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Covenant – Tourbericht

Covenant live 2006Wie bereits berichtet, sind Covenant seit dem 02.02.06 mit dem am 03.03.2006 erscheinenden neuen Album „Skyshaper“auf Tour durch Deutschland. Im Rahmen der Tour machten sie auch in Hannover halt und präsentierten ihre Show zusammen mit Rotersand und Client im Capitol.

Als erstes betraten Rotersand gegen ca. 21:40Uhr die Bühne und heizten den anwesenden Zuschauern mit harten Electro-/ Future-Pop Songs ein.

Gegen ca. 22:30Uhr betraten die drei Ladies von Client in engen, schwarzen Lederkombis die Bühne und präsentierten im Gegensatz zu Rotersand feinsten Synthie-Pop. Leider gab es hier das ein oder andere Mal Probleme mit dem Sound, was sich die Drei aber nicht wirklich anmerken ließen und eine souveräne und wirklich schöne Show ablieferten.
Insgesamt spielten Client 10 Songs. Mit dabei u.a. „Radio“, „Here And Now“, “ Rock and Roll Machine“, „Tuesday Night“ und „Pornography“.

Nach einer ca. 20 minütigen Umbauphase betraten Covenant gegen 23:45 Uhr die Bühne und starteten sofort mit zwei neuen Songs durch. Auch wenn der zweite Track „Sweet & Salty“ einen prägnanten und hämmernden Basslauf hat, war das Publikum bis hierhin verhältnismäßig ruhig. Dies ändert sich aber sofort mit „Bullet“, wo sich schon mit den ersten Klängen eine enorme Energie bei den Zuschauern zu entladen schien und man den Eindruck bekam, dass das gesamte Capitol am tanzen und feiern war.
Insgesamt spielten Covenant 11 Songs und drei Zugaben mit insgesamt 5 weiteren Tracks. Zu hören gab es unter anderem „Stalker“, „Call The Ships To Port“, „Dead Stars“, „Ritual Noise“ und „Leiermann“.

Besonders bemerkenswert ist allerdings die Bühne sowie die Lichtshow. Covenant hatten ein durchsichtiges Stoffbanner im Hintergrund hängen, hinter dem Leuchtdioden angebracht waren, die den Schriftzug in unterschiedlichsten Farben erscheinen ließen. Im Verlauf der Show fiel das Stoffbanner und die Leuchtdioden lieferten ein abwechslungsreiches Farbspektakel.
Joakim, Eskil und Clas traten wie gewohnt in Anzügen auf und boten eine sehr gute und souveräne Show.

Alle die noch die Möglichkeit haben Covenant auf dieser Tour live zu sehen, sollten diese wahrnehmen!

Hier nochmals die aktuellen Tourdaten:

05.02.2006 (Sonntag) Live Music Hall / Köln
07.02.2006 (Dienstag) Soundgarden / Dortmund
08.02.2006 (Mittwoch) Batschkapp / Frankfurt
09.02.2006 (Donnerstag) Alabamahalle / München
10.02.2006 (Freitag) Rainbow / Milan (I)
11.02.2006 (Samstag) Dynamo / Zürich (CH)
12.02.2006 (Sonntag) Planet Music / Wien (A)
13.02.2006 (Montag) Hirsch / Nürnberg
15.02.2006 (Mittwoch) Landskron Kulturbrauerei / Görlitz
16.02.2006 (Donnerstag) Columbia Club / Berlin
17.02.2006 (Freitag) Alte Spinnerei / Glauchau
18.02.2006 (Samstag) Anker / Leipzig
19.02.2006 (Sonntag) Markthalle / Hamburg
24.03.2006 (Freitag) Sala Copernico / Madrid (E)
25.03.2006 (Samstag) Sala Bikini / Barcelona (E)
22.04.2006 (Samstag) Dark Dance Treffen / Lahr

Tickets bekommt ihr über die 24h Hotline: 01805- 997060 oder im Internet bei project-management.

16 Kommentare

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  1. Rotersand war eindeutig der Top-Act!
    Hatten leider zu wenig Zeit!Weiter so!!
    Client-schön fürs Auge-Sound nun ja?
    Covenant-der mit Abstand schlechteste Sound der je meine Ohren gequält hat.Die Bässe der PA haben teilweise angeschlagen,und das soll schon was heißen!LAUT IST NICHT ALLES!!!
    07.02.2006 Soundgarden Dortmund

  2. @ Insider

    Glaub mir, das war kein herkömmliches Fixieren. Selbst wenn es nicht wegen der Lautstärke gewesen ist, so haben die Gesichter und die Länge des Fixierens doch eindeutige Worte gesprochen.

    Zweitens, bist du immerhin schon der erste und vermutlich Einzige der den Sound ok fand. Alle Leute in der ersten Reihe um mich herum fanden ihn schlecht. Vor allem weil die Stimme viel zu leise, verglichen mit dem zu lauten Sound war.

    Drittens, ich habe auf bisher erst einem Konzert, ausser diesem, Gebrauch meiner Ohrstöpsel machen müssen. Spricht zumindest für mich ebenfalls Bände.

