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Interview der Woche

Daniel Miller und Gareth Jones im Interview: „Musik kommt aus jeder Pore von Martins Haut.“

Heute haben wir die Ehre, euch ein Interview mit zwei Legenden der elektronischen Musikszene zu präsentieren. Anlässlich des, tjaha, Debütalbums ihres gemeinsamen Projekts Sunroof, auf dem sie ihrer Liebe zur instrumentalen Improvisation frönen, durften wir mit Daniel Miller und Gareth Jones sprechen. PS: Ein, zwei kleine Fragen zu einer gewissen Band waren natürlich auch drin.

Zoom-Interviews haben auch Vorteile. Man bekommt private Einblicke. Daniel Miller grüßt aus seinem Berliner Heimstudio. Während wir auf Gareth Jones warten, wird der aktuelle Impfstatus ausgetauscht (Miller erstgeimpft, der Interviewer kurz davor). Dann knackt es in der Videoleitung, und Jones schaltet sich aus einem hübschen Landhaus dazu.

depechemode.de: Hallo, wie geht’s?

Gareth Jones: Gut, ich bin auf dem Land, im Studio eines Freundes.

Daniel Miller: Sieht sehr ländlich aus, mit den ganzen Holzbalken da. Wo ist das?

Gareth: Bei Charlie. Wir nehmen hier seine Platte auf. In Buckinghamshire.

Das ist ja Midsomer Murders County, Inspector-Barnaby-Land.

Gareth: Ja, meine Frau liebt Midsomer Murders! [lacht]

Meine auch. Und ich auch.

Daniel: Ich habe das noch nie gesehen.

Gareth: Da verpasst du was. Du solltest deine Frau dazu bringen.

Nun zu unseren Fragen: Glückwunsch zu eurem Debütalbum!

Beide: Danke!

War das der Plan? Sich wieder wie ein Debütant zu fühlen?

Daniel: Es hat sich tatsächlich ein bisschen so angefühlt, als ich die Testpressung bekommen habe.

Gareth: Ich stimme zu. Wir hatten am Anfang gar keinen Plan. Nur den, ein paar Stücke aufzunehmen. Ein ganz entspannter Schritt-für-Schritt-Prozess. Aber ich habe gehört, wenn ich heute Abend nach Hause komme, wartet da eine fertige Platte auf mich. Und da bin ich freudig aufgeregt wie ein Debütant.

Wann hattet ihr die Idee, das jetzt mal zusammen anzugehen?

Daniel: Wir haben 2019 damit angefangen. Wir haben vorher schon oft Jamsessions gemacht, das war also nichts Neues für uns. Lange Jamsessions von 45-50 Minuten, irgendwann hatten wir mal überlegt, die zurechtzuschneiden. Aber das hat sich nicht ergeben, wir haben ja beide noch Tagesjobs. Also war der Plan, viel kürzere Stücke aufzunehmen und abzuschließen.

Wie glücklich seid ihr mit den Ergebnissen?

Gareth: Ich bin wirklich begeistert. Das fertig zu bekommen, war fantastisch. Ich will jetzt nicht wie ein Mute-Fanboy klingen, aber als die Jungs von Mute Records gesagt haben, dass sie das veröffentlichen wollen, hat mich das sehr gefreut. Als wir es aufgenommen hatten, wussten wir noch nicht, wo wir das veröffentlichen werden. Wir haben Freunde um Rat gefragt, haben nach einem kleinen elektronischen Label gesucht. Und dann haben ein paar der Leute bei Mute gesagt: Na ihr solltet das bei Mute rausbringen! Wunderbar!

Daniel: Es gibt ein altes Sublabel bei Mute, die Parallel Series. Das ruhte eine ganze Weile – und wir beschlossen, es darauf zu veröffentlichen. Wir hatten gar nicht unbedingt den Plan, ein Album zu veröffentlichen, aber wir waren so zufrieden mit den Ergebnissen, dass wir gesagt haben: Ja, das ist gut genug für ein Album.

Gareth: Wir waren so zufrieden damit, dass wir es unseren Freunden und Kollegen vorgespielt haben. Das war schon ein großes Ding für uns. Wir hatten unsere Sachen seit Jahren keinem vorgespielt.

Sunroof - 1.2 - 30.5.19 (Official Visual)

Habt ihr euch Regeln gesetzt, welche Technik ihr benutzen wollt?

Daniel: Wir hatten ein paar Regeln. Nichts länger als fünf, sechs Minuten. Jede Aufnahme an einem anderen Ort.

Gareth: Und was die Technik angeht: Wir haben beide eine große Sammlung an Eurorack-Modular-Synthies, aber wir beschlossen, unsere Reisesets zu benutzen. So konnte ich beispielsweise meine Geräte mit in die U-Bahn nehmen, um damit an den jeweiligen Ort zu fahren, an dem wir aufgenommen haben. Und Daniels Köfferchen passte auch in sein kleines Auto. Das war eine freiwillige Beschränkung.

