehr rockigen Albums Songs Of Faith And Devotion. Wir reden hier von Depeche Mode und nicht von U2 oder Queen.

    Egal, das Jahr endet mit einer Erfolgsmeldung für unsere Lieblinge und das zählt.

    • Ich sehe Depeche Mode auch nicht als richtige Rockband an, auch wen es Live die Hinwendung zum Stadionrocksound gibt und einige Songs wie I Feel You, Barrel of a Gun usw. durchaus Rock mäßig sind wird der Grundsound immer noch elektronisch erzeugt.
      Auch auf dem letzten Album zb. waren ja mehr Synthies als Gitarren zu hören. Gott sei Dank :-)

    • In der Tat, Memento Mori war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Sollte es 2027 oder 2028 ein weiteres Album geben, hoffe ich sehr, dass es soundtechnisch an Memento Mori anknüpft und insbesondere Marta Salogni wieder an Bord sein wird. Sie hat gute Arbeit geleistet, das muss man wirklich sagen. :)

    • Alchimisten … sie sind.
      So wurden Dave und Mart mMn
      treffend von der Co Produzentin
      Marta Salogni bezeichnet.
      Ein Alchimist veredelt nicht ein
      Element, wie zum Beispiel die
      Blues orientierte Rockmusik durch
      Einfluss klassischer Musik
      ( Prog oder Experimental Rock),
      er nimmt eine Vielzahl von Elementen
      oder sollte ich schreiben MusikGenre
      und Strömungen und „vermischt“
      diese mit der Erschaffung eines weiteren, bisher unbekannten
      Elements ( dem mystischen sogenannten 5. Element).
      Und dies gelang Depeche Mode gerade oder trotz das sie immer eine elektronische PopBand waren und sind ( einige Songs mehr Guitar driven ). Das hebt sie aus der Vielzahl elektronischer Musikbands hervor,
      dieses Spiel und Vermischen von
      unzähligen Genres der „weißen“
      PopRock Musik und der Blackmusic
      auch Genres außerhalb dem PopRock
      Universum ( Klassik, Country ,
      Jazz), zumindest punktuell.
      Das macht sie zur Avantgarde
      des SynthiePop-SynthRock.
      Das macht sie so erfolgreich und immer einen Schritt ihrer Mitkonkurrenten voraus, dieses Wagnis mit jeder LP neue Pfade zu betreten und doch den Charakter als
      Electronic Pop Band nicht zu verlieren.
      Und dazu auch immer die Verbindung zwischen Akustik, Sound, Beats, Dance und Visuellem, wie ihre Vorbilder. Rock ? In engster Auslegung… Nein, Rock in einer ganz anderen Definition… ja, „ArtRock“
      wie David Bowie, Roxy Music Genre Wanderer
      .. Alchemisten eben oder einfach
      nur POP Kultur. Das ist das schöne
      an „Alternativ/Indie“ wie ich finde.
      Und wenn DM unter den erfolgreichsten Live Rock Acts gelistet werden… Why Not ? Denke Mart hat mal wieder ein breites Lächeln auf dem Gesicht.

      BG

    • Überbegriff Rockmusik

      Rockmusik ist ein Überbegriff für alle möglichen Unterkategorien. Ich kenne die genaue Zahl nicht, aber es dürften wohl ungefähr 180 diverse Genres sein die sich dort tummeln. Synthie Rock ist eine Kategorie davon.
      Die Rockmusik ist in den 50er Jahren entstanden und hat sich in den letzten 70 Jahren immer weiterentwickelt. Schlagzeug und die E-Gitarre spielen sicherlich eine Rolle. Aber als alleiniges Erkennungsmerkmal würde ich es auch nicht nehmen wollen. Die Rockmusik lebt davon, dass sie nicht perfekt sein muss. Im Gegensatz dazu steht die Klassische Musik. Die Rockmusik lebt von Emotionen. Und das hat Depeche Mode eindeutig zu bieten.

      Sind schnelle Riffs gleich Metal? So manche Rockband hat sich gegen diese Einordnung gewehrt. Wenn Kurt Cobain „The man who sold the world“ singt, begleitet mit Acoustic Guitar – was ist das dann? Grunge wohl eher nicht.