  3. Fatalist schrieb:

    „Teilweise war es so laut, dass selbst die beiden Tastendrücker sich die Ohren zugehalten haben.“

    Lol, du hast echt überhaupt keine Ahnung. Die Jungs tragen ein Monitor In-Ear system, und wenn sie mit demn Finger auf die ohren drücken, dann tun sie das um es neu zu fixieren, so wie man auch alle zehn minuten die Ohrstöpsel vom Walkman neu fixiert.

    Ausserdem hören die Musiker auf der Bühne einen anderen Sound, haben einen zweiten Mischer, der sich nur um den Sound auf der Bühne kümmert.

    So kann man sich täuschen….

    Ich fand‘ den Sound übrigens sehr gut.

    :-)

    SH

  4. Covenant and Client were great! I did not really like Rotersand, it was toooo loud for me. Although the music might have been quite OK.

    I made some pictures of the shows, quite nice really, so if you want, have a look and you know what you have missed or what you can look forward to:
    http://puffino.fotopic.net/c850783.html

    Greetings, Sander Lelieveld

  5. @5 mit der Spielzeit von COVENANT liegst du leider nicht ganz richtig!

    Insgesamt: ca. 90 Minuten

    Hauptset: ca. 55 Minuten
    Zugaben: ca. 30 Minuten

    Zwischenpausen: ca. 5 Minuten

    Die Anfagszeit von 23:45 ist als CA („gegen“) Angabe zu verstehen, sie lag also so ca. gegen 23:45 Uhr.

    Ca. 1:20Uhr war Schluß.

    Hab das hier auch noch irgendwo rumliegen…

    Gruß

  6. Wir waren a Fr. in Hannover anwesend. Roter Sand hämmern mit einem Brei von >120bpm monoton, und stumpf vor sich hin. leider nur was für eingefleischte.
    client, sind es nicht wert erwähnt zu werden außer. die songs sind mehr schlecht als recht. besonders das Thema…

    Covenant: wer das album kannte, war nicht überrascht, das die neuen Songs eher langsam sind. leider ein Rückschritt, wie ich finde, einzig die Ballade „Happy Man“ hat überzeugt. Die alten Songs waeen durchweg gut. Alle schienen richtig Spaß zu haben. und für hannoveraner Verhältnisse ging die Post schon sehr ab! Es stimmt nicht, dass sie um 23:45h begannen, sondern um 23:30. Dann bis 01:00h, und dann folgte der 20minütige Zugabenblock.
    Alles in Allem ein gutes Covenant Konzert, aber 2002 gefielen sie besser. Speziell Bielefeld….

  7. Wir waren gestern auch in der LMH in Köln und waren von dem Abend eher weniger angetan.

    Rotersand knallte als 1. Vorgruppe die Leute mit einem Mörderbass weg, allerdings ist die Musik eher gewöhnlich und wenig innovativ.

    Client als 2. Vorgruppe war akkustisch und visuell eher eine Beleidigung. Über 3 Mädels auf der Bühne sollte sich zwar jeder Kerl freuen, aber die Darbietung war langweilig und nervig. Ich hoffe nur, dass die Sängerin heute keinen Muskelkater in der linken Hüfte hat, war ja die einzige Stelle, welche sich bewegt hat. Stimme/Text/Sound eher langweilig.

    Dann kam Covenant nach einem geilen Intro auf die Bühne und hatte sehr mit der Technik zu kämpfen. Der Sound war zu laut, die Stimme zu leise. Das Publikum war sehr verhalten und ging nur bei alten Songs ab (absolut geil war Call the Ships to port und Stalker). Die neuen Songs bremsten die Leute. Fatal war auch, dass die Jungs sich nach 60 Minuten schon die erste Pause gönnten. Die Show wirkte nicht flüssig und Eskil fühlte sich sichtbar nicht wohl auf der Bühne (oder mit der Show). Scheinbar wurden Aufnahmen für eine DVD gemacht, bin ja mal gespannt, wie die Show auf DVD akkustisch rüberkommt und der Schnitt das Konzert schönt.

    Fazit: Für 22,50 Euro ein akzeptabler Abend, aber Covenant können es besser und der Tontechniker müsste mindestens mit 8 Stunden Britney Spears auf Kopfhörer bestraft werden.

  8. Client – Lecker!

    Ritual Noise – High Energy (Evelyn Thomas 1984)?

  9. Ach ja, der Covenant Schriftzug war eine Fahne, welche bei den ersten Songs über die Lichtdioden drüber hing.

    Und wenn man laut genug schreit, dann geben die Jungs 3 Zugaben mit insgesamt 6 Songs. :-)

  10. Ich habe Covenant gestern in der LMH in Köln gesehen. War ein sehr schönes Konzert, allerdings war die Beschallung recht schlecht. Der Sound war bei Covenant viel zu laut und die Stimme von Eskil(?) zu leise. Teilweise war es so laut, dass selbst die beiden Tastendrücker sich die Ohren zugehalten haben.

    Das bei den neuen Songs kaum Stimmung aufkam, dürfte daran liegen, dass das Album schlichtweg noch nicht im Handel ist. Bei Ritual Noise ging nämlich gut die Post ab.

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