Daniel: Handgepäckgröße.

So hatten wir eine weiße Leinwand, auf der wir dann gemeinsam malen konnten.

Gareth Jones

Gareth: Und eine andere freundschaftliche Regel war, dass wir nicht mit etwas bereits Eingestöpseltem angekommen sind. So hatten wir eine weiße Leinwand, auf der wir dann gemeinsam malen konnten.

Daniel: Wir haben uns gegen sechs oder sieben am Abend im jeweiligen Studio getroffen und uns bei einer Tasse Tee über alles Mögliche unterhalten, aber nicht über Musik. Und dann haben wir ein paar Sachen eingestöpselt und losgelegt.

Gareth: Wir haben uns gegenseitig intensiv zugehört, während wir die Soundscapes aufgebaut haben. Und hinterher auch gar nicht weiter darüber geredet.

Daniel: Wir haben uns die Sachen danach auch monatelang nicht angehört.

Wie ich festgestellt habe, ist es sehr oft der Fall , dass Musiker sich ihre Sachen nach Abschluss der Aufnahmen nicht mehr anhören.

Daniel: Ja, ich denke, das trifft bei vielen zu. Hängt oft auch vom Zeitplan ab [lacht]. Aber da wir keine Veröffentlichungspläne hatten, gab es hier keinen Druck.

Gareth: Wir hatten nur den Plan, es fertig zu bekommen. Wir haben gesagt, lass uns alle zwei, drei Wochen treffen, sechs Monate lang, und mal sehen, wo uns das hinführt.

Daniel: Und wenn man sich das dann erst Monate später anhört, hat man viel mehr den Blick des Hörers als den des Musikers. Ich hatte fast ein bisschen die Erfahrung vergessen, wie es ist, selbst ein Album aufzunehmen. Und dann ist es wichtig, das davon zu trennen und nur die Musik zu hören. Hier ist es bei vielen Sounds so, dass ich gar nicht mehr weiß, ist das jetzt Gareths Sound oder meiner? Das ist auch egal, denn es ist ja ein Stück, das wir zusammen aufgenommen haben.

Gareth: Geht mir genauso. Du hast ja das Album gehört, Thomas, es ist sehr kompakt. Da sind keine offensichtlichen Lead Lines, Basslines, Drum Patterns usw. Es sind mehr so Strömungen von Farben, Riffs und Rhythmen. Es kam halt alles in den Mixer: Es ist ein Synthie! [lacht]

War es einfach, die Tracks in die richtige Reihenfolge zu bringen?

Gareth: Ich denke schon. Wir hatten die Idee, sie in der Reihenfolge zu bringen, in der wir sie aufgenommen haben … Wir haben natürlich nicht alle Tracks verwendet, sondern ungefähr die Hälfte weggeschmissen. Diejenigen, die übrig blieben, haben wir dann erst in der datierten Reihenfolge gehört. Das passte aber nicht so gut. Dann hatte Daniel ein paar Vorschläge, und alles rutschte ziemlich schnell in die finale Trackorder.

Ich denke, das ist ein Album, das man sehr konzentriert hören kann, um alle Details zu erfassen. Man kann es aber auch schön nebenbei während der Hausarbeit laufen lassen – weil es so eine beruhigende, entspannende Wirkung hat. Sollte das so werden, oder hätte es auch noch experimenteller oder lärmiger ausfallen können?

Daniel: Es hätte alles werden können. Wir hatten keine musikalische Richtung vorgegeben.

Gareth: Zeit ist wertvoll für uns. Wie Daniel sagte, wir haben beide Tagesjobs. Daniel arbeitet mit einem ganzen Team, seine Tage sind also sehr durchgeplant. Meine auch, wenn ich in einer Produktion stecke. Wir wollten also keine Zeit verschwenden, hatten aber auch keinen festen Plan. Für mich fühlte sich jede dieser Improvisationen wie eine besondere und wertvolle Zeit an. Wir hatten eine dreistündige Session – und da haben wir uns noch Zeit fürs Abendessen genommen.

Daniel: Das war ein wichtiger Teil davon. Dass wir immer noch essen gegangen sind. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, ob die Tracks, die es aufs Album geschafft haben, Pre- oder Post-Dinner-Tracks sind [lacht]. Für gewöhnlich ist der erste Versuch aber der frischste.

Sunroof - 1.1- 7.5.19 (Edit) (Official Visual)

Gibt es Unterschiede zwischen eurer Platte und den vielen Platten, die ihr in eurer reichhaltigen Geschichte gemacht habt?

