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Depeche Mode: Bildband von Anton Corbijn zum Fan-Preis

Der große Bildband von Anton Corbijn zu Depeche Mode wird jetzt für Fans erschwinglich.

Im vergangenen Oktober veröffentlichte Anton Corbijn einen opulenten Bildband mit Fotos von Depeche Mode aus den Jahren 1981 bis 2018. Jetzt kündigt der Verlag eine preiswertere Variante für März an.

Stolze 750 Euro mussten die Fans für ein Exemplar der Collector’s Edition hinlegen, die Art Edition war sogar noch teurer. Der Bildband erschien weltweit in einer Auflage von nur 1.986 und war damit schnell vergriffen.

Im März habt ihr nun die Gelegenheit „ Depeche Mode by Anton Corbijn“ als gebundene Standard-Ausgabe zu erwerben. Der Inhalt ist gleich geblieben.

Auf 512 Seiten zeigt uns Anton Corbijn rund 500 Fotos von Depeche Mode, die im Zeitraum von 37 Jahren entstanden sind. Von seinem ersten Treffen auf die Band im Jahr 1981, als noch Vince Clarke zur Band gehörte, bis zum Abschluss der Global Spirit Tour 2018 in Berlin. Unter den Fotos sind viele bekannte Bilder, aber auch zahlreiche bislang unveröffentlichte Aufnahmen. Fans von Depeche Mode erhalten mit dem Fotoband ein einzigartiges Bilddokument der langen Bandgeschichte.

Laut Amazon wird „Depeche Mode by Anton Corbijn“ (jetzt bei Amazon vorbestellen*) am 28. März 2021 erscheinen. Der Preis liegt bei 100 Euro.

Update: Die preisgünstigere Variante wird das Format 24,3 x 34 cm haben. Zum Vergleich: Die Collector’s Edition hatte eine Größe von 31,5 x 44 Zentimeter.

Sven Plaggemeier
Von Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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145 Kommentare

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  1. Alles Gute zum Geburtstag Tante Erna aus Wuppershausen. Schade, dass man hier gestern „vergessen“ hat, dass Sie gestern 80 geworden ist. Finde ich schon, dass es eine Nachricht wert gewesen wäre.

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  2. Kenne die Jungs wirklich schon seit 1980, da noch als sie unter dem Namen Composition of Sound auftraten und noch gar nicht Depeche Mode hießen. Und Dave war noch nicht mal Bandmitglied, der gute Vince Clarke sang die Songs Television Set, The Price Of Love, Let’s Get Together, Addiction, Reason Man usw. erst später kam dieser komische Gahan dazu als ich schon lange vorher mit den Jungs im Basildoner Proberaum saß…

    1980 Composition of Sound – Let’s Get Together (Vocals by Vince)

    https://www.youtube.com/watch?v=ps5QjyvaTrs

    Raimund du bist leider nur ein NEUFAN!

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  3. Seit 1981 kenne ich die Jungs von Depeche Mode und bin sehr stolz darauf.Wer meinen Namen für seine Depeche Mode Fakephantasien benutzt, den kann ich leider nicht ernst nehmen.Meilenweit entfernen sich viele vom eigentlichen Thema.Substanzielles kommt dabei nicht heraus.Lobenswert wäre nur ich und Elysium.Da kann man entweder kurze Fakten von mir bekommen oder Inhalte in der Longversion über Depeche Mode.Noch ein Satz zu Miller….Er ist 70 geworden.Warum man ihn nicht erwähnt? Also erstens ist er kein Depeche Mode Band Mitglied und über den Geburtstag von meiner Tante wird auch nicht berichtet.Meine Tante ist auch Deoeche Mode Fan wie ihr.Gruss Raimund

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    • Raimund du bist der einzig Wahre. Ich habe einen Altar und bete dich an und preise dich.

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    • Ich, der Esel und Eigenlob stinkt. Bei dir ist aber eh schon alles wurscht. Du bist für mich wie die Amigos, man glaubt nicht, dass es die wirklich gibt. Aber dann legt El Grützi nach und man ist total baff und muss doch wieder wie hypnotisiert deinen Mist lesen. Danke für die faktische Longversion-Info, dass Daniel Miller kein Mitglied von Depeche Mode ist. Mann, Mann, alter Schwede, du musst Mitte Fünfzig sein und gibst hier den Suppenkaspar, wie traurig.

