Am Donnerstag erscheint ein neues Buch, das sich ausführlich mit dem musikalischen Werk von Depeche Mode befasst. Sein Titel: „Depeche Mode – Alle Alben, alle Songs“.
Der britische Journalist Brian J. Robb nimmt in seinem Buch jede Platte von Depeche Mode, angefangen bei „Speak & Spell“ (1981) bis zum aktuellen Album „Memento Mori“ (2023). Dabei geht er ausführlich auf den Entstehungsprozess und die Aufnahmen der einzelnen Songs ein.
Dabei hat Robb auch die Ereignisse im Leben der Bandmitglieder im Blick. Von den unbeschwerten Anfangstagen über das düster „Black Celebration“, den kommerziellen Durchbruch mit „Music For The Masses“ und „Violator“, über die elektrorocklastigen Alben der 2000-Jahre bis zum nachdenklichen „Memento Mori“ haben sich Depeche Mode mit den großen Themen des Lebens auseinandergesetzt: Liebe, Tod, Sex, Politik und Gesellschaft.
„Depeche Mode – alle Alben, alle Songs“ erscheint am 10.04.2025. Das Buch hat ca. 208 Seiten mit 16 Seiten Bilderstrecke. Format: 14,0 x 21,5 cm.
Letzte Aktualisierung am 8.12.2025 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
https://www.xing.com/news/article/depeche-mode-zwischen-himmel-und-hoelle-alle-alben-und-songs
Depeche Mode: Zwischen Himmel und Hölle – alle Alben und Songs
Wo nichts mehr sicher ist, hält man sich gern an das Authentische – an das, was einem Boden unter den Füßen gibt. Für viele Menschen gehört dazu auch die Musik von Depeche Mode, die unserer schnelllebigen Welt einen eigenen Musikstil und eine eigene Ästhetik entgegengesetzt.
Spätestens seit dem Erscheinen ihres Albumklassikers Violator (1990), sorgt die starke Live-Band auf jeder Tour für ausverkaufte Hallen und erreicht mit jeder Neuerscheinung Platz 1 der hiesigen Charts. Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1980 vom britischen Label-Boss Daniel Miller, sind 15 Studioalben erschienen, an denen sich die Entwicklung Depeche Modes von Synthiepoppern mit Teenieschwarm-Potenzial zu genialen Soundtüftlern mit Tiefe an der Oberfläche manifestiert. Neben Vince Clarke, Alan Wilder und dem 2022 verstorbenen Andy Fletcher bildeten Martin Gore und Sänger Dave Gahan stets den Kern der Band.
Heute blicken sie auf eine ungewöhnliche Karriere zurück, die neben Höhen und Tiefen durch Weltruhm, Drogen, Alkohol und Nahtoderfahrungen vor allem von der enormen Kreativität geprägt war, mit der Depeche Mode eine Vielzahl neuer Sounds entwickelten. Kult und Kultivierung kommen hier zusammen – alles erscheint wie ein Garten: Er muss – wie Alben und Konzerte – vorausschauend geplant werden, dann wird er besät oder bestellt, und schließlich bringt er zu gegebener Zeit Früchte hervor. Auch die Pflege von Kunst und Kultur ist ein Langzeitprojekt. Das Umgraben, Umwenden, Eingraben, Auflockern und Einebnen ist auch ein schönes Sinnbild für die Entstehung von guten Songs.
Es ist ein Vorgang, der die Welt wieder in Ordnung bringt.
Das Buch „Depeche Mode – alle Alben, alle Songs“ des britischen Journalisten Brian J. Robb widmet sich dem Gesamtwerk der britischen Band – Song für Song und Album für Album, begonnen bei Speak & Spell (1981) bis zum aktuellen Album Memento Mori (2023). Brian J. Robb arbeitete als Journalist und Redakteur für britische Film- und Entertainment Zeitschriften und verfasste über 20 Biografien von Filmgrößen wie Johnny Depp, Will Smith oder Leonardo DiCaprio. Er war Herausgeber des Official Star Wars Magazins. Wer den Spuren von Depeche Mode auf den 208 Seiten von Brian J. Robb folgt, erfährt etwas über ihre unbeschwerte Anfangszeit, den kommerziellen Durchbruch der Band mit Music For The Masses und Violator, ihre Achterbahnfahrt der Neunziger, die Alben der 2000-Jahre bis zu Memento Mori. Man erfährt auch, dass für Martin Gore Peace einer der besten Songs sei, die er je geschrieben hat. Und dass Heaven einer der Gründe ist, warum er immer noch Musik macht.