Gareth: Ja! Diese Platte ist eine direkte Stereoaufnahme. Es gibt nur einen ganz kurzen Overdub auf einem Track, ansonsten ist das aus Daniels und meinem Modularsynthie, also eine Vierspuraufnahme, einmal sind es sogar nur zwei Spuren. Das ist ein riesiger Unterschied, keinerlei Multitrackarbeit wie bei vielen unserer Arbeiten mit großen Musikern und Bands. Das ist mehr oldschool, meine 50s-Platte [lacht]. Es war kein Mixing nötig, es wurde gemischt, während es aufgenommen wurde. Das hat durchaus eine Tradition in der elektronischen Musik.

Daniel: Es war sozusagen „wie live“.

Ihr könntet also damit live auftreten? Viele Leute wären begeistert, wenn Mute nochmal so ein Event wie Short Circuit [ Im Mai 2011 gab es ein zweitägiges Festival in London, bei dem zahlreiche aktuelle oder frühere Mute-Acts auftraten oder auflegten, u. v. a. Martin Gore, Recoil, Laibach, Erasure, Nitzer Ebb, Moby …; Anm. d. Red.] veranstalten würde.

Gareth: Das ist zehn Jahre her, oder?

Daniel: Ja, theoretisch würden wir das gerne machen. Aber das ist eine riesige Herausforderung. Eine Person – es geht ihr längst wieder gut – landete durch den Stress sogar im Krankenhaus damals. Das war eine große Herausforderung, all diese Künstler zusammenzubekommen. Wir haben ein ganzes Gebäude übernommen, es war nicht nur eine, sondern mehrere Bühnen …

[Daniel entschuldigt sich kurz, es klingelt an der Tür.]

Gareth: Das wäre also eine große Herausforderung, aber ein Auftritt von Daniel und mir wäre viel, viel einfacher hinzubekommen. Allerdings könnten wir nichts von dieser Platte spielen, weil wir nicht mehr wissen, wie wir das gemacht haben. Wir hätten aber viel Spaß daran, ein bisschen live zu improvisieren. Wir haben schon darüber gesprochen. Hoffentlich klappt das, wenn wir durch diesen Lockdown sind.

Nun noch ein paar Fragen, die sich nicht um Sunroof drehen. Du hast gerade ein paar Remixe für Erasure gemacht?

Gareth: Ja. Einen habe ich mit Andy [Bell] aufgenommen, das hat viel Spaß gemacht. Und dann noch einen mit meinem ElectroGenetic-Projekt.

Am anderen Ende deiner Remixgeschichte habe ich – bei Discogs oder so – deinen Remix von „Yama-ha“ von Humpe & Humpe [von 1985] wiederentdeckt. Kannst du dich daran noch erinnern?

Gareth: Ja! Ich habe am ganzen Debütalbum mitgearbeitet. Beide Schwestern waren Freunde und Kollegen. Ich habe an verschiedenen Sachen mit ihnen gearbeitet. Mit Inga bei den Neonbabies zum Beispiel …

[Dann bricht der Ton kurz ab, Gareth, der während des Gesprächs immer in und um das Landhaus gewandert ist, hat sich wohl zu weit vom Netz entfernt. Er ist aber gleich wieder da, und Daniel meldet sich auch zurück.]

Wir sprachen gerade über Gareth und die Humpe-Schwestern.

Daniel [auf deutsch]: Neue Deutsche Welle!

Du hat kürzlich mit Nicolas Bougaïeff an seiner „Populist“-EP gearbeitet?

Daniel: Ja. Er ist ein fantastischer Musiker und Programmierer. Wir haben ein bisschen Techno auf ausschließlich modularen Geräten aufgenommen. Einge der Tracks sind heftig geloopt und einige sind Echtzeitaufnahmen. Das wollen wir gerne wiederholen.

Mit welchen Künstlern wollt ihr demnächst arbeiten oder etwas aufnehmen? Oder seid schon dabei?

Gareth: Ich arbeite gerade mit dem Singer-Songwriter Charlie Cunningham. Wir haben uns über die letzten Monate für die Pre-Production getroffen, er hat während des Lockdowns ein paar wundervolle, intime, leise Songs geschrieben. Jetzt haben wir mit den richtigen Aufnahmen begonnen und versuchen, seinem Songwriting gerecht zu werden. Dann habe ich mit Live-Aufnahmen eines Projektes angefangen, wo wir gleichzeitig Akustikgitarre und Gesang bzw. Klavier und Gesang aufnehmen und anschließend ein bisschen Elektronik drumherum ergänzen. Mal sehen, wohin das führt.

Daniel: Ich produziere nicht mehr, das ist zu harte Arbeit für mich [lacht]. Aber wir haben einige tolle Projekte, an denen wir bei Mute arbeiten. Wir haben eine neue Künstler:in namens Desire Marea aus Südafrika, da ist das Album gerade herausgekommen. Dann haben wir K Á R Y Y N, eine syrisch-amerikanische Künstlerin, die gerade ihr Album fertigstellt. Viele Erasure-Sachen kommen, einmal ein Remixalbum [am 30.07.] … und dann noch ein anderes Projekt.