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    • Sag mal, liest du dir das vorher eigentlich auch durch bevor du es hier rein stellst. Bei aller Freundschaft und Fan sein. Klar kann man stolz sein, wie lange man Fan von Depeche ist. Oder auf welchen der unzähligen Konzerte man dabei gewesen ist. Aber bei dir kommt es so rüber, als ob du genau wüstest wie die Jungs denken. Vielleicht haust du auch noch irgend wann raus, das die Jungs dich nach deiner Meinung fragen. Wenn du niemanden ernst nehmen kannst, dann schau mal in den Spiegel. Kennst das Sprichwort, so wie es in den Wald hinein schreit…….Von mir aus kannst du gerne weiter hinaus in die Wlt schreien, was für ein toller Hecht du bist. Aber bleib mal auf dem Teppich….Und höre auf dich so hoch zu jubeln…

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    • Wieviel lange Weile muss man haben um sich so’ne Grütze auszudenken!

      ganz Troll gemacht

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  4. Schade, dass man hier gestern „vergessen“ hat, dass Daniel Miller gestern 70 geworden ist. Finde schon, dass es eine Nachricht wert gewesen wäre.

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  5. @4*3 monkey & @Elysium
    habe die Kommentare mit großem Interesse gelesen.
    „Man findet die Band gut, verfolgt aber deren Alben/Touren nicht und steigt erst Jahre später ein.“
    Super geschrieben! Depeche Mode ist Cult!

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      • Ja, da waren wir alle noch ein paar Jährchen jünger.

      • Wunderschönen Zeiten waren die achtziger Jahre.
        Pure Nostalgie!
        Wenn ich eine Zeitmaschine hätte,
        würde ich mich in diese Zeit zurück versetzen. ;)

        Einen schönen Anzug hat Dave, der steht ihm sehr gut. :)
        Dieses Video kannte ich noch nicht.
        Danke Elysium für’s posten! :)

      • Sorry, ich habe das falsche Video erwischt. :(

      • @D.M.A.A. ja eine Zeitmaschine hätte ich auch gerne, und dann das erste oder einige der ersten Konzerte besuchen. Und im Anschluss, ich würde das letzte Spirit Album mitnehmen und den Jungs dieses vorspielen mit „hey so klingt ihr 37 Jahre später“, auf die Reaktionen wäre ich gespannt. Alleine schon wen der junge Dave seine Stimme wiedererkennen würde und was die damalige Band zu ihrer heutigen Musik sagen würden….

        Pressemeldung:
        Die als Newcomer-Band bekannte Gruppe Depeche Mode löste sich Ende 1981 auf nachdem eine noch unbekannte Person ihnen ihre angeblich aus der Zukunft stammende Musik vorstellte. Martin Gore schloss danach 1983 seine Lehre erfolgreich als Bankkaufmann ab und wurde im Jahr 2002 Bankdirektor der Barclays Bank England, Dave schlug sich mit Gelegenheitsjobs bis er dann vom englischen Fernsehen als TV-Reporter eingestellt wurde, Andy wurde erfolgreicher Bananen-Züchter und Besitzer mehrere großer Plantagen und Vince Clarke versuchte sich noch eine Zeit lang als Musiker durchzuschlagen wurde dann Aufgrund seiner Kenntnis bei der Synthesizer Firma Moog eingestellt, er entwickelte unter anderem den Legendären Vincemoog Synthesizer der als würdiger Nachfolger des Minimoogs gilt.

      • Zitat: Und im Anschluss, ich würde das letzte Spirit Album mitnehmen und den Jungs dieses vorspielen mit „hey so klingt ihr 37 Jahre später“, auf die Reaktionen wäre ich gespannt.

        Ja, die Reaktion hätte ich auch liebend gern gesehen!!! :))

      • Ich war damals vor Ort.Es ist mir sehr gut in Erinnerung.Vince Clarke fehlt in der Band.Speak and Spell war ein Meilenstein.Gruss Raimund

      • Ich kann mich sehr gut an dieses Konzert erinnern, denn es war mein letzter Auftritt mit den Jungs. Es war schon sehr emotional, weil ich es den anderen auch erst nach diesem Gig gesagt habe, dass Depeche Mode ab jetzt für mich Geschichte sein wird. Die Fans vor der Bühne waren phänomenal, die konnten damals schon jeden Song mitsingen. Und jetzt, wenn ich so nachdenke, fällt mir ein, da war so ein weird guy, auf gut Deutsch – ein komischer Vogel – der ein Schild hochgehalten hat auf dem stand: Ich liebe Affengeräusche und kenne jeden von euch seit 1981. Gruß Raimund Grützner

      • Ich habe dem Grützner schon eine Psychiatrische Untersuchung vorgeschlagen.