Ausführlich wird der Entstehungsprozess der einzelnen Songs beschrieben, zudem geht Brian J. Robb auf die Umstände ein, unter denen die Aufnahmen jeweils stattfanden: von den düsteren Industrial-Einflüssen auf Black Celebration über den kommerziellen Durchbruch mit Music For The Masses und Violator, der Achterbahnfahrt der Neunziger, die für Dave Gahan beinahe mit einer tödlichen Überdosis endete, bis zur Rückkehr als musikalische Innovatoren mit Alben wie Playing The Angel oder Spirit. Anfang der 1990er-Jahre waren sie beispielsweise 14 Monate auf der „Devotional“-Tournee: Martin Gore war alkoholabhängig, Andy Fletcher litt an Depressionen, Alan Wilder beging Ehebruch mit der Sängerin der Vorband, und Sänger Dave Gahan sah seine Bandkollegen nur auf der Bühne. Ansonsten verbrachte er in der Garderobe seine Zeit und nahm Heroin. Er ist in seinem Leben oft vor sich selbst geflohen – häufig mit Drogen, bis ihm klar wurde, „dass es nicht schlimm ist, ich selbst zu sein.“
„Leide gut, und wenn du gut genug leidest, kannst du weitermachen.“ Dave Gahan, 2005
Der rote Faden von Depeche Mode sind die großen Lebensthemen: Liebe, Sex, Tod, Politik und Gesellschaft. Ihre Songs, deren Entstehung oft auf dem Bauchgefühl basiert, erzählen zugleich ihre Geschichte, die trotz aller Abgründe auf einem nachhaltigen Ansatz basiert: Es wird gezeigt, dass aus bescheidenen Anfängen immer große Dinge entstehen und dass Ressourcen früh entwickelt werden müssen, damit sie einem dienen können, und nicht erst dann, wenn sie benötigt werden. Auch werden die Veränderungen dargestellt, die jedes einzelne Band-Mitglied durchlaufen hat. Nachhaltigkeit und der Schutz von Natur und Umwelt sind im Laufe der Jahre zu einem dringlichen Thema geworden. Eternal schrieb Martin Gore für seine erste Tochter mit seiner neuen Frau Kerrilee Kaski. Es ist eine Rückbesinnung auf Alan Wilders Umwelt- und Anti-Atomkraft-Songs von „Construction Time Again“:
„Ich werde für Dich da sein
Immer
Und wenn die schwarzen Wolken aufziehen
Und der radioaktive Niederschlag fällt
Werde ich ich Dir in die Augen schauen
Und Dich küssen
Und Dir all meine Liebe geben
So gut wie das nur irgendjemand kann
So gut wie das nur irgendjemand könnte
Du bist meine unendliche
Unendliche Liebe.“
Zeile für Zeile zeugt dieses Buch von echter Liebe für eine Band, für die das Leben eine Passion ist: Leid und Leidenschaft.
Das Buch:
Brian J. Robb: Depeche Mode – alle Alben, alle Songs. Aus dem Englischen von Paul Fleischmann. Hannibal Verlag, Höfen 2025.
habe das Buch gekauft. es ist gut gestalltet. Jedes Lied wird erwähnt. Ich finde nur 25 euros ein bisschen Teuer auf recycling Papier ohne Farb Bilder. Schade
Ich lese es gerade. Ich wünschte mir mehr technische Details. Hauptsächlich geht es um die Lyrics.
nicht schlecht der wälzer
Sehr gutes buch
Ja es ist wohl nicht mehr nachvollziehbar.
Ich hatte nach dem Buch gegoogelt, und bin hier gelandet.
Es ist ja erst am Donnerstag erschienen.
Ihr habt es wohl vorher schon abgefrühstückt.
Gekauft bzw. gelesen hats hier aber scheinbar niemand.
Deshalb kann auch eigentlich niemand wirklich was dazu sagen.
Das hält aber keinen davon ab hier zu kommentieren und seinen Senf zu nichts und allem dazuzugeben.
Findest Du das nicht selber merkwürdig?
Stattdessen wird rumgekeift.
Wozu ist das gut?
Du bist neu hier ? Wahrscheinlich geht es dir momentan so, wie es mir ging, als ich vor ca. 12 Jahren im Internet nach News zu Depeche Mode gesucht habe und dabei per Zufall auf diese Seite geraten bin. Der Umgang untereinander – für mich ein Schock ! Jeder zweite oder dritte Post einfach nur Gekeife. Da hat sich übrigens nichts dran geändert.
Bereits seit einiger Zeit werden hier Personen verbal attackiert, es wird ihnen Dummheit (höfliche Umschreibung) attestiert und deren Nicknames werden verwendet, um solche Behauptungen mit Fake Kommentaren zu untermauern. Für die Betroffenen alles sehr unangenehm.
In den letzten Tagen ist das ziemlich eskaliert. Die „unschönen“ Posts wurden mittlerweile von den Administratoren gelöscht. Damit gehen auch Zusammenhänge verloren. Alle, die sich heute hier „einlesen“ können das nicht mehr nachvollziehen.
