Vater von "101"

D.A. Pennebaker ist tot

Foto: Anton Corbijn

Der US-amerikanische Dokumentarfilmer D.A. Pennebaker ist tot. Der „Vater der Rockumentary“ drehte mit Depeche Mode im Jahr 1989 den legendären Konzertfilm „101“.

Pennebaker starb am Donnerstag im Alter von 94 Jahren auf Long Island. Bekannt wurde Pennebaker 1967 mit seinem Film „Don’t look back“ über die Europa-Tournee von Bob Dylan. Seitdem arbeitete er für zahlreiche Musiker wie John Lennon oder David Bowie, aber auch für Politiker wie Bill Clinton.

Die gemeinsame Zeit mit Depeche Mode während der „Music for the Masses“-Tour in den USA – hier entstanden die Aufnahmen zu „101“ – gehörte für Pennebaker zu den herausragenden Erlebnissen in seinem Berufsleben. Auf seiner Webseite heißt es: „Wir erzählen den Leuten immer, dass die Zeit, die wir mit Depeche Mode auf der Straße verbrachten, unser schönstes Film-Abenteuer war“.

Vor ein paar Jahren sprach Pennebaker noch einmal ausführlich über „101“. Das Video könnt ihr euch hier ansehen:

Q&A with DA Pennebaker & Chris Hegedus on their film DEPECHE MODE 101 screening at STFdocs Fall 2014

Letzte Aktualisierung: 4.8.2019 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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Kommentare

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  1. FCDM
    30.8.2019 - 23:12 Uhr
    60

    Außer nörgeln und am Thema vorbei können einige hier nichts. Spekulationen über Wilder oder Flood sind nicht angebracht und irgendwie immer das gleiche Trallalla. Aber für einige gibt es wohl immer nur dieses eine Thema, mit dem der eine oder andere (nicht alle!!!) sich hier immer wieder wichtig tun möchte.

    RIP DA Pennebaker

  2. universal soldier
    29.8.2019 - 6:42 Uhr
    59

    Bitte nicht Flood

    Flood muss nicht sein… Habt ihr die Videos von seinen Referaten über die Studioarbeit mit DM gesehen? Der Typ nervt. Wenn man ihm glaubt, wären die Jungs ohne ihn ja gar nichts. Und scheinbar findet Martin die bekannte Enjoy the Silence-Version nur Scheisse. Dazu bringt Flood ein paar wirklich schlechte MLG-Imitationen, um ein paar Lacher zu kriegen und macht sich über Martins Demo-Versionen lustig. Mag sein, dass Flood ein Studio-Crack ist, aber ohne gute Songs hätte er da nicht viel zu tun.

    • Blackmode
      29.8.2019 - 8:51 Uhr
      59.1

      Ok,hingenommen. Aber Alan muß für mich schon sein,wenn man sich Leute für`s Studio wünschen könnte! Er hat einfach das Gespür für die fesselnden Sounds für Martins Demos. Das Dreigestirn Martin/Dave/Alan hat ja DM auch groß gemacht und ist nicht zu toppen.

    • FCDM
      29.8.2019 - 12:23 Uhr
      59.2

      So etwas solltest du DM überlassen. OK!

      • Martyr
        29.8.2019 - 13:10 Uhr

        Der/die Wächter der Seite ist wieder im Dienst.
        Ist Dein Urlaub schon zu Ende?

      • Uteu2
        29.8.2019 - 19:54 Uhr

        In vielen Sachen bist du FCDM ganz einfach zu dumm. U2 Fans sind besser.

      • Zitat
        29.8.2019 - 21:37 Uhr

        Wächter FCDM:

        Zuständig für eine öffentlich-rechtliche Namensänderung ist die Namensänderungsbehörde des Wohnortes, meist angesiedelt beim Bürger- oder Standesamt. „Finanztest“ rät dazu, vorab bei dieser Behörde anzurufen und zu fragen, ob der Antrag Aussicht auf Erfolg hat.

        Was wird für die Namensänderung benötigt?
        Wer seinen Namen ändern möchte, braucht dafür neben dem Antrag auf Namensänderung (zum Download auf der Website der jeweiligen Behörde oder erhältlich auf Anfrage), eine Meldebescheinigung oder eine Kopie des Ausweises sowie einen Auszug aus dem Geburtenregister (erhältlich beim Standesamt des Geburtsorts). Eventuell fordert das Amt noch weitere Unterlagen wie zum Beispiel ein Führungszeugnis oder ein psychologisches Gutachten an. Die Zeitschrift „Finanztest“ empfiehlt, die persönlichen Gründe für die Änderung auf einem separaten Blatt zu notieren und dieses dem Antrag beizulegen.

