In einem neuen Interview spricht Band-Schlagzeuger Christian Eigner offen über seinen Einstieg bei Depeche Mode, die Live-Maschinerie der Band und warum die Songs von Martin Gore eine universelle Wirkung entfalten.
Eigner erzählt, wie er nach Stationen als österreichischer Session-Drummer nach London ging und dort über den Keyboarder Dave Clayton den Kontakt zu Depeche Mode erhielt. Die Band arbeitete gerade am Album „Ultra“ und suchte jemanden, der Schlagzeug spielt. Eine typische Audition? Fehlanzeige. „Wir trafen uns, spielten – und es passte sofort. Manchmal passieren Dinge im Leben, und man hat das Gefühl, dass es so sein sollte – und das war einer dieser Momente.“
Eigner erzählt im rund 20-minütigen Video von den drei „herausragenden“ Shows mit der Band in Mexico City, die im Dezember auf Bully, DVD und CD erscheinen. Allein die Energie im Stadion sei kaum mit Worten zu fassen. Ein kleines Handicap wäre die Höhenlage der Stadt gewesen (Anm.: Mexico City liegt auf 2310 Metern Höhe), die man nächsten Tag schon gespürt habe.
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Auf den Einfluss von Depeche Mode auf Metal-Bands wie Lacuna Coil angesprochen, sagt Eigner, dass vor allem die Songs von Martin Gore so stark seien, dass man sie in jedes Musikgenre übertragen könne. Außerdem lobt er Dave Gahan als einen der besten Frontmänner überhaupt.
Natürlich wurde Christian Eigner auch zu möglichen Tourplänen im nächsten Jahr befragt. Seine Antwort: „No plans right now — I don’t know anything about future tours“.
Ich hatte das große Glück, ihn bei seinem solo Gig in Dresden treffen zu dürfen und als einziger an seinem Drum Platz nehmen durfte, was ein absoluter Traum für mich war, da ich selbst spiele und weiß, wie penibel unsere Spezies da ist. Für alle, die meinen, er zertrommelt viele Songs, muss ich sagen, er würde es nicht tun, wenn er nicht das OK von Dave und Martin hätte. Klar, ist weniger manchmal mehr, aber es passt halt jedes Break bei ihm und darauf kommt es an. Klar hab ich damals Alans Abschied auch „beweint“, aber jedem Ende, folgt auch meist ein neuer Anfang, der oft die ein oder andere Veränderung mit sich bringt und eine neue Zeit einläutet und dafür, sollten wir Fans doch eigentlich dankbar sein :-) See you next Time!!!
Meiner Meinung nach ist es Geschmackssache, ob jemand Cristians Art, Schlagzeug zu spielen, mag.
Ich mag den Klang des Schlagzeugs sehr, er regt mich zum Tanzen an.
Vor einiger Zeit habe ich ein Interview mit ihm gesehen und fand ihn sehr sympathisch, mit einem ansteckenden Lachen.
Zu Alans Zeiten wurde das Schlagzeug live nicht oft eingesetzt, sondern nur in wenigen Songs.
Er experimentierte sehr gerne mit Musik, deshalb hatte er beschlossen, auch Schlagzeug spielen zu lernen, und es war eine Freude, ihm dabei zuzusehen. :))
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und grüße euch alle herzlich.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Ich mag sein Gekloppe nicht wirklich. Liegt vielleicht auch daran, wie das Drumming bei den Konzerten „gemischt“ wird. Mir will dieser „weiche Drum Sound“ einfach nicht gefallen.
Ich bin vor Jahren mal auf Delta Empire gestoßen, der Drum Cover, u.a. auch von Depeche Mode Songs, bei YT veröffentlicht hat. Ich mein, der Eigner hockt hinter einer überdimensionierten Schießbude, Delta Empire nutzt diese aber halt.
https://youtube.com/@deltaempire?si=Q85XUUdDO6BDjpPd (filtern/suchen)
auch Phil Collins hat atemberaubende Drum-Sessions und Techniken abgeliefert…..weiß nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat.
Und da gibt es noch andere Drummer, die sicher auch besser sind – aber das ist ja hier gerade gar nicht das Thema. Oder soll ich Dir davon auch einige posten? Is ja kein Drummer-F0rum hier – es geht nur darum, dass er nun mal der Drummer von DM is und darüber berichtet!
ach was solls ;o)
Das ist auch ein krasser Schlagzeuger – gerne suchen und filtern oder auch nur schauen, daher gleich mal die „Shorts“ und ich glaube, der is Mexikaner – passt also auch zu MM ;o)
https://www.youtube.com/@ElEsteparioSiberiano/shorts
Hi Marcus, hatte auch nach Drummern gegoogelt und denselben entdeckt ;-)
Und jaa, Phil Collins fällt mir da auch direkt ein – Legende. Und dann zufällig im Netz gesehen, dass sein Sohn ne Doku über ihn gemacht hat.
Was man nicht so alles zwischendurch
findet :-)
Und schon wieder Wochenende …
Enjoy.
Ich finde auch das der Eigner ein „Drescher“ ist und Songs teilweise kaputttrommelt.