Und mit dieser meiner Antwort begebe ich mich auch wieder auf sehr dünnes Eis.
Über das Buch „Alle Alben, alle Songs“ wurde bereits in einem vorherigen Thread geschrieben. Meine Meinung diesbezüglich war relativ klar: Ich werde kein Geld dafür ausgeben, weil das Buch für mich uninteressant ist.
P.S. „Tranquility Troll“ wird dir nicht antworten – es hat mich schon gewundert, dass er überhaupt die eine Antwort verfasst hat. Ungewöhnlich, aber vielleicht war es auch nicht der „echte“ – wer weiß das hier schon.
ja sabine, das ist auch voll schön
alles gute und kussi an dich
ganz liebe grüße (auch in die runde)
tanja
@marie, richtig, ich freue mich und fühle mich bestätigt! Erneut danke Sven für s Löschen, sehr aufmerksam (diesmal ohne extra email :-).
oh wie schön sabine k.
da hast du ja doch die unterstützung der ganzen fan-communit bekommen.
da freut man sich doch und fühlt sich bestätigt.
ganz liebe grüße
marie
Einfach nur danke, tanja und Tranquility Troll, und Grüße zurück, von Fan zu Fan.
ja ich weiss was du meinst.
anfangs fand ich sie auch amüsant und hab gedacht „wie süss“, so blondinenmässig halt.
aber irgendwann ist echt nervig.
wirste noch merken.
das Buch ist erschienen
der ein oder andere geneigte Fan sollte es ja haben jetzt oder zumindest mal reingeschaut haben
Aber man liest hier nix.
Bestätigt wieder mal nur meinen Eindruck, dass hier alles hauptsächlich selbstreferenziell gemeint ist.
Hier will jeder nur seinen Kram reinschicken um eine irgendwie geartete Aufmerksamkeit zu bekommen.
Kann man machen braucht aber kein Mensch.
Nööö … Ich bekomme das Buch von Osterhasi … muss mich noch gedulden, werde hierzu aber was schreiben, wie beim dem Fan Buch
„More than a Band *“ von Jürgen W. Müller. Mir hat dies sehr gut gefallen, wie der Autor die Bandhistorie
mit seinen kleinen Geschichten und
die anderer, vieler Fans verknüpft.
Lesenswert! Meiner Meinung nach, Depeche Mode aus anderer und doch irgendwie (gelegentlich) eigener
Sicht.
Beste Grüße und ein erholsames
Wochenende
* PS klasse fand ich die aufgeregte
Fan Debate , dass FgtH angeblich
den Jungs von DM “Stress” angekündigt haben. Wusste ch damals gar nicht : )
PPS gab keinen Stress , nur ein gemeinsames Wett-Trinken.
Rate mal, wer gewonnen
hat : )
Steht hier irgendwo geschrieben, daß man Auskunft über das Buch geben muss?? Jeder hier hat seine Meinung zum Thema (=Kommentar); es gibt verschiedene Richtungen und es werden Bögen gespannt. Naklar schicken viele ihren „Kram“ hierein, auch du ;-).
Mir fehlen gerade die Worte, bist du nun zufrieden, David?
„People are good, keep fooling yourself…“
Ok, das sind eure, zwei einzelne Meinungen, David und Markus. Mich würde aber auch die Meinungen der anderen hier interessieren, von denen, die öfters hier schreiben.
Ich war hier schonmal an einem Punkt, die Seite hier zu verlassen wegen mangelnder Unterstützung. Dass ich „Müll“ und „Stuss“ schreibe, aha, nur „negative Aufmerksamkeit“ bekommen will, aha, ….
Ne, so macht mir das keinen Spaß mehr hier, wenn ich nur so wahrgenommen werde. Bin grad megaenttäuscht. Aber wenns euch allen besser ohne meine Kommentare geht, bitteschön. Dann les ich einfach nur noch, Gewöhnungssache.
P.S.: Wer sind denn die anderen zwei, Markus??
Selbstreflexion??? Ihr unterstützt Respektlosigkeit und Beleidigungen und feiert sie. Das alles hätte man auch anders schreiben können. Dann wäre evtl auch eine andere Antwort von mir gekommen.
Ist ja auch nicht neu auf dieser Seite hier, inkl Mobbing. „Im heutigen Zeitalter“.
Bin auch kein Mensch, der sich gut zurückhalten kann, halt nur einmal im Monat oder Jahr hier schreibt, gebe ich gerne zu. Oder sich sonst wegduckt!
Aber ich habe die Message verstanden, keine Angst. Ihr hoffentlich auch.
ja ich versteh das sabine, ich bin auch immer gemobbt worden, schon in der schule.
jetzt weiß ich, das hat bei mir auch die selbstreflexion verhindert.