
Der Sound auf dem Silberling ist progressiver, düsterer und auch ein Stück weit clubbiger ausgefallen als die Produktionen, die der Deutsch-Amerikaner bisher unter seinem eigentlichen Namen veröffentlicht hat.
Neben pumpenden, leicht sterilen Clubtracks wie „Johnny The Fox“ oder „Steel Libido„, sind es vor allem die leicht unterkühlten, exzentrischen Töne von „Chinook„, „Koolhaus“ und „Sin City„, die dem Album seinen ganz eigenen Charme verleihen und dem Begriff Deep House mehr als gerecht werden.
Dass nicht alle Tracks schwer nach vorne grooven müssen um sich in das homogene Ganze einzupassen, beweisen wiederum Tracks wie das recht chillige „Lima“ und das an die ‚Café del Mar‘ Serie erinnernde „Mr. Cappuccion„.
Mit seinen fließenden Übergängen und einem Mix aus minimalistischen Trance, progressiven Techno und Deep House schafft es Markus Schulz aka Dakota auch ohne Vocaltracks, den Spannungsbogen stets zu halten und liefert ganz nebenbei eine Vielzahl designierter Clubtunes ab.