        Hey Raimund es gibt auch für dich Hilfe. Nimm sie einfach an. Vieleicht musst du dann nicht mehr in jedem Post fantasieren.

        Sollte es mal eine Website Names „Fairy Tails of Mode“ geben bis du Herzlich eingeladen.

      • Ja leider nur stupides sich immer wieder wiederholdende Sachen vom Grützner. Wegen @Elysium stimme ich dir voll zu.

  6. @4*3 monkeys, also das erste mal hörte ich von Depeche Mode im Frühjahr 1981 im Radio, es gab Sonntag Abend eine Musiksendung SDR3 Deutsche, Englische und US-Charts in der der Song New Life gespielt wurde, der Radiomoderator stellte sie als neue Band aus England vor.

    Und diese Single mit New Life/Shout war auch die erste Single die ich gekauft habe, müsste Sommer 1981 gewesen sein, damals in Stuttgart gab es die Plattenläden/Hifi-Fachgeschäfte Lerche, und das Album Speak&Spell dann auch dort. Ebenso gab es im Stuttgarter Hauptbahnhof in der S-Bahn Unterführung ein Plattenladen der auch US und Englische Importplatten führte, auch dort gab es die zu kaufen und später dann auch die ganzen Maxi-Singles rare US-Importe, Erstauflagen in rotem Vinyl (See You war die erste Single die so erschienen ist) auch dort hab ich schon 81/82 gekauft.

    Und nicht zu vergessen das die Firma Intercord als Vertriebsfirma ja in Stuttgart saß, es wäre also völlig unsinnig wen man da dann nicht auch schon 1981 die ersten Singles/Alben/Erstauflagen usw. in den Stuttgarter Plattenläden kaufen konnte.

    Als besonderen Kaufanreiz veröffentlichte Intercord viele Schallplatten, insbesondere die Erstauflagen ihrer Singles und Maxi-Singles, von Anfang bis Ende der 80er Jahre statt im üblichen Schwarz im farbigen Vinyl. Der Fantasie waren dabei kaum Grenzen gesetzt: Einfarbig, mehrfarbig, gesprenkelt und/oder transparent. Viele dieser Veröffentlichungen sind heute gesuchte Sammlerstücke.

    Und das erste Konzert in Deutschland wurde in Hamburg am 25.9.81 in der Hamburger Markthalle gegeben, circa 600 Fans waren anwesend, es wäre da völlig unsinnig zu behaupten das die die Musik nicht schon kannten, wer geht schon auf ein Konzert einer Band ohne das er auch nur einen einzigen Song kennt oder überhaupt weiß was für eine Musikrichtung die spielen? Dezember 1982 gab es dann das erste Depeche Mode Konzert im Stuttgarter Club Oz, auch hier kannte man schon deren Songs.

    Und hier mal ein Interview eines frühen Depeche-Mode-Promoters aus der Anfangszeit.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.der-depeche-mode-promoter-wir-waren-die-krachverstaerker-page1.f1611729-ce1d-487d-a076-91ed086ddf16.html

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    • Upps… Kommentar ist verrutscht, sollte eigentlich unter @4*3 monkeys Beitrag erscheinen als Antwort. :-P

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    • @ Elysium
      Das kann natürlich schon sein – ich erinnere mich auch, dass ich mal eine Plattenkritik zu „Speak und Spell“ gesehen habe in einem Jugendmagazin, das muss auch 81/82 irgendwann gewesen sein – erinnere mich an das Schwanenbild :D
      (Allerdings erscheinen mir 600 „Fans“ jetzt nicht gerade super viel für ein Konzert – mit meiner Schülerband damals haben wir auch ein paar mal ca. 200 Leute zusammenbekommn :D

      Aber ich will Deine Erfahrung nicht runterspielen – ich bin halt auf jeden Fall bei „Everything Counts“ eingestiegen – meiner erste Schallplatte war „Fade To Grey“, für 6 superteure D-Mark Taschengeld beim Plattenladen erstanden :D
      A Broken Frame habe ich erst 1985 zum ersten mal gehört – Speak&Spell sogar noch später.

