Home  →  News  →  Depeche Mode bekommen endlich ihr Platin überreicht

Depeche Mode bekommen endlich ihr Platin überreicht

Eigentlich hätte Depeche Mode bereits Anfang Juni beim geplanten deutschen Tourstart in Hamburg mit Platin für ihr aktuelles Album „Sounds of The Universe“ ausgezeichnet werden sollen. Doch eine Blasenkrebsdiagnose und anschließend erfolgreiche Behandlung von Sänger Dave Gahan führten zu einer Zwangspause im ersten Teil der Welttournee „Tour Of The Universe“ mit diversen Konzertabsagen und Verschiebungen.

Beim Auftakt des zweiten Teils der ausverkauften Tour in der König Pilsener Arena in Oberhausen nun konnten Wolfgang Hanebrink (Chairman EMI Music GSA), Uli Mücke (Head of New Music, VP Marketing EMI Music GSA) und Anne Haffmans (Senior Productmanager EMI) der gut gelaunten Band nebst Manager Jonathan Kessler sowie Tourveranstalter Marek Lieberberg endlich die verdiente Auszeichnung überreichen. Foto: Peter Philipsen.

Depeche Mode bekommen in Oberhausen Platin verliehen

Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

54 Kommentare

Wir freuen uns über Deinen Kommentar. Bitte beachte unsere Nutzungsregeln.
  1. @Tom; eigentlich haste recht, man ist zu faul, den vollen Namen „Sounds Of The Universe“ zu schreiben. SOFAD ist ein weiteres Beispiel für Songs Of Faith And Devotion. Wie wär`s mit V für Violator?
    Schön, diese Auszeichnung für ein gelungenes super Album. Aber dass Playing The Angel (nicht ganz so gut, finde ich) Doppelplatin erreicht hat zeugt davon, dass inzwischen mehr gebrannt als gekauft wird, obwohl 2005 (Playing The Angel) auch schon viel downgeloaded und gebrannt wurde.
    Zum Glück gibt es ja von der besten Band aller Zeiten immer Vinyls, die haben ihren eigenen Charme, sehen besser aus, hören sich besser an als digitale Aufnahmen und sie sind eigentlich „unbrennbar“. Brauche keinen Plattenspieler mit USB- Anschluss, wozu?
    Ich habe mich aber auch schon dabei erwischt, Abkürzungen zu schreiben. Wenigstens, man weiss, was gemeint ist,
    Sounds Of The Universe war 4 Wochen Platz 1 in den Album Charts.
    Bleibt die Hoffnung, dass Robbie Williamsbirne das nicht schafft….
    Staying DEPECHED

  2. @47 Sehr gute Analyse.. Ich, als Verfechter von Rotersand, Haujobb, Seabound, XPQ21, etc, bin eben deutlich mehr Geschwindigkeit, drückende Synthys und Ballerbeat gewohnt.. Deshalb bleiben für mich die besten DM Scheiben die Some Great Reward, Black Celebration und die Violator. Ob ich mich ganz und gar an das leichtgewicht Sotu gewöhne, bezweifle ich. Eben eine nette Scheibe mit zum Teil (zu) seichten Stücken..

  3. @violator

    Ja, Sounds of the Universe ist nicht gerade ein schnelles Album. Aber es deshalb als seicht zu bezeichnen finde ich wieder seltsam. Die guten alten Wavebands sind ja nicht gerade für tiefschürfende Musik bekannt. Außer natürlich du meist die Wucht der Bässe (-:

    Ich glaube, das Hauptproblem von SOTU ist, dass es eben kaum noch Synthpop oder Wave ist. DM haben ihren Stil im Vergleich zu Music for the masses extrem geändert. Und ich glaube, dass der klassische Synthpopper eben große Probleme damit hat, dass DM jetzt Rock, Blues und Gospelelemente einbauen. Ich als kleiner Rocker finde das nun wieder vorzüglich und ich denke auch Kritiker könnten zugeben, dass DM Alben immer noch ihren völlig eigenen Stil haben.

    Ich gebe dir Recht Peace war ein Rohrkrepierer. Meiner Meinung nach aber nicht wegen der Qualität des Liedes sondern, weil die Veröffentlichung wirklich gar nichts zu bieten hatte. Ich persönlich fand alle Mixe miserabel, Bonussongs gab es nicht und selbst die Singleversion war nicht gerade eine Meisterleistung.

  4. Für mich ist SotU eine Platte ohne Höhen und Tiefen. Einfach ein mittelmäßiges Album ohne Wiederhörcharakter. Wenn nicht DeMo drauf stehen würde, dann wäre die Platte sicher nicht in den Top Ten gelandet. Für mich werden DeMo mit jeder Platte immer etwas gewöhnlicher. Aber das ist nun mal ihr Stil und ich freu mich trotzdem über jede neue CD und anschließende Tour. Positiv hat mich Playing the Angel überrascht. Dagegen ist Exciter die schlechteste Platte ever.
    Vielleicht machen DeMo ja mal wieder so ein genial dreckig und erfrischend anderes Album wie die Ultra. Ich würde es mir wünschen!

  5. @ EMI (komm.30)
    das stehen wir durch und teilen das gleiche schicksal ;-))

    vg Matze

  6. @Electrogay
    Das täuscht! Habb mich zumindest mit Fragile Tension, Perfect und In Sympathy angefreundet! Sotu ist kein sauschlechtes Album, nur mir viel zu harmlos und verspielt. Etwas düsterer uns schneller wären mir altem Waver besser reingelaufen!

  7. Violator, du spinnst ja wohl, noch dünnflüssiger geht ja gar nicht!! ;)

  8. @28 Ganz einfach: Die „tollen Verkaufszahlen“ decken sich bei fast jeder DM Scheibe, denn Platin haben fast alle bekommen. Also bleib(t) auf dem Teppich. Und nach dem Rohrkrepierer „Peace“ müssen sich DM erst wieder in den Charts rehabilitieren. Und genau das finde an den DM „Fans“ so lustig, spricht man den Chartversager „Peace“ an heißt es „es muß doch nicht immer der Kommerz sein“, äußert man sich kritisch über SOTU heißt es „sei doch still und schau‘ wie oft Platz eins!“ Sotu ist ein retrogestyltes, nett wimmerndes seichtes Album, dass auch Platin bekommen hätte wenn es noch dünnflüssiger geworden wäre.. DM haben eben die treusten „Fans“!

Kommentare sind geschlossen.