      Depeche Mode wird in allen Nachschlagewerken als SynthPop / SynthRock Band beschrieben. Mitunter werden auch NewWave, DarkWave und andere Genres mit ihnen in Verbindung gebracht.

      Ehrlich gesagt: Mir ist das völlig „wurscht“. Ich habe mich mit der Zuordnung von Genres immer schwer getan und deshalb gibt es für mich zwei „grobe“ Einteilungen: Like und Dislike. :-)

      Und wenn Depeche Mode bei einer Rockmusik-Statistik unter den Top Ten auftauchen, ist doch schön – ein toller Erfolg. Und das zählt !
      Hmm, warum fällt mir jetzt spontan „Everything counts“ ein ?

    • @Andrea
      „ die Rockmusik lebt davon, dass sie nicht perfekt sein muss“

      … und das genau war die Devise
      des Punk in den 70er als Rockmusik mehr wie Opern klangen, oder Grunge der sich dem glam Heavy Metal entgegen stellte.
      Und genau dem Punk folgend, war dies die Devise des Postpunk und
      NewWave ! , die Genre Grenze aufzuheben ( Talking Heads mischten
      ArtRock mit Blackmusic, the Police
      Reggae, DUB mit Rock, Elektro Sound
      und Funk, D2 GlamRock mit Funk
      und SynthiePop, Prince und das RnB
      Duo Daryl Hall und John Oates nahmen Anfang 80er ebenso
      NewWave Einfluss auf und ProgRock Künstler wie Peter Gabriel ebenso oder Roland Fripp ( King Crimson)
      der mit Bowie und Blondie im Studio stand, oder David Gilmour mit Bowie
      und Arcadia (D2).

      BG

  5. Apropos LIVE.....

    …darf ich in diesem Zusammenhang an den 10.01. erinnern?! Ich weiß, hat nicht jeden interessiert und es gab auch (warum auch immer) einige, die dass gar nicht gut fanden, aber: Am 10.01. ist wieder „Internationaler Depeche Mode Day“
    (Dazu bitte auch mal in den Veranstaltungskalender schauen)
    Da das ja ein noch „junger“ Andenkentag ist, wäre eventuell ein kleiner Push ganz hilfreich.
    Vorschlag an alle hier, die mitmachen möchten. Grummler, Nörgler und Feiertags-Grinches explizit ausgenommen: Schreibt euren Lieblingsradiosender an und bitte ihn, am 10.01.25 genau 10 Minuten vor 13.00 Uhr einen Song von DM zu spielen. Ich würde an dieser Stelle „EC Live“ vorschlagen. Ist radiotauglich und hat zudem Bezug zum Album. Ist zwar etwas kurzfristig (wie letztes Jahr auch :-) aber Radiosender lieben solche Infos, um ihr Programm etwas aufzupeppen.
    Ich übernehme „Radio Brocken“. Die hatten letztes Jahr auch schon berichtet.

    Also. Was haltet IHR davon?

    PS: Die Domains depeche-mode-day.de und depeche-mode-day.com sind zur Zeit auf die Seite „Partys“ hier auf depechemode.de verlinkt (ich hoffe das ist OK Sven?) da es mit der Seite von Lorenz Macke gerade Probleme beim Aufrufen über die Verlinkung gibt. Der veranstaltet übrigens schon länger Depeche-Mode-Partys am 10.01.

    • Danke zeroB

      Habe gerade bei SWR 3 angerufen. Die Dame am Telefon wird die Info an die Musikredaktion weiterleiten (hat sie gesagt). Bin wohl in ihr Live-Programm reingeplatzt….

      Datum steht schon in meinem neuen Kalender drin, bin gespannt und das wäre echt toll im Radio!

      Liebe Grüße

    • HR1 - prädestiniert für 80er Jahre Musik

      Ich habe eine höfliche Bitte an den Sender HR1 (Hessen Rundfunk) abgesetzt. Und dem HR1 Team versprochen, eine Lobeshymne zu schreiben, sofern sie mitmachen. :-)

      Wie Franz B. immer sagte: Schau’n wir mal.

      Momentan läuft auf HR1 gerade „She’s the One“ von Robbie Williams

    • ?

      was soll das sein, ein „internationaler DM das?“ warum am 10.1.?
      Quatsch.