Gareth: Dazu können wir noch nicht viel verraten. Es ist sehr besonders, ein neuer Raum in der Erasure-Welt.

Daniel: Mute hat im Lockdown voll weitergearbeitet, nur haben sich hier und da Aufnahmen verzögert. Ein neues Album von Chris Liebing kommt bald. Und natürlich viele Wiederveröffentlichungen aus dem Katalog, A Certain Ratio, Can, Chris Carter … Wir sind gut beschäftigt.

Sehr schön! Nun muss ich zum Ende – schließlich sind wir ja eine Depeche-Mode-Fanpage – natürlich noch auf die Band und ihre Mitglieder zu sprechen kommen (sonst werde ich verprügelt). Ihr habt die „The Third Chimpanzee“-EP von Martin gehört …

Daniel: Einige Male. [lacht]

Wie gefällt sie, wie kam es dazu?

Daniel: Ich finde sie großartig, da hat er ein tolles Stück Musik aufgenommen. Die Art, wie Martin mit Modularsynthies arbeitet, hat uns auch inspiriert. Denn er ist da sehr präzise. Er kommt ja als Songwriter aus einer anderen Richtung. Das sind keine Songs im Depeche-Mode-Sinne, da sind keine Vocals. Aber sie haben eine klare Struktur. Es [die EP] kam ein bisschen wie eine Überraschung, um ehrlich zu sein. Wir haben uns unterhalten und er hat gesagt: Na ja, ich habe ein paar Stücke aufgenommen. Martin ist da immer sehr bescheiden, er feiert sich nie selbst ab. Ich sagte, schick mir mal einen Track. Und dann sagte ich, wow, das klingt richtig gut. Als Nächstes hat er mir die ganze EP geschickt. Das kam quasi aus heiterem Himmel, auf eine schöne Art.

Gareth: Aus heiterem Himmel [englisch: out of the blue] ist ein guter Ausdruck. Ich habe es online gehört und liebte es. Ich kaufe ja auch noch Platten, also habe ich die Platte bei der Mutebank bestellt. Wie wir sagen: I put my money where my mouth is [grinst]. Worauf ich hinauswollte: Die Platte ist auf blauem Vinyl. Ich bin ein großer Fan von Martin, als Person, als Musiker und als Songwriter.

Dazu wird es ja auch eine Remixplatte geben.

Martin Gore - Vervet (Chris Liebing Remix) [Official Audio]

Daniel: Genau.

Gareth: Wir hätten einen Sunroof-Remix darauf packen sollen!

Daniel: Wenn unsere Platte massiv weltweit [kommerziell] explodiert ist, denkt Martin vielleicht darüber nach. [beide lachen]

Wisst ihr irgendetwas über den Stand der Band?

Wir werden uns alle treffen … irgendwann.

Daniel Miller

Daniel: Hm. Sie leben in verschiedenen Ländern, Dave an der Ostküste, Martin an der Westküste, Fletch in London. Sie waren daher in letzter Zeit nicht in der Lage, zusammenzukommen. Martin ist ständig im Studio, arbeitet da an Sachen. Er ist sehr vorsichtig damit, zu verraten, was er da macht. Er will keinerlei Erwartungen hochschrauben. Der Lockdown hat natürlich alles verlangsamt. Martin ist jedenfalls im Studio, und er liebt es, Musik zu machen. Musik kommt aus jeder Pore seiner Haut. Ich weiß nicht, ob er da gerade Songs für Depeche aufnimmt oder für sich selbst. Wir werden uns alle treffen … irgendwann [lacht]. Und dann sehen wir weiter. Dave schreibt auch an etwas. Aber es gibt noch keinen Plan.

Hört ihr euch auch an, was beispielsweise Martins Tochter mit ihrer Band [Ava Lee Gore hat eine Band namens Weird Wolves, demnächst mehr dazu] macht?

Gareth: Ja, das ist gut!

Daniel: Ja. Das ist nicht das erste Mal in Mutes Geschichte oder meiner Beziehung zu Künstlern, wo deren Nachkommen Musik machen. Da gibt es einige … Die Tochter von Graham Lewis von Wire ist mittlerweile schon eine bekannte elektronische Musikerin.

Gareth: Klaras Arbeit ist großartig!

Daniel: Sie ist unglaublich. Dann hatten wir eine Zeitlang Alan Wilders [damaligen Stief-]Sohn mit Parallax [auf Mute]. Es ist toll zu sehen, wie die nächste Generation heranwächst. Wenn man eine lange Zeit mit Künstlern arbeitet, einige von denen Kinder haben, die dann größer werden und einige davon auch anfangen, Musik zu machen. Eine wunderbare Erfahrung.

Gareth: Der Sohn von Vince, Oscar, hat auch gerade einen Track veröffentlicht.