Hier einige Keywords, selbstverständlich total aus dem Zusammenhang gerissen:
AC/DC – C.E. wollte immer schon Schlagzeuger in einer Rockband sein – die beiden Arbeitgeber sind toll – es gibt keine Tour Pläne mit DM – es gibt eigene Konzertpläne – es gibt verschiedene Drum Sticks. Wow, das wusste ich wirklich nicht.
Ich finde Christian recht sympathisch und mich stört Schlagzeug überhaupt nicht. Und bei der nächsten Tour darf er von mir aus wieder drauflos trommeln.
Ich war auf dem Konzert in Klagenfurt und habe mich gefreut, wie ihn die Österreicher gefeiert haben.
Dave musste ihn förmlich nötigen, nach vorn zu gehen und seinen Applaus zu genießen.
Bescheiden, freundlich, bodenständig, sympathisch, klug…
Mit fallen viele freundliche Worte für Christian ein.
I mog ihn.
Und vor ihm fand ich es auch toll. Das eine schloss für mich nie das andere aus. Aber ich denke mal, was Offenheit für Musik betrifft, sind wir zwei eh weitgehend auf einer Welle ;-)
für mich viel mehr Live Atmosphäre, Druck und Intensität. Habe einige Interviews mit Christian gesehen und finde ihn sehr sympathisch, natürlich. Und was da 2 h abgefeuert wird, mega Respekt!!! Daher Danke Christian und mach weiter dein Ding!
Es gibt nur einen, der sich – wenn überhaupt- an ein analoges Schlagzeug bei DM setzen darf, und der hat sich leider am 1 Juni ‘95 entschieden andere Wege zu gehen.
Es ist nett, dass Gordeno und Eigner ihn vertreten, aber ersetzen kann ihn niemand… Punkt!
ich leg mich wieder hin…
PUNKT!
geil , wie du das schreibst, „am 1.Juni 1995“
Warum bringt ihr immer wieder Wilder ins Spiel ?????
Der Beitrag geht um Christian Eigner !!
Was hat der mit Wilder zu tun???
Christian kam 2 Jahre nach Alan Wilder, also praktisch zum Neuanfang der „zweiten“
Schaffensperiode von Depeche Mode……… und diese 2.Hälfte ist wahrlich genau so gut wie die erste und vor allem dauert diese 2. Hälfte mittlerweile schon 28 !!!! Jahre.
komisch, das ist mehr als doppelt so lange wie die ersten Jahre…….. und es ist noch nicht vorbei……………………..
da fällt mir auch nix mehr zu ein – aber lass gut sein – ist sicher immer wieder die gleiche ewig in der Vergangenheit verhaftete Person – machste nix dran!
Wenn es keinen Klimawandel und kein DM mehr gibt, dann ist das für solche Leute halt so!
Aber die Konsequenz, sich von Band und der Musik dann abzuwenden ist dann doch irgendwie zu tragisch und daher muss man anderen mit diesem Blödsinn immer wieder auf die Nerven gehen….
…unter den „Fans“ sind echt nicht wenige die mit ihrem miesepetrigen vor-30-Jahren-war-alles-besser Genöle andere runter ziehen. Ätzend!
Dieses Getrommele ist schon sehr nervig vor allem bei Enjoy the Silence.
Aber sie sind halt eine quasi Kommerz Rockband geworden.
Das Album spricht /trommelt ja zum Glück aus dem Drumcomputers ??? LG Karlheinz Potzmann
Und so sehen es auch Dave und Martin, sonst wären die vier mit Peter Gordeno wohl nicht so lange zusammen. Diese Kontinuität ist bestimmt sehr wichtig. Sich aufeinander verlassen können.
„Use your heart to get there“
sagt Christian, so war er auch im Film zu sehen. Dasselbe gilt für Peter Gordeno, besonders bei den songs mit Martin.
Und Dave „is one of the greatest frontmen of all times“. Fazit: Es passt einfach alles bei Depeche Mode.
Auch wenn einige Fans das anders sehen mit Christian und Dave. Der bis heute anhaltende Erfolg und die unzähligen treuen Fans – geben ihnen Bestätigung.
Hoffentlich machen die vier zusammen weiter. Hoffentlich kommt erstmal nix dazwischen. Es war schon sehr hart auf der Tour ohne Andy, aber Musik kann vieles, auch trösten, wenn man sie fühlt.
ich war ehrlich gesagt komplett geschockt…..Diese KI Stimme. Das ist doch kein Interview.
Seid lieb gegrüßt von Veronika
Live Schlagzeuger, nicht Bandschlagzeuger. Und leider einer, der mit unnötigen Fills jeden Song zertrommelt, dafür aber jede Kamera liebt… Während Herr Gordeno sich bemüht, am Sound der Band zu bleiben.
..na ja, da sind wir doch wohl sehr entfernt von. Aber schön, auch von Christian bestätigt zu bekommen, was Depeche Mode so einmalig macht: dieses Entscheiden und Handeln und Leben „aus dem Bauch heraus“.. das macht sie so symphatisch, Martin’s Musik so einmalig und doch universell und Dave’s Show so faszinierend. So sind sie halt, und das ist auch gut so :-) .