    • Irgendwie hatte ich im Gefühl, dass das Thema hier bald wieder angeschnitten wird und schwupps, kommt @zeroB um die Ecke und macht darauf aufmerksam.

      @Modeooo:

      Das ist so ein Tag, der letztes Jahr inoffiziell ins Leben gerufen wurde. An diesem Tage verneigen sich Gläubige auf der ganzen Welt vor einem mit Devotionalien geschmückten Schrein. Man geht auf die Knie, zündet 101 Kerzen an, huldigt den Göttern Daveus und Martinius und singt People Are People (sozusagen das „Vaterunser“ unter den Fans), um den Gemeinschaftssinn zu untermauern. Es soll sogar an abgelegenen Orten rituelle Zeremonien geben, mit denen der Fan-Nachwuchs sichergestellt werden soll, was aber derzeit nur ein Gerücht ist.

      Der tiefere Sinn dieses Tages ist, dass wir alle an das Leiden eines Depeche-Mode-Fans erinnern werden sollen (Pain!). Weitere Gebete, bestenfalls in Form von mindestens 10 verschiedenen Songs von Depeche Mode, sollen sogar eine karmische Reinigung bewirken und ewiges Leben versprechen. :)

      10.1. = 101

      Wenn’s euch Spaß macht, dann nur zu. Wirklich, ich hoffe sehr, dass die Radiosender mitspielen. Ich persönlich brauche für mich nicht diesen Depeche-Mode-Tag (wir hatten die Diskussion schonmal), aber da er sicherlich vielen Fans etwas bedeuten würde, wäre es eine schöne Sache, wenn dieser Tag sich mit der Zeit zum „Feiertag“ mausern kamm und die Radiosender dazu beitragen, indem sie Songs von Depeche Mode spielen und das irgendwie erwähnen. Wenn es dann noch hier und da ein paar Aktionen mit DM-Bezug gibt, würden viele schwarze Herzen höher schlagen.

      In diesem Sinne (für euch): Thank God, January 10th is Depeche Mode Day!

    • @Kaleid

      Hahaha, daaas konntest du dir jetzt nicht verkneifen ;-), sehr schön geschrieben, nimmst es mit Humor. Kennen ja noch deine Meinung zu diesem DM-Day von letztem Jahr. Time is fleeting. Apropos, erinnerst du dich? Wozu dieser Tag auch noch gut sein könnte….: um ein Bierchen zusammen zu trinken, anzustoßen auf unsere Lieblingsband. Ich hatte dich eingeladen :-)
      Wenn wir nicht allzuweit auseinanderwohnen, würden wir das bestimmt hinkriegen. Leider klappt es am 10.1. nicht bei mir. Bin mitten im Umzugsstress (von Haus in Wohnung), auweia! Und mache es wie Alan, mich verkleinern, yes!!

      Vielleicht dann im Jahre 2026, „see what it brings“….

      Liebe Grüße und feiert schön @all, was immer auch die nächsten Tage

    • @Sabine K.

      Richtig, den musste ich einfach raushauen. Und irgendwie wusste ich, dass ich dir damit ein Augenzwinkern abringen kann. ;-) Aber mal ernsthaft: Ich glaube, fast jeder von uns hat einen kleinen oder großen DM-Schrein bei sich zuhause stehen. Die Vorstellung, davor ein Mantra zu sprechen, wäre schon irgendwie schräg, aber auch lustig und absolut verständlich… Wo unsere Lieblinge doch mehr oder weniger vergöttert werden. Hoffen wir mal, dass es schon bald wieder „schwarze Messen“ geben wird.

      Genau, wir hatten das Thema ja schon ausdiskutiert, das müssen wir nicht nochmal durchkauen. Aber ich sage es mal so: Dass ich diesen Tag kritisch sehe, heißt ja nicht automatisch, dass dieser Tag keine Existenzberechtigung hätte. Wenn ich lese, welches Engagement manche Fans zeigen, um diesem Tag Leben einzuhauchen, wäre es doch schön, wenn die Anstrengungen auch belohnt werden.

      Falls Sven dazu am 10. Januar einen Artikel schreiben wird, könnt ihr ja berichten, ob es bei den Radiosendern eurer Wahl geklappt hat.