Daniel: Und andere Kinder lehnen ihre Eltern ab und werden Anwalt oder so. [grinst]

Habt ihr eigentlich noch Zeit dafür, neue Musik kennenzulernen oder zu hören? Abseits von der, mit der ihr sowieso beruflich zu tun habt? Nur zum Vergnügen?

Daniel: Sehr wenig. Das liegt nicht nur an der fehlenden Zeit – das auch – sondern am Kopf. Ich höre ständig Musik auf der Arbeit, Musik, an der gearbeitet wird. Das klingt nach einem tollen Job, der es auch ist, aber das ist eben Arbeit. Deswegen haben wir für unsere Platte auch diesen Abstand gebraucht. Es ist manchmal schwer, Musik neutral zu hören, ohne sie analysieren zu müssen.

Gareth: Da kommt sicher auch der Lockdown dazu. Als du, Daniel, noch als DJ unterwegs warst, klang das für mich immer danach, als würdest du jede Menge neuer Musik entdecken, die du dann in deine Mischung aus alten und neuen Stücken eingebaut hast.

Daniel: Ja, das stimmt. Als DJ habe ich viele neue Tracks gehört, um zu sehen, ob die in mein Set passen.

Gareth: „Cratedigging“ hast du das immer genannt.

Daniel: Genau. Und damals, als ich noch die Sendung auf radioeins gemacht habe …

Die Happy Hour!

Daniel: Das war eine wirklich großartige Erfahrung. Da habe ich Musik gehört, die ich sonst vielleicht nie gehört hätte.

Gareth: Ich höre auch viel Radio, das ist eine wunderbare Sache. Wir haben BBC Radio 3, einen Klassik- und Jazzsender, den habe ich oft morgens oder abends an. Das ist eine Mixtur aus alter und neuer Musik. Ich höre also sehr viel Musik, kenne mich aber nicht so mit neuer Musik aus. Da ist auch immer noch so viel „alte“ Musik zu entdecken. Jetzt, wo wir die Sunroof-Platte fertig haben, erforsche ich viel frühe elektronische Musik. Aus den 50ern und 60ern. Da kaufe ich alte Platten auf Discogs und höre Musik so, wie sie gehört werden sollte. Das macht viel Spaß.

Daniel: Wenn ich Musik höre, an der ich nicht arbeite, höre ich oft Musik, die mich inspiriert hat. Um mich zu erinnern, warum ich das tue. Das erfrischt die Inspiration manchmal.

Gareth: Da stimme ich vollkommen zu.

Daniel: Wir haben für uns auch eine gemeinsame Playlist gemacht.

Gareth: Stimmt. Das hat auch Spaß gemacht. Sehr eklektisch.

Das ist ein guter Abschluss.

Daniel: Ich möchte euch an dieser Stelle auch einmal danken, für euren fantastischen Support für Depeche Mode über all die Jahre. Wir wissen, was ihr da leistet.

Vielen, vielen Dank und vielen Dank für das Gespräch!

Vielen Dank für das Gespräch!

Sunroof – Electronic Music Improvisations Vol. 1“ bestellen:

https://mute.ffm.to/sunroof

Thomas Bästlein

Thomas Bästlein schreibt (früher unter dem Spitznamen Addison) seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

69 Kommentare

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  1. Vince Clarke

    Vince Clarke hatte übrigens gestern Geburtstag. Happy B-Day nachträglich.

    Dass das keine Erwähnung Wert ist und noch nicht einmal von den älteren Fans hier angesprochen wird, finde ich ja schon etwas lausig, bei allem Respekt. Er war ja schließlich nicht ganz unschuldig daran, dass Depeche Mode überhaupt existiert. Aber wem sage ich das…

    Antworten
    • Man kann es auch mal so rechnen:
      Es gibt ja nur 365/366 Tage im Jahr, im Grund haben alle die ganze Zeit Geburtstag –
      in Berlin alleine knapp 10000 Leute an jedem einzelnen Tag.

      Trotzdm natürlich Happy Birthday Vince!!! <3

      Antworten
    • Interessiert auch keinen. Kenn den gar nicht. Irgendwo mal auf Strecke geblieben. Hat schon Grund warum nicht mehr dabei. 90ties sind vorbei mein Lieber, was sollense da schreiben? Alter eure Zeit moecht man haben.

      Antworten
  2. Ich sehe das nicht ganz so militant wie Elysium und andere. Richtig ist, dass diese Website vordergründig Depeche Mode thematisiert. Und für andere Vertreter elektronischer Musik gibt es das Magazin.

    Richtig ist aber auch, dass man durchaus Vergleiche ziehen darf. Und nirgendwo steht geschrieben, dass musikalische Exkurse verboten seien. Ich frage mich, mit welchem Recht sich vor allem Elysium rausnimmt, andere hier maßzuregeln. Bevor man anderen sagt, was sie zu tun und zu lassen haben, möge man bitte vor der eigenen Tür kehren. Niemand ist vollkommen.