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      • Naja 600 Fans ist ja auch nicht ohne, hab schon von anderen bekannten Bands gelesen bei denen standen am Anfang 10-20 Kumpels/Freunde vor der Bühne oder in irgendwelchen Discos/Clubs mit 30-40 Zuschauern. Mein erstes Depeche Mode Konzert war im Dezember 1983 in Mannheim, zweites am 12. Dez. in Sindelfingen 1983, da waren es schon ca. 1500-2000 Leute und 1984 in Böblingen 5000-6000.

        Zitat: Aber ich will Deine Erfahrung nicht runterspielen

        Kein Problem wollte nur schon darlegen das auch schon 1981/82 eine kleine Fanbase da war und die ersten Singles, Alben in diesem Zeitraum problemlos zumindest im Raum Stuttgart erhältlich waren.

        Zitat: ich bin halt auf jeden Fall bei „Everything Counts“ eingestiegen
        A Broken Frame habe ich erst 1985 zum ersten mal gehört – Speak&Spell sogar noch später.

        Sowas kann natürlich auch passieren, man kennt ein, zwei Songs, findet die Band gut verfolgt aber deren Alben/Touren nicht und steigt erst Jahre später ein. Ging mir auch schon so, spontan nenne ich mal Björk, Placebo und die Nu-Metal Band Korn wo ich einzelne Songs/Singles der Künstler kannte und gut fand aber erst später die gesamte Alben für mich entdeckte.

      • „Sowas kann natürlich auch passieren, man kennt ein, zwei Songs, findet die Band gut verfolgt aber deren Alben/Touren nicht und steigt erst Jahre später ein.“

        Hm… also es kann schon sein, dass Du damals einen besonderen Draht zu solchen Sachen hattest, aber in meiner Welt mit Radio, Stereoanlage der Eltern und limitierte Ressourcen beim Kauf von Schallplatten und zu der Zeit ca. 11-12 Jahre alt, war Everything Counts definitiv der erste Song, der bei mir ankam, und das nicht weil ich irgendwie „später eingestiegen bin“ – die Musik war einfach nicht präsent.
        Ich wäre 1981/82 ohnehin nicht von meinen Eltern zu irgendwelchen „Rockkonzerten“ gelassen worden, und Geld in Plattenläden irgendwelche Platten zu kaufen die ich nicht kenne hatte ich definitiv auch nicht :D
        Depeche war in meiner Umgebung ohnehin auch danach Außenseitermusik – meine Klassenkameraden waren auf identitätsmäßig Supertramp, Deep Purple, Dire Straits und Abba gebongt, ich war damals mit DM ziemlich allein – habe mir in der Folge dann alle Maxis in Farbigem Vinyl ab People are People bis Behind the Wheel gesammelt.
        Violator fand ich dann langweilig, lag auch an der „Kälte“ von CDs auf denen man alle Stellen sofort anfahren kann und damit die ganze Musik sofort im Überblick hat – da hatte die Klänge von der Wahrnehmung her eine Menge Wucht verloren und die Alben wurden zu einer Ansammlung von Songs, weniger zu „Geschichten“ (in der Rückschau ist Violator neben SoFaD natürlich mit das bestproduzierte Album).
        SoFaD war mir dann sowieso unerträglich weil Dave sich in dieser Zeit so schmierig gegeben hat – dieser langhaarige Grunge-Quatsch und wie Dave im Video von „I Feel You“ an der Vagina um Einlass bittet und mit Priesterlichen Stolas den Personal Jesus-Sex zu propagieren war für mich unakzeptabel – damals bin ich im Grunde innerlich bereits ausgestiegen.
        Die erste vollständige Kassettenkopie von „A Broken Frame“ wie gesagt erst ca. 1985 – (natürlich kannte ich See You / The Meaning of Love usw. schon länger).
        Speak and Spell habe ich vor dem MP3-Zeitlalter nie selbst besessen, und da kenne ich bei den meisten Songs die Texte bis heute nicht auswendig. Ich würde wetten, dass es den meisten „DM-Fans“ sehr ähnlich geht.
        Einige sind vielleicht gleich am Anfang eingestiegen so wie Du – aber ich würde wetten für die Mehrheit war die Musik trotz Intercord Stuttgart bis ~1983 im Grunde nicht präsent.