      Da ich am 10. Januar ebenfalls verhindert bin, ist das schon in Ordnung. Ich bin auf einer Geburtstagsfeier eingeladen. Und jetzt kommt’s: Da sind neben mir mindestens 2 weitere DM-Fans (von denen ich es es weiß) anwesend. Es wird also wohl für mich so oder so kein Entrinnen geben, was den DM-Tag anbelangt. :)

    • Hey Kaleid, freut mich, dass du geantwortet hast :-)), und wünsche Dir eine schöne Feier mit deinen Freunden und vielleicht kriegst du es ja hin, dass auch DM songs gespielt werden ….an diesem Tag. Dass es jeder von euch mitbekommt, ob Fan oder nicht…

      Apropos „Schrein“ , kann sein, dass ich mir wenigstens ein DM Poster besorgen und aufhängen werde (so wie damals die Poster von der Bravo), grins, nach meinem Autoaufkleber. Ja, Vergötterung, in Maßen, auf jeden Fall.

      Und ja, am 10.1. werde ich hoffnungsvoll das Radio um spätestens 12:50 Uhr einschalten….ob es die Musikredaktionen tatsächlich interessiert? Hm, bin schon gespannt….und hoffe, es haben noch andere Fans die Sender darauf aufmerksam gemacht.

      Guten Rutsch schonmal und viel Spaß beim Bleigießen ;-)

  6. Bewertungszeitraum

    Beim Bewertungszeitraum muss man ebenfalls betrachten, dass es sich da im Wesentlichen um die Hallentour handelt, wo üblicherweise weniger Gäste anwesend sind als in den Stadien (hier nur ca. 15000 Zuschauer pro Konzert). Wäre die ganze Tour betrachtet worden, sähe die Sache anders aus. ;-)

  7. Es war gigantisch....

    Gut das wir Fans wissen das es viele,viele mehr waren…. Für mich waren ,sind und bleiben Depeche Mode die Besten aller Zeiten.

  8. Wer sonst???

    … und das schon viele Jahre, bevor hier einige Schreiber geboren wurden…..
    Ob die anderen in 30 Jahren hier noch erwähnt werden….???

    • ...

      Wer sonst…
      natürlich bezogen auf die Jahre, nicht auf die Position falls das jemand hier falsch verstehen könnte!

  9. Traurig, dass die Eagles und U2 mit viel weniger Shows und Besuchern „besser“ dastehen. Der durchschnittliche Ticketpreis liegt dann bei U2 bei 366€ im Vergleich zu DM (137€).

    Statistiken sind halt immer irgendwie interpretierbar.?

    • Statistiken

      U2 hat einige Shows in Las Vegas gespielt. Da zahlt man schon mal 1 oder 2 USD mehr für ein Ticket. Und Konzertkärtchen für The Eagles sind generell etwas teurer, auch in Good Old Europe – das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

      Die anderen in den Top Ten genannten Bands haben mehr oder weniger identische Eintrittspreise. Einen Durchschnittspreis zu errechnen, kann man machen, ist aber auch nicht unbedingt statistisch korrekt, da die Konzert Location einen nicht unerheblichen Einfluss auf den USD-Gesamtumsatz hat.

  10. Wundert mich nicht!

    Diese Band zeigt auf welchen Level sie Jahrzehnte lang die Fans begeistert. Volle Hallen und Stadien. Dazu noch Zusatzkonzerte. Musik die begeistert! Vorallem live kommt die Musik rockig rüber, dank Schlagzeug und E-Gitarren Sound.
    Ich selber habe die Band in Düsseldorf und Köln unterstützt.
    Weiter so und hoffen das noch was kommt.

  11. YES!!

    Und mich freuts total, daß DM die Tour gemacht haben und so erfolgreich damit waren (wie immer!). Und Sie hätten noch weiter und weiter Konzerte geben können, weiter und weiter spielen können in Deutschland und all over the world ….112 Konzerte waren es, stets sofort ausverkauft – Wahnsinn! Und es gingen ja nicht alle Konzerte mit in die Berechnung…

    Bei mir gibt es nur wenige Bands wovon ich mehrere Alben habe und deren Konzerte ich besuchen würde, leider gibt es viele davon nicht mehr (in Originalbesetzung bzw. mit Original – Leadsänger) wie z.B. Queen, Marillion, Michael Jackson und The Black Eyed Peas.
    Chance verpasst , teilweise. Aber bei den letzten drei Touren von Depeche Mode war ich dabei, Chance wahrgenommen, alles stehen und liegen gelassen. Meine Highlights.
    Depeched Mode sind wahrlich ein Phänomen, genau wie die anderen Bands, die es schon soo lange gibt. Wie hier in Deutschland die Fantastischen Vier. Was für ein Glück – für mich – und zig andere Millionen Fans (wovon viele auch keine Karten mehr bekommen haben).
    Devoted forever!