    Elysium, Du bist hier nicht der Chef!

    Antworten
      • Da könnte was dran sein… :D Ich picke mir demnächst jemand anderen raus, auf den ich eindreschen kann, wenn ich schlechte Laune hab – es wird ja genug Stuss hier gepostet. ;-)

        Die Musik erinnert mich einige Werke von Jarre, vor allem an Equinoxe.

  3. bin schon ewig Fan der beiden

    und als ich Student war, fragte ich mal via seiner Seite garethjones.com an, warum es so jemanden wie ihn ´ausgerechnet´ nach Berlin verschlagen – er möge mir bitte auf deutsch antworten. Hat er getan: es war auch ein „deutsches Mädel“ der Spiel – nicht nur Hansa .

    und heute Jahrzehnte später, ist sogar Mr. Miller mit einer – soweit ich weiß – deutschen Dame liiert – ist das nicht eine süße Parallele?

    Und ich schreib das, währen England gegen D´land spielt,

    Keep the faith & devotion

    Antworten
    • Sehr schöne Geschichte, so sie denn wahr ist. :) Das er überhaupt geantwortet hat, ist schon bemerkenswert. So viel Integrität hat nicht jeder.

      Tja, am Ende geht’s eben immer um eine Frau. ;-)

      Antworten
      • Warum muss für ein Mann immer eine Frau ein Grund sein? Es könnte auch eine Mann sein! Aber egal, wir machen uns in so einer schlimmen Zeit (Pandemie, Umwelt) darüber Gedanken wann und wie einer unserer Jungs weswegen gelebt hat! Ufff

      • Ja klar machen wir uns darum Gedanken, und weißte wieso? Weil es auch noch andere Themen als Corona oder diese ominöse, irgendwann über uns hineinbrechende Klimakatastrophe gibt. Wenn Du im Dauerpanik-Modus leben willst, bitte. Aber für mich und viele andere auch gibt es auch noch schöne Dinge.

        So, weißte Bescheid Mädel. ;-)

  4. Habt ihr auch nochmal ein anderes Thema als Depech Mode? Deutsche Gruppen die im Trend sind vielleicht?

    Antworten
    • Dann würde ich dir vorschlagen auf eine andere Seite zu wechseln wo es um andere Gruppen geht. Bei DepecheMode.de geht es halt wie der Name schon sagt um Depeche Mode.

      Eigentlich ja eine ganz einfache Sache.

      Antworten
      • Wenn man nicht weiter weis, dann so artikulieren. Sehr schöne, offene Kommunikation. Auch ich interessiere mich noch anderweitig. Gibt sehr gute deutsche Gruppen. Ich persönlich finde Elaiza ganz stark.

      • Einige verstehen nicht das die Seite DEPECHEMODE.de heißt und diese Webseite nicht allgemein alle Musik/Musikrichtungen berücksichtig!

        Ich gehe ja auch nicht auf Helene Fischers Webseite und beschwer mich das die gar nix über die Rockband U2 schreiben, oder ich gehe doch nicht davon aus das auf Webseite des deutschen Rappers Bushido auch Infos finde über Mariah Carey oder Madonna…

        Meine Fresse… hier geht es nun mal um die Band Depeche Mode, deren Soloprojekte und auch um ähnliche Bands die grob aus der Electropop-Szene kommen zb. Alphaville, Forced To Mode, Erasure, IAMX, Chvrches, Petshop Boys, De/Vision, Kraftwerk, OMD usw. irgendwelche Deutschpop Bands oder Künstler interessieren hier nicht weder einen Mark Forster noch irgendwelche Lenas oder Giesingers und wie die alle heißen.

      • Da tuste aber ganz schön was versäumen mit Deiner Engstirnigkeit. Erst mal kennt Deine angesprochenen Künstler kaum einer, des Weiteren sind die von Dir gennanten Lena und Mark Forster große etablierte Musiker. Max Giesinger räumtt einen Preis nach dem anderen ab. Deshalb ist es schön sich hier auch mal darüber auszutauschen. Menno seit doch nicht so unflexibel. Oder ist es so anstrengend, wenn man mal die Messlatte etwas höher legt und sich anspruchvollere Musik antut? Muss man halt mal etwas mit den Melodien und Texten arbeiten um sie zu verstehen. Hier kann sehr wohl auch mal über den Tellerrand geschaut werden. Und das machen wir.

      • Ich höre auch andere Musik als nur Depeche Mode, mein Tellerrand ist weit genug, aber ganz bestimmt keine Lenas oder irgendwelche Griesingers, mir auch SCHEISSEGAL ob die irgendwelche Musikpreise bekommen, und anspruchsvolle Musik ist das bestimmt nicht. Das du weder Kraftwerk noch Erasure oder Pet Shop Boys kennst glaub ich dir, vermutlich genauso wenig was von Depeche Mode weil dich deren Musik gar nicht interessiert, also was soll das hier?