      • Zitat: also es kann schon sein, dass Du damals einen besonderen Draht zu solchen Sachen hattest

        Hallo @4*3 monkeys, ich war 1981 gerade im 1. Ausbildungjahr und hatte als Lehrling natürlich auch nicht soviel Geld, aber für die Singles (meist Erstauflagen in farbigem Vinyl) und die Alben hat es schon gereicht, auch das erste Visage Album habe ich mir 1981 gekauft und noch so einige andere Bands aus der Zeit Ultravox, OMD, Soft Cell, Tears for Fears, Kajagoogoo usw. dort eher nur die Alben, Singles eher weniger und das meiste dann auf Kassette weil ich zu dem Zeitpunkt gar kein Plattenspieler hatte nur ein Kassettenspieler mit integriertem Radio, eine Stereoanlage samt Plattenspieler konnte ich mir erst 1984 leisten, in der Lehrlingszeit war sowas nicht drin.

        Und einen Draht genau für diese Musik hatte ich sofort als es 1981 mit der sogenannten New Romantic Szene losging, Visage, Spandau Ballet, Heaven 17, The Human League, Soft Cell, Tears for Fears, Ultravox, Duran Duran usw. waren angesagt und liefen die Charts rauf und runter. Klar gab es auch noch die Rockszene damals, aber diese ganzen Hippie-Bands wie Supertramp, Deep Purple, Dire Straits, Uriah Heep waren nie so mein Ding.

        Meine erste Musik die ich vorher so hörte mit 11-15 Jahren war die typische Discomusik Ende der siebziger Jahre, zb. Patrick Hernandez – Born to Be Alive, ABBA, Village People, Boney M. usw. und doch ja auch eine Symphonic Rock Band gabs das Electric Light Orchestra, das war meine Musik und wenn man die Musik kennt weiß man das auch diese Bands schon viel mit Synthesizern gemacht haben, von daher war der Schritt zu Synthiepop, zu Depeche Mode nicht so groß.

        Die damalige Jugendszene war in meiner Gegend gespalten, es gab natürlich viele die eher Rock und Gitarre mochten, die sogenannte Handgemachte Musik, die standen natürlich auf die ganzen Siebzigerjahre Hippiebands oder Rockbands (Queen, The Police, Scorpions, AC/DC usw.) und die rümpften schon die Nase wen sie auch nur das Wort Synthesizer hörten oder Drumcomputer.

        Und dann gab es uns, ich lief noch 1980-81 mit Popper-Haarschnitt und den entsprechenden Klamotten rum Karottenjeans, Jackett, weißes Hemd und dann ab 82/83 als Waver, schwarze Klamotten, schwarze Jeans, Lederjacke oder schwarze Jeansjacke und mit Dave Gahan Frisur, hätte man mich damals zusammen mit Depeche Mode fotografiert würde ein außenstehender denken der gehört mit dazu bzw. die Gruppe besteht aus 5 Mann. :-D

      • Zitat: und da kenne ich bei den meisten Songs die Texte bis heute nicht auswendig. Ich würde wetten, dass es den meisten „DM-Fans“ sehr ähnlich geht.

        Ich kenne auch bis heute keinen Song-Text auswendig, allenfalls bestimmte Zeilen oder Refrains hab ich im Kopf, und in der Anfangszeit war mein Schulenglisch auch noch nicht so gut das ich verstand von was Dave oder Martin sang. Und eigentlich war mir der Songtext nie so wichtig, eher der Sound einer Band, die Klänge, die Instrumente, die Musikrichtung und natürlich die Stimme des Sängers. Songtexte sind für mich absolut zweitrangig, unabhängig von Depeche Mode gilt das auch für andere Bands, ich habe mich nie wirklich groß mit Songtexten bzw. deren Inhalte beschäftigt…

        Und zu Daves Grunge-Rock Phase die war wirklich schwer zu ertragen, gerade wir Waver bzw. Synthiepopper hörten ja Depeche Mode weil sie nicht so abgedroschen nach Rockband klangen wie 50 000 andere Rockbands und nun entwickelte sich die Band in der Musik und insbesondere Daves aussehen genau in diese Richtung… what the fuck dachten wir, aber zum Glück gab es auch andere Bands die noch diese Musikrichtung verfolgten, gerade Bands wie De/Vision, Mesh, VNV Nation, Covenant, Wolfsheim usw. halfen dann darüber weg das Depeche Mode andere Wege ging auch wen diese Bands nie die Größe von Depeche Mode erreichten.

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