        Was kostet eine Namensänderung?
        Was ein öffentlich-rechtlicher Namenswechsel kostet, richtet sich nach dem Verwaltungsaufwand. Ist dieser gering, kann der Wechsel wenige Euro kosten. In München oder Düsseldorf etwa ab 2,50; in Hamburg ab 30 Euro. Die maximalen Kosten sind bundesweit festgesetzt: Für den Wechsel eines Vornamens liegen sie bei 255 Euro. Wer seinen Nachnamen wechseln möchte, muss höchstens 1.022 Euro bezahlen.

        Bei einer erfolgreichen Änderung kommen Folgekosten auf den Antragsteller zu, da dieser Dokumente wie den Personalausweis neu beantragen muss.

        Und auch wenn der Antrag abgelehnt wird, fällt eine Gebühr an. Sie beträgt laut „Finanztest“ zwischen 10 und 50 Prozent der Verwaltungsgebühr.

    • alt und schnell
      29.8.2019 - 14:58 Uhr
      59.3

      Ich finde Flood ehrlichgesagt auch etwas overrated. Gerade „Enjoy The Silence“ mag ja der kommerziellste Hit sein, aber gleichzeitig auch ein Tiefpunkt was Experimentierfreude angeht – vielleicht ihr seichtester Song überhaupt.
      Im Grunde ist doch dieser poppige Unterton den DM auf MTFM und Violator adoptiert haben genau das gewesen, was sie m.E. von ihren Höhepunkten runtergezogen hat.

      • FCDM
        29.8.2019 - 16:29 Uhr

        Mat. Nur weil ich schrieb, dass die Menschen das DM überlassen sollten? Und was genau sollen deine Anfeindungen? Bring doch mal zur Abwechslung was zum o. g. Thema, statt mir etwas zu unterstellen.

  3. FCDM
    28.8.2019 - 17:57 Uhr
    58

    Goodbye, ich verzeihe dir. Es ist nicht weiter schlimm. Wir haben hier schon ganz andere Dinge gelesen, die in der Tat viel schlimmer waren. Dennoch liegst du mit deinem Statement falsch.

    • Felix
      29.8.2019 - 19:53 Uhr
      58.1

      Wat, wer bist Du denn?!! 😂😂😂😂

      … der sich anmaßt, zu entscheiden, was richtig oder falsch ist. War Deine Milch heute sauer oder was?!!

  4. goodbye
    27.8.2019 - 15:47 Uhr
    57

    Ich bin mir nicht so sicher. Kann sein, dass Alan keinen Bock mehr auf Studioarbeit hat nachdem sein „Strange Hour“-Projekt so er so viel Herzblut und Arbeit reingesteckt hat letztlich nicht so viel Resonanz geerntet hat. Das Gehör wird auch nicht jünger und ich Weiss aus eigener Erfahrung, dass einem das Permanente Erinnertwerden an den eigenen Hörverlust die Glückahormone bei der Soundarbeit leicht abdrehen Kann.
    Also ich weiss nicht ob es nochmal zu sowaa kommen kann.
    Eher kommen Abba nochmal zusammen :D

    • Cable
      27.8.2019 - 21:25 Uhr
      57.1

      So ein Kommentar geht einfach nicht. Aber gut.

      • goodbye
        28.8.2019 - 8:46 Uhr

        Was auf jeden Fall nicht geht, ist, dass die Rechtschreibkorrektur bei meinem Handy anstatt meine Vertipper zu korrigieren einfach ganz viele andere noch dazu einbaut :D

    • Blackmode
      28.8.2019 - 10:36 Uhr
      57.2

      Alan könnte sich doch die Arbeit teilen! Mit Flood an seiner Seite wären sie das perfekte Studiopaar!

      • D.M.A.A.
        28.8.2019 - 13:44 Uhr

        Alan und Flood im Studio…… ein Traum würde
        wahr werden!!! :)) ;)

      • DM Lisa
        28.8.2019 - 22:13 Uhr

        Denk nicht zu sehr an die Flood Grooves oder an Alan in diesem Zusammenhang. Ich meine da mal etwas gelesen zu haben, was mich persönlich ein wenig bedenklich gestimmt hat. Aber es kann auch nur ein Gefühl sein. Die Mischung muss stimmen, die Grooves auch, der Rest ist egal, ob Flood, Tim oder Alan, die Jungs hätten, ja müssen bereit sein, diese Dinge zu akzeptieren und zu tragen.