        Und keiner hier hat Bock über irgendwelche Lenaforstergriesingers zu schreiben weils schlicht hier völlig am Thema vorbei ist, diese Webseite bespricht auch kein Heavy Metal Bands, Schlager Sänger/innen, Jazz Musiker oder die neuesten HipHop Platten.

      • @Elysium
        Wurde auch langsam Zeit für Deine Ansage.

  5. Cool- ich mag Gareth Jones sowieso und seine Leistung für die „klassischen“ Depeche-Alben wird oft auch unterschätzt, oder in Alan’s Schatten gestellt, was ein Fehler ist.
    Jones ist wohl für den Sound, insbesondere wohl die fetten Synclavier Sample-Orgien von „Some Great Reward“ mitverantwortlich.

    Mir fällt ein wenig auf, dass die Strategie von Jones+Miller hier fast das genaue Gegenteil von den Praktiken bei DM darstellt.
    Gore und Konsorten scheinen ja ganz gezielt ins Studio zu gehen, wenn man wieder ein Album+Tour Gesamtpaket ansteht.
    Bei Sunroof scheint es sich im Gegensatz dazu mehr um „Musikliebhaber“ zu handeln die in erster Linie Musik machen wollen ohne dass jetzt gleich das Millionengeschäft dabei winkt. Das finde ich sehr sympatisch und die Sympatie trägt die Musik auch ein ganzes Stück weit.
    Jedenfalls ist man hier wesentlich geneigter zurückzulächeln als bei dem Steilpass, den eine DM-Bezogene Veröffentlichung hinlegen muss um nicht den Kommentar „schon wieder so ein Müll“ abzubekommen.

    Let’s Musik together <3

    Antworten
    • Anything Box

      Wer kennt von Euch eigentlich die von Gareth Jones produzierte Platte „Worth“ von Anything Box? Die wurde in den Hansa Studios aufgenommen :)

      Antworten
      • Anythingbox.. So cool..!!! Danke für den Tipp!!!

  6. ...

    Das sagt auch niemand, die HP heißt nun mal depechemode.de.
    Dann bekommt man Depeche Mode.
    Ich setze mich doch auch nicht in einen Skoda und fahre damit zu Mercedes zur Inspektion.

    Antworten
  7. Also ich bin auch der Meinung mal zu hören was sich sonst noch in der Musikwelt so tun tut ist ja nicht verkehrt. Es muß sich nicht alles um Depeche Mode drehen. Die wo andere Musik hören sind auch noch da. Musik ist Vielfalt.

    Antworten
  8. Danke für´s Interview...

    … aber hätte den Herrn Miller trotzdem gerne mal zur Veröffentlichungspolitik der jüngeren Vergangenheit befragt bzw. zu seiner Sicht auf diese Abläufe.
    Angefangen bei der Fehlproduktion einer ganzen Charge von MG´s “ Three Chimp.“ CD Variante. Die meisten sind verklebt und schwer bzw. nicht ohne Schäden zu öffnen. Dann der schwarze Collectors Edition Würfel mit allen Alben und den 4 extra CD´s inkl. dem Titel „Heroes“. Zuerst groß vor Weihnachten angekündigt und dann auf Grund von Qualitätsproblemen durch die Band zurückgezogen. Wochen später kam dann wohl doch eine Kleinstserie raus, die derzeit zu Mondpreisen auf dem Markt gehandelt wird. Bei einigen dieser Exemplare gibt es trotzdem Druckausfälle bei den CD-Cover Rücken. Es haben auch Kunden berichtet, dass sie z.B. die PTA doppelt drin hatten. Wohlgemerkt bei dem Preis!
    Dann eine weitere Baustelle… wie sieht es um die Zukunft der “ The 12″ Inch Singles Vinyl Editionen aus?! Gerüchten zufolge liefen die ersten Alben nicht so gut. Daher wurde die Violator und die SoFaD künstlich „verknappt“?! Über die explodierten Preise der beiden letztgenannten braucht man nicht zu reden. Daher liegt der Gedanke nahe, dass eine Fortsetzung mit den „Ultra“ und „Exciter“ Singles in den Sternen steht?! Zumal das Weihnachtsgeschäft 2021 in den Startlöchern steht. Und warum man zum Singles 81-85 Album keine Version herausbrachte, weiß wohl nur das Label selbst. Und mit der begrenzten Plattenzahl braucht man nicht zu kommen. Auch bei der Speak und bei der Broken sind nur 3 große Vinyle drin. Da es ja eh die englischen Prägungen sind hätte man sogar die 2×12″ von „It´s called a Heart“ mit reinlegen können. Somit hätte man sogar 4 Tonträger beider Singles zur 85er Zeit gehabt. Aber hätte..hätte.. Fahrradkette..