  12. sehr schön!

    Das freut mich sehr, dass sie da immer noch ganz vorn mitmischen und den anderen und auch älteren Bands!
    Aber – ich habe mir mal die Gesamtliste (overall) angeschaut: Wo ist denn da die Taylor Swift? Die hatte doch 23/24 mit der Tour alle Rekorde abgeräumt (inkl. dem von Sir Elton John). das war doch im im Status: „Dezember 2023 von Guinness World Records als kommerziell erfolgreichste Tournee weltweit anerkannt.“ Und da kamen ja 2024 noch einige dazu, wodurch sie ganz sicher in Summe in der Liste hätte landen müssen….

    • Ist Taylor Swift oder Elton John Kategorie „Rock“? Vielleicht liegst daran…

    • Ist Depeche Mode „Rock” im eigentlichen Sinne, also Rock wie
      The Rolling Stones ? Den Heartland
      Rock eines Bruce Springsteen ?
      Hard Rock wie AC/DC ? Heavy Metal wie Metallica?
      Grübel, Grübel … Mart selbst sagte ja
      mal “ I feel you” sei der DM Song bei der die Band wie eine Rockband klingt.

      Ich sehe DM eher dem Obergenre
      Pop zugeordnet, auch eher Coldplay in ihrer Weiterentwicklung.
      Alternativ-Rock ? Vielleicht… einige Songs, aber mit „Alternativ Rock“
      wie Grunge u.ä.oder z Bsp REM
      oder Indie Rock wie The Smiths?
      U2 ?

      Schwierig, je mehr Genre und Musikströmungen man mit
      Rockmusik vermischt, ,desto eher wird es Pop- oder „ArtRock“ oder „ArtPop“ im Stil von RoxyMusic oder David Bowie, irgendwie ein eigenes Genre.

      How ever… , freut mich die Info zu den
      Billboard Konzerte Charts Platzierung von DM ..
      well deserved Dave, Mart und Co.
      Congratulations

      habe meinen persönlichen Musikgeschmack zwar nie von irgendwelchen Platzierungen abhängig gemacht, fand ich dennoch immer amazing , wenn DM
      in oberen Positionen von Charts u.ä. einstiegen oder zu finden waren und diesmal natürlich auch.

      BG

    • nee, nee...in der overall-Liste

      …darum hatte ich das extra erwähnt…da is auch Madonna, Billy Joel, Usher usw. dabei – daher verstehe ich die Liste ohne die Dame nicht so ganz!
      https://www.billboard.com/top-tours/

  13. Persönlich beteiligt

    Ist ja irre. Durch die Liste gescrollt und festgestellt, dass ich bei 80 % der Top Ten Platzierungen am Erfolg beteiligt war. Warum war ich eigentlich nicht bei den Stones und wie konnten die es ohne mich schaffen, so weit vorne zu landen ?
    Egal, dafür habe ich Depeche Mode mit mehreren Konzertbesuchen tatkräftig unterstützt.

    Schön für die Band – am Jahresende noch einmal in den Billboard Charts genannt zu werden. Die guten Platzierungen motivieren die Jungs doch sicherlich, weiter zu machen und noch einmal auf Tour zu gehen.

  14. Andreas Papies

    Es sei ihnen gegönnt! Sie haben es sich so etwas von verdient! Ehrlich. Und so lange sie uns solch unvergesslich und unvergleichlich schöne Konzertabenteuer bescheren, können Depeche Mode diesen Erfolg noch viele Male wiederholen…! Kommt alle zusammen gut ins neue Jahr 2025..! Und lasst uns zusammen weiterhin Depeche Mode genießen..! Und depechemode.de ! Gruß an Sven & Co.

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