  5. Kleiderfoul
    26.8.2019 - 21:18 Uhr
    56

    Letzte Ehre

    Danke, rip

  6. Susi K.
    26.8.2019 - 18:50 Uhr
    55

    Wilder würde mit dem nächsten Album gleich und auf einen Schlag mehrere Nummer 1 Hits produzieren. Ein Resultat, dass die anderen 3 Typen nie hinkriegen würden.

    • Blackmode
      27.8.2019 - 9:31 Uhr
      55.1

      Ich denke auch, die Songs hätten mehr Tiefe und wären ausgefeilter.Und es gäbe sicherlich einen neuen Hype der die Plattenverkäufe ansteigen ließe.

  7. D.M.A.A.
    25.8.2019 - 15:22 Uhr
    54

    Tami78

    „Im Gegenteil es könnte auch passieren das nur ein aufguss aus den jahren 1990-1994 dabei rauskommt“

    Und wenn es so wäre, immer noch besser als das was sie
    in den letzten Jahren produziert haben!!! ;)

  8. Nadja
    22.8.2019 - 15:54 Uhr
    53

    Mr. Emulator please come bäääääääääck 😎❗

    • Zellenwächter von Cable, FCDM u. Ilona
      22.8.2019 - 18:57 Uhr
      53.1

      Naddel RUHE! Der Meister kommt leider nicht zurück. Aber seine Musik, die er mit DM erfolgreich machte, bleibt.

    • Blackmode
      23.8.2019 - 11:19 Uhr
      53.2

      Von einer erneuten Zusammenarbeit würden in der Tat alle profitieren und es wäre ein Geschenk an die Musik!

      • R Tour
        23.8.2019 - 15:56 Uhr

        @ Blackmode

        Das sehe ich auch so und ich bin mir sicher es wird früher oder später eine Zusammenarbeit geben.

      • Ultra.1997
        23.8.2019 - 18:13 Uhr

        Ich stimme Deinem Kommentar ohne Einschränkungen zu!!! :-)

      • Felix
        23.8.2019 - 20:52 Uhr

        Ich bin mir sicher – dessen sind sich alle vier Protagonisten bewusst.

      • Tami78
        25.8.2019 - 13:47 Uhr

        Das passiert bestimmt nicht, Alan kommt nicht zurück geschweige das er ein Album produziert dafür ist er schon zu lange aus der Band raus und kann mit der Musik nichts mehr anfangen.
        Das beste beispiel ist der von Fans so geliebte In Chains mix auch wen er gut ist aber er klingt doch zu stark nach dem S.O.F.A.D Album also nichts neues.
        Im Gegenteil es könnte auch passieren das nur ein aufguss aus den jahren 1990-1994 dabei rauskommt.

  9. alt und schnell
    22.8.2019 - 15:13 Uhr
    52

    Sweet 1987

    Hab gerade das hier gekuckt – kriegt man ganz komische Gefühle.
    „Depeche Mode ist der Soundtrack meines Lebens … ohne Mode? Ne, niemals.“
    https://www.youtube.com/watch?v=CiSiOg683rg

    • Zellenwächter von Cable, FCDM u. Ilona
      22.8.2019 - 18:55 Uhr
      52.1

      Immer wieder cool anzusehen und vor allem die Musik zu hören.

      • alt und schnell
        22.8.2019 - 20:51 Uhr

        Ich frage mich ja immernoch ob die quasi sozialistisch-realistischen Cover von A Broken Frame und Some Great Reward eine Art „ideologische Eintrittskarte“ für DM waren. Immerhin haben die DDR Staatsmedien DM ja weitgehend akzeptiert – es gab ja auf Staatslabel AMIGA 1987 auch eine DM-Compilation, und im der Doku sieht man, dass es beim „Pfingsttreffen“ 1989 noch eine sozialistisch-totalitaristische Tanzeinlage zu zu „Behind the Wheel“ gegeben hat:
        https://youtu.be/CiSiOg683rg?t=2791

      • alt und schnell
        22.8.2019 - 20:58 Uhr

        (sorry, meinte A Broken Frame und Construction Time Again – Sozialistischer Realismus: „Schön ist der Mensch in der sinnvollen Arbeit für seine Gemeinschaft“ – vs. dem kapitalistischen Ansatz von „Schönheit“ des Menschen ohne jede praktische Aufgabe ausser eben „schön“ zu sein – Ziel die Arbeit möglichst auf andere machen zu lassen.)

  10. Blackmode
    22.8.2019 - 10:12 Uhr
    51

    Die Zeit ist reif für Alan als Producer des nächsten DM Albums!

    • Ilona
      22.8.2019 - 13:18 Uhr
      51.1

      Der Dank seiner Fans ist ihm auf ewig sicher,
      sowie dem Rest der Band Depeche Mode.
      DANKE!!!