    Wenn man zurückblickt, kennt man diese Experimente bereits. Mir fallen dort die eingestellten 7″ Inch Singles ein. Kurzzeitig aufgeflammte 7 Inch Pressungen zu den Playing the Angel Singles… dann nochmal zu „Heaven“ eine Edition in der Hublot Uhren Variante. Zu guter Letzt die Werbe 7 “ Inch von „Where is the Rev.“ auf einer Musikzeitschrift. Aber alles nicht durchgehend. Oder wer kennt noch die Maxi CD Boxen 1,2,3 u. 4,5,6?! Danach war Schicht im Schacht. Oder die schicken SACD/DVD Versionen der Alben mit den Videodokumentationen zur Entstehung. Glaube nach Exciter war Schluss.

    Solche Fragen hätte ich gehabt. Sicherlich völlig fernab vom eigentlichen Thema zur neuen
    gemeinsamen Arbeit der beiden Künstler aber ich hätte dem Daniel mal diese Sachen gesteckt.

    Es ist schon etwas unterschwellige Kritik. Vielleicht hätte man schon vor Jahren das Thema
    haptische Tonträger beenden sollen. Wer später mal den ganzen Kram von unserer Generation erbt, wird sich eh bedanken. Bestenfalls kann man ja die farbigen Vinyle noch an die Wand bammeln oder als Topfuntersetzer gebrauchen.

    In diesem Sinne. Bleibt alle gesund.

    Antworten
    • DM werden von Sony vertrieben

      Mute ist in die Veröffentlichungen vom Depeche Mode nicht mehr eingebunden, das macht Sony. Daniel Miller kümmert sich nur noch als A&R um die Produktion der Musik.
      Die ganzen Ärgernisse mit qualitativ schlechten CD- und Plattenpressungen bzw. Covern und die Zukunft der Vinyl-Boxen liegen leider in der Verantwortung von Sony.

      Antworten
      • Frage

        Was bedeutet A&R? Stehe da auf dem Schlauch… Danke. :)

      • @Depeche Living,

        Daniel Miller ein klassischer A&R hat ja die Jungs von DM entdeckt als sie als Vorgruppe von Fad Gadget spielten, A&R steht für Artists and Repertoire, ein englischer Begriff aus der Musikindustrie. In der A&R-Abteilung einer Plattenfirma gehen beispielsweise die Demotapes von sich bewerbenden Künstlern/Bands ein. Die A&R-Manager suchen auch nach neuen musikalischen Trends, die für die Plattenfirma kommerziell verwertbar sind. A&R-Mitarbeiter treffen die Entscheidung darüber, Künstler unter Vertrag zu nehmen, und sind für deren Betreuung zuständig. Auf diese Weise geben A&R-Manager dem Plattenlabel ihr Profil.

      • Danke dir, Elysium. :) Das mit Fad Gadget und dass er die Jungs entdeckt hat, wusste ich, aber die Abkürzung war mir fremd. Also sind A&R’s im Grunde genommen eine Kombi aus Talentscout und Marketingreferent in einem. Oder wie man es auf Neudeutsch sagt: Recruiting. So verstehe ich das jedenfalls.

        Das sind so die Momente, wo ich die Erfahrung älterer Fans sehr schätze – ehrlich gemeint. :) Und sorry wenn ich gestern etwas barsch erschien – hatte nen verdammt schlechten Tag.

    • Sony hat aufgrund der miesen Verkäufe entschieden die 12 inch Boxen einzustellen. Diese schlechten Ultra Singles sind auch überflüssig und braucht kein Mensch.

      Antworten
      • Muss Dir da Recht geben. Wer hört sich heute schon vinyl an. Wir ziehen alles kostenlos in verlustfreier Qualität runter. So wirds gemacht.

  9. Die beiden sehen mittlerweile fast wie Zwillingsbrüder aus, dachte erst das Bild von Gareth Jones wäre gespiegelt…

    Zur Musik, das zweite Video Sunroof – 1.1- 7.5.19 bzw. die Musik ist durchaus interessant.

    Antworten
    • ...

      das verstehe ich jetzt nicht, as ist eine Depeche Mode Fanpage und da Sie ja immer schon über Depeche Mode nichts mehr gutes schreiben frage ich mich warum Sie hier sind.
      Bei der Homepage sollte es ständig um Depeche Mode gehen, es trägt der Name in sich.

      Antworten
      • Aber andere Musikgruppen sind auch sehr intressant und mann freut sich darüber zu hörn. muss sich ga nich immer um das selwe thema drehn.

      • ...

        Dann gibt es andere HP für andere Bands.
        Die Seite ist eine Fanpage für Depeche Mode Fans und nichts anderes.
        Haben Sie es nun verstanden?!

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